Remote Controll mit TouchOSC mk2
TouchOSC
Hallo, ich möchte Euch diese App TouchOSC mk2 , die es für verschiedene Plattformen gibt, einmal vorstellen. Ich bin kein Programmierer, deshalb habe ich nur eine begrenzten Sichtweise auf alle Funktionen. Habe mir aber Hilfe geholt, denn der Freundeskreis dieser App ist recht rege.
Bevor hier ein Shitstorm über mich ausbricht: Ja, meine Storys sind mit Unterstützung von KI geschrieben. Ich bin an dem gleichen Krebs erkrankt wie seinerzeit Steve Jobs. Er hielt acht Jahre durch, ich lebe nun schon 15 Jahre mit dieser unheilbaren Erkrankung.
Ich habe sehr viel auf mich genommen, um zu überleben. Von mehreren Operationen bis hinüber zur Chemotherapie habe ich alles mitgenommen. Nach jeder Chemo hatte ich das Gefühl, dass meine Einschränkungen mehr wurden und ich weniger. Und ich hatte 60 Therapien! Und ich kann nur eins sagen: „ Das Leben ist schön“! Ich musste mich anpassen, anders geht es nicht mehr!
Hexler TouchOSC
Zurück zur App.
Ich habe kaum ein so stabiles Programm erlebt. Sei es die WLAN-Verbindung, Abstürze, Probleme beim Abspeichern oder sonstiges. Bei mir läuft TouchOSC einfach. Ich benutze es fast ausschließlich als MIDI- bzw. Shortcut-Controller. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Die App kann Kurzbefehle senden! Ich kenne keine Remote-Software, die das so kann. Alles ist super stabil, unschlagbar.
TouchOSC ist aber eigentlich viel mehr als nur ein paar virtuelle Knöpfe auf einem iPad. Als ich mir TouchOSC bei Hexler anschaute, wurde ich doch recht mit der Datenflut überfordert. Die wenigen Abbildungen sehen doch recht ernüchternd aus. Auch die Suche nach Vorlagen zeigte nicht viel Erfolg. Jedenfalls nicht das, was ich erwartet hätte.
Und genau hier liegt meiner Meinung nach das Problem bei TouchOSC: Man muss erst einmal verstehen, was dieses Programm eigentlich ist. TouchOSC ist im Grunde kaum fertige Bedienpult. Es ist eher ein Baukasten, aus dem man sich sein eigenes Bedienpult bauen kann. Diese Module bekommt ihr hier:
https://github.com/F-l-i-x/TouchOSC
https://m.facebook.com/groups/touchosctemplatemakers/?ref=share
Und dafür gibt es eine ganze Menge unterschiedlicher Elemente. Da gibt es ganz einfache Buttons, also Knöpfe, die beim Drücken einen Befehl auslösen können. Man kann sie aber auch als Toggle benutzen. Dann bleibt der Knopf nach dem Drücken beispielsweise eingeschaltet und schaltet erst beim nächsten Drücken wieder aus.
Das klingt zunächst banal. Für die Steuerung einer DAW kann das aber schon sehr interessant sein. Dann gibt es Fader und Drehregler. Und auch hier ist TouchOSC nicht einfach nur ein virtueller Lautstärkeregler. Ein Fader kann beispielsweise absolut arbeiten. Dann springt der Wert beim Berühren direkt an die entsprechende Stelle.
Oder man benutzt ihn relativ. Dann wird beim ersten Berühren nicht einfach der aktuelle Wert irgendwohin verschoben, sondern TouchOSC merkt sich die Ausgangsposition und reagiert anschließend nur auf die Bewegung des Fingers. Gerade bei der Fernsteuerung von Parametern kann das sehr praktisch sein.
Dann gibt es Encoder, also Endlos-Drehregler. Auch das ist interessant, wenn man einen Parameter in einer DAW steuern möchte, bei dem man nicht möchte, dass ein virtueller Regler plötzlich von ganz oben nach ganz unten springt.
Sehr interessant finde ich auch das XY-Pad. Hier hat man nicht nur einen Wert, sondern zwei Werte gleichzeitig – X und Y. Damit lassen sich beispielsweise zwei Parameter mit einem Finger steuern. Das kann für Effekte, Panorama, Filter oder andere Funktionen interessant sein.
Und dann gibt es noch die Radio-Buttons. Damit kann man mehrere Möglichkeiten anbieten, von denen immer nur eine ausgewählt sein darf. Für mich ist aber gerade die Kombination dieser ganzen Möglichkeiten interessant.
Man kann sich beispielsweise eine Seite nur für die wichtigsten Cubase- oder Nuendo-Funktionen bauen. Eine andere Seite bekommt die MIDI-Steuerung. Und auf einer weiteren Seite liegen dann die Shortcuts. Und das alles auf einem einzigen iPad.
Dabei muss man sich nicht einmal an die Optik halten, die TouchOSC vorgibt. Die Oberfläche kann man selbst gestalten. Größe, Position, Farben, Formen und Beschriftungen lassen sich anpassen. Die aktuelle Version bietet sogar unterschiedliche Formen und verschachtelte Elemente an.
Das Schöne daran ist: Man muss dafür nicht unbedingt programmieren können. TouchOSC bietet sogenannte Local Messages. Damit kann man Steuerelemente miteinander verbinden, ohne gleich selbst Code schreiben zu müssen. Wer mehr möchte, kann zusätzlich mit Lua-Scripting sehr tief in die Funktionen eingreifen. Die aktuelle Version verwendet dafür Lua 5.1.
Und genau an dieser Stelle hört mein Wissen dann langsam auf. Ich kann Euch zeigen, was ich damit mache. Ich kann Euch zeigen, wie ich TouchOSC für meine Arbeit mit Cubase bzw. Nuendo eingerichtet habe. Ich kann zeigen, wie ich Fader, Buttons und Shortcuts benutze.
Aber wie man mit Lua das Letzte aus TouchOSC herauskitzelt, sollen lieber diejenigen erklären, die davon wirklich Ahnung haben. Ich werde in der nächsten Zeit mehrere fertige Temples vorstellen und kostenfrei hochladen. Vielleicht sind die Knöppe und Buttonˋs etwas größer. Aber klein kann ja jeder.



























Moin, Bernd.
Find ich gut, dass du dich nicht unterkriegen lässt und dass hier wieder Leserstories erscheinen.
TouchOSC kannte ich noch nicht. Klingt echt interessant, wenn man mit nem Touchpad was steuern will.
Was macht eigentlich der „Just do it!“-Button?
LG Sven
@svebur Entschuldige die verspätete Antwort!
Ja der Button, dient natürlich der Motivation. Aber er ist auch ein „Enter-Knopf“ und bin ich mit Cubase verbunden, erscheint hier der Trackname der jeweiligen Spur.
LG Bernd
Hallo Bernd, ich habe es seit Langem auf dem iPad, habe die Bedienungsanleitung bei Hexler runtergeladen. Trotzdem wird nichts aus einer App, weil ich immer mal wieder rumklicke, aber nichts vernünftiges draus mache. Ich habe schon komplette Editoren mit Logics Environment gemacht, das ist ein ähnlicher Ansatz. Da sind die Parameter noch über SysEx anzusteuern. Aber dein Beitrag bringt mich hoffentlich dazu das Programm nochmal anzugehen.