16. März 2019

Meine Erfahrung mit dem Waldorf Blofeld

Liebe Amazona Community,

Heute möchte ich über meine Erfahrungen mit dem Waldorf Blofeld berichten.

Ich spiele seit meinem elften Lebensjahr Klavier und Synthesizer und bin in meiner Musik stark beeinflusst von Depeche Mode und seit etwa auch zwei Jahren auch von Highasakite. Ihre Art, mit Synthesizern live Musik zu machen und der Gesang von Ingrid haben mich sehr inspiriert.

 

Nachdem ich mit meinem Roland V-Piano klaviermäßig gut ausgestattet war, fehlte mir aber immer noch ein passender Synthesizer.

Eigentlich war mein Traum ein polyphoner, analoger Synthesizer, der jedoch preislich meinen Rahmen sprengt und nicht die nötige Flexibilität aufweist. Letztendlich bin ich dann auf den nur 400 Euro teuren Waldorf Blofeld Desktop-Synthesizer gestossen, in den ich beim Anspielen sofort verliebt habe.

Sein druckvoller Sound und die intuitive, fast selbsterklärende Bedienung (ich habe in zwei Jahren erst ein-zweimal das Handbuch benötigt) sind einfach herrlich. Es ist, als wären wir eins.

Ausserdem ist es beim Waldorf möglich, bis zu 16 verschiedene Sounds auf unterschiedliche Tastaturbereiche zu legen oder auf verschiedene Velocitybereiche. Das gibt mir die Flexibilität, die mir bei einem rein analogen Gerät fehlen würde.

Ich entwickle meine Stücke auf dem Klavier und programmiere den Blofeld dann so, dass ich unterschiedliche Sounds auf verschiedene Tastaturbereiche lege und die Stücke so auf dem Klavier spielen kann, wie ich sie komponiert habe und gleichzeitig eine Synthesizer-Untermalung habe. Ähnlich einer Begleitautomatik beim Keyboard nur viel cooler, flexibler und vor allen Dingen druckvoller.

 

Mittlerweile ist aus den ersten Gehversuchen ein kleines, alternatives Bandprojekt mit dem Namen TTProject geworden. In Eigenarbeit habe ich zwei Alben veröffentlicht, die bei Youtube und Soundcloud zu hören sind. Ich arbeite mit verschiedenen Sängerinnen zusammen, so sind die Aufnahmen auf dem Album 2019 mit Aga erstanden, unseren ersten Live-Auftritt werde ich diesen Monat mit Sandra haben, die auch auf dem Album 2020 zu hören sein wird.

Backingtracks erstelle ich mit Garage Band und feuer diese dann über mein Macbook Air mit Mainstage ab. Zentrale Stelle in meinem Equipment ist aber, neben meinem V-Piano, der Waldorf Blofeld, mit dem ich notfalls auch unabhängig vom Computer bin.

Einen Eindruck von den beiden Alben und dem Sound des Waldorf Blofeld bekommst du hier:

https://soundcloud.com/user-822667561-601836520/albums

Fazit
Der Waldorf Blofeld: unglaublich flexibler, druckvoller, intuitiv zu bedienender und günstiger Desktop Synthesizer, der eigentlich keine Wünsche offen lässt.

Plus

  • Intuitive zu bedienen
  • Unglaublich druckvoller Sound
  • Bis zu 16 Sounds gleichzeitig
  • Günstig
  • Durch Samples erweiterbar

Minus

  • Mir fällt nichts ein ;)
Forum
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    Emmbot  AHU

    Mir fällt ein Minuspunkt ein, und zwar das für Sampling eine Lizenz erworben werden muss. Da gibt es zum Glück Sales wo die Lizenz für den halben Preis feilgeboten wird.

    Ansonsten gibt es nix zu meckern an dem Maschinchen.

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    Spartakus  

    Vor etwa 10 Jahren hatte ich mir das Teil auch gekauft. Ich konnte mit keinem einzigen Sound etwas anfangen. Das Teil ist praktisch für Spieleentwickler, die Geräusche benötigen.
    Habe den Blofeld nach 2 Wochen wieder verkauft.
    Aktuell werden 31 Blofeld über ebay verkauft. Zufriedenheit sieht anders aus.

