David Bowie erlebt neues Streaming-Hoch dank Stranger Things
Der fast 50 Jahre alte Song „Heroes“ von David Bowie steht aktuell erneut im Fokus der Musikwelt, denn im Finale der Serie Stranger Things, übernimmt der Song eine prägende und emotionale Rolle. Direkt nach der Veröffentlichung der letzten Folge am 1. Januar, war bei Heroes ein deutlicher Anstieg der Streamingzahlen festzustellen und das obwohl der Song schon seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Werken von David Bowie zählt. Von der neuen Aufmerksamkeit profitiert auch der gesamte Musikkatalog des Musiker.
Heroes als Bindeglied zwischen Serie und Musik
Im Serienfinale entfaltet der Song eine sehr besondere Wirkung, denn begleitet die letzte Szene und den Abspann der Erfolgsserie und auch nhaltlich greift das Lied zentrale Motive auf, die Stranger Things über alle Staffeln hinweg geprägt haben, wie etwa Hoffnung, Freundschaft und der Mut, schwierige Situationen gemeinsam zu überstehen.
Viele Fans der Serie verbinden ist er nun offenbar fest mit dem Abschluss der Serie verbunden und auch die steigenden Streamingzahlen von anderen Songs von David Bowie zeigen, was groß und nachhaltig der Effekt einer gelungenen Platzierung in einer Serie oder einem Film ist.
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Auch Prince profitiert vom Stranger Things Effekt
Nicht nur David Bowie erlebt durch Stranger Things einen neuen Schub an Popularität, sondern auch bei Prince steigen die Streamingzahlen, denn auch mehrere seiner Songs wurden im Serienfinale eingesetzt. Vor allem Purple Rain entwickelte sich deshalb innerhalb kürzester Zeit wieder zu einem der meistgehörten Titel aus dem Repertoire des Musikers. Dieser Effekt ist ähnlich, wie der bei David Bowie: Ein ikonischer Song erhält durch den emotionalen Serienkontext eine neue Relevanz und spricht vor allem generationsübergreifend ein breites Publikum an. Der aktuelle neue Erfolg von Heroes und auch der Prince-Songs zeigt damit eindrucksvoll, welchen großen Einfluss moderne Filme und Serien auf die Musikwahrnehmung haben können.




































Und nach der vierten Staffel von ST war Kate Bush die große Gewinnerin auf den Streaming-Plattformen. Bemerkenswert, wie gut die alten Songs heute noch funktionieren. Obwohl – im Kontext von Stranger Things quasi aufgelegt …
@fitzgeraldo Sieben Stranger Things Songs sind aktuell in den Top 100 der deutschen Single Charts. Fehlt nur noch „The Trooper“.
@Markus Galla Ich verstehe dein Problem nicht…außerdem habe ich nicht von Streaming Charts gesprochen, sondern von den offiziellen deutschen Single Charts.
@Markus Galla Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Die Serie war ein riesiger Hit und reiht sich in viele andere Serien der letzten 50 Jahre ein. Wie schon viele Serien zuvor, die bekannte Songs genutzt haben und eine zur erzählten Zeit passende musikalische Thematik, haben auch hier die Macher ins Schwarze getroffen und der Erfolg sei ihnen gegönnt. Die Serie lebt nicht von einer wahnsinnig ausgeklügelten Story und SFX, sondern dem 80er Flair. Und genau das hat man sehr gut hinbekommen.
Und Netflix hat in den letzten Jahren durchaus ein Händchen dafür entwickelt, siehe Cobra Kai, mittlerweile fast kultiger als die Karate Kid Filme. Die hätten mit der Serie noch Jahre weitermachen können, wenn die Darsteller nicht langsam zu alt wären, um Teenager zu spielen. Auch hier spielte die Musik eine sehr große Rolle.
Und das kann man selbst dann anerkennen, wenn man Netflix und die Handlung hasst.
@Markus Galla stimmt.
liebe Stranger Things.
leider ewige warterei.
bin gespannt auf die neue Staffel
Cobra kai ist allerdings zugekauft, kam erst einige Jahre später auf Netflix.
zuerst auf YouTube.
@Numitron ah, danke!
Streaming Charts sind genau so maniulativ wie jede andere Chart Statistik, wo soll da ein Unterschied sein?
Zum Glück gibt es einen enormen Unterschied zwischen ÖRR (WDR) und dem Streamingangebot. Die Regelvorgabe der ÖRR allein für Musik ist schon eine Frechheit. Und dafür bekommen Sie auch noch so viel Geld wie in keinem anderen Land auf der gesamt Welt.
Für viele Künstler sind Klicks eben wichtig, also – so what!
…..“ we can be heroes just for one day“…..
Wunderbar!
Und nach der ersten Staffel war wohl Limahl derjenige im Siegerkranz. ;-)
Überhaupt wird da (jedenfalls bis Mitte 2. Staffel, da habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass sie an den 1. Teil noch irgendwie anschließt) hauptsächlich Musik zelebriert, die ich mir in den frühen 1980er, meinen an sich Musik-Sozialisierungsjahren, nicht mal mit dem Arsch angehört habe. Zum vollen Sortiment fehlen nur Mordrige Tölpel oder wie die beiden brutalen Hitmaschinisten aus D-Land hießen…
😀