24. Oktober 2016

Test: Novation Nova Virtual Analoger Synthesizer

Novation Nova Synthesizer

Novation Nova Synthesizer

Wer in Wikipedia nachschlägt, findet unter Nova folgende Erklärung: „Helligkeitsausbruch in einem engen Doppelsternsystem aufgrund einer explosiven Zündung“. Doch es ist weitaus mehr als nur der Name, auch das Design des virtuell analogen Novation Nova Synthesizers lässt sofort kosmische Assoziationen aufkeimen: sattblaue Grundlackierung mit leichtem Glitzereffekt, gleichfarbige Seitenteile in Kühlkörperoptik, selbstleuchtendes VLED Display mit blauer Filterscheibe (optisch sehr cool !), massig an Reglern und beleuchteten Tastern —- man fühlt sich sofort ein klein wenig wie vor der Steuerkonsole von Raumschiff Enterprise — oder besser gesagt „Syntheseraumschiff Nova“, sehr spacemäßig!
Und wer jetzt denkt: „Aber das ist doch alles Plaste oder?“, Pustekuchen:
Bodenblech und Gehäusekörper sind durchgehend aus Metall und ordentlich Gewicht hat das Ganze auch, Gesamtprädikat: „wertig“. Einzig die Potikappen aus Hartplastik kommen etwas „billig“ daher, sind aber trotzdem griffig.

Ok, liebe Leute, ihr könnt es euch wohl schon denken und ich muss es jetzt gleich mal vor ab loswerden:
Die Nova Serie (Supernova I + II, Nova, Nova Keyboard II) ist meiner Meinung nach von der Gestaltung her eine der schönsten Synthesizerfamilie überhaupt. Doch nicht nur das, auch der akustische Output ist (jedenfalls in meinen Ohren) über weite Strecken durchaus als kosmisch zu bezeichnen. Dennoch: trotz damalig guter Grundvoraussetzungen für einen Hit driften die Meinungen der User zu dieser Gerätegattung konträr auseinander und man kann die Novas in der historischen Nachbetrachtung daher leider nur als „underrated“ bezeichnen. Widerspiegelnd hierfür sind auch die wenig verfügbaren (deutschsprachigen) Artikel, welche im Internet über die Novas zu finden sind. Grund genug hier endlich mal aktiv etwas dagegen zu tun……
Nun, Novation Synthesizer hatten grundsätzlich schon immer die Eigenschaft, die Fangemeinde ein wenig zu polarisieren, dazu später noch ein bisschen mehr……

Novation Nova Synthesizer

Novation Nova Synthesizer

Nova – Supernova – die ganze Sternenflotte!

Auch wenn die Namensgebung die Vermutung impliziert, die Novation Nova wäre wohl die Mutter aller Novas, war hier paradoxerweise die Henne vor dem Ei existent: tatsächlich kam Nova erst im zweiten Halbjahr 1999 nach der Supernova (1998) zusammen mit dem Nova Keyboard II auf den Markt und ist im Grunde eine nur im Detail veränderte Supernova, womit mein Erfahrungsbericht grundsätzlich mit kleinen Einschränkungen auch auf alle Supernovas übertragbar ist und ich mir erlaube, auch immer ein wenig Infos in Richtung Supernova einzustreuen.
Nova ist mit den Supernovas (I +II) auch patchkompatibel (mit minimalen Einschränkungen – siehe Handbuch!).
Das „Hyperraumschlachtschiff“ Supernova II mit SN Rack II kam dann Ende 2000, war vom Grundkonzept gleich, bot jedoch noch etwas mehr an Funktionalität und Bedienungselementen.
Nach jahrelanger Funkstille sind schließlich in jüngerer Vergangenheit weitere Sternenexplosionen zu vermelden: seit 2011 gibt es auch den Urenkel Ultranova mit seinem Bonsai-Bruder Mininova (2012). Diese beiden modernen Ableger spielen (Single-) soundtechnisch zwar auf gleichem Level und zeichnen sich auch durch nochmals erweiterte Funktionalität wie etwa Wavetables aus, bieten jedoch andererseits keinesfalls die intuitive Bedienoberfläche und auch keine Multitimbralität, ja, und leider ist auch die Materialauswahl jetzt nicht mehr ganz so hochwertig.

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Universum-Interfaces

Zum Zwecke der intergalaktischen Kommunikation stehen auf der Heckseite unseres Raumgleiters jede Menge Anschlüsse zur Verfügung:
Das obligatorische Midi-Trio, 6 x Audio Ausgänge, wobei Ausgang 5/6 als Stereo- Miniklinke ausgeführt ist und gleichzeitig als Kopfhöreranschluss Verwendung finden kann. Darüber hinaus tummeln sich dort noch zwei Audio Eingänge zur Signalspeißung des Vocoders oder der simplen Signalbearbeitung mittels den internen Effekten. Input 2 kann hier auch alternativ als Pedalanschluß fungieren. Ein zusätzlicher Eingangslevel-Stufenschalter sollte noch Erwähnung finden und zuletzt der „Treibstoffanschluss“ für das externe Netzteil inkl. Ein-Aus Schalter. Klare Sache, auf der Rückseite ist volles Programm angesagt, hier wurde nicht gegeizt!