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      Kari  

      Ich liebe meinen Blofeld! Die Synthese engine ist sehr mächtig und lässt kaum Wünsche offen. Die drei Oszillatoren können sich gegenseitig in Frequenz und Amplitude modulieren, was an sich schon sehr viel ermöglicht. Bedenkt man, dass die Oszillatoren auch wave tables oder samples sein können, wird einem erst die Macht des Blofeld bewusst! Auch lassen sich eigene wave tables und samples importieren, selbst mein Virus ti2 kann diesbezüglich nicht mithalten.

      Allerdings ist er nicht perfekt.
      – Die internen Effekte, insbesondere der Hall.
      – Das interface könnte einige Knöpfe mehr gut gebrauchen.
      – Die Lautstärke. Selbst auf höchstem Level ist der Blofeld relativ leise.
      – Speicher für Wavetables und Samples ist relativ klein.
      – Angeblich haben einige Probleme mit der Hardware(Knobs).

      Würde mich freuen wenn Waldorf irgendwann einen Nachfolger im selben Format entwickelt.

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        Emmbot  AHU

        Das mit der Lautstärke ist mir dann auch eingefallen. Hier kann man sich etwas Abhilfe mit dem Filterdrive verschaffen. So 25-30% einstellen das es noch nicht zerrt.

        Das Encoder Problem hatte ich auch. Der erste Encoder reagiert dann nicht mehr. Die neue Firmware hat das aber behoben.

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      wolftarkin  

      Die ebay Zahlen sagen genau Null aus. Von den 31 Einträgen sind 6 gebrauchte Blofeld, der Rest sind Neugeräte von Händlern. Bei einem Gerät, das noch hergestellt wird.

      Und wer aus einem Blofeld nix brauchbares rauskriegt, sollte beim Klavier bleiben.

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      Flinte

      Auch ich habe meinen Blofeld nach ein paar Wochen wieder verkauft, da ich den Sound alles andere als Druckvoll fand. Auch fand ich das Gerät ansich super unintuitiv, man hat ewig in der MOD Matrix verbracht um alles händisch so zu belegen, wie man es braucht.
      Es ist trotzdem schön das du damit zufrieden bist!

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    division  

    Ich habe den Klang des Blofeld stets als sehr harsch, kühl und digital empfunden. Vielleicht auch wegen des massiven Metallgehäuses? ;)
    Meinen Blofeld (Keyboard) habe ich jedenfalls auch wieder zu Geld gemacht…

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    phil_dr110  

    Für den Preis ein tolles Instrument mit klanglich mächtigen Möglichkeiten. Mit der Lautstärke habe ich keine Probleme, allerdings sehe ich die meisten Minuspunkte wie Kari.

    Gerasterte Encoder wären toll.
    Ansonsten easy von Grund auf zu programmieren und das ohne Editor. Bei den vielen Möglichkeiten hat Waldorf einen guten Flow hinbekommen.
    Was den Multimode angeht, habe ich allerdings keine Erfahrungen. Sowas war mir mal in den 90ern wichtig…

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      Emmbot  AHU

      Generell finde ich gerastere Encoder besser gerade zum anwählen von Filtertypen etc.. Ab erobern habe da immer Angst das die mit der Zeit ausnudeln. Ihr wisst was ich meine ;).

      Und danke für den Artikel.

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      wolftarkin  

      Mein Blofeld hatte bis jetzt ein Problem: das USB Brummen. Da haben sie geschlampt.
      Aber das Problem kann man zwickzwack lösen.

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    Marco Korda  

    Kein Synthesizer wird jemals perfekt sein und alle Bedürfnisse erfüllen. Wenn TT am Blofeld nur Gutes findet und es zu seiner Musik passt, dann ist das doch wunderbar. Dann hat er genau das Teil gesucht.

    Es gibt bestimmt auch Menschen, die finden einen ARP 2600 zum Erbrechen oder einen Minimoog als unflexibel. Und trotzdem wurde damit Musikgeschichte geschrieben. Dass wird der Blofeld vielleicht nicht, aber das Herz von einigen Besitzern wird er dennoch erobert haben (q.e.d. bei TT). :-)

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      TTProject

      Dank dir Marco für deinen Kommentar. Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Auf alle Fälle scheint der Blofeld ein Gerät zu sein das polarisiert und das ist doch spannend. Meine Musik ist ja auch nichts für jedermann, also passt das doch perfekt zusammen :)

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    targon

    Wenn man Deinen Bericht so liest, bekomme ich Lust den Blofeld doch mal anzutesten.

