Sting spielt Konzert zwischen Rembrandt und Vermeer

Kulisse des „Sounds Like Art“-Konzerts: Gemälde „Die Nachwache“ von Rembrandt van Rijn, 1642 (Quelle: Rembrandt via Wikimedia Commons)
Für eine neue Ausgabe der ARTE-Reihe „Sounds Like Art“ wurde das Rijksmuseum in Amsterdam zur Konzertbühne: Statt einer riesigen Arena oder großen Konzerthalle stand Sting zwischen einigen der bekanntesten Gemälde der europäischen Kunstgeschichte. Die Umgebung ist ungewöhnlich für ein solches Konzert, aber genau darin liegt der Reiz dieser Reihe.
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Sounds Like Art: Sting zwischen Rembrandt und Vermeer
Die Aufnahme entstand in der Ehrengalerie des Rijksmuseums in Amsterdam, einem der wichtigsten Räume des Museums, in dem einige Meisterwerke der niederländischen Malerei hängen. Besonders eindrucksvoll ist, wie Sting direkt vor Rembrandts berühmtem Gemälde „Die Nachtwache“ spielte. Unterstützt wurde er dabei von seinem langjährigen Gitarristen Dominic Miller. Durch die reduzierte Instrumentierung wirken die Songs sehr ruhig und die Akustik des Museums kommt deutlich zur Geltung. Zwischen den Songs spricht Sting immer wieder über einzelne Kunstwerke.
Klassiker und neue Perspektiven auf bekannte Songs
Das Konzert griff verschiedene Phasen von Stings Karriere auf: Neben Songs aus der Zeit mit The Police standen auch Stücke aus seiner Solokarriere und aus dem Musical „The Last Ship“ auf der Setlist. Zu hören sind beispielsweise „Message in a Bottle“, „Roxanne“, „Fields of Gold“, „Fragile“ und „Every Breath You Take“. Für einige Songs nutzte Sting außerdem eine historische Gitarre aus dem 17. Jahrhundert, die für den Kreis um König Ludwig XIV. gebaut worden ist und wegen ihres Alters gut zur historischen Umgebung des Museums passt.
Musik und Kunstgeschichte mit Sounds Like Art
Die Reihe „Sounds Like Art“ von ARTE verfolgt ein recht einfaches Konzept: Musiker treten an Orten auf, die normalerweise der bildenden Kunst vorbehalten sind. Dadurch entstehen kleine Konzerte, die sich deutlich von großen Produktionen unterscheiden. Im Rijksmuseum in Amsterdam funktionierte diese Idee besonders gut, denn die Architektur des Gebäudes, die vielen berühmten Gemälde und die ruhigen Arrangements der Songs schafften eine sehr besondere Atmosphäre. Für Fans von Sting ist der Mitschnitt des Konzerts eine Gelegenheit, bekannte Songs einmal in einem völlig anderen Rahmen zu erleben. Weitere Konzerte dieser Reihe fanden bereits mit Asif Avidan, Tom Odell und Bastille statt und können auf arte.tv angesehen werden.



































