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(ID: 148855)

Korg-VOLCA-Bass-eigen-oben-2

MIDI:

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Da die MIDI IN-Buchse ist bei der überschaubaren Größe nicht zu übersehen ist, verband ich meinen Synthesizer mit der Volca Bass und schaute was man damit machen kann. Ergebnis: Ich konnte mit der Tastatur des Synthesizers die Volca spielen! Dies funktionierte auch beim Step-recording, real-time recording und über den Arpeggiator meines Synthesizers. Sogar das Modulationsrad wurde auf die Volca Bass übertragen (ein Ton hoch/tief) und auch das Tempo der Begleitautomatik des Entertainment-Keyboards war synchron mit der Volca. Damit habe ich nicht gerechnet und war positiv überrascht.

Ach so: Hier ist der Link für die MIDI-Implemetation des Korg Volca Bass:
http://media.aadl.org/files/catalog_guides/1444141_chart.pdf

Und ich dachte immer, Chinesisch sei schwierig!

Tipps und Tricks:

Man kann bei einer fertig erstellten Sequenz im Nachhinein nicht mehr die OKTAVE ändern, da der Volca Bass natürlich nicht weiß, welcher Ton in der Sequenz höher oder tiefer werden soll. Abhilfe schafft hier der PITCH. Der PITCH lässt sich nur bei den VCO’s verändern, die innerhalb der Sequenz aktiv sind. Welche VCO‘s während der Wiedergabe in Betrieb sind, erkennt ihr daran, dass der PITCH-Regler bei dem VCO ständig aufleuchtet, der gerade an der Reihe ist. Ansonsten die Sequenz anhalten und den VCO mit der jew. Gummitaste anwählen. Wenn VCO’s gemutet werden (FUNC + MUTE 1-3), sind sie logischerweise nicht mehr hörbar.

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Ein toller Effekt: Ihr erstellt eine Sequenz aus zwei VCO’s (FUNC + M2), dadurch ergibt sich eine Art Unisono-Klang. Die Intensität wird verstärkt durch die PITCH-Regler. Danach startet ihr die Wiedergabe (Play). Mit dem dritten übrigen VCO 3 (ebenfalls über Gummitaster aktivieren) gleitet ihr über die Touch-Tastatur oder spielt eine andere Melodie. Der Effekt wird deutlicher, wenn der VCO 3 einen Bass-Sound besitzt (Sound-Bsp.: „The Laserlight“).

Noch ein Beispiel, bei dem man die Volca Bass voll ausnutzen kann: Einfach alle 3 VCO’s getrennt recorden: Zunächst müsst ihr die VCO’s voneinander trennen (FUNC + M1) und aktiviert z.B. zuerst den VCO 1 (Gummitaste) Dann spielt ihr über den Step-Modus (FUNC + STEP REC) eine einfache Sequenz ein (mit FUNC bestätigen). Startet die Wiedergabe (Play). Als nächstes aktiviert ihr den VCO 2 (Gummitaster) und spielt in real-time (STEP REC) eine weitere Sequenz ein. Um noch mehr Abwechslung ins Geschehen zu bringen würde ich eine andere OKTAVE wählen. Zu guter Letzt aktiviert ihr den VCO 3 und spielt eure letzte Instanz real-time ein. Ihr könnt natürlich auch alle drei VCO’s einzeln nur über den Step-Modus eingeben. Spielspaß garantiert!

Bei einer Aufnahme mit mehreren VCO’S müsst ihr mal bei einer fertigen Sequenz den Step-Modus aktivieren (STEP MODE), dann die VCO’s umschalten. Ihr seht die einzelnen Steps pro VCO. Beim aus, -und einschalten der Steps pro VCO ergeben sich neue, interessante Sequenzen.

Mir ist schon häufig passiert, dass ich eine getrennte VCO Gruppe (FUNC + VCO GROUP M1) bei einer Sequenz in Betrieb hatte und meinte, ich müsste die VCO GROUP augenblicklich ändern (z.B. von M1 auf M3). Dann schalteten sich die anderen VCO‘s stumm. Das hat vermutlich den Hintergrund, dass sich die Volca Bass bei 2-3 zugeschalteten VCO’s immer zuerst an den VCO 1 orientiert. So viel zum Eigenleben bzw. verstehen der Volca Bass.

Wenn man eine dichte Sequenz hat (viele Töne) und das Tempo auf Maximum stellt, dann müsst ihr mal den EG ATTACK-Regler (Hörbar durch: FUNC + AMP EG ON 12) auf Verzögerung stellen (nach rechts drehen). Die dichten Tonfolgen in der Sequenz werden klanglich immer dumpfer und die lockeren bleiben laut. Der Effekt ist der Kracher! Den ATTACK auf links gedreht ergibt aufgrund der Filterdichte eine Art „knacksen“. Wen das stört, der kann den Regler auf etwa 9 Uhr drehen und ihr habt einen angenehmen Anschlag. Sollte der ATTACK mal rechts stehen und er wird erst dann aktiviert, kann es sein, dass der Sound unhörbar ist wegen der Einschwingphase. Hier einfach den Regler wieder in Richtung links drehen. Die Regler der Volca Bass sind in der Ausführung sehr fein, daher ist Fingerspitzengefühl gefragt.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Viertelnote AHU 1

