Warum Stings Kinder nicht auf ein Millionen-Erbe hoffen können
Sting hat mit The Police und als Solokünstler Musikgeschichte geschrieben, denn Songs wie beispielsweise „Roxanne“, „Every Breath You Take“ oder „Fields of Gold“ machten ihn weltberühmt. Hinzu kommen einige Grammys, viele ausverkaufte Tourneen und ein Vermögen, das einige Medien seit Jahren auf mehrere hundert Millionen schätzen. Trotzdem sollen seine sechs Kinder offenbar nicht automatisch von seinem Erfolg leben.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
In einem Interview in CBS Sunday Morning hat der britische Musiker eine Haltung unterstrichen, die er schon vor Jahren öffentlich machte: Seine Kinder sollen ihren eigenen Weg gehen, arbeiten und nicht darauf bauen, dass das Vermögen ihres Vaters ihr Leben finanziert. Er unterstützt zwar seine Familie, möchte aber nicht, dass daraus eine Abhängigkeit entsteht.
Sting über Erziehung und Eigenverantwortung
Sting, der bürgerlich eigentlich Gordon Matthew Thomas Sumner heißt, stammt aus Englands Nordosten, der lange vom Schiffbau geprägt war. Diese Herkunft spielt in seinem Denken bis heute eine große Rolle: Arbeit ist für ihn mehr als nur eine Einkommensquelle, sondern steht vor allem auch für Verantwortung und das Gefühl, das eigene Leben selbst in der Hand zu haben. Das möchte er auch seinen sechs Kindern weitergeben, die nach seiner Vorstellung nicht mit der Erwartung aufwachsen sollen, dass ihnen ein sorgenfreies Leben allein durch den Erfolg ihres Vaters zusteht.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sting setzt auf Selbstständigkeit
Schon 2014 sorgte Sting mit ähnlichen Aussagen für Schlagzeilen, als er erklärte, dass ein großes Vermögen auch zur Belastung für junge Menschen werden könne, wenn es Eigeninitiative ersetzt und den Druck nimmt, eigene Entscheidungen zu treffen. Das heißt allerdings nicht, dass der Musiker seine Kinder sich selbst überlässt. Ausbildung, familiärer Rückhalt und Unterstützung in wichtigen Lebensphasen gehören für ihn dazu, ein dauerhaft finanziertes Leben ohne eigene Leistung lehnt er aber ab. Für Musikfans ist die Geschichte sicher deshalb interessant, weil sie viel über Stings Selbstverständnis erzählt, denn trotz weltweiter Berühmtheit, Millionenverkäufen und jahrzehntelangem Erfolg scheint er Geld nicht als Ziel zu sehen.
































… finde ich jetzt ein ganz klein wenig unsympathisch :)
weil: irgendjemand bekommt das Geld ja doch –
und lebt dann davon. Warum dann nicht die eigenen Kinder ?
@manomym Ich glaube nicht, dass Sting sagt, dass Person XY sein ganzes Geld bekommt. Es klingt doch eher so, als würde das Geld zum Beispiel an Organisationen oder Stiftungen gehen oder die Frau bekommen.
Ich weiß auch nicht, ob es da noch einen „Pflichtanteil“ gibt.
Letztendlich klingt es auch eher wie eine „Ermahnung“, dass sich die Kinder nicht auf das Geld „verlassen“ sollen. Aber da ich schon bei einem Konzert von seinem Sohn war, denke ich das die sich durchaus selbst versorgen können :)
Es gibt doch sehr viele Möglichkeiten, ein Vermögen so anzulegen, dass es Gutes bewirkt und Menschen unterstützt werden, die nicht die gleichen Chancen auf ein glückliches und erfülltes Leben haben. Gleichzeitig ist das Vermögen so groß, dass er auch seinen eigenen Kindern den bestmöglichen Zugang zu Bildung und Selbstverwirklichung bieten kann und sie zusätzlich vor den kleinen und großen Katastrophen des Lebens schützt. Das ist doch schon sehr viel wert.
Außerdem steckt ja auch eine gewisse Weisheit in dem Gedanken, dass ein so großes Erbe möglicherweise keine positiven Auswirkungen auf ein selbstbestimmtes und glückliches Leben hat.
Sorry ist jetzt leider Off-Topic.
