Lorde zieht einen radikalen Schlussstrich
Sängerin Lorde schlägt ein neues Kapitel auf, denn die Neuseeländerin hat ihren Vertrag mit Universal Music nach vielen Jahren auslaufen lassen und sich gegen eine Verlängerung entschieden. Schon sehr früh, nämlich im Alter von nur 12 Jahren, wurde sie Teil des Major-Systems und nun endet diese Phase, die ihre bisherige Karriere fast vollständig geprägt hat. Über Universal Music erschienen ihre Alben und dort entwickelte sie sich von der jungen Ausnahmekünstlerin zur international gefeierten Musikerin. Dass sie diesen Weg nun verlässt, ist ein Einschnitt mit Signalwirkung.
Lorde verlässt Universal und beginnt neuen Abschnitt
Dass sie diesen Schritt gerade jetzt geht, ist sicher nicht zufällig, denn wer schon als Kind in das Musikgeschäft einsteigt, schaut viele Jahre später noch einmal anders zurück. Genau das scheint bei ihr aktuell der Fall zu sein und der Abschied von Universal Music wirkt deshalb wie der Wunsch, sich neu zu sortieren. Nach vielen Jahren in einem festen Rahmen geht es nun wohl darum, Abstand zu gewinnen und den eigenen Weg zu finden.
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Warum Lorde jetzt auf Unabhängigkeit setzt
Viele etablierte Künstler hinterfragen immer stärker, wie sie arbeiten und veröffentlichen wollen. Eigene Kontrolle, mehr Freiraum und der direktere Kontakt zum Publikum spielen dabei eine immer größere Rolle. Bei Lorde ist das besonders interessant, denn ihre Musik war schon immer eng mit persönlichen Entwicklungen verbunden. Umso nachvollziehbarer ist es also, dass sie sich jetzt eine Phase ohne Veröffentlichungsdruck nehmen möchte. Für Fans mag das zwar nach Pause klingen, tatsächlich könnte aber genau darin die Grundlage für etwas Neues liegen.
Was der Neustart für Lordes Zukunft bedeuten könnte
Dass Lorde sich neu orientiert, heißt nicht, dass sie komplett verschwindet. Geplante Auftritte und Festivalshows bleiben weiterhin ein Thema, auch wenn es rund um neue Releases erst einmal ruhiger werden dürfte. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. Möglich ist beispielsweise eine unabhängige Veröffentlichung oder auch eine spätere Zusammenarbeit unter anderen Bedingungen. Auch ein Modell, das stärker auf ihre eigenen Vorstellungen zugeschnitten ist, wäre denkbar. Fest steht aber vor allem eins: Es geht Lorde nicht nur um das Ende eines langen Vertrags, sondern um die bewusste Entscheidung, den nächsten Schritt zu den eigenen Bedingungen zu gehen.


































Ich muss zugeben, diese Frau hat mich immer mal wieder auf sich aufmerksam gemacht. Ohne dass ich mich näher damit befasst habe, hatte ich den Eindruck da ist einiges dahinter. Das verlinkte Video oben ist klasse. Eine super Ästhetik durchgezogen von A bis Z. Die Rollen einmal umgedreht. Frau singt ganz unspektakulär, angezogen bis zum Hals, Mann spielt das optische Füllsel, das sonst die knackigen Girls übernehmen. Auch musikalisch, sehr beeindruckend. Kein überbordendes Arrangement. Alles sehr klar, einfach. Super. Und beeindruckend, dass sie so etwas nach ihrer persönlichen Geschichte so durchzieht. Mit zwölf einen Vertrag zu bekommen ist nicht gerade ohne und hat auf jeden Fall Folgen. Nicht nur positive.
Zufällig habe ich erst gestern ein paar Videos von ihr angeschaut. Nach dem Kraftwerk Konzert in München sagten welche im Aufzug des Parkhauses, dass sie davor bei Lorde in Berlin waren. Daher dachte ich mal nachschauen, was bei ihr aktuell so geht. Aber bis auf Royals kann man sich meiner Ansicht nach den Rest schenken. „Fusselpop!“ Ist aber nur meine Ansicht. 1 Mrd. Aufrufe ist ja „keine“ Kommerzialisierung. Aber gut, sie geht ja jetzt anscheinend andere Wege. Bin ich übrigens der einzigste, der die beiden Sängerinnen Lorde und Tove Lo immer durcheinander bringt? Sie könnten zusammen fast das neue t.A.T.u. – 2.0 (Band) bilden.
Prinzipiell kann ich da ja nur lauten Applaus klatschen: Eine mutige Entscheidung. Nicht meine Musik, aber das ist ja nur mein Geschmack. Wobei … der Mut hängt natürlich auch davon ab, wieviel Geld sie im Hintergrund gebunkert hat. Warten wir mal ab, was danach kommt. Ob die »Ausnahmekünstlerin« dann nicht doch eher ein Produkt von genialen Textern, Musiker und Produzenten war. Oder ob sie ohne einen Stab von Leuten im Hintergrund auch weiterhin etwas zu sagen hat. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen.
Man darf nicht unterschätzen, was alles zu tun ist, um in der Musik bestehen zu können.
Songwriting, Composing, Recording, Mastering, Layout, Design, Videos, Promo, Konzertplanung, Socials, usw.
Viele arbeiten auch deshalb mit Majors zusammen. Mit dem richtigen Team oder Coach an der Seite wird das mit den heutigen Möglichkeiten vermutlich auch ohne Major funktionieren.
Ich denke, wir wissen alle, wer Lorde wirklich ist.
https://www.youtube.com/watch?v=O_8S_7P7abM
@tomeso Ja, da ist sie aufgeflogen.
Aber den Verdacht hatte ich bereits vorher. Der Bart hat sie verraten… 🤔😀