Kosmische Schwingungen

Dann lasst uns mal gemeinsam am Steuerpult des Syntheseraumschiffes Nova ein paar neue Klanggalaxien ansteuern:
ASM nannte Novation seine damalige Synthese-Kreation, man ahnt es schon, trotz verkünstelter Namensgebung ist die Antriebsart geradlinig „Virtuell Analog“.

Der ab der OS 4.1 Version 16-stimmige Bolide kann grundsätzlich im Single oder im maximal 6-fachen Multimode betrieben werden, es stehen dabei im Programm Mode 256 und in der Performancebetriebsart 128 Speicherplätze zur Verfügung; hier bieten zwar aktuelle Kollegen und die Supernovas mehr, aber für Baujahr 1999 ist die Anzahl voll in Ordnung. In diesem Kontext fällt auch der Wegfall der „Programm-Direktanwahl-Zahlentaster“ nicht so sehr ins Gewicht, entgegen den Supernovas sind hier nur vier Tasten für Bank und Programm Auf-Ab implementiert, was bei max. 256 Speicherplätzen jedoch noch gut funktioniert.
Diese Sünde hat sich Novation beim Supernova II Rack im Übrigen auch erlaubt, was aufgrund der großen Speicherplatzanzahl dort schon deutlicher einschränkt.

Für die Performance Betriebsart in der Praxis dann gleich mal ganz hervorragend, sind die einzelnen Part-Anwahltaster, über die man die sechs einzelnen Parts direkt zu- bzw. wegschalten oder auch zum Editieren anwählen kann. Werden in diesem Bereich Parameter angewählt, kann auch schnell zwischen den Parts hin und her gewechselt werden wenn gleiche Parameter innerhalb verschiedener Parts editiert werden sollen, da der ausgewählte Parametertyp dabei gesetzt bleibt. So lassen sich beispielsweise mal ganz schnell alle Tastaturzonen oder Lautstärkeverhältnisse editierten. Das findet man so in dieser Art auch an kaum einem anderen Gerät, ist aber echt praktisch und trägt viel zur Übersichtlichkeit bei. Bei vielen anderen Synthis tippselt man hier zur Erreichung dieser Parameter schon minutenlang im Untermenüdschungel herum………….

Grundsätzlich sind alle Funktionsblöcke klar gegliedert, auch die Beschriftungen der Taster und Potis sind gut erkennbar. Die meisten Funktionen lassen sich direkt anwählen bzw. andrehen und die wenig vorhandenen Untermenüs erreicht man durchgehend über einen im jeweiligen Funktionsblock vorhandenen „Menü“ oder „Spezial“ Taster. Mittels den beiden Potis rechts neben dem Display lassen sich dann die Parameter durchscrollen und Veränderungen vornehmen. Also, Übersicht und Haptik leiden während der Soundgestaltung absolut nicht unter dem schon angesprochenen schicken Design, das ist alles sehr direkt und intuitiv, ein absolutes Plus dieses Synthesizers!
Wer sich mit subtraktiver Synthese auskennt, findet sich sofort zurecht und wird die zwar nur englischsprachige (OS4.1), jedoch hervorragende Bedienungsanleitung wohl in den wenigsten Fällen benötigen.

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Stürzen wir uns gleich in die Oszillator-Sphäre: hier finden wir drei Oszillatoren, welche über einzelne Anwahltaster ausgewählt und dann über Drehpotis und weitere Taster in ihren wichtigsten Funktionen direkt eingestellt werden können. Ringmodulation zur Herstellung von akustischen „Metallprodukten“ mit zugehörigen Direktanwahlbuttons (1+3, 2+3) ist auch vorhanden.
Dem geschulten Auge bleibt nicht verborgen, dass für die Sinuswellenform kein eigener Auswahltaster vorhanden ist. Unkonventioneller Weise muss man sich das Sinus sozusagen selber zurecht biegen, indem man die Rechteckwellenform über den „Soften“ Parameter zum Sinus umarbeitet. „Soften“ ist dabei nichts anderes, als ein einfaches, resonanzloses Filter im Oszillatorbereich, mit dessen Hilfe man an den Oberharmonischen herum radieren kann. Natürlich lässt sich mit dieser Methode neben einem reinen Sinus auch ein weites Spektrum an Zwischenwellenformen erzeugen, trotzdem hätte mir ein zusätzlicher Button für ein Sinus noch besser gefallen.
Minimalismus FM-Synthese wie sie in der Supernova II vorzufinden ist, gibt es nicht, was ich jedoch nie vermisst habe. Wer FM möchte, sollte meiner Meinung nach besser die Yamaha Schublade ziehen. Ab OS 4.1 kann über den Spezial Button auch die Wellenform „Double Saw“ zusätzlich ausgewählt werden, welche im Grunde ein Pendant zur rolandschen „Super Saw“ darstellt und in der Praxis ähnlich hervorragende Ergebnisse bringt. Prima sägende Zähne, für das Projekt „Wir basteln uns ein Traumpad“ ist Nova also schon mal gut gerüstet!
Zusätzlich findet sich im Oszillator-Block eine zugehörige Modulationsmatrix, hier können Modulationsquellen und Ziele direkt geroutet und eingestellt werden, alles schön schlank und direkt!

