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Fazit
Beinahe konkurrenzlos ist diese kompakte Micro-Workstation mit ihren minimalen Abmessungen. Sie bietet ein nicht ganz zeitgemäßes Angebot an Sounds, reicht aber für Einsteiger und Heimanwender dicke aus. Auch für Live-Keyboarder, die eine zweite Tastatur oder einen unkomplizierten Soundlieferanten für eine kleine Solo-Einlage suchen, finden hier das passende Instrument. Anfänger erhalten mit der microSTATION ein Master-Keyboard, ein recht gutes Soundmodul und ein Gerät, das auch beim Total-Ausfall des Rechners das Komponieren erlaubt. Einzig das fehlende Batteriefach und der komplette Datenverlust beim Ausschalten sind zwei kleine, aber doch entscheidende Nachteile. Neu ist sie fast nicht mehr zu kriegen, der Kross 61 könnte hier eine gute Alternative sein. Er bietet das bessere Soundangebot, Audio-Features und das vermisste Batteriefach, alles aber doch in einem schwereren und voluminöseren Gehäuse. Die Bedienung aufgrund des größeren Displays dürfte bei der Kross-Workstation auch besser gefallen. Aufgrund Preis/Leistung (2012 etwa 430 Euro) 5 Sterne.
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Klangbeispiele
Forum
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    richard  AHU

    Hallo Stephan, schöner Bericht. Ich selber habe den Vorgänger, Korg MicroX hier an dem ich vor allem das kompakte Format gut finde.

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      Stephan Merk  RED

      Hi Richard,

      sehr gut, dann kannst Du mir ja mal schreiben, ob ich das richtig vermutet hatte. Der MicroX lief doch mit Batterien, hatte 25 Mikrotasten und ein OLED-Display. Aber was hat der für eine Klangerzeugung, ein vollwertiger Synthesizer ist er ja nicht oder? Ich hatte dazu mal was im Netz gesucht, aber nicht wirklich was gefunden. In der Bucht war auch keiner, sonst hätte ich vielleicht mal zugeschlagen.

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        richard  AHU

        Der MicroX hat 25 Tasten in normaler Größe und man kann ihn auch mit Batterien nutzen, was ich aber noch nie probiert habe, obwohl das externe Netzteil eher suboptimal ist (sitzt sehr wackelig am Gerät der Anschluss). Die Klangerzeugung basiert auf der damals, bei Korg gängigen, HI-Synthese und seinerzeit fand ich es schon toll das Korg diesen Standard in ein so handliches und günstiges Gerät verbaut. Die internen Sampels orientieren sich hauptsächlich an Synthiesounds und Elektronik. Von der Klangerzeugung gleich war damals der Korg X50, der sich bei den internen Klängen nur eher an „echten“ Instrumenten orientierte.

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          richard  AHU

          Aber sonst; doch klar, es handelt sich um einen vollwertigen Synthesizer, ist halt ein Rompler und ich persönlich finde die Filter klingen zu steril und neutral, aber das fand ich auch schon beim Triton. Es gibt auch einen Editor mit dem man die Presets ordnen, Studio und Livesets erstellen und ins Klanggeschehen eingreifen kann

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          Stephan Merk  RED

          Hi Richard und Danke für Deine Ergänzungen. Dann dürfte die Qualität der Tactiles ja auf ähnlichem Niveau liegen, die Tritons basierten ja auch auf der Hi-Synthese, wie auch der NS-5R, i5 etc. Ich kann nicht so ganz nachvollziehen, warum viele den Groundsound von Korg nicht so mögen. Während ich die verschiedenen Syntheseformen von Korg nicht immer raushören kann, weil sie doch auch recht unterschiedlich sind, höre ich bei Yamaha irgendwie die Filter und bei den Keyboards die Pianos etc. oft raus. Dann steht beim Tyros 5 was von grundlegend überarbeiteten Sounds, aber irgendwie klingt’s trotzdem so wie immer. Der microKORG klingt jedenfalls nicht so, wie mein NX-5R damals, sondern deutlich erwachsener und vor Allem anders. Das hört man gut, wenn man die Demos des microARRANGERs (Hi-Synthese) und der microSTATION miteinander vergleicht.

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            richard  AHU

            nur zum Verständniss, wenn du schreibst der Microkorg klingt nicht so wie der NX-5R damals, meinst du wirklich den Microkorg oder die von dir beschriebene Microstation?
            Ich frag deshalb so blöd weil der Microkorg an sich ja ein VA Synthie ist und auf der Klangerzeugung der MS2000 basiert, da ist der Vergleich mit einem Rom Player schwierig.

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              Stephan Merk  RED

              Nene, ich war blöd, ich meinte doch microSTATION und nicht microKORG: Der arbeitet ja mit der MMT-Synthese, das ist ja eine ganz andere Baustelle. Allerdings dürften die microKORG XL+ und XL bei den Naturinstrumenten wiederum ähnlich der microSTATION klingen. Übrigens sind auch die Filter der microSTATION etwas klinisch, Resonanz ist zumindest halbwegs angedeutet hörbar. Aber das geht bei der Zielgruppe schon in Ordnung.

  2. Profilbild
    bugler  

    Hmm, ich habe mit meiner microSTATION ein Stück weit eine Hassliebe gehabt, bis das OS 1.0.1 rauskam. Gerade bei dem Nutzen des Arps per Midi Out, hängte sich die Kiste gerne unvermittelt auf. Seit dem update ist Ruhe.
    In meinem Setup liefert die mS alles an eher natürlichen Klängen. Pianos, Orgeln, Streicher, Drums (Hier gerne auch mit dem biestigen Decimator Effekt) und Chöre (mit dem Vokal-Effekt sehr geil). Toll gelungen ist auch der Bandecho-Effekt, den man per Joystick ins Eiern und die Selbsoszillation schieben kann. Dazu einen Phaser und Tangerine Dream lässt grüßen.
    Beim Soundschrauben per Editor fällt aber schon auf, dass weite Strecken des Samplematerials nur mit Effekten und Filtern leben können. Sie sind bis zum letzten komprimiert. Und das Filter ist, hmm, zum sanften Klangformen ok – nur in Sachen Resonanz ähm, auf Rheinisch „Driss“. Total dünn..

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