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Music Impact Studie 2025

Neue Studie: Wie Musik unser Kaufverhalten verändert

7. September 2025

Music Impact Studie 2025

Musik läuft in Kaufhäusern, Cafés und Restaurants oft unauffällig im Hintergrund. Jetzt zeigt eine aktuelle Studie, dass diese Musik eine riesige Bedeutung hat: Die neue Music Impact Studie der GEMA belegt, dass gezielt eingesetzte Musik das Konsumverhalten von Kunden stark beeinflussen kann und Händler und Gastronomen damit nicht nur für eine angenehmere Atmosphäre sorgen, sondern auch messbar ihren Umsatz erhöhen.

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Music Impact Studie: Hintergrundmusik steigert den Umsatz

Die Ergebnisse der Music Impact Studie sind eindeutig: Wer in Geschäften oder Läden passende Musik einsetzt, kann den Umsatz im Schnitt deutlich erhöhen. In der Gastronomie wurde ein Zuwachs von etwa fünf Prozent gemessen, im Einzelhandel liegt er sogar bei acht Prozent. Besonders auffällig ist der Effekt des Tempos von gespielten Songs im Hintergrund: Langsame Musik sorgt dafür, dass Kunden länger vor Ort bleiben und entspannter einkaufen. Schon ältere Studien aus den USA beweisen, dass Supermärkte mit langsamer Musik bis zu 38 Prozent mehr Umsatz einnehmen können. In Restaurants fiel der Gewinnzuwachs sogar noch höher aus.

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Music Impact Studie zeigt Kaufverhaltens-Psychologie

Die Music Impact Studie knüpft eng an bekannte psychologische Modelle an. Musik beeinflusst das sogenannte Erregungsniveau, wodurch Entscheidungen emotional getroffen werden. Bekannte Melodien lösen beispielsweise zusätzliche Vertrautheit aus, was sich positiv auf das Kaufverhalten auswirkt. Auch das Genre und die Lautstärke spielen eine große Rolle: Klassische Musik kann die Zahlungsbereitschaft mit Blick auf Trinkgeld erhöhen, Popmusik fördert eher eine lockere Stimmung und kulturell passende Musik beeinflusst sogar die Produktauswahl. Beispielsweise steigern französische Lieder nachweislich den Verkauf von französischem Wein.

Hintergrundmusik als Werkzeug für Handel und Gastronomie

Für den Handel hat diese Studie große Auswirkungen: Hintergrundmusik ist kein zufälliges Extra, sondern vor allem ein strategisches Instrument. Entscheidend ist, dass Tempo, Stil und Lautstärke zur jeweiligen Marke und Zielgruppe passen. Händler und Gastronomen, die Musik bewusst einsetzen, schaffen nicht nur eine angenehmere Atmosphäre, sondern können auch ihren Umsatz erhöhen. Die Music Impact Studie zeigt damit, dass Musik weit über Unterhaltung hinausgeht, sondern sich ein nicht zu unterschätzender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg sein kann.

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Über den Autor
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Gereon Gwosdek RED

Leidenschaft für Tasten und Technik, Musikschulinhaber und Bandleader im Bereich von christlicher Musik.

Forum
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    Filterpad AHU

    Mit dem Gedudel in Warenhäusern und das dezente rote Licht in der Fleischtheke wurde vermutlich der Begriff „Marketing“ erfunden (überzeugt euch selber, denn nur aus diesem Grund ist das Fleisch rot, sonst wäre es nämlich gräulich). Das dies einen Einfluss hat glaubte ich schon immer, jetzt ist es (wieder einmal) belegt. Selbst in Läden für Teeniekleidung, deren Mukke so laut ist das ich nicht mal die Türschwelle übertreten würde, scheint dies wohl einen positiven Einfluss auf das Kaufverhalten zu haben. Das noch niemand auf die Idee gekommen ist dies beim onlineshopping anzuwenden?

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      Tai AHU

      @Filterpad Für die rote Farbe ist in erster Linie Nitritpökelsalz verantwortlich. Das ist in fast jedem Fleischprodukt enthalten. Natürlich kann man das noch zusätzlich rot beleuchten.

      Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als in Supermärkten Baumärkten Casetten liefen, die grauenhaft geeiert haben. Da würde es mich interessieren, wie viele Leute das vom Kauf abgehalten hat. Ich glaube schon, dass an das Publikum angepasste, Musik Umsatz steigernd wirken kann. Bei mir geht es öfter mal nach hinten los und ich gehe aus einem Laden lieber wieder raus..