Das Multimode Filter weiß ebenso zu gefallen. Neben den Grundfilterformen Lowpass, Highpass und Bandpass in den Flankensteilheiten 12, 18 und 24dB/Okt stehen auch jede Menge an Spezial- bzw. Kombinationstypen zwecks intergalaktischer Wellensiebung zur Auswahl. Zusätzlich zum Cutoff- und Resonanzregler gesellt sich noch ein Poti namens „Overdrive“ mit dem man laut Bedienungsanleitung seinen Soundkreationen die Wärme alter Röhrenverstärker stufenlos beimischen kann. Der Effekt ist an sich ganz nett und geht tendenziell auch in diese Richtung, man sollte jedoch keinesfalls echten Röhrensound wie er z.B. beim King Korg implementiert ist als Referenz heranziehen. Eine eigene Modulationsmatrix ist hier auch wieder präsent. Zusammenfassend bietet die Filtersektion weitaus mehr an Funktionalität als dies spätere genetische Nachfolger wie etwa die (auch sehr schöne) KS-Serie im Portfolio hatten. Klanglich ist der Filter dabei typisch Novation: ein bisschen mittenbetont, vom Grundcharakter eher soft und weich und nicht so direkt prägnant wie ein Oberheim oder Moog, man kann es bei Extremeinstellungen jedoch auch ganz gut „schmatzen“ lassen. Bei zunehmenden Resonanzeinstellungen kommt die ganz typische Novation Klangfärbung, die man nur schwer beschreiben kann, noch deutlicher ins Klangbild. Kurzum, ich mag den Sound und finde die Eigenschaft einer ausgeprägten eigenen Klangcharakteristik definitiv als klaren Vorteil.

Weitere Klanggestaltungsbausteine sind zum einen die LFO-Sektion in der 2 LFO´s (ausgestattet mit unspektakulärer Hausmannskost) bedient werden möchten und zum anderen, direkt darunter, der Hüllkurven-Bereich. Hier findet man drei ENV´s, wobei ENV1 direkt dem Verstärker zugeordnet ist. Manche bemängeln das ledigliche Vorhandensein von nur einem ADSR Reglerquattro. Klar, hier bieten die Supernovas mehr, allerdings ist es bei der praktischen Arbeit nicht wirklich tragisch, vor dem Hüllkurvenwechsel einmal den jeweiligen ENV-Anwahltaster zu drücken.

Novation Nova Synthesizer

Novation Nova Synthesizer

Bei Novation waren Effekte urphilosophisch schon immer integraler Bestandteil der Klangsynthese. In dieser Tradition ist auch die Effektabteilung der Nova ein ganz herausragender, voll integrierter Bereich zur Klangformung: 9 verschiedene Effekttypen, 7 davon gleichzeitig innerhalb jeder der 6 Parts einer Performance nutzbar (macht in der Summe 42! gleichzeitig aktive Effekte). Zusätzlich lässt sich die Verschaltung der einzelnen Effektblöcke zueinander vielfältig verändern. Ja, die Möglichkeiten hier sind wahrlich mannigfaltig. Da verwundert es wenig, dass alleine in Nova sechs einzelne Motorola DSP´s parallel ihren Dienst tun. Gegenüber den Supernovas besitzt der Effektblock an der „Novasteuerkonsole“ jedoch nicht ganz so viele Direkteingriffsmöglichkeiten auf der Bedienoberfläche. Es lassen sich zwar einzelne Effekttypen individuell anwählen, der direkte Parameterzugriff über den einzig dort befindlichen Regler ist aber nur rudimentär und man muss hier deutlich häufiger in den Parameterkosmos eintauchen. Zugegeben, hier hat der Roststift ein bisschen zugeschlagen, trotzdem ist das wenige an „Direkt Access“ immer noch besser als eine wie so oft komplett im Parameterwald versteckte Effektabteilung. Qualitativ ist an den Einzeleffekten nichts auszusetzen, kein Strymon und kein Lexicon, aber auch nicht schlechter als bei der VA-Konkurrenz.
Hier ist auch ganz besonders das Vorhandensein eines EQ´s wichtig, womit man der Novation üblichen Mittenlastigkeit bei Bedarf entgegen steuern kann: Klangträumereien die uns in tiefe schwarze Löcher oder zu hell strahlenden Planetenringen führen sind so auch kein Problem.

