Synthesizer-Legende Isao Tomita gestern verstorben
Leider ist eine der ganz großen Synthilegenden von uns gegangen.
Vielen von euch wird er als Papa Tomita bekannt sein. Geboren am 22.04.1932 in Tokio fand er alsbald seinen Weg zur Komposition. Er wurde vor allem aber durch sein Umsetzen klassischer Stücke auf Synthesizern bekannt.
Hier ein Beispiel, das Tomita an Stücke von Claude Debussy 1974 anlehnte und „Snowflakes are Dancing“ nannte.
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Seine bekannteste Arbeit war jedoch wohl „Pictures at an Exhibition“ von 1975. Hier ein kurzer Ausschnitt.
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Insgesamt hat Tomita mehr als 31 Alben veröffentlicht und arbeitete bis in seine 80er. Im Alter von 84 Jahren am 5.5.2016 verstarb er im Kreise seiner Familie an einem Herzstillstand.






























Sehr traurig …wir haben damals im Musikunterricht seine Bearbeitungen hören dürfen. Dies hat mein Interesse für Synthesizer verstärkt. Ein großer Künstler. Ich werde seine Vinyls heute mal entstauben und ihm zu Ehren wieder auflegen.
Die Werke von ‚Tomita‘ (wow – ich habe noch nie und nirgendwo den Namen/Titel ‚Papa Tomita‘ gelesen oder gehört …) haben mich mein ganzes Leben begleitet – man sagte, er habe rund ein Jahr pro ‚LP‘ an einem Werk gearbeitet.
Einzigartige Klanggemälde und akustische Landschaften, Chorus- und Phaserklänge die durch den Kopf fließen und die Stereophone bis zum Maximum ausreizen – so hat das wohl niemand anderer hingekriegt.
Ein Genie ist gegangen – hat uns aber mehr als 2 Dutzend zeitlos schöne und so manchen akustischen und technischen Parameter bis an die machbare Grenze ausgelotete Musik hinterlassen !