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iTunes feiert 25. Geburtstag

Meilenstein der Musikwelt: iTunes wird 25 Jahre alt

9. Januar 2026

iTunes feiert 25. Geburtstag.

Als iTunes am 9. Januar 2001 vorgestellt wurde, wirkte das Programm auf den ersten Blick rechtunspektakulär: Es war eigentlich nur ein Musikplayer, der Ordnung in MP3-Sammlungen brachte und das Importieren von CDs vereinfachte. Genau darin lag aber seine Stärke, denn die Software nahm Nutzern technische Komplexität ab und rückte die Musik selbst wieder in den Mittelpunkt. Für viele Musiker, Produzenten und Musikhörer begann spätestens jetzt das digitale Musikzeitalter, denn Apple traf genau den Nerv der Zeit: Statt komplizierter Menüs setzte man hier vielmehr auf eine gute Übersicht, klare Strukturen und eine enge Verzahnung mit der eigenen Hardware.Deshalb wurde iTunes recht schnell zu einem festen Werkzeug im Alltag und fand seinen Weg in Tonstudios und private Musiksammlungen.

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iTunes verändert den Musikmarkt nachhaltig

Mit dem Start des iTunes Music Store folgte dann ein entscheidende Schritt, denn Musik ließ sich ab jetzt legal und unkompliziert online kaufen. Für Hörer bedeutete das in erster Linie Freiheit und für die Branche einen längst überfälligen Strukturwandel. Vor allem in Kombination mit dem iPod entstand ein völlig neues Selbstverständnis von Musikkonsum, denn alle Songs waren jederzeit auf einem kleinen Gerät mobil verfügbar und damit prägte iTunes nicht nur das Kaufverhalten, sondern auch die Art, wie Musik auch heute noch veröffentlicht, beworben und wahrgenommen wurde.

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iTunes und im Zeitalter des Streamings

Mit den Jahren wuchs die Software über seine ursprüngliche Rolle hinaus, als neben Musik auch Podcasts, Filme und Serien hinzukamen. Was im ersten Moment nach Vielseitigkeit aussah, wurde für viele Nutzer immer unübersichtlicher. Apple zog schließlich die Konsequenz und verteilte die Funktionen auf die drei Anwendungen Apple Music, Apple TV und Apple Podcast, wodurch iTunes im eigentlichen Sinne eingestellt wurde.

Der Einfluss der Software ist aber auch heute noch gut spürbar, beispielsweise in Konzepten wie digitale Mediatheken, Playlists und der zentralen Musikverwaltung, was heute alles selbstverständlich und die Grundlage moderner Streamingdienste ist. Deshalb wird zum 25. Jubiläum der Software weniger an ein Programm gedacht, dass es seit Jahren nicht mehr gibt, sondern vielmehr an einen kulturellen Wendepunkt, der die Musikwelt bis heute prägt.

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Forum
  1. Profilbild
    CDRowell AHU

    Okay, für Produkte in der IT ist das schon eine Hausnummer.

    Häppie Börsdäi.

    Sicher wurde dieses Alter auch durch apples Hade- uns Software-Zwangsmodelle gestützt…

      • Profilbild
        CDRowell AHU

        @Numitron Meine Wunschliste hätte ich eh niemaals dort finden können. Daher ist mir das ganze mit iTunes weniger wichtig…

        Ich mache lieber selbst Musik und höre von „unbekannten Künstlern“ vieles. Das macht mir mehr Spaß als die Geldmaschine zu bedienen.😇

        • Profilbild
          Mixit

          @CDRowell Dafür vergütet Apple auch deutlich besser als der größe Streaminganbieter. Die wahre Geldmaschine im Musikmarkt ist wohl eher ist eher Spotify. Die verdienen so gut, dass sie in fast 600M Dollar Rüstungsaktien investieren.

          • Profilbild
            CDRowell AHU

            @Mixit Hallo, okay…

            Kann bei apple nachgeschaut werden wo sie invertieren?

            Wo stammt die Info von Spotify her? Gibt es da was zu lesen?

            Es ist schon gefährlich mit dem Geld, zu schauen, wohin welche Knete wanders ist absolut legitim, da selbt bei dne Getränkeautomaten Gewinne gemacht werden…

            „Geldautomat defekt – Keine Pfandannahme“ steht seit einer Woche in einem EDEKA-Laden in Bad Endorf. Obwohl die verpflichtet sind die Flaschen anzunehmen… Der Beschiß wird immer dreister.

            Also pass ich noch mal mehr aufmeine Kröten auf.