Ein ordentliches Mittelklasseraumschiff fliegt man logischerweise nicht alleine, man hat natürlich auch seine R2D2 und 3CPO – Helferleins. Damit man hier auch kommunikativ auf der gleichen Ebene spielen kann, befindet sich an Bord der Nova selbstredend auch ein stattlicher 40-Band Vocoder. Vorhang auf, gegenüber Supernova I ein neuer Funktionsblock, von wegen Nova sei nur eine abgespeckte Supernova. Doch bei dieser Sektion bemerke ich, dass ich älter und bequemer werde. Denn leider bietet der Vocoder der Nova keinen einzigen Regler oder Button auf der Bedienoberfläche und ein Schwanenhalsmikrofon, welches zum spontanen Tweaken einladen würde, ist auch nicht vorhanden. So muss ich gestehen, den Vocoder tatsächlich zum ersten mal hier für meinen Erfahrungsbericht aktiviert zu haben.
Aber auch ohne nun tiefgreifende Langzeitergebnisse in der Tasche zu haben,
die Ergebnisse sind durchweg brauchbar und alle üblichen Couleur werden abgedeckt. Die Sprachqualität ist auch supi…….trotzdem, kleiner Wermutstropfen, wie oben schon erwähnt, ist die Bedienung hier erst unter der Oberfläche zu finden, was direkt dazu führt, dass man schon gar nicht mehr so oft danach greift.

Ganz großes Sternenhimmel-Kino gibt es dann wieder von der Arpeggiator Abteilung zu vermelden. Nicht nur der Funktionsumfang mit 256 Arpeggiatorprogrammen und den verschiedensten monophonen und polyphonen Patterns, teilweisem Direktzugriff via Druckknöpfen und Drehregler ist das Pfündchen, sondern der besondere Clou des ganzen erschließt sich einem im Multimode. Dort steht dann auch tatsächlich wieder für jeden Part ein vollständiger Arpeggiator zur Verfügung, das ganze dann mal 6 genommen, und man kann sich in etwa ein Bild machen, welch komplexe Stepmuster sich hier generieren lassen. Eine wahre Bastelstube für die Ewigkeit, also Herr Schäuble hier ist der Beweis, Rente ab 70 macht keinen Sinn!

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Klangreisen

Ich weiß, viele beginnen erst hier zu lesen, mach ich auch oft so und da bin ich auch keinem böse………also raus mit der Sprache, wie tönt es denn nun?
Man darf sich von den großteils technolastigen Presetsounds nicht blenden lassen: Nova ist nicht nur auf einen Ausflug in eine Galaxie beschränkt, sondern eignet sich durchaus für´s ganze Universum. Von knochenhart bis buttersahneweich ist hier alles möglich. Die Hüllkurven sind sehr schnell was z.B. der Nachbildung von knackigen Analog Drumsounds zugute kommt. Ganz besonders gerne setze ich das schöne Teil für verschachtelte, nebulöse Ambient-Flächen ein, die ich gerne mit verschiedenen Effekten bereichere und leicht moduliert durchs Stereobild fliegen lasse. Hier kommt man mittels des Einsatzes von geschachtelten Layersounds auch noch schneller auf Hypergeschwindigkeit und gezielt dosierte Spezialfiltereinstellungen feilen so manche Traumfläche zur Perfektion aus. Wie oben schon angesprochen, ist der Grundsound novationtypisch tendenziell eher weich, mitten betont, transparent und unaufdringlich, ja man kann sagen, immer ein wenig vornehm wie ein Gentleman. Das galaktische Modul kann bei richtiger Einstellung aber auch mal richtig Böse sein und kreischen.
Aliasing in den hohen Tonlagen ist minimal wahrnehmbar, prägt aber eher den Gesamtcharakter mit, als dass es irgendwie stören würde — aber das ist ja allen VA´s zu eigen.
Und diese Anmerkung sei mir noch gegönnt: ehrlich, ich kann nicht sagen, dass im objektiven Quervergleich zu meinem Virus B, JP8000, oder Micro Q die Novas in irgend einer Weise schlechter wären.
Wenn ich heute meine alten Hefte mit den damaligen Tests der ersten Supernova oder der Supernova II mit den doch eher verhaltenen Testresultaten was speziell auch den Sound betrifft ansehe, denke ich mir oft: Leute, ich kann das wirklich nicht nachvollziehen. Ja, sie sind anders, aber definitiv nicht schlechter!
Ich sehe das eher so, wie wenn man mehrere Kinder hat: keines ist gleich, aber man liebt sie doch alle mit ihren persönlichen Stärken und Schwächen.
Wo ein Virus vielleicht ein Quentchen mehr Druck und Brillianz aufweist, glänzt Nova wiederum mit seiner etwas charakteristischeren Klangeigenschaft und hat klare Vorteile durch seine Direktheit in der Bedienung und der daraus resultierenden Effektivität. Also wahrlich kein „Schwarz-Weiß“ Thema.

