Neuer Musikfonds als Rettungsanker für kleine Konzerte
Es gibt Hoffnung für die deutsche Livemusikszene: Ab Januar 2026 nimmt der Live Music Fund Germany seine Arbeit auf. Vorgestellt wurde das Projekt am vergangenen Wochenende auf dem Reeperbahn Festival in Hamburg. Ziel des Fonds ist es, die Szene zu stärken und kleinen Clubs und aufstrebenden Künstlern eine faire Chance zu geben.
Wie der Live Music Fund Germany funktioniert
Die Idee ist sehr einfach: Große Konzerte und Stars geben einen kleinen Teil zurück, damit kleine Bühnen überleben können. Geplant sind freiwillige Abgaben auf Tickets für große Shows, dazu kommen ebenfalls freiwillige Beiträge von Veranstaltern, Ticketplattformen und auch Spenden aus dem Publikum. So soll nach und nach ein Fonds entstehen, der die Szene von unten heraus unterstützt. Als Vorbild hierfür dient der „Music Venue Trust“ aus Großbritannien, der seit Jahren mit einem ähnlichen Modell arbeitet. In Deutschland liegt die Verantwortung bei der Bundesstiftung Livekultur, die den Fonds trägt und verwaltet.
Live Music Fund Germany: Förderung von Clubs und nachhaltigen Projekten
Die finanziellen Mittel sollen ganz bewusst dort ankommen, wo es ohne Hilfe häufig genug eng wird. Clubs mit kleinen Kapazitäten können Zuschüsse beantragen und junge Acts sollen auf ihren ersten Touren nicht sofort am Geld scheitern. Auch Konzerte mit mittlerer Größe können gefördert werden, wenn sie ihre Kosten trotz guter Planung nicht decken können. Zusätzlich dazu wird auch ein genauer Blick auf Bereiche wie Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit oder Fachkräfteentwicklung geworfen.
Chancen des Fonds und offene Fragen
Der Fonds „Live Music Fund Germany“ hat definitiv das Potenzial, die deutsche Livemusikszene zu stärken. Gerade für kleine Bühnen und Newcomer-Bands könnte er einen entscheidenden Unterschied machen. Trotzdem sind noch nicht alle Fragen geklärt, wie beispielsweise die Höhe der Fördersummen und sonstige Kriterien. Der Start des Fonds gilt aber insgesamt als positives Signal. Ob er schließlich die erhoffte Wirkung entfaltet, wird sich ab 2026 in der Praxis zeigen.




































Uii, da sind wieder alle Buzzwords drin, die „woke Umverteilung aus der talentierten Mitte ins korrupte Oben unter Ausbeutung des Unten“ sagen.
@moinho Stimmt schon, dass viele Förderprogramme erst mal nach Phrasen wirken. Aber hier geht es wirklich um kleine Clubs und Nachwuchsbands, nicht um die großen Player. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Fund da etwas bewegen kann.