            LG😁

  2. Profilbild
    RoGo541

    Na ja, so ganz tot ist es ja nicht. Ich glaube, es wird nur nicht mehr weiterentwickelt, wird aber immer noch von Apple offiziell angeboten (https://support.apple.com/de-de/118290), anscheinend für ältere Betriebssysteme auf denen das neue Apple Music nicht läuft.
    War, glaube ich, auch noch eine (legale?) Möglichkeit kopiergeschützte Audible Hörbücher auf CD – oder mit einem virtuellen CD-Laufwerk – als MP3 zu konvertieren.

      • Profilbild
        calvato AHU

        @Numitron Nein, ich meine iTunes an sich. Wobei ich das nur für die Rechner sagen kann, ich hab auf dem iPhone keinen Vergleich angestellt.
        Mach einfach folgende Versuchsanordnung: einmal einen Song als mp3 in iTunes abspielen und einmal im VLC oder ähnliches. Der Unterschied ist gewaltig.

          • Profilbild
            Kazimoto AHU

            @Numitron Du bringst Erinnerungen hervor. Es begab sich zu einer Zeit, in der IOS-Synths populär waren und ich nur mal eben ein paar Presets sichern wollte. Das endete in einer stundenlangen iTunes Installation/Session mit Videos gucken, weil mein verdammtes iPad einfach nicht in iTunes auftauchen wollte. An sich schon eine Todsünde, für ein paar User-Presets so einen Weg gehen zu müssen, Apple-Paranoia pur! Vor 3 Jahren als ich mit Linux anfing, wollte ich das Zeug mit Wine installieren. Was für eine Hölle an mieser proprietärer Software! Ich glaube iTunes 8 von 2008 hatte dann funktioniert, konnte dann aber nur abspielen und sonst lief nichts. Ich freue mich schon auf mein erstes Macbook mit Linux, dann ist Fury endlich frei und kann in die Prärie. 😄

            • Profilbild
              Numitron AHU

              @Kazimoto ja, ich verwende auch schon lange Linux.
              macht viel Spaß, keine popups oder nervige Neustart Meldungen😎
              das iPad (mittlerweile das dritte) hab ich meiner Mutter gegeben.
              hab’s immer weniger verwendetet, e gibt aber schon einige gute Musikprogramme.

        • Profilbild
          Kazimoto AHU

          @calvato MP3 in iTunes, ich dachte das Format dort wäre ACC und das klang aus der Erinnerung heraus nicht schlecht, ist auch ein lossless. Aber wer zur Hölle nutzt noch iTunes? 😄

  3. Profilbild
    Filterpad AHU

    Lief auch auf Win und wahr lange Zeit mein Player auf dem Rechner zur mp3-Übertragung der einen oder anderen CD. Die Übersicht hielt sich in Grenzen aber es war simple in der Bedienung. Selbst nach der Wartungseinstellung war es noch eine gewisse Zeit mein Player No.1. Jetzt habe ich gar keinen separaten Player mehr, sondern der ganz normale Windows Player übernimmt jetzt diesen Job. In gewisser Weise geht er mir immer noch ab.

  4. Profilbild
    Mixit

    25 Jahre ist das schon wieder her, unglaublich. iTunes oder später der Apple Music sind schon gut, läuft stabil und ist sehr übersichtlich gehalten – bis auf die Songverwaltung, die einen gelegentlich in den Wahnsinn treibt…..😂

    Schade, dass Apple den Zug für das Streaming irgendiwe verpasst hat oder nicht ausreichend auf dem Markt reagiert hat. Sie waren ja anfangs zu Zeiten des Download ganz oben, bis Spotify übernommen hat. Schade.

    iTunes bzw. Apple Music als No. 1 wäre mir lieber, da Apple deutlich besser vergütet als Spotify.

  5. Profilbild
    fitzgeraldo AHU

    Im Herbst 2002 hab ich damit begonnen, meine Musik-Sammlung nach und nach in iTunes rein zu packen. Ein Unterfangen das mehrere Jahre in Anspruch nahm. Und etliche Festplatten, iPads, iPhones und diverse Macs. Meine Sammlung hängt heute noch am Computer und ich möchte diese Jukebox nicht mehr missen. Jetzt rennt es halt unter Apple Music und das Streamen hat zugenommen. Aber ich habe immer noch einige Schätze auf der Platte, die es als Stream wohl nie geben wird.
    Und von den ganzen Regalmetern an LPs hab ich mich sowieso nicht getrennt …

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