Vier Tage Ausnahmezustand für Synthesizer-Fans
Vom 25. bis 28. Februar 2026 wird die französische Stadt Tulle erneut zum Treffpunkt für Synthesizer-Liebhaber. Das Festival Knob, No Click widmet sich vier Tage lang der analogen und modularen Klanggestaltung und setzt damit ein deutliches Zeichen in einer Zeit, in der Software-Produktionen den Markt dominieren. Beim Festival geht es nicht nur um Konzerte, sondern auch Workshops, Gespräche und eine Ausstellung sorgen dafür, dass technische Hintergründe und künstlerische Ansätze einen besonderen Platz bekommen.
Festival Knob, No Click als Treffpunkt
Ein Highlight im Programm ist sicher die Masterclass von Éric Mouquet. Der Mitbegründer von Deep Forest gibt Einblicke in den Aufbau seiner analogen Live-Auftritte und spricht über seine Arbeitsweise. Vor allem für Produzenten, die sich überwiegend mit Synthesizer-Hardware beschäftigen, dürfte die Masterclass spannend sein.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mit Hélène Vogelsinger steht eine Künstlerin auf der Bühne, deren Auftritte von dichten Ambient-Flächen leben. Ergänzt wird das Line Up unter anderem durch YMNK mit selbstgebauten Instrumenten und durch einen Vortrag des Pianisten und Autors Laurent De Wilde. Die Verbindung aus Theorie und Praxis verleiht dem Festival einen interessanten Reiz.
Festival Knob, No Click verbindet Ausstellung mit Workshops
Auch abseits der Bühne lohnt sich der Besuch, denn eine Ausstellung befasst sich mit der Geschichte elektronischer Klangerzeugung und zeigt, wie sich modulare Systeme technisch und kulturell entwickelt haben. In offenen Sessions kann außerdem gemeinsam experimentiert und sich ausgetauscht werden. Der Festivalpass für das Wochenende kostet 20,- Euro und kann vorab auf der Website des Veranstalters bestellt werden. Es gibt auch Tickets zu einzelnen Konzerten und Programmpunkten. Workshops, Vorträge oder offene Sessions sind beispielsweise auch kostenlos zugänglich.

































Ich bin ja auch im Moment ein wenig mehr auf den „Zurück zum Instrument“ Trip und erfreue mich an ein paar kleinen Synthesizern und Keyboards und der PC bleibt meistens aus. Aber diese Modularen Synthesizer sind mir dann doch etwas zu „heftig“. Der Gedanke vielleicht den heißesten Sound ever gefunden zu haben und dann nie wieder zu finden, ist doch irgendwie abschreckend. Zudem auch sicher ein teureres Hobby als ein alleinstehendes Keyboard. Und wenn man auf der Superbooth mal so mit hört, dann ist das ja auch oft nicht wirklich schön für die Ohren :D
Ich weiß, ich bin ein Banause. Sicher ignoriere ich es auch aus Selbstschutz, denn der Wohnzimmerschrank muß bleiben, hat meine Frau gesagt :D