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NAMM 2026: Lifetime Achievement Award 2026

NAMM 2026: Gerhard Lengeling und Chris Adam erhalten Lifetime Achievement Award

8. Januar 2026
NAMM 2026: Gerhard Lengeling und Chris Adam erhalten Lifetime Achievement Award

NAMM 2026: Lifetime Achievement Award 2026

Für zwei Persönlichkeiten, die die Entwicklung von moderner Musiksoftware entscheidend geprägt haben, gibt eine besondere Auszeichnung: Gerhard Lengeling und Chris Adam werden auf der NAMM Show 2026 mit dem Lifetime Achievement Award geehrt. Die Auszeichnung wird von der MIDI Association verliehen und würdigt das Lebenswerk der beiden Entwickler, die die weltweite Musikproduktion mit ihren Ideen nachhaltig verändert haben.

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Lifetime Achievement Award für die Köpfe hinter Logic und Emagic

Schon in den 1980er Jahren sorgten Gerhard Lengeling und Chris Adam mit den Programmen Creator und Notator für große Aufmerksamkeit, denn auf dem Atari ST setzten die Anwendungen neue Maßstäbe im MIDI-Sequencing und in der Notendarstellung und etablierten sich schnell in professionellen Studios. Aus dieser Entwicklungsarbeit entstand dann später Logic, eine Musiksoftware, die MIDI, Audio und Arrangement in einer flexiblen Umgebung vereinte. Nach der Übernahme von Emagic durch Apple im Jahr 2002 entwickelte sich dann die Software Logic Pro und wurde zu einer der bis heute weltweit führenden DAWs. Viele der grundlegenden Emagic-Konzepte sind bis heute Teil von Logic Pro und finden sich auch in weiteren Musikprodukten von Apple wieder.

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NAMM 2026 würdigt deutsche Pioniere der Musiksoftware

Die Verleihung des Awards auf der NAMM unterstreicht vor allem die internationale Bedeutung der Arbeit von Gerhard Lengeling und Chris Adam, denn ihre Ideen und Entwicklungen haben nicht nur technische Standards gesetzt, sondern vor allem auch auch die kreative Arbeitsweise mit MIDI und Softwareinstrumenten grundlegend beeinflusst. Deshalb wird bei AMAZONA demnächst auch ein PEOPLE-Artikel über die beiden erscheinen, der ihren Werdegang, ihre Ideen und ihren Einfluss auf die Welt der Musikproduktion näher beleuchten soll.

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Forum
    • Profilbild
      Kazimoto AHU

      @Numitron Karl Steinberg:

      MIPA Lifetime Achievement Award 2009

      Nominierung für den Grammy Lifetime Achievement Award 2008

      Quelle Wiki

      Bist du beruhigt? 😄

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      lookandlisten

      @Numitron Creator (C-Lab) kam ein paar Jahre vor Cubase auf den Markt. Pro24 von Steinberg allerdings schon 1986. Wenn man die Basis Atari ST als professionelles System versteht, wird es zeitlich eng.

      Da (Karl) Steinberg aber schon 1983 Midi-Recording (auf dem C64) verkaufte (inkl. eigenem Midi-Interface) und somit fast zeitgleich mit dem Release von MIDI 1.0, ist es ohne wenn und aber (zumindest für mich) Karl Steinberg, der das alles revolutioniert hat.

      Mir fällt jetzt auf Anhieb auch keine Innovation der Anfangstage ein, die C-LAB oder Emagic als Erster auf den Markt gebracht hätte.

      Prima, jetzt krame ich gleich meinen ST raus und schaue mal, was mit Pro24 damals so ging… :-D

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        Numitron AHU

        @lookandlisten ja, aber die ersten paar waren doch eher trackermässig, oder?
        die graphische Ansicht kam von cubase soweit ich weiss.

        • Profilbild
          lookandlisten

          @Numitron Ja, das war alles „Tracker-artig“. Der erste Bruch zum List-Tracker kam mit Steinbergs Pro24 (soweit ich das recht erinnere). SID-Chip Tracker allgemein gab es auf dem C-64 ja auch seit diesem Zeitraum. Huhn oder Ei? Vielleicht gebührt der Preis einer ganz anderen Person, unbekannt und verbittert.

