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RIP: Gitarren Legende Jeff Beck ist verstorben

RIP: Jeff Beck ist in den Gitarristen Himmel aufgestiegen

12. Januar 2023

Quelle:  Shutterstock

Die Gitarrenwelt trauert: Mit 78 Jahren ist Jeff Beck verstorben. Er war einer der besten und stilprägendsten Gitarristen der Welt. Wie jetzt bekannt gegeben wurde, ist Jeff Beck schon am Dienstag, den 10.01.2023 verstorben.

Anfang der 1960er-Jahre arbeitete Jeff Beck als Session-Gitarrist. Diese Jobs ermöglichten ihm 1965, Eric Clapton bei den Yardbirds zu ersetzen. Während Jeff Beck Mitglied der Yardbirds war, hat die Band einige erfolgreiche Songs wie „Heart Full of Soul“, „For Your Love“ und „Over Under Sideways Down“ aufgenommen. Nach seinem Ausstieg bei den Yardbirds entstand 1967 die legendäre Jeff Beck Group, in der auch Rod Stewart und Ron Wood Mitglieder waren.

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Jeff Beck nahm nicht nur Bluesrock orientierte Musik auf, sondern auch Jazz-Alben und spiele mit Simon Phillips und Jan Hammer Jazz-Rock. Er ist auch auf dem Stevie Wonder Album Talking Book zu hören. Er war immer ein gefragter Sessionmusiker und spielte beispielsweise für Bon Jovi, Roger Waters und zuletzt auf dem neusten Album von Ozzy Osbourne Patient Number 9 (2022).

Besonderen Spaß hatte Jeff Beck zuletzt in der Zusammenarbeit mit Johnny Depp. Offensichtlich war Jeff Beck von den Fähigkeiten Johnny Depps an der Gitarre überzeugt. Nicht nur live traten beide miteinander auf, sondern es entstand auch ein Album mit dem Namen 18, das im Juli 2022 erschienenen ist. In den letzten Jahren tourte Jeff Beck intensiv und spielte mit Johnny Depp. 2019 gab es auch Konzerte mit seinem alten Weggefährten Rod Stewart.

Jeff Beck wurde mit acht Grammy Awards ausgezeichnet. Er wurde zweimal in die Rock and Roll Hall Of Fame aufgenommen. Erstmals 1992 als Mitglied der Yardbirds und das zweite Mal im Jahr 2009 als Solokünstler. Laut der Liste der „100 größten Gitarristen aller Zeiten“ des Rolling Stone Magazins belegt er den 5. Platz.

Beitrag auf der Jeff Beck Website vom 11.01.2023

Jeff Beck hat im Laufe seiner Karriere auf vielen Gitarren gespielt. Am bekanntesten ist er für seine Verwendung von Fender Telecaster, Fender Stratocaster und Gibson Les Paul Gitarren. Er experimentierte mit Eigenbau- und modifizierte Gitarren, die mit zusätzlichen Pickups und Funktionen für seinen einzigartigen und vielseitigen Sound ausgerüstet waren. Von Fender und Gibson gab es Jeff Beck Sondermodelle.

2020 veröffentlichten wir auf AMAZONA.de den Text The Story of Jeff Beck, der seine Geschichte genau nachzeichnet. Außerdem beschäftigten wir uns ausführlich mit dem Jeff Beck Album Guitar Shop.

Die Gitarrenwelt ist um eine Legende ärmer geworden. Ruhe in Frieden Jeff Beck.

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Vielseitig und einzigartig, die wohl beste Beschreibung von JB. Danke.

  2. Profilbild
    Joerg

    NEIN ! 😭

    Ich darf das jetzt und hier schreiben, was mein erster Gedanke war: SCHEISSE ! 😢

    R.I.P

  3. Profilbild
    Dirk Matten RED

    Ein einzigartiger Künstler mit einer jahrzehntelanger Karriere – und dann nach einer bakteriellen Meningitis plötzlich verstorben. Das ist unendlich traurig. Was bleibt, ist seine Musik und die Erinnerung an einen ganz besonderen Gitarristen: sein unnachahmlicher Gitarrensound, der aus dem Herzen und seinem Spiel mit den Fingern ohne Plektrum kam.
    Hier ein Video mit Rod Stewart, einfach umwerfend schön:
    https://www.youtube.com/watch?v=yC_j_dzkaVE

  4. Profilbild
    Kazimoto AHU 1

    Alles gemacht, alles gehabt, so will ich auch sterben. Jagger und Richards sind die selbe Marke, lassen sich alle 2 Monate medizinisch komplett checken, habe ich mal gelesen. Viel Glück da oben!

  5. Profilbild
    gaffer AHU

    Ja, war auch geschockt. Einer der Musiker, dessen Platten hochgelobt wurden und die ich trotzdem nicht mochte. Gleichzeitig bewunderte ich seine Technik an der Gitarre, dem nahm ich nicht mal Nessun Dorma übel. Der hatte dieses Instrument wirklich im Griff. Nicht über Speed, über Ausdruck.

  6. Profilbild
    Dmajor 1

    Einer von den heimlichen Großen, ein (Gitarren)Klangversteher, kein „Gniedler“.

    Sehr schade!

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