    Hatte eine Zeit lang den Pulse2, toller Sound, doch die Matrix-Bedienung hat meine Inspiration gefressen. Das hatte ich bisher auch dem Blofeld unterstellt.

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    OscSync  

    Ich hatte auch einige Jahre lang das Blofeld-Keybard. Die Bedienung am Gerät fand ich für ein solch umfangreiche und flexible Klangerzeugung gut gelöst. Auch das massive Gehäuse und die Qualität der Tastatur inkl. des gut dosierbaren Aftertouch gefielen mir gut. Wirklich gestört hat mich aber das etwas schludrige und störanfällige Verhalten bei Midisynchronisation, insbesondere unter Arpeggiatoreinsatz. Habe den Blofeld vor einiger Zeit wieder verkauft, es aber mehr als einmal bedauert, weil ich tatsächlich am Blofeld kreativer an Klängen geschraubt habe als es mit Diva & Co am Rechner der Fall ist. Der Klang ist sehr flexibel und doch typisch Waldorf und tatsächlich recht kühl. Dem kann man aber durch Vervielfachung der Stimmen und dezentes Detuning etwas beikommen (natürlich mit Einbußen der Polyphonie, was mich aber nicht gestört hat).

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    aszent  

    Ich hatte auch einen Blofeld und habe ihn umständehalber verkauft, möchte aber doch bald wieder einen haben.
    Was mich damals gestört hatte war das schlechte Erreichen einiger Prameter. Extrem gemial fand ich die IPad-App „Patch Morpher“. Hiermit wird erst mal klar wie gigantisch „gross“ dieser kleine Synthie ist. Ich finde erst mit dieser App lässt sich sich der Blofeld zu 100% programmieren. Selbst Morphing zwischen Patches ist möglich.
    https://www.youtube.com/watch?v=4JvvP8Usb-8

    Klingt eigentlich der schwarze oder der weisse Blofeld besser? ;-)

  9. Profilbild
    Sudad G  

    Eigentlich ein wirklich cooler Synthesizer. Ich setze ihn immer wieder wegen seiner Soundmöglichkeiten ein. Nachdem ich das Sample-Memory freigeschaltet hatte, konnte ich auch Wellenformen aus meinen anderen Synthesizern importieren und mit dem Blofeld weiterverarbeiten. Er klingt sehr gut, wenn man sich die Mühe macht eigene Sounds damit zu erstellen. Die Werkssounds sind halt wie immer bei Waldorf nicht so der Hit. Für „Nichtprogrammierer“ empfehle ich die Soundsets von Rob Lee.

    Leider krankt auch der Blofeld an dem typischen Waldorf Potentiometer-Problem, das einem den Spaß beim direkten Editieren am Gerät verderben kann. Mein Blofeld zickte da schon nach nur 2 Jahren rum und lässt sich inzwischen nur noch via ext. Controller und Software kontrollieren. Das war beim microQ, Pulse und Q leider genauso.

    An das Waldorf Team: „Bitte bestückt Eure Instrumente endlich mal mit vernünftigen Potis!!!“

  10. Profilbild
    amyristom  

    Ein etwas seltsamer Artikel oder? „Meine Erfahrung mit dem Waldorf Blofeld“ heißt es und dann erfährt man in dem umfangseitig doch recht dürftigen Artikel eigentlich NICHTS über den Blofeld. Ok, er kostet 400 EUR, er hat einen „für dich“ druckvollen Sound, er sei einfach zu bedienen, er ist 16fach multitimbral und quasi dein Hauptsynthesizer (wenn nicht der einzige). Das war’s. Ich hätte jetzt eher erwartet, dass du etwas mehr in die Tiefe gehst: wie du ihn konkret einsetzt bzw. welche Funktionalitäten du genau an ihm am meisten schätzt, was dir so andere Synthies nicht bieten, welche Aspekte ggf. nicht so toll sind und eben generell mehr in die Tiefen seiner Synthesemöglichkeiten eintauchst.