    Sehr schöner Bericht über ein sehr schönes Instrument. Ich bin mit meinem Volca Bass auch zufrieden, obwohl ich Ihn nur als Soundmodul „missbrauche“. Der Vergleich mit einer 303 sollte erlaubt sein, da diese ja auch nicht mehr gekostet hat und der Sound zwar etwas spezieller ist, aber so weit weg ist der Volca nicht. Ich habe meinem silberne Potiknöpfe spendiert, somit läßt er sich sehr fein regeln.
    mfG

  2. Profilbild
    Dalai Galama

    Das sich das Instrument mit Hilfe des MIDI-Ports zu einer DAW synchronisieren lässt hattest Du ja schon angedeutet. Hier kommt aber jetzt ein (nicht im Handbuch dokumentierter) Kniff: Stellt man die LFO-Geschwindigkeit (Rate-Regler) mit gleichzeitig gehaltener „Func“-Taste ein, so läuft auch der LFO zum Songtempo synchron. Ich weiß aber nicht, ob das auch bei den anderen Volcas so ist.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @Dalai Galama Hey, den Kniff kannte ich noch nicht. Werde den später direkt mal ausprobieren. Vielen Dank!

  3. Profilbild
    TobyB RED

    Hallo Filterpad,

    sehr gut gemacht. Du muss aber nicht in das Manual gucken um zwischen den OSC Modi zu schalten. Guck mal unterhalb von M1-M3 dort findest du _ _ _ , __. und ___ . Was den Modi entspricht. Was Volca Bass für mich wichtig macht sind Basspad Sounds. Hier kommt mit dem Sequenzer nicht weit aber mit Midi Keys und dem „Hack“ von Dalai Galama, geht da die Sonne auf :-) Leadsounds funktionieren mit der Volca und einigen FX auch sehr gut.

    • Profilbild
      Filterpad AHU 1

      @TobyB Danke für das Lob. Das man den LFO auch noch synchronisieren kann, hätte ich nicht erwartet. Ein super Tipp (Dubstep-Wobbler etc.)! Kann man das Tempo der Volca mit der DAW automatisieren? Meine bisherige Vorgehensweise: Ich stelle die Volca auf ein bestimmtes Tempo ein und dieselbe Vorgehensweise wird im Anschluss in der DAW vorgenommen. Laut Manual sollte das über die MIDI-Einstellungen automatisch erfolgen (soweit ich das verstanden habe).

      • Profilbild
        TobyB RED

        @Filterpad Hallo Filterpad,

        ich ändere Tempo immer analog ab, das Risiko eines Timinghängers ist vorhanden, ich mache das mit einer Esi Soundbox, Expert Sleeperz und EHX Clockworks via Sync (Nachteil, die Sqequenz muss laufen). Was zum Beispiel ein Timing Thema ist, die Volca Bass als Midi Slave von einer aktuellen electribe angesteuert, egal ob die nun selber Master oder Slave ist. Das Timing am Midi Out ist schräge. Was sehr gut geht, ist die Volca an der TR8, Tempoänderungen werden ohne Hänger verarbeitet. Du hast das schon richtig verstanden, es hängt aber immer etwas von der DAW ab, wie Zeit und Tempo in Midi umgesetzt werden. Darüber kann man Bücher schreiben. Ich gehe empirisch und logisch vor. Also geht , geht nicht und dann aufschreiben was und welcher Kombination geht. So finde ich auch schnell „Zeitdiebe“, da mich das warum an dieser Stelle nicht interessiert. In Logic änderst du das Tempo am einfachsten über die Projektautomatisierung, Start / Endpunkt und Kurventyp festlegen. das wird dann auch an Midiinstrumente gesendet. Mit Hardware kenne ich nur den Weg mit EHX Clockworks und einem Experts Sleeperz Kanal. In Reaktor wäre das der entsprechende Block mit einem Sync Out. Die Frage ist, wo und wie es gebraucht wird.

  4. Profilbild
    Filterpad AHU 1

    Das ist ja das tolle an Musik, dass es keine eindeutige Regel bzw. 100% sinnvolle Lösung gibt – Zumindest in unserem Rahmen. Manchmal muss man analog vorgehen und dem Musikgehör statt der Technik den Vortritt lassen (ich kenne das und es macht ja auch irgendwie Spaß). Meine DAW kann sich in dieser Hinsicht sicherlich auch noch eine Scheibe von abschneiden. Es könnte ebenso vielleicht an der Rechenleistung oder am Interface liegen.

  5. Profilbild
    chain AHU

    ein wirklich schöner Bericht. Danke
    Stell dem bass, nen volca FM dazu und berichte wieder, passen einfach gut, anhand: Aufgaben, Sound und Vorbilder zusammen. das tolle bei den volcanen, dass volcas so platzfreundlich aufzustellen sind. Mein Aktenkoffer fasst 4.
    Das nervigste: kein MIDI-out und extra alles 3,5 mini verklinken.
    Dies verursachte bei mir auch eher ein Kopfschütteln, was Preis und Sound aber in jeglicher Hinsicht rechtfertigt.
    Bei mir werden volcas in die AIRA auch analog eingebunden, das BIO, im Sound der MX1 ;)

  6. Profilbild
    Emmbot AHU

    Das Filter ist schon böse ich erinnere mich an mein erstes einschalten. Und dachte son Spielzeug und hatte ganz schelle ein Lächeln im Gesicht.

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