Depeche Mode brechen Chart-Rekord in Deutschland
Depeche Mode bleiben auch 45 Jahre nach ihrer Gründung eine feste Größe im Musikgeschäft, steigen mit dem Livealbum „Memento Mori: Mexico City“ erneut auf Platz eins der deutschen Albumcharts ein und setzen damit einen neuen Rekord. Es ist das 13. Nummer eins Album der britischen Band in Deutschland und damit mehr als jeder andere internationale Künstler hier erreicht hat. Der Erfolg zeigt, wie stabil die Verbindung zwischen Depeche Mode und ihrem deutschen Publikum bis heute ist, denn auch neue Veröffentlichungen stoßen weiterhin auf großes Interesse und Liveprojekte funktionieren auch im Streaming-Zeitalter weiterhin optimal.
Memento Mori: Mexico City als starkes Livealbum
„Memento Mori: Mexico City“ entstand während drei ausverkaufter Konzerte im Foro Sol Stadion in Mexiko Stadt. Das Album bildet die Tourphase authentisch ab und verbindet Songs des Studioalbums mit bekannten Klassikern. Die Aufnahmen sind insgesamt sehr konzentriert und klar produziert, vor allem ohne dabei den Charakter eines echten Live-Konzerts zu verlieren. Statt reiner Nostalgie steht hier eine Band im Fokus, die ihre Songs sehr souverän präsentiert und auch live weiterhin überzeugend abliefert. Das Album richtet sich damit sowohl an langjährige Fans der Band, als auch an Musikliebhaber, die Depeche Mode vielleicht erst in den letzten Jahren für sich entdeckt haben.
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Memento Mori im Zusammenspiel mit dem Konzertfilm
Begleitend zum Livealbum erschien vor wenigen Tagen der Konzertfilm „Depeche Mode: M“, der die Tour dokumentiert und dabei über eine klassische Konzertaufzeichnung hinausgeht. HIER geht es zum AMAZONA-Beitrag zum Film. Vor allem das Zusammenspiel aus dem Livealbum und dem Film macht deutlich, dass „Memento Mori“ durchaus als zusammenhängendes Projekt verstanden werden kann, denn Musik und Bild greifen gut ineinander.
Ein weiterer wichtiger Punkt in der Bandgeschichte
Mit dem erneuten Spitzenplatz in den deutschen Albumcharts setzen Depeche Mode ihre große Erfolgsserie fort und der neue Rekord unterstreicht dabei nicht nur ihre Popularität, sondern auch ihre Fähigkeit, sich immer wieder zeitgemäß zu präsentieren. „Memento Mori: Mexico City“ steht also weniger für einen Rückblick, sondern zeigt, dass Depeche Mode weiterhin präsent und relevant bleiben.

































Der Soundtrack zu meinem Leben, der rote Faden durch meine ERLEbnisse. So lange es diese Band gibt, ist meine Jugend nicht vorbei. :)
@Dirk E. aka Xsample … und wenn sie für ein letztes Album wieder mit Alan Wilder zusammenkämen, wäre die Sache perfekt. Leider hat der ewig schmollende Mister Gahan etwas dagegen.
@Olaf Strassen Die Rückkehr vom Recoilboss wünschen sich sicher viele und damals in der Royal Albert Hall war so ein Hauch von Magie zu spüren, wenn er dabei ist. An Dave würde es sicher nicht liegen, denn die beiden waren ja in der Band damals enger zusammen und der Gegenpol zu Gore und seinem Sprachrohr Fletch. Wilder hatte eher mit Fletch ein Problem.
@Dirk E. aka Xsample Na ja, Dave reagierte schon mehrfach regelrecht genervt auf die Frage nach Alan Wilder. Vom Beef zwischen Wilder und Fletch wusste ich nichts, danke für die Info.
@Olaf Strassen Das wird nichts mehr in diesem Leben. Er war der ausgebildete Musiker und Arbeiter für DM. Leider konnte er seine eigenen Erwartungen mit Recoil auch nicht erfüllen. Tragische Figur. Wilder selbst scheint musikalisch auch keine Ambitionen mehr zu haben. Das geht aber vielen so, sind halt abgefuckte Zeiten.
@Kazimoto «Leider konnte er seine eigenen Erwartungen mit Recoil auch nicht erfüllen.»
Schon irgendwie, gell? Erfolgsmässig war das auf jeden Fall so. Und obschon ich Recoil hoch und runter gehört hatte und viele Tracks bis heute absolut genial finde, war mir, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, schon damals ein kleiner Frust bewusst. Einerseits anfangs wegen der stilistischen Machart, andererseits auch wegen einiger Vocal-Umsetzungen. Auch die Musikvideos erreichten nicht das Niveau von DM. Trotzdem sehr geil.
Live waren die (gefühlt) nicht so vielen Auftritte des Recoil Duos mit Paul Kendall letztlich dann massig mit DM Elementen angereichert. Bestimmt auch, um den vielen DM Fans, die plötzlich zwei Herzen in ihrer Brust haben mussten, ihre musikalischen Glücksmomente abzuliefern. 😉
Eine Freundin war übrigens vor vielen Jahren, als das Ursprungsquartett noch beisammen war, im Hotel Dolder Grand F&B-Managerin, als DM in Zürich auftraten, und brachte mir ein Fax mit, auf dem genau beschrieben stand, nach welchen Auflagen die Bandmitglieder im Hotel zu beherbergen seien.
Erstens bekamen alle ein Pseudonym. Dave Gahan nannte sich zum Beispiel „Mr. White“. Zweitens gab es nach dem Konzert getrennte Apéros aller Mitglieder. Ihre Zimmer mussten zudem alle vier auf unterschiedlichen Stockwerken liegen und ausdrücklich jeweils am anderen Flurende (also bloß nicht übereinander) positioniert sein. Es gab noch weitere Auflagen. Leider kann ich mich an das genaue Jahr nicht mehr erinnern, aber als Fan war ich damals ziemlich erschrocken über die Tragweite des inneren Zerwürfnisses meiner geliebten Band.
@Olaf Strassen Wenn der Erfolg da ist aber sonst nichts bleibt. In Teams in Unternehmen herrscht meist auch nur aufgesetzte Freundlichkeit, so what.
Ohne DM wäre du Musikwelt anders!
Life 2.0