Aber ich bin völlig weg weil ich jetzt erst erfahren habe das „LOOK MUM NO COMPUTER“ für die BBC beim ESC 2026 antritt.
Somit ist dort nun wenigstens ein Künstler den ich kenne.
Eventuell ist das ja Amazona eine kleine Meldung wert.
Falls der Beitrag hier stört könnt ihr ihn gerne löschen.
Aber über ein kleines „LOOK MUM NO COMPUTER“ -Special anlässlich des ESC würde ich mich schon freuen.
@enso-nick Sehr geil, ihn für mein Vaterland auftreten zu lassen. Textlich hat LMNC schon besseres gezeit, ist halt ein Event, das für alle verdaulich ist…🫣
Da sind seine ersten Clips für die Modularszene schon hochinteressant!
I Hab ihn live in MUC gesehen, mit ihm geplaudert. Ein Mensch, der sein Hirn und Herz am rechten Flack behalten hat und trotz Bekanntheit am Boden bleibt.😁
Cooles Ding, finde ich!
Ich freue mich für die Kinder, dass sie diese Bürde nicht zu tragen haben. Bravo Sting!
Er wird für sein Geld ziemlich geschuftet und sich zusammengerissen haben. – Ohne wird keinen seinen Status halten. 🫠
Ich gönne ihm, wenn er es so verwalten kann, dass er insgesamt mit einer zufrieden Familie leben kann…🍀
Herr Gordon Matthew Thomas Sumner kann mit seinem Geld machen was er will.Bedenklich finde ich ,dass er glaubt sein Gutmenschtum herausposaunen zu müssen und gleich noch eine Lehrstunde in Sachen Kindererziehung gibt.Reich erben heißt nicht automatisch,dass die Erben in Saus und Braus leben ohne zu arbeiten.
@hein „Gutmenschtum“
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/gutmensch-ist-unwort-des-jahres-2015-a-1071545.html
@Mac Abre Reality has a well-known liberal bias.
– Stephen Colbert, White House Correspondents‘ Dinner, 2006.
@MatthiasH Bitte erläuter – wo lauern sie nochmal genau, deine Politkommissare und Spracherzieher? Ich fürchte, ich habe vor lauter vagen Andeutungen irgendwo den Faden verloren.
Ich glaube, weiter oben ging es irgendwo mal um die pejorative Verwendung des Worts „Gutmensch“. Kannste natürlich machen, aber suhl dich dann doch bitte nicht in der Opferrolle, wenn jemand Kontra gibt.
@MatthiasH Bitte nutzt die Kommentarspalte lieber für Gespräche über Sting und seine Entscheidung.
@Gereon Gwosdek Es geht letztlich noch immer um die Frage, ob sein „Gutmenschen-Virtue-Signaling“ moralisch ungefähr so verwerflich ist wie das Gendern, oder nochmal deutlich schlimmer.
Letztlich muss man als Gastgeber, der belanglose Meldungen bringt (Breaking News: die 100-jährigen Stones gehen dieses Jahr NICHT, ich wiederhole NICHT, auf Tour), auch in Kauf nehmen, dass die Diskussion in andere Richtungen abdriftet :-)
@MatthiasH Es geht mir darum, dass der Ausdruck „Gutmensch“ aus der rechtsextremen Szene kommt und heute noch vor allem dort verwendet wird. Dieselbe Szene ist es auch, die Gendern als verwerflich betrachtet. Dass Du den Ausdruck Gutmensch bewusst und wiederholt verwendest und ebenfalls das Gendern als verwerflich bezeichnest, sagt einiges über Dich aus.
@Mac Abre Und genau deshalb möchte ich erneut darum bitten, die Kommentare auf das Thema des Artikels zu beziehen und nicht abzudriften. Anderenfalls muss die Kommentarspalte leider geschlossen werden.
@Mac Abre Bist du ein Gutmensch, „Mac Abre“? Dass du das „seriöse“ Medium SPIEGEL anführst, um linksextreme Ideologie zu verteidigen, sagt einiges über dich aus.
@MartyK Herzlichen Glückwunsch zu diesem hochintelligenten Kommentar.
@Mac Abre Danke, ich weiß. 🙂 Darf ich dir auch nachträglich zu deinem noch viel intelligenteren Kommentar gratulieren, der in diesem Portal übrigens völlig fehlplaziert ist und nur der eigenen Selbstbeweihräucherung dient?
