Forever Young erreicht eine Milliarde Streams auf Spotify
Forever Young, der Klassiker von Alphaville, schreibt Geschichte, indem er die Marke von einer Milliarde Streams auf Spotify erreicht hat. Was 1984 als ein eher nachdenklicher Synthpop-Song begann, gehört heute zu den weltweit meistgehörten Songs. Die Band selbst verkündete die Nachricht über ihre Social-Media-Kanäle. Auf ihrem Facebook-Account bedankte sich Alphaville bei den Fans mit den Worten: „Heute hat Forever Young eine Milliarde Streams auf Spotify erreicht. Danke, dass ihr diesen Song zu eurem eigenen gemacht habt.“
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Spotify. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Forever Young bleibt auch nach 40 Jahren aktuell
Ursprünglich war „Forever Young“ vor allem in Europa ein Erfolg, ab dem Herbst 2024 wurde er allerdings vermehrt von Millionen Nutzern in TikTok-Videos eingebunden. Parallel dazu erschien eine neue Version des Songs, produziert von David Guetta mit Gesang von Ava Max. Der Remix landete weltweit im Radio und schaffte es sogar bis an die Spitze der US-Billboard-Charts. Für Alphaville bedeutete das logischerweise ein spätes, aber dafür ein umso eindrucksvolleres Debüt in den US-Charts.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Forever Young: Warum dieser Song nie aus der Zeit fällt
Forever Young ist viel mehr als ein nostalgischer Rückblick in die Achtziger. Die Melodie und alleine schon das breite Pad im Intro sind sofort erkennbar und der Song spricht mit Themen, wie Vergänglichkeit und Hoffnung auch heute noch Menschen jeden Alters an. Dass der Song jetzt also zur Spotify-Elite gehört, überrascht eher weniger, ist aber in jedem Fall ein Grund zum Feiern und den Song heute laut aufgedreht zu hören.
Synthesizer und Sounds
Dir gefällt der Sound, der das Album Forever Young unsterblich gemacht hat? Es wurden zahlreiche Synthesizer der damaligen Zeit eingesetzt, wie zum Beispiel der Roland Jupiter 8:
Weitere Instrumente waren ein Minimoog und ein ARP Odyssey. Der günstigste Weg zum Sound dieser legendären Instrumente führt über die Nachbauten von Behringer:
Doch auch hier gibt es gute und günstige Software-Alternativen:
Auf dem Album ist außerdem ein PPG Wave 2.3 w/Waveterm Synthesizer eingesetzt. Auch hier ist Behringer nicht die schlechteste Wahl, wenn man diesen Sound heutzutage nachbauen möchte:
Dann wäre da natürlich noch die Berühmte Linn LM 1, die ebenfalls von Behringer ein neues Leben eingehaucht bekommen hat:
Günstiger geht es hier auch nur noch mit Software:
Es kamen noch zahlreiche weitere Synthesizer auf dem Forever Young Album zum Einsatz. Doch mit der hier genannten Auswahl aus Hardware und Software Synthesizern kommt man dem Sound von Alphaville schon sehr nahe. Alternativ kann man sich auch der großen Plug-in Sammlung von Arturia bedienen, die fast alle Instrumente enthält, die im Synth-Pop der damaligen Zeit relevant waren:
Ein interessantes Video zur Entstehung des Albums findet ihr hier:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.


































Den Song mochte ich nie besonders, kann jedoch nachvollziehbar nachvollziehen warum es dazu kam. 😇
@CDRowell Waaas? Ich bin schockiert! 😀
Ich wollte eigentlich immer diesen Pad-Sound aus Forever Young. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als der Song in den Charts war. Er lief wirklich rauf und runter und damals hatte ich gerade zwei Jahre oder so Orgelunterricht und eine Eminent Solina Heimorgel. Da gab es zumindest die berühmten analogen Solina Strings. Synthesizer waren mir als 11-jähriger noch kein Begriff. Das kam dann ein Jahr später, als meine Oma mir aus Kanada eine Kassette mit dem Album „Born in the USA“ mitbrachte. Es war voll mit Sounds aus dem Yamaha CS80. Kurze Zeit später bekam ich dann ein Yamaha Keyboard. Das war eines der ersten weit verbreiteten Home Keyboards von Yamaha. Und da gab es dann auch einige Synth-Presets, mit denen ich diese Songs nachgespielt habe.
Alphaville waren dann später mit Jerusalem in der ZDF Hitparade zu sehen. Oben auf dem Stativ der Roland Jupiter 8. Bei uns im Musikgeschäft standen ein Juno 106, diverse FM Synthesizer von Yamaha, der Casio CZ-1 usw. Daran habe ich immer herumgespielt. Meinem Orgellehrer habe ich dann gesagt, dass ich gerne einen Synthesizer hätte. Er hatte damals wenig Verständnis und ich kann mich noch an seinen Kommentar erinnern: „Was willst du dann damit erzeugen? Türenklappern?“ Im gleichen Jahr bin ich dann mit 14 in eine Tanz & Show-Band eingestiegen und habe mir mit großzügiger Unterstützung meines Opas einen Casio CZ-1 gekauft. Immerhin – und Forever Young klang darauf gar nicht so schlecht. Nette Erinnerungen
Dann musst du fleißig „Forever Young“ singen und das auch bleiben, denn:
https://www.amazona.de/behringer-jt-16-roland-jupiter-8-klon/
Du kannst dir also ausrechnen, wie hoch deine Lebenserwartung noch sein muss, damit du die Wartezeit bis zur Meldung „is shipping from our factory now“ über „voraussichtlich lieferbar in 4 Wochen…8 Wochen…12 Wochen…10 Jahren“ bis hin zu „jetzt lieferbar“ überstehst.
Aber kommen wird er 😂
Der ist in Planung. Prototyp gibt’s schon.
Der Song ist eine der besten deutschen Produktionen überhaupt würde ich meinen. Grandioser Klassiker.
Als Synthesizer- und 80s Maxiversionen-Fan muss man unbedingt auch den Special Dance Mix gehört haben, das ist quasi die ursprüngliche Fassung, bevor dann entschieden wurde, dass die allgemein bekannte, eher ruhigere Nummer für das Album besser passen würde.
@ollo Hallo ollo,
danke für den Anhörtip und die spannende Information. Hab mir die Version sofort gesucht und durchgehört. Kannte ich tatsächlich noch nicht.
Allerdings hab ich festgestellt, dass genau die musikalischen Elemente in der Version verarbeitet waren, die mich schon als Jugendlicher in den 80ern bei vielen Maxis häufig gestört hatten. Deshalb habe ich damals auch praktisch nie Maxis gekauft. Geschmacksache.
Die Single-Version bleibt daher für mich Favorit.
Trotzdem nochmals danke für den Input.
Was mich als großer Fan von Klaus Schulze besonders freut: Dass er mal Alphaville produziert hat. Das war aber ein paar Jahre nach »Forever Young«. Ich war damals sehr überrascht, wollen doch die Melodien von Alphaville so gar nicht zu den epischen Klangkaskaden des Herrn Schulze passen. Aber gut.
PS: Thomann-Werbung
Ich gehöre ja zu denjenigen, die es nicht stört, dass Amazona zu Thomann gehört. Aber diese Werbung am Schluss des Artikels ist doch etwas arg penetrant. Das exakt Selbe könnte man bei nahezu jedem Hit-Song der 80er hinten dran hängen. Ich finde das zu nervig.
#4 für eine Woche in den Charts ist jetzt auch nicht sooo schlecht.🙂
https://www.offiziellecharts.de/charts/titel-details-1170