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    DJ Ronny AHU

    haha ich bin erstaunt, für was die GEMA so Geld ausgibt, euer Geld ihr lieben Musik produzierenden Künstler, Komponisten und Texter. Solche Studien hat es ja schon in ähnliche Form in den 30er Jahren in den USA gegeben und es zog sie ein, die Kaufhausmusik die Fahrstuhl Doodle Musik und so weiter. Braucht es da 2022 bis jetzt noch mal eine Studie? Wahrscheinlich doch, irgendwie wird es schon jemand bekundet haben dass das so klappen kann, aber nichts Neues bringt diese Studie, oder seht ihr das anders?

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      Filterpad AHU

      @DJ Ronny Vielleicht ist diese noch genauer als alle anderen zuvor!. Dennoch ist es alter Wein durch neue Schläuche gedrückt und ein Student des Marketing lacht sich einen ab. Schlimm finde ich, moralisch betrachtet, heutige Apotheken. Früher waren das noch kleine Schubladen wo der Kunde keine Einsicht geschweige denn Zugriff darauf hatte. Eine neue Apotheke topt marketingtechnisch inzwischen jeden Kleinladen und spült schön Kohle in die Industrie: Bunt, peppig, Rollständer, Werbetafeln und große Regale. Teure Marken werden verkauft statt NoName zum halben Preis usw. Könige bleiben allerdings die Fastfoodketten – Extrem minderwertiges Essen und hart maximaler Profit! 🍟🍔 Wenn Fastfood/Fingerfood, dann besser zum kleinen Italiener um die Ecke und sich eine schöne Calzone gönnen. 🍕

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        DJ Ronny AHU

        @Filterpad bei Fastfood bin ich voll bei Dir. Gehe schon über 20 Jahre in keine der bekannten Fressbuden. Eine Ausnahme, vor ca 8 Jahren hat mich meine Enkelin wegen gepresst, panierten Geflügel dort hin genötigt. Ich musste danach eine deftige Kritik an diesen Fraß loswerden und mein Mitleid für die dort arbeitenden Menschen ausdrücken.
        Aber lieber wieder zurück zur Musik.

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        CDRowell AHU

        @Filterpad Wie sollen wir Mensch, also wir Jäger und Sammler unsere Beute definieren, wenn woanders als beim Angebot im Haus des Kaufwunsches das Zugreifen verboten wird?🤯

        Glück war nie so schnell zu erhalten und auch nie so schnell verpufft, den unser Hirn braucht IMMER NEUES, IMMER MEHR, IMMER WAS ANDERES…
        Und da bietet der Markt von heute einige herausstechende Anpreisungen.🥳

        Zum Beispiel: Der nächste gleiche Synth, der aber alles besser kann, obwohl er nur macht, was die vorhandenen machen… Vielleich klingt er sogar schlechter, jedoch ist die intuitive Bedienung unbestechlich!
        Aber entdeckt wird er vielleicht auf AMAZONA 🤣👍

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          Filterpad AHU

          @CDRowell Ja, Amazona hat großen Einfluss auf unser Kaufverhalten. Gehe ich voll mit! Aktuell 400€ zuviel bezahlt bei iZotope, weil unter anderen im Artikel das Upgrade nicht aufgelistet war. Verstehe ich nicht! Sonst ist doch jede noch so kleine Thomannwerbung 10x aufgelistet. Sie hätten durch mich verdient und ich hätte einen seriösen Kauf! Aktuell kläre ich das mit Native Instruments ab, aber die Chancen sind 50/50. 🤯 Natürlich gibt es auch positive Beispiele dank Amazona. Aber dieser Fall bereitet mir aktuell wirklich schlaflose Nächte – Ausgang ungewiss. Meine Hoffnung ist die Kulanz von NI, was durchaus in anderen Gegebenheiten meine Erfahrung widerspiegelt.

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              Filterpad AHU

              @CDRowell Ja, dass ist die Frage aller Fragen. Bei Software gelten 14 Tage. Bei Kauf und Installation kommt es auf die Kulanz an, da mit der Installation der Kauf (eigentlich) beendet ist. Daher liegt es leider an Native Instruments, ob und vor allem wann sie reagieren. Sollten Sie nicht reagieren – pech! Aber noch warte ich ab, weil der persönliche Kontakt eigentlich schon vorhanden ist. Aber auch das wird immer schwieriger durch Chatbots, automatisch-generierte Email und Konsorten. Digitalisierung eben.

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