Rolling Stones sagen Europa-Tour 2026 ab
Die Rolling Stones haben ihre große Stadiontour durch Europa im kommenden Jahr abgesagt. Auch wenn es bisher nie eine offizielle Tour-Ankündigung gab, sei die Tour wohl schon lange geplant gewesen, nun kommt hierfür aber die endgültige Absage aus gesundheitlichen Gründen.
Rolling Stones Tour 2026 findet nicht statt
Laut mehreren Berichten aus dem Umfeld der Band wurden die Vorbereitungen für eine Europatour schon vollständig beendet und es waren europaweit mehrere Stadionkonzerte geplant. Bevor konkrete Termine veröffentlicht wurden, entschied sich die Band allerdings gegen die Umsetzung dieser Pläne, was vor allem auf den hohen körperlichen Aufwand zurückzuführen ist, den eine mehrmonatige Tour mit sich gebracht hätte. Vor allem Lead-Gitarrist Keith Richards, der heute übrigens seinen 82. Geburtstag feiert, soll deutlich gemacht haben, dass eine lange Abfolge von Reisen und Konzerten für ihn nicht mehr realistisch sei. Die Band traf daraufhin gemeinsam die Entscheidung, das Projekt der Europa-Tour 2026 nicht weiterzuverfolgen.
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Rolling Stones stellen Gesundheit über große Tourneen
Innerhalb der Band herrscht offenbar Einigkeit darüber, die eigenen gesundheitlichen Grenzen ganz stark zu berücksichtigen und Keith Richards, Mick Jagger und Ronnie Wood haben bereits in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie ihre Liveauftritte gezielter planen. Beispielsweise war die „Hackney Diamonds Tour“ 2024 in Nordamerika bewusst kompakter angelegt und trotzdem ein großer Erfolg.
Band bleibt musikalisch aktiv
Trotz der abgesagten Tour bleibt die Band weiterhin aktiv und mehrere Hinweise deuten sogar darauf hin, dass die Band aktuell an neuer Musik arbeitet. Ein weiteres Studioalbum könnte also wohl 2026 erscheinen und an das zuletzt veröffentlichte „Hackney Diamonds“ anknüpfen.


































Ja, der Keith und siene Kompanen sind performat gewesen. Leider hält nichts ewig. Und Keith wurde schon länger mit nem Backup unterstützt. Gut, dass die ewig coolen und ewig Jungen zur gesundheitlichen Vernunft kommen. 🥰
Ein Konzert mit denen ist schon ne geile Sache!
@CDRowell Ich habe das Konzert am 13. Juni 2003 in Oberhausen besucht. Keith Richards postete lässig auf der Bühne, die Gitarre tönte ohne sein Zutun.
@Dirk Matten Hallo Dirk,
ohne Deine hochgeschätzte Expertise in Frage stellen zu wollen, aber die Story mit den Backingtracks bei den Stones glaube ich nur zum Teil.
Fairerweise muss ich zugeben, dass ich die Stones 2006 das letzte Mal live gesehen habe – das ist schon lange her – aber mein letzter Eindruck ist ein Konzertmitschnitt von 2017 aus Hamburg. Und die Gitarrenarbeit – da kann ich mitreden – ist teilweise eine absolute Katastrophe: Richards (oder auch Wood?) spielt irgendwas, was halbwegs zum Stück passt, verpasst die Themenwechsel im Song und kriegt nicht mit, wenn der Song zu Ende ist und dudelt dann noch weiter.
Ich stimme Dir absolut zu, dass der eigentlich eine lose Kanone ist. Aber wenn das wirklich Backing Tracks sein sollten, dann sind die genial, weil sie oft sinnfreies Blues-Gedudel sind.
Das muss man als Studiogitarrist erst mal so hinbekommen😉
Viele Grüße
Fredi
@Fredi In Oberhausen posierte er sich für die Fotografen, die Gitarre spielte ohne ihn.
@Fredi Ich war in Wien, als Keith sine Finger festhielt und die CAMS zeigten, dass er nicht spielte. Davor erklang sein Solo etwas gedoppelt und: Die Melodie spielte fröhlich weiter. Das war am 15. Juli 2022, im Ernst-Happel-Stadion.
Man bedenke den Aufwand, um die körperlichen Einschränkungen, die länger vorhanden sein sollen zu kaschieren. – ALLES FÜR DIE SHOW!-
Jedoch sehe ich keinen Grund zur Kritik, denn die Jungs performen so gut sie können, was mit dem vorangeschrittenen Alter schon respektabel ist.
Übrigens kenne ich Stimmen aus der Veranstaltungs- und Tontechnik-Branche in MUC, die zuvor gleiches munkelten. Damals glaubte ich es auch nicht recht, dass er ein Backup unter der Bühne habe.
@Fredi Hallo Dirk, hallo CDRowell,
Ihr schreibt:
> [es gibt Szenen, in denen Keiths Gitarre ohne ihn spielt; das legt den generellen Einsatz von Backing Tracks oder Hired Guns nahe]
Wie gesagt: ich schließe das nicht aus, und möglicherweise habt Ihr recht.
Auf der anderen Seite ist halt in den letzten zehn Jahren (meiner Erinnerung nach auch schon einiges vorher) die Gitarren-Performance relativ bescheiden: das bekäme Richards auch ohne Unterstützung hin.
Wenn Richards und Wood eine gelackte Show abliefern würden (also z.B. auf dem Level von Darryl Jones), dann wäre ich dabei: das tun sie aber nicht. Das sind Gitarrenbuddies, die ein bisschen herumjammen und sich von der mitlaufenden Musik inspirieren lassen.
Gruß
Fredi
@Fredi Ich glaube, ich hab sie auch vor vielleicht 10 Jahren oder länger in München gehört. Schon damals schwankte das Niveau (insbesondere bei den Gitarren) zwischen absolut genial und Schülerband!
@CDRowell Der Remmler sang mal sehr passend: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei! Das gilt auch für die unsterblich geltenden Stones. Vor 20 Jahren hätte ich noch gerne „ja“ gesagt, um sie zu sehen. Heute bin ich verhältnismäßig darüber hinweg. Aber es sind absolute Legenden, keine Frage.
Ich meine mich erinnern zu können – man möge mich bitte korrigieren – dass Charlie Watts (bis zu seinem Tod 2021 Schlagzeuger bei den Stones) vor über 20 Jahren (hier wird’s bei mir sehr diffus) mal gesagt hat, dass eine Tour der Stones ja langsam auch spannend wird … weil bei dem Alter der Bandmitglieder einer der Bandmitglieder ja während der Tour auch mal sterben könnte. Ich empfand das irgendwie nicht als makaber, sondern als Bestätigung, das alles endlich ist. In meiner Wahrnehmung sind die Stones auch keine Trauerklöße. Wenn es denn eben mal sein soll, dann soll es eben so sein. Erlebt und ausgekostet haben die bestimmt genug.
Na dann … ! 🙂
Ich wusste gar nicht das lebende Tote gesundheitliche Probleme haben können 😁
Auf jeden Fall wünsche ich Keith alles Gute und noch viele, viele Riffs…