@MartyK Wie zu erwarten, Du hast keine Ahnung, denkst aber in meine Beweggründe etwas anderes hineininterpretieren zu müssen als das Offensichtliche.
@Mac Abre Wieviel Ahnung du hast, hast du ja schon bewiesen. Was für dich das „Offensichtliche“ ist, ist es für andere eben nicht – wobei deine Beweggründe in diesem Kontext gar keine Rolle spielen.
@MartyK Ich weiß, warum ich etwas schreibe, dass Du das nicht nachzuvollziehen in der Lage bist, ist nicht mein Fehler. Mach Dir nichts draus, das kommt bei geistig weniger beweglichen Menschen immer mal wieder vor. Daher kommt sicherlich auch, die Annahme, Du würdest meine Beweggründe besser kennen als ich selbst.
Ich kommuniziere eigentlich sehr gerne aber wenn immer mehr Leute, kaum noch bis drei zählen können aber unbedingt ihren Senf dazugeben müssen, macht es einfach keinen Spaß mehr.
@Mac Abre Uh, jetzt legst du aber los, oder? Ich hoffe doch für dich sehr stark, dass du weißt, warum du etwas (und vor allem: was) schreibst. Ja, natürlich kann ich nachvollziehen, was du geschrieben hast, aber das heißt nicht, dass ich deine Beweggründe dafür kenne. Brauchst du Nachhilfeunterricht?
Wenn du wüsstest, wie viele Leute es mittlerweile gibt in der BRD, die kaum noch bis drei zählen können, aber überall ihren Senf dazugeben müssen…
@MartyK Oh, Kindchen, Du hast nicht einmal den Beitrag verstanden, auf den Du antwortest. Ich gebe es auf, mit Dir zu kommunizieren ist ungefähr so unterhaltsam wie Bäumen beim Wachsen zuzusehen.
Schönes Leben noch.
@Mac Abre Das glaubst du auch nur zu wissen, Kleener. Und was genau soll man an deinem herausragenden Beitrag nicht verstanden haben? Ich wusste übrigens nicht, dass es dir um Entertainment geht – war deine Antwort auch zur Belustigung gedacht?
Dir auch.
Ich kann seine Entscheidung in Bezug auf sein Erbe sehr gut nachvollziehen.
Sie macht seinen Kindern deutlich, dass sie ihren eigenen Weg finden und selbstständig werden müssen.
Außerdem zieht ein großes Vermögen oft Menschen an, die es nicht unbedingt gut meinen.
@SlapBummPop Da bin ich bei Dir. Man sollte auch nicht vergessen, dass seine „Kinder“ inzwischen zwischen 30 und 49 Jahre alt sind und ihren Weg gefunden haben.
Und wenn man einem SWR-Beitrag Glauben schenken darf, arbeiten alle in „normalen“ Berufen. Also irgendwas hat Herr Sumner bei seiner Erziehung richtig gemacht…
Wow, endlich habe ich etwas mit Stings Nachwuchs gemeinsam🙂
Benötigt Ihr ein Foto für die Gestaltung einer entsprechenden Meldung? 😉
Spass beiseite:
Der gute Herr darf – wie jeder andere Mitmensch auch – mit SEINER Kohle machen was er möchte.
Etwas bedenklich finde ich nur diese Alltagsgleichung „Kohle macht faul“.
Und auch in Deutschland fallen mir jede Menge Berufe ein, die man eigentlich nur dann guten Gewissens empfehlen kann, wenn der darin Beschäftigte eben NICHT zu 100% davon leben muss.
Zugegeben: Das zukünftige Erbe von Sting dürfte den Begriff „kleines finanzielles Zubrot“ bestimmt sprengen.😉
ich finde das eine starke Haltung seinen Kindern gegenüber. Nichts kann mehr verblenden als mit unbegrenztem Reichtum aufzuwachsen. Besonders als Heranwachsender.
Ich opfere mich gerne zum Wohle seiner Kinder und übernehme die schwere Bürde des Erbens.
Tja, das ist ein großes Problem nicht nur für Sting. Bedenkt man z.B. einen Vater mit dem Namen Musk oder Zuckerberg zu haben, und im Alter ist zu begreifen, das man Inseln, Berge, Städte, Schiffe und Flugzeuge, etc. aus der Portokasse bezahlen kann. Und dies nicht mal auf dem Konto merkt, dann frage ich mich, wie man diese Kinder mit Werten erzieht.