          *ab hier bitte Überleitung zu einem SID-Chip- oder Chris Hülsbeck Artikel einfügen… 😂

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          Tai AHU

          @Numitron Wird immer wieder geschrieben, stimmt aber nicht,.Das Konzept mit der linearen Arrangement Darstellung habe ich zuerst bei Master Track Pro von Passport (Atari, Mac und ich glaube auch Win) gesehen. Steinberg hat andere nennenswerte Punkte. Die erste Integration von Audio damals auf Mac (gab es in etwas schwächerer Form allerdings auch bei Passport Trax schon davor). Es gab auch einen Notator mit Audio sogar auf Atari, kam aber nie als offizieller Release. Dann das Forcieren der Software-Instrumente rechne ich zu Steinbergs Pluspunkten und auf dem PC ASIO. Steinberg und Lengeling arbeiteten beide für Jellinghaus, in den Achtzigern DAS Musikhaus is Dortmund und der erste Laden, bei dem man MIDI Interfaces kaufen konnte.
          Steinberg und Lengeling haben sich dauernd gegenseitig animiert. Zuerst TwentyFour (C-64 lasse ich mal weg, da waren auch beide unterwegs), dann getoppt von Creator/Notator, dann Cubase und danach Logic. Ist heute eher Geschmackssache, was man bevorzugt.

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            Kazimoto AHU

            @Tai Gut so einen alten Sack hier zu haben! 😂
            Wußte ich so noch nicht, danke dafür!

            https://en.wikipedia.org/wiki/Passport_Designs

            Und der Apple IIGS, man war der schön.
            Hatte überhaupt nicht auf dem Schirm was der alles konnte. 4096 Farben, 16-bit WDC 65C816-Prozessor, abwärtskompatibel zum 6502 aber schon ähnlich gut wie der folgende 6800. Das geilste, der hat einen Ensoniq ES5503 Chip für Sound mit 32 Kanälen, der gleiche wie im Ensoniq Mirage. 🤟 Wieder was gelernt.
            Schaut mal nach „Apple IIgs MegaTracker demo“, der Link war zu lang.

            Danke Tai! 😘

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        Tai AHU

        @lookandlisten Lengeling hatte genauso eine C-64 App am Start wie Steinberg. Da ich zu der Zeit andere Computer verwendete, weiss ich nicht mehr wie die hiess.
        P.S. Supertrack und mit Chris Adam Scoretrack.

          • Profilbild
            Tai AHU

            @lookandlisten Passport war eine richtig große Nummer. Weiss nicht, wie die das an die Wand fahren konnten. Deren Notationsprogramm war das intuitivste, das es damals gab. Encore hiess das große mit ich glaube bis 32 Systemen, polyphone Notation, Echtzeiteinspielung, das kleine hieß MusicTime, auch gut. Die wurden bis vor Kurzem noch über merkwürdige Vertriebswege verkauft.

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        Tai AHU

        @lookandlisten „Mir fällt jetzt auf Anhieb auch keine Innovation der Anfangstage ein, die C-LAB oder Emagic als Erster auf den Markt gebracht hätte.“

        Mir schon. Zuallerserst die Integration von ProTools Hardware in Logic. Das war der Beginn von integriertem Harddiskrecording, wie wir es heute kennen. Lösungen auf anderen Plattformen waren z.T. indiskutabel schlecht. Die ProTool Software konnte das natürlich auch, die habe ich aber nie verwendet, Logic als Host war deutlich besser.

        Multieditoren wie Polyframe und später SoundDiver, es gibt bis heute nichts, was da rankommt

        MIDI Interfaces. Zuerst die Atari Erweiterungen mit bis zu 6 x16 MIDI Streams, danach die Unitor und amt Interfaces, koppelbar bis zu 6×16 Kanälen (oder 8×16, ich weiss es nicht mehr) Die werden heute noch gesucht. Das kann man glaube ich von Midex nicht behaupten.

        Wie gesagt, Karl Steinbergs Meriten sehe ich woanders (siehe meine Antwort auf Numitron)

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          lookandlisten

          @Tai Audio kam ja erst in 90ern in den Sequenzer. Die Anfangstage waren für mich mit Cubase 2.0 beendet. Das sollte gar nicht diffamierend sein. Aber die Zeit von Emagic kam erst mit den 90ern. Für mich relevant wurde Emagic erst mit dem Sounddiver.

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      HorstBlond

      @Numitron ich bin kein Historiker, aber kommen nicht beide (zumindest Firmen) aus Hamburg? Sowas finde ich immer wieder erstaunlich und faszinierend. Es gibt immer wieder so Zeiten und Orte, an denen in ganz kurzer Zeit und lokal konzentriert Großes passiert.
      In jedem Fall steht doch ausser Zweifel. dass wohl beide einen großen Beitrag geleistet haben. Ich für meinen Fall war irgendwie immer auf der C-Lab, Emagic Schiene und habe Cubase nie verstanden – aber bis heute weiss ich nicht, mit welchem Tool ich meine Welthits endlich an die/den Frau/Mann bringe… (dazu kam wohl auch meine innere Arroganz, dass es eine Zeit gab, in der in meinem Umfeld die einen mehr ein Consumer-Image pflegten und die anderen mehr Pro… Klar, wo ich dazugehören wollte… Allerdings wollte ich auch nie das „ich kanns mir leisten-Apple-Image“… bis jetzt dann doch sowas in meinem Studio steht…)

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        Numitron AHU

        @HorstBlond stimmt.
        Fatboy slim hat übrigens notator für „rockefella skank“ verwendet!
        ich meinte, die graphische Ansicht hat cubase erfunden.
        und Logic hat es übernommen.