Technische Schwachstellen

Nach einigen Internetrecherchen kann ich berichten, das die Novas im Grunde zuverlässige Instrumente sind. Flächendeckende Schwierigkeiten sind nicht auszumachen und auch meine beiden Geräte (sorry, ich steh halt drauf!) laufen bis heute ohne jeglichen Fehl und Tadel.
Aber es existieren doch zwei Problemhäufungen, welche zugegebenermaßen auf die Gesamtmenge betrachtet wahrscheinlich nur einen geringfügigen Prozentsatz ausmachen.
Speziell auf die Nova bezogen, muss hier wohl an erster Stelle das externe Netzteil KA60-A genannt werden. Verschiedene Schadensbilder bis zu Totalausfällen lassen sich ursächlich offensichtlich auf ein (teil-) defektes Netzteil zurückführen. Nun ist es ja normalerweise der Vorteil der externen Warzen, dass sie bei einem Defekt einfach gegen ein Universalnetzteil mit passenden Stecker ausgetauscht werden. Doch das KA60-A ist was ganz Spezielles mit mehreren verschiedenen Ausgangsspannungen (+-12V/+-5V) und einer exotischen 5-poligen DIN Stecker-Buchsenverbindung zum Gerät (wie Midiverbindungen!), so dass kein einziges Universalnetzteil hier Verwendung finden kann. Genau genommen, existieren von diesem Netzteil zwei Varianten, die man an der Ausführung der DIN-Anschlussbuchse unterscheiden kann. Bei Variante 1 ist die Anschlussbuchse am Kabel der Ausgangsspannungsseite komplett aus Kunststoff, das ist die Variante, welche offenbar verstärkt Probleme bereitet. Bei der offensichtlich weniger problembehafteten Variante ist die Anschlussbuchse mit einem Metallring ausgeführt.
Als proaktive, lebenserhaltende Gegenmaßnahme, kann man hier auf alle Fälle die Erneuerung aller Elektrolytkondensatoren anraten. Genau die Bauteile, die meistens zuerst das zeitliche segnen und in Folge dann oft aktive Elektronikkomponenten mit in den Tod reißen.
Ein Ersatznetzteil ohne Synthesizer zu bekommen ist übrigens inzwischen extrem schwierig geworden, auf Ebay Amerika ging vor einiger Zeit eines für mehr als 100€ weg……….
Ein weit häufiger bekanntes Problem speziell bei der Supernova II ist das Sterben eines Signalchips namens DAC, welches sich durch Ausfall oder Störsignale an den Audio-Ausgängen bemerkbar macht. Ich möchte es hier nur der Vollständigkeit erwähnen, da ich nicht genau weiß, ob dieser kleine schwarze Käfer tatsächlich in der Nova auch verbaut wurde und meine Novas hierzu jetzt eigens aufschrauben möchte ich nicht. Ein Austausch des Chips gegen ein Vergleichsmodell ist jedenfalls nur durch einen versierten Fachmann möglich. Ob hier alle, oder nur bestimmte Modelle davon betroffen sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Mitunter ein Hauptgrund für mich, dass ich mich bisher noch nicht zur Anschaffung einer Supernova II durchringen konnte.

Fazit
Eine interessante Frage die sich für viele sicherlich stellt, ist ob für Nova und die Supernovas tatsächlich auch aus heutiger Sicht betrachtet noch eine reale Anschaffungsberechtigung existiert? Insbesondere auch aus der Perspektive gesehen, dass eine aktuelle, 480 € teure Ultranova, wie oben schon zu lesen, dann doch noch ein bisschen mehr in ihrem Synthese-Zauberkasten verbirgt.

Hier klare Ansage von meiner Seite: Doppel-Daumen nach oben, denn zum einen setzen Nova und die Supernovas aufgrund deren Multimode-Möglichkeiten doch deutlich andere Akzente und das jetzt nicht in Richtung Sequenzing gedacht, sondern einfach aufgrund den sich dadurch ergebenden Verzahnungsmöglichkeiten via Dual-, Split- und Layersounds und dem quasi 6-fach Arpeggiator.
Zum anderen ist die Bedienung aus den Endneunzigern eindeutig spaßiger und intuitiver: Viele Potis, viele Schalter, viele Taster, WYSIWYG - Philosophie pur: What you see is what you get!

Die Desktop Nova, hat innerhalb der Familie dabei aus heutiger Sicht mit Sicherheit ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, die realen Einsparungen zur Supernova I (2 Parts, 4 Stimmen und ein paar Bedienelemente weniger) sind in der Praxis kaum spürbar, im Gegenteil, teilweise sind sogar neue Funktionen mit an Bord. Eine Supernova II ist natürlich dann der Raumgleiter schlechthin, der Preismeteorit schlägt hier aber auch in etwa doppelt so tief in die Oberfläche des Planeten „Studiokonto“ ein.
Ja und zuletzt........ich weiß gar nicht ob ich es schon angesprochen hatte........sie sieht einfach grandios aus, das muss man der Serie mal lassen.

