Riesiges Gratis-Konzert in Rio
Shakira spielte am 2. Mai am Copacabana Beach in Rio ein Konzert, das eine völlig andere Dimension hatte, als ihre üblichen Konzerte. Schon Stunden vor Beginn versammelten sich riesige Menschenmengen entlang der Küste, um die kostenlose Show mitzuerleben. Am Ende sollen etwa zwei Millionen Besucher vor Ort gewesen sein. Die Rekordhalterin bleibt allerdings Lady Gaga, die im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Menschen zu einem Konzert nach Rio zog.
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Die Sängerin spielte am Samstag nicht nur ihre Klassiker wie beispielsweise „Hips Don’t Lie“ und „Whenever, Wherever“, sondern kooperierte auch mit brasilianischen Künstlern wie Anitta und Caetano Veloso. Auch visuell war das Konzert recht aufwendig umgesetzt, etwa durch große LED-Wände entlang des Strandes, damit alle die Show verfolgen konnten. Auch eine Drohnen-Show war Teil des Abends.
Warum Shakiras Konzert kostenlos war
Dass dieses Event kostenlos zugänglich war, hatte einen Grund, denn die Stadt Rio de Janeiro setzt seit einigen Jahren gezielt auf große Konzerte, um internationale Aufmerksamkeit zu erzeugen und um vor allem den Tourismus anzukurbeln. Nach Auftritten von Madonna 2024 und Lady Gaga im vergangenen Jahr, war Shakiras Konzert nun das dritte dieser Art. Die wirtschaftlichen Effekte waren bereits bei den ersten beiden Konzerten deutlich spürbar, denn Hotels waren ausgebucht und Restaurants voll.
Shakira-Konzert bringt Stadt etwa 130 Millionen Euro
Schätzungen gehen davon aus, dass das Konzert am 2. Mai für die Stadt Einnahmen in Höhe von etwa 130 Millionen Euro generiert hat. Für viele Betriebe vor Ort war das Wochenende rund um die Show also wohl einer der umsatzstärksten Zeiträume des Jahres. Aber auch für die Sängerin selbst war das Konzert etwas Besonderes, denn schon im Vorfeld sprach sie davon, wie lange sie davon geträumt habe, an der Copacabana in Rio zu spielen.

































Sicher ein eindruckvolles Erlebnis für alle! Das was sicher eine heftige Planung, Vorbereitung und Durchführung für jeden…
Auch die Zuschauenden haben es bestimmt nicht nur einfach gehabt…
Gut, dass man am Musik und die Wirkung inverstiert. Hoffentlich ein Gewinn für alle.
Wo gibt es sowas in DE?
@CDRowell In DE gibts sowas nicht, weil „kostenlos für alle“ bedeutet auch „kostenlos für die Burgeoisie“, und das darf nicht sein 😂
Im Ernst: Kombination aller Effekte (internationaler Star, freier Zugang, alle Hotels ausgebucht, Spitzenmusik) fällt mir nix ein.
Münchner Perspektive: Oper für alle waren nicht alle Hotels ausgebucht, und die Kapellen beim Einzug der Wiesnfestwirte sind keine internationalen Stars.
@CDRowell Leider nur aus der Vergangenheit:
– „Das Fest“ in Karlsruhe
– „Arena of Pop“ in Mannheim
@m-ex 🫣 Ist das ein kultureller Unterschied?
Verschließt Deutschland sich recht schnell, wenn die eigene „harte Arbeit“ nicht fett entlohnt wird?🤪
Vielleicht liegt es nur an der engmaschigen Bürokratie, die jedenin Verantwortung ziehen wird?😱
@CDRowell Wenn ich richtig informiert bin, dann gibt es „Das Fest“ in Karlsruhe immer noch, teilweise auch noch mit frei zugänglichen Bühnen. Ein gewisser Teil/Bereich kostet aber wohl Eintritt.
Die Unterschiede lassen sich bestimmt einen ganzen Abend lang diskutieren.
Das reicht ja von evtl. unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen (bzw. dem gelebten Umgang mit ihnen) über was weiß ich was bis hin zu unterschiedlichem Verhalten des Publikums.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann begann man beim „Fest“ mit Umzäunungen, weil sich das Event durch die Getränkeeinnahmen gegenfinanzieren wollte/sollte und die „Super-Sparer“ halt ihre eigenen Getränke mitgebracht haben …
@m-ex hier in Wien auch beim Donauinselfest.
gibt’s seit 1984, glaub das größte kostenlose Open Air Festival.
seit einigen Jahren Kontrollen wegen mitgebrachter Getränke.
@CDRowell unglaublich, oder?
ein clavinet!
Sorry war an @filterpad gerichtet.
@CDRowell Es ist tatsächlich die Bürokratie. Das Umsonst Und Draußen in Bochum gibt es deshalb nicht mehr, dafür gibt es eines in Würzburg, das aber deutlich kleiner ist.
Ich würde jederzeit umsonst spielen, wenn es mich nicht zu viel kostet. Und genau da kommen wir zum springenden Punkt. Das ganze Drumherum kostet eben Geld. Und ich meine nicht, Bühne, FOH, Licht, Security, die arbeiten meines Wissens auch für lau. Die Sicherheitsvorkehrungen, die Bürokratie, GEMA usw. wollen Geld. Auch Anreise und Unterbringung kosten. Das kann für eine kleine Band aus zwei bis drei Leuten je nach Stadt schnell in die Tausende gehen. Bei Shakira bezahlt das alles das Label weil PR vonnöten ist.