    So wirkt der Artikel eher als sei der Blofeld eigentlich nur der Aufhänger, um uns allen dein Musikprojekt vorzustellen. Um den Blofeld an sich gehts ja offenbar eigentlich im Kern gar nicht.

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      mariemusic  

      Ich hatte beim Lesen das Gleiche empfunden. Habe mir einen Kommentar verkniffen, wollte dem jungen Mann nicht auf die Füße treten. Ich stimme dir absolut zu, es scheint ihm in erster Linie um die Vorstellung seines Projekts zu gehen. Nunja, warum auch nicht?

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        amyristom  

        Absolut nix dagegen, aber dann schreibt man eben direkt einen Artikel darüber und macht keinen Clickbait. Hier hätte ich eben gerne mehr von den persönlichen Erfahrungen eines Musiker mit der Bedienung, Synthese, ggf. Fallstricken eines Waldorf Blofelds gelesen. Findet sich nur nahezu nichts dazu in dem Artikel. Und das ist letztlich das, was ich an dem Artikel suboptimal finde.

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      TTProject

      Hallo amyristom,

      dank dir für deinen Kommentar. Dein Eindruck ist nicht ganz falsch, ich hatte Amazona gefragt, ob sie einen Artikel über das Album Release schreiben wollen. Leider gibt es diese Rubrik wohl in Zukunft nicht mehr, so dass ich diese Umweg gewählt habe. Wenn ich mir die viele Kommentare zum Artikel und dem Blofeld angucke, scheint der Artikel aber doch sehr anregend gewesen zu sein ;) Vielleicht hast du aber recht und ich hätte eine Andere Überschrift wählen können.
      Letztendlich sollte es doch aber im Wesentlichen um die Musik gehen, die man mit einem Instrument machen kann und nicht um jedes technische Detail (dafür gibt es ja die sehr guten Testberichte hier bei Amazona) und da bekommt man bei meinen Stücken sicherlich einen guten Eindruck von dem, was mit dem Blofeld möglich ist.

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        amyristom  

        Zuerst mal sollte es in einem Artikel darum gehen, was man auch ankündigt worum sich der Artikel dreht. Das ist hier einfach nicht der Fall. Es sollte um deine Erfahrungen mit dem Blofeld gehen (positive wie negative) und wie du seine Fähigkeiten konkret in deiner Musik einsetzt. Nichts davon ist in dem Artikel wirklich zu finden, bestenfalls wird es angerissen. Da reicht es nicht, ein paar „Brotkrumen“ hinzuwerfen und darauf zu verweisen, dass man ja erfolgreich eine Diskussion angeschoben hätte. Sowas nennt man Clickbait!
        Und ich empfinde es schon als etwas unlauter, wenn man eigentlich einen Artikel zu seinem Album-Release schreiben wollte, dies dann hier (warum auch immer) nicht kann und dann so ein Pseudothema benutzt, um es dann doch quasi durch die Hintertüre zu tun. Macht man einfach nicht. Dann würde ich eher die Überschrift ändern in „Wie ich den Blofeld in meinen Produktionen einsetze“ und den Artikel hinsichtlich dieses Themas überarbeiten, so dass da auch etwas mehr kommt als „hört euch einfach mein Album an, da könnt ihr hören, wie ich den Blofeld einsetze“. Just my two cents…

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          Tyrell  RED

          Hallo amyristom, könntest du bitte aufhören engagierte Community-Mitglieder hier persönlich anzugehen. Wann hast du denn deinen letzten Leserbeitrag geschrieben? Wir brauchen ganz sicher keinen Polizisten, der hier Leser und Schreiberlinge zurechtweist.

