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Rainer von Vielen und sein Crowdfundingprojekt Oriom

4. Dezember 2020

Elektronic Album, finanziert per startnext.de

Heute erreichte uns eine E-Mail zu einem Album-Projekt, welches uns sofort angesprochen hat:

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Liebe Amazona Redaktion,
Ich bin Rainer von Vielen, war einige Jahre Elektroniker bei Anne Clark, und schraube die Sounds bei Orangevibes. Im Lockdown habe ich ein Triphop/Space-Dub – Projekt gestartet. Vertonung von Planetenumlaufbahnen (Nach Hans Cousto). Live setze ich das ganze als Solo-Elektro-Act um.
Vielleicht ist das ein interessantes Thema für euch.
Seit vorgestern habe ich zu diesem Projekt eine Crowdfundingaktion am laufen.

Wir fanden das spannend und unterstützen das Projekt hiermit gerne.

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Auf Grund des sympathisch gemachten Videos haben wir uns außerdem mit Rainer in Verbindung gesetzt und zum geplanten Oriom-Projekt auch ein kleines Interview geführt:

Peter:
Auf Startnext.com rufst du gerade dazu auf, ein geplantes Album durch deine Fans finanzieren zu lassen. Ein faszinierender Gedanke – und der Zuspruch scheint der Idee recht zu geben. Wie kam es zu der Idee?

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Rainer:
Nachdem wir mit unseren Bands (RvV, Orangevibes) im Lockdown keine Konzerte mehr spielen konnten und auch gemeinsames Songwriting unter diesen Bedingungen schwierig war, begann ich an diesem Space-Dub Album zu arbeiten. Die Idee, ein ganzes Album auf Planetentönen zu verwirklichen, steht schon länger im Raum, da ich für das Klangwirkstoff-Label in Berlin auch schon mal ein Live-Set in diesen Tunings erarbeitet hatte.

Die athmosphärischen Sounds und extrem langsamen Beats haben mich gerade in dieser Zeit am meisten angesprochen. Vielleicht, weil es mich selbst entspannt hat, daran zu schrauben.

Da kein Budget für eine CD-Pressung da war, entschied ich mich dazu, eine Crowdfunding-Kampagne zu starten. Ich sah mit diesem Projekt eine Möglichkeit, auch in kleinem Publikumsrahmen unter Corona-Bedingungen aufzutreten.

Rainer von Vielen (© by Dita Vollmond)

Peter:
Meinst du, Crowdfunding für elektronische Musikalben würde auch für talentierte „NoNames“ funktionieren.

Rainer: 
Ich habe schon gemerkt, dass vor allem unter meinen Fans die Bereitschaft groß war, Oriom zu unterstüzten. Dass ich über unseren Newsletter und unsere Facebook-Gemeinde darauf aufmerksam machen konnte, hat schon mal die richtigen Leute erreicht. Daher ist die Herausforderung groß für einen No-Name, eine erfolgreiche Kampagne aufzuziehen. Da ist die Frage ganz wichtig, wen interessiert mein Sound? Ich glaube, wenn da ein Thema ist, das in seiner Konzeption überzeugt und Interesse weckt und dann über soziale Medien vielleicht auch die richtigen Gruppen erreicht, dann kann das auch als No-Name funktionieren.

Peter:
Welche Tipps würdest du dazu unseren Lesern geben?

Rainer:
Für mich war die wichtigste Erkenntnis, dass die Wochen vor der Kampagne entscheidend sind. Die Vorbereitung der Seite mit Grafik und Mockups der CD. Das Info-Video zu machen, dass der Dreh- und Angelpunkt der Aktion ist. Und dann das Wichtigste: Im Vorfeld bereits E-Mails der Leute zu sammlen, die sich dafür interessieren, um alle zum Start der Kampagne informieren zu können.

Zum Glück habe ich ein paar Wochen zuvor mit einem Freund gesprochen, der schon Erfahrung in der Richtung hat. Da kann ich auch nur empfehlen, sich Tipps aus dem Netz zu holen. Viele Dinge kann man einfach nicht wissen, wenn man das zum ersten Mal macht. Vor allem, wenn man eigentlich nur seine Musik veröffentlichen will.

Peter:
Zum geplanten Album. Du schreibst: „Jeder Song klingt in der Stimmung eines Planeten.“ Nun wusste ich gar nicht, dass man Planeten in Stimmungen differenzieren kann. Klingt sehr esoterisch … erzähl doch mal.

Rainer:
Das Ganze beruht auf der Idee von Hans Cousto. Er hat 1978 die Frequenz der Umlaufbahn der Planeten um die Sonne ( z. B. 365 Tage bei der Erde), so lange verdoppelt, also oktaviert, bis er im hörbaren Frequenzspektrum angelangt war. So hat dann der Jahreston der Erde beispielsweise 136,1 Hz, was einem Cis entspricht, das 31,4 Cent tiefer ist. Die Geschwindigkeit lässt sich auch auf diese Weise ermitteln und so landen wir bei 63,8 bpm. Das ist erst mal eine rein technische Geschichte und gibt mir für jeden Song einen Rahmen, in dem ich mich wieder austoben kann. Ich finde die Herangehensweise abgefahren, Frequenzen aus anderen physikalischen Gebieten mit Musik zu verbinden.

Peter:
Wir drücken dir die Daumen, dass dein Soloalbum ein Erfolg wird – und danach sollten wir mal ein längeres Interview führen, wenn du Lust hast. ☺

Rainer:
Vielen Dank! Ja, würde mich freuen, wenn wir mal einen ausfühlichen Plausch halten könnten.

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