@Mac Abre Mist, dass alle nur noch mit Geld funktionieren können… Ein tödliches Instrument, möchte ich meinen…
Mal schauen, was aus dem Donau-Insel-Fest wird… Ich fand das recht fett, nur nicht in DE…🤯
Naja, denn bleibt es beim Reisen nach Polen, oder anderen umliegenden Staaten. Das dumme ist, momentan kostet es ne Menge, wenn man mit PKW+Jugendherberge rechnet.😇
Werden sich deshalb mehr und mehr Filmproduktionen, wie mit Billie Eilish durchsetzen können?🤔
@Mac Abre Die Großevents an der Copacabana (die wurden ja defintiv nicht von Shakira erfunden) werden durchaus von der Stadt Rio de Janeiro zumindest mitfinanziert.
@m-ex Danke, das wusste ich nicht.
Ich habe über das Ereignis einen kurzen Bericht im TV gesehen und ja, definitiv eine Show der Superlative. Allein die geschätzt ein dutzend LED-Wände links und rechts entlang der Copacabana. Was für ein Aufwand! Mit ihr selber, ich bin ganz ehrlich, kann ich nichts anfangen. Aber wirklich nichts! Allein schon der Song Waka Waka. Könnte ich ihn doch nur endlich aus meinem Brain bekommen…. Aber sehe ich etwa auf dem Foto ein Instrument aus Trossingen? Ist das möglich?
@Filterpad Hah, ist mir auch gleich aufgefallen!😂
Scheint das Clavinet D6 zu sein (https://www.amazona.de/vintage-analog-hohner-clavinet-d6-1971/)
@RoGo541 Spannend 😄
@Filterpad Und der Keyboarder war Stevie Wonder!
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Stevie_Wonder,_Usher_and_Shakira_at_the_Obama_inauguration,_2009.jpg
Rio unterstützt diese Events. Sie rechnen sich, denn viele der 2 Mio. Besucher kommen von auswärts und bringen mehr Geld in die Stadt, als die Veranstaltung kostet.
Das ist schon ziemlich fett, was an Maschinen aufgefahren wird.👍
Gut, MUC ist ziemlich klein ggü. Rio… vielleicht ist der Vergleich zu hinkend… 🤪👍
Aber sowas in Kostenlos kenn ich auch aus der Tekno-Szene in Polen… Dort trifft sich die Welt!🫠
Vielleicht liegt das Fehlen dieser Konzerte in DE an The German-Angst,?😳
@CDRowell Deiner „German-Angst“ möchte ich mal schnell ein paar Zahlen aus meiner Heimatstadt entgegenhalten:
Schulden: 1,5 Mrd. Euro
Ein hier beheimatetes (fast schon überschaubares 😉) Chemieunternehmen, zahlte 2024 an seine Aktionäre 3 Mrd. Euro aus, schaffte es aber nicht einmal auf 50 Mio. Euro Gewerbesteuer am Stammsitz.
Gerechtfertigt wird diese (leider legale) Steueroptimierung dann natürlich mit dem Wunsch der Anteilseigner.
Kleiner Nebenschwenk: Ich kenne mehr als genug dieser Anteilseigner, jemals gefragt wurde von diesen keiner.
Nun beruhigen wir uns also einfach mal von wegen „German Angst“ und stellen nüchtern fest, dass schlicht und ergreifend die Kohle scheinbar in andere Richtungen fließt.
Und nein, ich finde das auch nicht gut.
@m-ex Meine Meinung dazu:
Wenn Geld wirklich nur ein Werkzeug ist – also Mittel zum Zweck statt Selbstzweck – verschiebt sich der Fokus der Gesellschaft.
• Arbeit würde stärker an Sinn und Nutzen orientiert sein, nicht nur am Einkommen. Menschen würden eher das tun, was gebraucht wird und was sie können, statt das, was am meisten zahlt.
• Grundbedürfnisse (Wohnen, Gesundheit, Bildung, Nahrung) wären vermutlich gesichert, weil sie nicht mehr als „Ware“ im selben Maße behandelt würden, sondern als Grundlage eines würdevollen Lebens.
• Wettbewerb würde nicht verschwinden, aber er wäre weniger existenziell. Kooperation würde wichtiger, weil niemand permanent um seine Existenz kämpfen müsste.
• Status würde sich weniger über Besitz definieren und mehr über Beitrag, Fähigkeiten oder Charakter.
• Wirtschaft würde stärker danach bewertet, ob sie Lebensqualität verbessert – nicht nur danach, ob sie wächst.
Aber: Das ist kein automatisches Paradies. Auch in so einer Gesellschaft bleiben Probleme wie Macht, Ego, Ungleichheit oder Fehlentscheidungen bestehen. Der Unterschied ist eher, dass Geld diese Probleme nicht zusätzlich verstärkt oder zum Haupttreiber macht.
Kurz gesagt: Es wäre eine Gesellschaft, in der Geld wieder das ist, was es ursprünglich sein sollte – ein Werkzeug – und nicht der Maßstab für den Wert eines Menschen oder eines Lebens.😇
Alles OFF TOPIC?😱
@m-ex Einfach mehr Anteile kaufen, dann wirst Du auch gefragt (sind ja wieder etwas billiger geworden) 😜
@moinho Ich wohne zur zufällig in der gleichen Stadt, ansonsten gibt es meinerseits keinerlei Berührungspunkte.😎
Dieses Konzert mit dem genannten Line-Up liegt kostenmnäßig wahrscheinlich nur einen Hauch hinter z.B. Shakira 😉
Fazit: Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich 😎