Erster Sänger von Iron Maiden Paul Mario Day ist verstorben
Paul Mario Day: Die erste Stimme von Iron Maiden
Die internationale Musikszene trauert um Paul Mario Day. Der britische Musiker, der Ende 1975 als Gründungsmitglied und erster Sänger bei Iron Maiden einstieg, ist am 29. Juli 2025 im Alter von 69 Jahren nach längeren Krankheit verstorben. Er gehörte zur Urbesetzung der Band, verließ sie aber bereits im darauffolgenden Jahr. Steve Harris, Gründer und Bassist von Iron Maiden, nannte damals seine mangelnde Bühnenpräsenz als Hauptgrund für die Trennung. Obwohl Paul Mario Day nie auf einem offiziellen Album der Heavy Metal Band vertreten war, ist er für viele eingefleischte Fans ein Teil der Band. Seine Stimme ist auf frühen Demoaufnahmen zu hören, die später als wichtiger Bestandteil der „New Wave of British Heavy Metal“-Szene gelten.
Iron Maiden, More und Sweet: Der Weg des Musikers
Nach seiner Zeit bei Iron Maiden schloss sich Paul Mario Day der Band More an, die sich Anfang der Achtziger relativ schnell einen Namen in der britischen Metal-Szene machte. Mit More stand er beispielsweise 1981 beim Monsters of Rock Festival in Donington auf der Bühne, auf der auch Größen wie AC/DC, Whitesnake und Def Leppard spielten. Das Album Warhead, auf dem er als Sänger zu hören ist, wird bis heute von Fans des klassischen Heavy Metal geschätzt. Es folgten weitere Stationen, wie Wildfire und eine kurze Zeit bei der Band Sweet. 1986 erschien das Live-Album Live at the Marquee, auf dem Paul Mario Days Stimme sehr gut dokumentiert ist.
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In den 1990er-Jahren zog es den Sänger nach Australien, wo er in Newcastle in New South Wales, lebte. Auch dort blieb er musikalisch aktiv: Er arbeitete mit verschiedenen lokalen Bands und wirkte bei Projekten wie Buffalo Crows mit. Obwohl der große internationale Durchbruch ausblieb, verlor er nie die Verbindung zur Musik.
Iron Maiden verliert ein wichtiges Stück ihrer Geschichte
Dass Paul Mario Day bis heute von so vielen Wegbegleitern gewürdigt wird, zeigt, welchen Eindruck er bei Kollegen und Fans hinterlassen hat. Die Band More verabschiedete sich über Social Media mit bewegenden Worten und schrieb, dass man bei jedem Konzert an ihn denke, sobald die ersten Töne von „Warhead“ erklingen. Auch Andy Scott von Sweet sprach von einer Stimme, die auch Jahrzehnte später noch Bestand habe. Das macht deutlich, dass Paul Mario Day kein Name war, den man einfach vergisst. Sein Einfluss auf die frühe Phase von Iron Maiden, sein Beitrag zur britischen Metal-Szene der Achtziger und sein lebenslanges musikalisches Schaffen zeigen, dass auch die stilleren Persönlichkeiten der Rockgeschichte einen Platz verdienen.

































Och nööö, näh?!
Es hört einfach nicht auf: P.I.P. und danke für alles, was Du uns geben konntest!