Im Weltraumbahnhof echter Novation Fans findet sich neben dem modernen Ultranovaschiff für die täglichen Erledigungen auf dem Nachbarplaneten so oder so mindestens ein Nova- bzw. Supernova-Oldtimer für die Wochenend-Exkursionen zur extraterrestrischen Verwandtschaft im Parallelsonnensystem.

Dennoch war die Konkurrenz in dieser damaligen Hochblütezeit der VA-Synthese rießig und das Erscheinungsdatum aller 90er Novas immer auch ein wenig so, dass die Kuh auf die sprichwörtlich gemähte Wiese geführt wurde. Das ganze dann gepaart mit nicht gerade als Kampfpreis zu bezeichnenden Startofferten, welche wiederum in über kritischen Testresultaten in den damaligen Tastenmagazinen endeten. All das hat wohl letztendlich dazu geführt, dass den Novas die große Toreinfahrt in den Synthese-Olymp ein wenig verwehrt geblieben ist und Novation an sich auch heute noch von einigen nur als Underdog wahrgenommen wird.
Ich kann mich beispielsweise noch gut an die kontroversen Reaktionen auf den damaligen Ultranova Test hier auf "Amazona" erinnern. Autor Onkel Sigi wäre damals vor lauter Verzweiflung beinahe zur Blockflöte migriert!
Daher eine kleine Rückbetrachtungsträne von mir. Wer jedoch mental all das hinter sich lässt und sich unvoreingenommen haptisch, visuell und akustisch neu auf Nova einlässt, dem liegt das komplette Weltall zu Füßen.......... nun müssen nur noch die richtigen Klangkoordinaten eingestellt werden.
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Keine Anmerkung zu den Rasterpotis? Soll ein weit verbreitetes Problem sein. Ich hatte eine Supernova Keyboard und musste beim Novation-Support mir 5 neue Potis bestellen. Stellenweise konnte ich Parameter zu zufallsweise anwählen. Nachdem ich einige getauscht hatte fingen die nächsten an zu spinnen. Für mich ein Fall für Doc Analog. Dringend vor Kauf prüfen! Ich denke das betrifft auch die „kleine“ Nova. Bei mir ging die Supernova zurück ins All…. ;)

    • Profilbild
      Moogfeld  

      Hallo Kyotonic,
      Danke für die Info, meine Novas haben trotz ihrer tendenziell eher intensiveren Nutzung bisher noch keine Probleme mit den Potis, was jedoch nicht heißen soll, dass mein individuelle Erfahrung repräsentativ ist. Es ist natürlich auch Sinn und Zweck eines derartigen Artikels (da ja auch kein Schreiber dieser Welt alles auf dem Schirm haben kann) dass dieser dann über die Kommentare um entsprechende Informationen noch zusätzlich bereichert wird. Von daher funktioniert die Community ganz gut würde ich sagen. Vielleicht gibt es ja noch mehr User die gleichartige Negativerfahrungen wie du mit den Potis hatten? Dann Leute, einfach melden, das soll ruhig alles ungeschminkt auf den Tisch und macht die Berichterstattung für alle Leser nur noch besser. Gerne nageln wir auf diesem Wege auch gemeinsam die Potigeschichte als weiteres Schwerpunkt-Problem mit an die Tafel!
      Übrigens, manche Teile wandern auf einer Ellipsenbahn durch den unendlichen Raum und kehren so zyklisch wiederkehrend nach vielen Jahren an ihre Ursprungsorte zurück. Vielleicht siehst du ja deine Supernova auf diese Weise einmal wieder?
      Viele Grüße
      Christoph

  2. Profilbild
    kiro7  

    Super Bericht!

    Ich möchte noch hinzufügen dass sich im Envelope Menu noch folgende Einstellmöglichkeit versteckt (gehört dort eigentlich nicht hin, hatte wohl Softwaregründe in den neueren OS´): Mann kann die Soundcharakteristik von DCO zu VCO wechseln, es klingt dann tatsächlich noch „analoger“.

    Wenn es im Übrigen um das „analog klingen“ eines VA_Synths geht, die Nova steht einem Virus in NICHTS nach. Der Virus aber der Nova in Sachen Bedienkomfort.

    Ok, ggf. klingen die FX im Virus besser, dafür habe ich bei der Nova aber pro Part ALLE individuell zur Verfügung. Das übliche Problem wie verteile ich meine knappen FX Resourcen auf alle Parts entfällt.

    Ich habe schon lange meinen Virus B verkauft, und nun 2 Nova Desktops.

    Das Problem mit den Endlosdrehreglern /Encodern kenne ich auch, bei mir hat Teslanol sehr gut geholfen, ein nicht-agressives Kontaktspray.