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            tonvibration  

            Sorry Peter, aber da muss ich Dir widersprechen. Zum einen sieht man ja auch an den Herzchen neben amyristom´s Kommentaren, dass es durchaus auch andere Communitymitglieder gibt, die sich über diesen Artikel gewundert haben. Zum anderen finde ich, dass beide sehr fair Ihre Meinung geschrieben haben – ausdrückliches Kompliment an beide Seiten. Sowas kann und muss eine Community aushalten.
            Und ja – natürlich war das Clickbait! Es geht kaum um den Waldorf, sondern mehr um seine Musik. Er hat vorher hier nix geschrieben, sich erst kurz davor einen Account zugelegt und taucht auch in sonstigen Kommentaren kaum auf. Das ist ja auch nicht schlimm – Werbung für sich zu machen ist voll ok – nur dann unter einem entsprechenden Titel. So setzt es nämlich die viele Arbeit die andere in die Leserbeiträge stecken – mit Soundbeispielen usw. zu Geräten die sie verwenden – herab. Ich finde, da kann man das dochmal diskutieren…und nein, amyristom ist eben nicht persönlich geworden (und TT auch nicht, sondern hat erklärt, wie es dazu kam) – in meinen Augen haben also beide in der Diskussion vorbildlich gehandelt. Das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit und deswegen habe beide einen kleinen Orden verdient (und keine Zurechtweisung).

            Ich hoffe Du nimmst mir das nicht übel, aber ich mache mir Sorgen, dass wir hier in eine widerspruchsfreie Süßholzraspel-Community übergehen. Das wäre doch langweilig, oder?

    • Profilbild
      TTProject

      Ich benutze meist die Presetsounds, die ich dann nur noch etwas mit den Filtern und Hüllkurven modifiziere oder mit verschiedenen Appregiator Styles experimentiere. Mir gefällt der etwas kalte und digitale Grundsound des Blofeld und bei den Presets ist eigentlich immer etwas dabei, was meinen Vorstellungen nahe komt und was ich verwenden kann. Mein Hauptaugenmerk sind die Klaviermelodien. Programmieren tu ich den Blofeld dann so, dass ich die Stücke live auf dem Klavier spielen kann und trotzdem eine Synthesizer Untermalung habe. Das geht dann soweit, dass ich, wenn ich einen Ton leicht anschlage einen Cello Sound habe und wenn ich die Taste kräftiger Drücke im Refrain ein Drum Sound dazu kommt. Das ist alles mit dem Blofeld möglich und auch relativ leicht zu programmieren.

      Viele Grüße
      Thorben

  11. Profilbild
    raziel28  

    Also, ich mag meinen Blofeld ja auch, bis auf die Krux mit den springenden Encoderwerten. Ich las hier, dass ein FW-Update (welches, von wann) nun Abhilfe geschaffen hat?

    Zur „Minus-Liste“ hätte ich gerne bei der Desktopversion den fehlenden 5 Pol Midi OUT genannt, den ich doch oft brauche um Parameterfahrten aufzunehmen. Glücklicherweise ist der Blofeld aber USB class compliant, sodass er via USB auch direkt von USBHost fähigen Midiinterfaces erkannt wird, das ist quasi der Notnagel und zugleich die Rettung.

    Zu ‚mehr Knöpfen“ hätte ich anzufügen neben der natürlich gegebenen Möglichkeit, jeden beliebigen programmierbaren Midicontroller vorschalten zu können, es gibt auch einen Midicontroller von StereoPing (u.a.) eigens für den Blofeld vorkonfiguriert.

    • Profilbild
      Emmbot  AHU

      V 1.25 ob die Sprünge besser werden weiß ich nicht. Bei mir hat der Encoder sonst gar nicht reagiert.

      • Profilbild
        raziel28  

        Ich spiele es mal die Tage auf.
        Interessant finde ich nur, ich habe meinen Blofeld jetzt drei Jahre. Der erste der geliefert wurde hatte diese Sprünge in einigen Encodern, habe ihn dann tauschen lassen mit dem Ergebnis, das Ersatzgerät hatte den gleichen Makel, aber an anderen Encodern.
        Ich hatte dann mit dem Support bei Waldorf Kontakt aufgenommen und dort wurde mir erklärt, dass es in der Produktion eine Änderung bei den Encodern gegeben hat, nicht minderwertiger, aber die Software, sprich die Ausleseroutine müsse angepasst werden und man hoffe, innerhalb der nächsten 6 Monate ein entsprechendes Update liefern zu können. Das ist jetzt wie beschrieben (über) drei Jahre her und ich habe die Hoffnung aufgegeben.

        Liest sich jetzt aber schlimmer als es ist, es ist ja kein technischer Defekt sondern allenfalls ein Makel, das nur der Vollständigkeit halber. Nach wie vor empfinde ich den Blofeld als ein gewaltiges Stück Synthesizer, das man zu diesem Preis bekommen kann.

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