New York ehrt Jimi Hendrix mit eigener Straße

Jimi Hendrix Way in New York eingeweiht (Quelle: Ary Groeneveld & Gemeente Rotterdam via Wikimedia Commons)
Jimi Hendrix hat nun endlich einen festen Platz im Stadtbild von New York, denn in Greenwich Village wurde ein Abschnitt der West 8th Street offiziell zusätzlich als Jimi Hendrix Way benannt. Die Enthüllung fand an der Ecke Sixth Avenue und West 8th Street statt, also nur wenige Schritte von den legendären Electric Lady Studios entfernt. Diese besondere Ehrung erinnert an einen Künstler, der die E-Gitarre anders dachte als fast alle vor ihm, der Sounds bis an ihre Grenzen trieb und bis heute Gitarristen, Produzenten und Songwriter inspiriert.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Jimi Hendrix Way würdigt die Gitarrenlegende
Bei der Enthüllung des Straßenschilds waren unter anderem Janie Hendrix, Eddie Kramer und Steven Van Zandt dabei. Dass diese Ehrung nun Wirklichkeit wurde, ist auch dem langen Einsatz der Familie und vieler Unterstützer zu verdanken. Schon kurz nach Hendrix’ Tod gab es den Wunsch, seine Verbindung zu New York dauerhaft sichtbar zu machen und es wurde eine groß angelegte Petition gestartet.
Electric Lady Studios
Der Ort der des benannten Jimi Hendrix Way ist nicht zufällig gewählt, denn an der West 8th Street befinden sich wie bereits erwähnt die Electric Lady Studios, die der Musiker Ende der 1960er Jahre mit auf den Weg brachte. Aus einem ehemaligen Club entstand dort ein Studio, das Geschichte schrieb. Jimi Hendrix konnte dort allerdings nur noch wenige Monate arbeiten, bevor er 1970 starb. Trotzdem wurden die Electric Lady Studios zu einem der bekanntesten Studios der Welt und bis heute nehmen internationale Künstler in diesem Komplex auf.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Jimi Hendrix und New York
Der Gitarrist wird oft mit Seattle, London und Woodstock verbunden, aber auch New York spielte für ihn ebenfalls eine wichtige Rolle. Greenwich Village war in den 1960er Jahren ein Zentrum für Musik, Gegenkultur und künstlerischen Austausch und genau in diesem Umfeld fand Jimi Hendrix Inspiration und wichtige Kontakte. Der Jimi Hendrix Way macht diese Geschichte nun im Alltag sichtbar.




































Nutzt ihm vermutlich nichts mehr, aber kann man machen. In Deutschland würde ich es etwas „speziell“ finden, aber in New York geht das in Ordnung. Hier sehe ich das noch ein, aber manchmal wundert es mich schon, wer einen Stern am „Walk of Fame“ oder sonstiges Gedöns bekommt. Ich habe immer etwas Schwierigkeiten damit, wenn ein Mensch auf besondere Weise geehrt wird, nur weil er in der Öffentlichkeit, wie zum Beispiel die Filmindustrie, bekannt war. Jeder ist doch gleich viel wert, oder etwa nicht? Sieht das jemand anders? Zum Beispiel der größte Mumpiz aller Zeiten: Die Oscars!
@Filterpad ja du sagst es : jeder gleich viel wert. nur wer sieht wert ihn als solchen an?
jemand der fühlt…
oscars … Movie schindlers liste … so bekommt oscars als abonnoment von mir.
hm … in 20ys also junge generation liest name und fragt okay wer war
jimy hendrix?
in memorial: viele meinungen darüber. stille geste viel mehr ist als
pauken trompete zum verkünden von ehre.aber gut.hat alles seinen zweck.
soll er straße bekommen.ich gönne es.
PS: ja wir reden von NY
Hallo zusammen,
ich komm da nicht mit: jeder ist gleich viel wert, also wird keine Straße nach irgendwem benannt??
In diversen amerikanischen Städten gibt es zwar durchnummerierte Straßen, aber ansonsten haben fast überall auf der Welt die Straßen Namen und neben üblichen Standards wie Blumen, geographischen Orten, Vornamen usw. gibt es eben auch die Nachnamen von verdienten Menschen.
Ich finde das absolut in Ordnung. Es gibt Leute, die für die jeweilige Gesellschaft erheblich mehr gemacht haben und mehr Einsatz geleistet haben als viele andere.
Dieses ganze Gleichheitsgequatsche geht mir komplett auf die Nerven. Die Sachbearbeiterin Erna Kasulzke in der Herdener Stadtverwaltung hat auch etwas geleistet, aber nur eben nichts ansatzweise Vergleichbares.
Denn Jimi Hendrix war eine Legende auf der E-Gitarre. Er ist in der Musikszene des späten 20. Jahrhunderts meiner Meinung nach nur vergleichbar mit jemandem wie Miles Davis (die wollten ja sogar mal zusammen spielen, daraus ist aber nix geworden, weil Hendrix zu früh gestorben ist).
Es ist also eher eine Sauerei, dass erst mehr als 50 Jahre nach dem Tod von Hendrix eine Straße in New York nach ihm benannt wird. Wenn er stattdessen andauernd den Boden geküsst hätte, wäre er schon längst heilig gesprochen worden.
Gruß
Fredi
@Fredi ja aber menschen sind gleich … jedes so steht jedem zu … was sagt schon wort – verdient -?
verdient hat niemand etwas in ansatz so es leid schmerz freude ist.
okay jimi hendrix: was war er in gesellschaft.hat er mir gutes getan? habe nicht gekannt und lege da kein wert in der wagschale. künster in ausnahme? sehe ich nicht nur eigenes stil art look. aber kein monument. privat jimi war ein assho…. ? ich weiß es nicht. will nicht schmälen. kein dreck werfen.okay ich beende. also straße mit namen No-
nur Nummern – Yes
namen bedeutet rein garnichts.für mich.
ein bisschen spät, aber OK. Hendrix war eine wegweisende Initialzündung, aber nachdem die Dominanz der E-Gitarre in der Popkultur verebbt ist, hat Hendrix’ Glanz auch ein Stückchen eingebüßt. Es wäre Zeit, das Düsseldorf zumindest einmal eine Plakette an der Mintropstr. anbrächte…
Zu diskutieren ob der Hendrix Way jetzt angemessen ist oder nicht, finde ich etwas verbissen. Eine Stadt schmückt sich mit ihrer Pop-Historie, das tut doch keinem weh. In NYC gibt es auch schon den Joey Ramone Place und den Hip Hop Walk of Fame. Und in New Orleans den Louis Armstrong Park.