    Für ewig (ok, zumindest Jahrelang) Ruhe hat man mit den Encodern wenn man jeweils einen kleinen Elko parallel anlötet, dieser „puffert“ sozusagen die „überflüssigen“ Sprünge ab.

  3. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Das mit den Potis sollte jetzt auch kein K.O. Merkmal sein. ;) Ich habe auch schon über eine kleine Nova nachgedacht aber das FM-Feature würde ich doch arg vermissen. Für die Nova, so sagt es die Fangemeinde, existiert auch ein sehr brauchbares VSTi zum editieren. Ich habe mal ein Novation V-Station Plugin ergattert, eines der ganz wenigen „ewigen“ Plugins bei mir, welches alles bietet, inkl. Oszillator drift, Init Phase, glide etc., was für gute Analogsounds halt so benötigt wird. U-he, hörst du mich? Alles schnell bedienbar und übersichtlich. :)

  4. Profilbild
    Violator  

    Mal ne Frage:
    Lohnt sich der Umstieg von einer Nova auf die Supernova 2?
    Bis auf ein paar bedientechnische Details, Stimmenanzahl und ein paar mehr Speicherbänke bei der Supernova 2 sind die beiden Geräte doch identisch.

    Oder gibt es klanglich Unterschiede?
    Ich denke nicht, oder doch?

    • Profilbild
      Moogfeld  

      Hallo Violator,
      kleine klangliche Zusatzfinessen existieren bei der SNII schon, mit der Minimal-FM Synthese sollen beispielsweise gerade in den tiefen Tonlagen noch prägnantere Sounds möglich werden.
      In akustische Paralleluniversen wird man mit den Neuerungen jedoch nicht vorstoßen, wir bewegen uns hier eher im unteren 5% Detailbereich, ansonsten wäre die weitgehende Patch-Kompatibilität zu Nova und Supernova gar nicht gegeben. Aber, wer schon viel mit „Dreitastenvierreglersynths“ zu tun hatte, weiß sehr gut: mit einer spaßigen Bedienung kommt man oft noch viel weiter, als mit einer „grifflosen“ Supersynthese. Von daher sage ich (und das gilt insbesondere für die SN2 Keyboardversion): mit seinen Massen an Drehreglern, ENV Schiebereglern und Tastern ist für mich die SN2 der haptische und visuelle Inbegriff eines Syntheseschlachtschiffes. Meine Antwort ist aus dieser Überlegung zweigeteilt: rein klanglich lohnt der Umstieg wohl eher weniger, körperlich dagegen eigentlich schon, denn die „paar bedientechnischen Details“ machen schon noch etwas mehr her als bei der Nova (auch wenn diese wahrlich auch gut mit Bedienelementen gesegnet ist) …..wenn nur dieser blöde DAC Chip mir nicht immer wieder Kopfschmerzen bereiten würde!

  5. Profilbild
    VAThorben

    Hallo alle zusammen,
    erstmal vorweg, ein sehr guter Leser Bericht zur Nova/Supernova.

    Ich habe ihn sehr gerne gelesen und werde in den kommen Tagen einen ausführlichen Bericht zu meiner kürzlich erworbenen Supernova 2 schreiben, der nicht alleine auf das Thema Klang und Bedienung eingeht sondern sich auch der technischen Seite sowie den oben erwähnten Fehlern und Problemchen widmen wird.

    Aktuell liegt die gute SN2 aufgeschraubt im Keller und wird wieder schick gemacht.

    Ich denke so in 14 Tagen habe ich den Bericht und die SN2 (wieder) zusammen :)

    Also Augen auf, das wird ne spannende Geschichte…

    Gruß
    Thorben

  6. Profilbild
    ffx  

    Ich habe irgendwo mal gelesen, dass der Nova mit einer Samplerate bei 32kHz arbeitet, also nicht bei 44,1kHz oder höher. Deshalb klingt er auch in den Höhen eher soft. Ich mochte diesen Klang ja.

  7. Profilbild
    Jochen

    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich habe mir auch deshalb eine gebrauchte Nova gekauft, und bin jetzt frisch verliebt.
    Bei mir stellt sich jedoch immer wieder eine deutlich hörbare Verzerrung ein, unabhängig von Presets, EQ und FX. Auf Netzteil-Probleme wurde ja schon hingewiesen. Daher überlege ich, mir bei Reichelt ein 5V / 12V Kombinetzteil mit ausreichend Leistung zu kaufen, und einen (richtig verpolten) DIN-Stecker anzulöten.
    Ich habe jedoch in keinem Thread im Internet bisher einen solchen Ansatz beschrieben gesehen. Klingt meine Idee abwegig? Und – unabhängig davon – ist das Netzteil evtl. nicht Schuld an den Verzerrungen? Ich freue mich über Ideen… Vg, Jochen

    • Profilbild
      kiro7  

      Hi Jochen! Schickst du /postest du mal den Link zum dem Netzteil? Habe mich auch schon mit der Thematik beschäftigt und wills mir mal anschauen. MWn braucht die Nova aber auch nochmal 5 und 12 Volt als Negativspannung für die Analoge Abteilung, sprich digital zu Analog Wandlung und Verstärkung.