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          Filterpad AHU

          @Numitron Musiksoftwareerfinder müßte man sein. ‚You’ve come along way….“ eines der besten Alben was ich je erworben habe! Im Auto rauf und runter gehört und sicherlich auch eine Inspiration gewesen. Nur live habe ich den noch nicht gesehen.

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            HorstBlond

            @Filterpad „Nur live habe ich den noch nicht gesehen.“
            ich aber… aber anders, als Gitarrist (meine ich) der Housemartins… Very different ;-) (ich wurde eingeladen, war nicht „mein“ Konzert) Ich glaube ich wusste damals schon, wer er sonst so ist und konnte es kaum glauben. Ich schaue jetzt manchmal gerne dieses Arte Konzert. Klasse!“ Auch ein paar „in the studio“ oder „at home“ YT dokus über ihn.

          • Profilbild
            Numitron AHU

            @Filterpad ja, ein genie.
            hat noch ewig den Atari ST verwendet.
            vielleicht heute noch.
            vom Bassist der housemartins zu Beats International, Fatboy slim, mighty Dub Cats…

      • Profilbild
        Tai AHU

        @HorstBlond In der Musiksoftware ist für mich Deutschland der Mittelpunkt. Ausser Logic/Steinberg darf man die Berliner nicht vergessen. Ableton und inzwischen Bitwig sind vor allem in der Clip-orientierten Musik Spitze. Native Instrument hat den Standard für Sampler gesetzt, ich mag den zwar nicht, das tut aber nichts zur Sache. Wenn du die DAW orientierte Software betrachtest, müssen alle anderen zusammenlegen, um an diese Bedeutung ran zu kommen. Aus Asien kommt schlicht gar nichts. Software ist definitiv nicht deren Stärke

        • Profilbild
          Kazimoto AHU

          @Tai Bitwig ist zwar aus Berlin, ansonsten aber sehr international. Claes Johanson war/ist so weit ich weiß die treibende Kraft dahinter. Seinen Surge-Synth und Circuit-Sampler habe ich gerne benutzt und war sehr traurig als er sich damals „anderen Dingen“ zugewandt hat. Gott sei Dank! Am Ende gehört Steinberg nun Yamaha, Emagic ist Apple und Ableton ist die einzige verbliebende Software aus Deutschland. Nicht kleiner aber auch nicht größer machen bitte! Du selber hast Passport angeführt und deren kranke Firmengeschichte. Auf jeden Fall haben wir ordentlich mitgemischt.

  1. Profilbild
    EleKKtro

    Wie oft in meinem Leben habe ich diese beiden Namen auf dem Startbildschirm des Notator/Creator gelesen? Kann ich nicht mehr zählen nach all den Jahrzehnten des intensiven Gebrauchs😊 Den Notator habe ich zuletzt sogar noch 2015 für meine EP „Mielenforst“ benutzt.

    Die Software auf dem Atari ST lief sowas von präzise, während die ersten Windows-Versionen von Cubase eher herum-„eierten“. Auch das Pattern-/Song-Prinzip des Notator/Creator fand ich sooooo viel besser als die Timeline bei Cubase. Allerdings hat letztere sich dann schnell überall durchgesetzt.

    Die Erweiterungen von C-Lab/Emagic für den Atari waren ebenfalls der Hammer: Export für zusätzliche MIDi-Ports, Unitor mit SMPTE und weiteren MIDI-Ports, Human Touch Drum-To-MIDI. Ich meine, da ist man auf insgesamt 6 x 16 MIDI-Kanäle gekommen – damit konnte ich die ganze Musik-Bude datenseitig verkabeln 😁

    Ich gratuliere und danke den beiden Herren, die den Award zu Recht verdient haben!

  2. Profilbild
    Tai AHU

    Ich verwende die Notation nicht mehr, das war mal anders. Aber ich glaube, die hat sich im Wesentlichen seit Ende der Achtziger nicht mehr geändert. Den Teil schrieb Chris Adam. Er war gut, aber anspruchsvollere Notationsjobs machten die Spezialisten besser, manchmal auch einfacher. Aber 90% der Anforderungen deckte schon die Version aus den Achtzigern ab.

  3. Profilbild
    iOwner

    Herzlichen Glückwunsch den beiden. Ich durfte beide persönlich vor vielen Jahrzehnten kennenlernen. Zwei äußerst sympathische Menschen. Sie haben tolles geleistet und Meilensteine gesetzt.

  4. Profilbild
    PaulusS

    Scheinbar war das eher ein Hobby für Gerhard Lengeling und keine hauptberufliche Angelegenheit, da er Mediziner ist. Ein kluger Kopf eben!

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