Eine Ikone wird 75
Fender beendet das Jubiläumsjahr zum 75. Geburtstag der Fender Telecaster mit dem eigenen Film „The One That Started It All.“. Es erzählen unter anderem Keith Richards, Bruce Springsteen, Sheryl Crow und von ihrer Verbindung zu der berühmten E-Gitarre. Der Film kann ab sofort kostenlos auf YouTube angesehen werden:
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Fender Telecaster im Mittelpunkt eines neuen Films
Für den Jubiläumsfilm hat der Hersteller viele verschiedene Musiker aus mehreren Generationen vor die Kamera geholt. Neben Keith Richards und Bruce Springsteen kommen beispielsweise auch Vince Gill, Andy Summers, Jack White, Joe Bonamassa und Zach Top zu Wort. Schon diese Auswahl zeigt, wie viele musikalische Bereiche die Fender Telecaster inzwischen verbindet.
Bruce Springsteen erinnert sich im Film an Gitarristen wie Jeff Beck und Pete Townshend, die für ihn schon früh alles abdeckten, was ihn an Rock, Soul und Rockabilly begeisterte. Der Musiker selbst spielt seit vielen Jahren eine stark veränderte Gitarre, bei der der Korpus einer Telecaster verwendet wurde. Zu sehen ist sie beispielsweise auch auf dem Cover seines Albums „Born to Run“.
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Einfache Idee mit großer Wirkung
Bevor sie ihren heutigen Namen bekam, war die Fender Telecaster als Esquire und Broadcaster bekannt. Wegen eines Namenskonflikts mit dem Hersteller Gretsch musste Fender die Bezeichnung Broadcaster allerdings wieder aufgeben. Bei einigen Gitarren wurde der Modellname anschließend vom Logo entfernt. Diese Instrumente werden heute Nocaster genannt. Im Laufe des Jahres 1951 erschien schließlich der Name Telecaster.
Einen großen Anteil am Erfolg hatte vor allem die einfache und alltagstaugliche Konstruktion, denn die Gitarre besaß einen massiven Korpus, einen angeschraubten Hals, zwei Tonabnehmer und leicht austauschbare Bauteile. Auch klanglich fand das Instrument schnell seinen Platz in der Musikwelt: Der helle und direkte Ton passte besonders gut zu Country und Rockabilly, war kurze Zeit später aber auch in Blues, Soul, Rock, Punk und Metal zu hören.
Auch Abigail Ybarra kommt zu Wort
Neben den bekannten Namen auf der Bühne widmet sich der Film auch den Menschen, die eher hinter den Kulissen am Klang der Fender-Gitarren beteiligt waren. Dazu gehört Abigail Ybarra, die 1956 ihre Arbeit beim Hersteller aufnahm und später die Tonabnehmer verbaute, die bei Musikern und Sammlern bis heute bekannt sind.
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Abigail Ybarra arbeitete noch zu Lebzeiten von Gründer Leo Fender im Unternehmen und blieb dem Hersteller bis zu ihrem Ruhestand 2013 eng verbunden. Der neue Film mit etwa 77 Minuten Spielzeit „The One That Started It All.“ feiert damit nicht nur ein legendäres Instrument, sondern auch die Menschen, die es gebaut und gespielt haben.





































happy birthday!😀
sound character hat es viel herzen ereicht
und musiker genau das gegeben.
emotions transportieren.🎸
@Viertelnote Bruce Springsteen oder die kanadische „Rock-Girlpowerwoman“ Avril lieben diese Gitte.
@Filterpad Keith Richards, Status Quo, Jimmy Page (erstes Led Zep-Album), Steve Cropper, Andy Summers, Joe Strummer, Danny Gatton, Slade, …
@chardt Ahhh… sehr interessant. Und wo liegt jetzt genau der Unterschied zu anderen Gitten? Ich bin zugegeben nicht so sehr im Thema drinnen. Also sprich: der größte Unterschied zwischen Stratocaster, Telecaster und Gibson Les Paul?
@Filterpad Strat:
+ Sehr komfortabel (Korpusform)
+ sehr vielseitig (3 Pickups, Zwischenpositionen)
+ Cleaner Ton schön höhenreich
+ Jammerhaken
– Ton mit Original-Pickups kann sehr spitz / dünn werden, gerade mit Verzerrung
Les Paul:
+ Sehr edel (im Vergleich zu den Fender-Brettern)
+ Sehr voller Ton, besonders verzerrt toll
– Clean-Sound etwas matter
– Weniger vielseitig, kein Jammerhaken
Tele:
+ Rustikal und einfach zu bedienen
+ Clean-Sounds kräftig und höhenreich
+ Der Steg-Pickup ist ein Single-Coil, aber deutlich kräftiger als der auf der Strat, weshalb verzerrte Sounds besser klingen
– Weniger vielseitig, kein Jammerhaken
Alles bezogen auf die ursprüngliche Konfiguration (bei der Les Paul mit Humbuckern), natürlich kann man auch alles umbauen. Aber so, wie sie in den 60er / 70er Jahren vom Band liefen, kann man mit etwas Generalisieren sagen: Strat klingt clean toll und verzerrt „gewöhnungsbedürftig“, Les Paul klingt verzerrt amtlich und clean … geht auch irgendwie, Tele kriegt beides recht gut hin.
@chardt Na, dass nenne ich Aufklärung. Besten Dank auch. Klar und deutlich aufgelistet. Das hilft garantiert auch anderen bei der Entscheidungsfindung.
@chardt 👍