      VG,
      Kiro

    • Profilbild
      Moogfeld  

      Hallo Jochen,
      freut mich dass du gefallen an meinem Bericht gefunden hast, weniger schön ist allerdings, dass die durch mich letztendlich „initialgezündete“ Nova bei dir jetzt Probleme macht. Thema Netzteil: grundsätzlich denke ich schon, dass jeder mit etwas weitergehenden Elektronikkenntnissen ein entsprechendes Pendant auch im Selbstbau angehen kann. Ob sich speziell dein Problem jetzt im Netzteil begründet, kann ich jedoch von hier aus nicht beurteilen. Ich habe dir mal die Spannungsverhältnisse an der Niedervolt-Buchse gemessen, hier sind die Ergebnisse: die PIN´s habe ich von links nach rechts (wenn man von außen direkt auf die Netzteilbuchse sieht, also nicht von der Lötseite aus) von 1 bis 5 aufsteigend nummeriert, der Pin-Halbkreis sieht dabei nach unten, die Nummer drei ist also die im PIN-Halbkreis unterste Buchse: PIN1 + 12VDC – PIN2 – 5VDC + PIN3 + 5VDC – PIN4 + 12VDC – PIN5. Zwischen PIN 2 und PIN 4 habe ich keinen Potentialunterschied gemessen, das heißt, diese beiden PINs sind intern wohl gebrückt und stellen offensichtlich die Masse dar. Somit ergibt sich ein schon mal gar nicht mehr so komplexes Netzteil mit den Spannungen: symmetrisch +-12VDC und +5VDC und den Belegungen: Pin1: +12VDC (0,36A), Pin2 und Pin4: Masse, Pin3: +5VDC (2,0A) , Pin5: -12VDC (0,22A). Alles ohne Gewähr, vielleicht hilft dir das ja ein wenig weiter, good luck!

    • Profilbild
      Moogfeld  

      Noch eine kleine Frage bzw. Gedankengang: ist das Verzerren an allen Audio Ausgängen wahrnehmbar oder nur an einem? Beim zweiten Fall würde ich das Netzteil tendenziell jedenfalls eher ausschließen.
      Gruß Christoph

  8. Profilbild
    Jochen

    Hallo Christoph und Kiro,

    vielen Dank Christoph für die ausführliche Antwort! Im Moment bin ich beruflich unterwegs und konnte noch nicht bei mir nachmessen, ob die Verzerrung auch an den anderen Ausgängen anliegt. Allerdings wird das Netzteil ja ohnehin als chronische und potentiell kurzlebige Schwachstelle beschrieben. Daher habe ich mir jetzt einfach mal das folgende bestellt, welches auch deutlich mehr Leistungsreserven bietet:

    https://www.reichelt.de/?ARTICLE=147885&PROVID=2788&wt_mc=amc141526782519998&wt_mc=amc14152666004589&gclid=CI-zjvfhqNACFZUW0wodTvUK9w

    Wenn ich wieder zurück zuhause bin, werde ich von meinen weiteren Miss)Erfolgen berichten können.

    Viele Grüsse
    Jochen

    • Profilbild
      Ashatur  AHU

      Oh Danke da werde ich mich auch mal hinwenden den mein Netzteil spinnt, meine Nova schaltet sich immer an und aus. Und ich werde langsam Wahnsinnig auf der suche nach einem neuen Netzteil :-/

  9. Profilbild
    Jochen

    Hallo zusammen,
    heute brachte mir der DHL Mann das neue Schaltznetzteil.
    Die gute Nachricht: in rund 30 Min konnte ich mir ein neues funktionsfähiges Netzteil für die Nova bauen, Kostenpunkt: 26 EUR. Falls mein altes abraucht.
    Die schlechte Nachricht: die Verzerrungen waren damit nicht behoben. Ich habe den Kopfhörerausgang versucht, da war es zumindest deutlich besser.
    Die grossen Klinke Ausgänge sind schon etwas labberig. Evtl. werde ich als nächstes Projekt diese Mal gegen Neuware austauschen.
    Vielen Dank Christoph für Deine Pin-Liste, hat sich mit meinen Messungen gedeckt!

    Viele Grüsse
    Jochen

    • Profilbild
      kiro7  

      Hi Jochen, super!
      2 Fragen habe ich noch:

      An welchem Pin des Netzteils von reichelt kommen den jetzt die Minus 12 Volt raus? Blicke da anhand des Produktfotos und des datenblatts irgendwie nicht durch…

      Und: Hast du ein Gehäuse bestellt oder gesehen?

      VG!

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