Gericht gibt GEMA im Streit mit KI-Anbieter SUNO recht
In München hat das Landgericht im Rechtsstreit zwischen der GEMA und SUNO für die Verwertungsgesellschaft entschieden. Der US-amerikanische Musikdienst soll geschützte Kompositionen ohne eine passende Lizenz für das Training seiner Musikmodelle verwendet haben und nun muss SUNO die Nutzung der betroffenen Werke unterlassen, eine Auskunft über die erzielte Einnahmen geben und Schadensersatz zahlen. Rechtskräftig ist das Urteil vom 31. Juli allerdings noch nicht.
SUNO soll geschützte Songs wiedergegeben haben
Im Mittelpunkt des Verfahrens standen die Songs „Atemlos durch die Nacht“, „Daddy Cool“, „Rasputin“, „Big in Japan“, „Forever Young“ und der Refrain von „Mambo No. 5“. Dabei ging es nicht um die jeweiligen Originalaufnahmen oder die Stimmen der Künstler, sondern um geschützte Bestandteile der Kompositionen, wie beispielsweise Melodie, Harmonie, Rhythmus und Arrangement.
Die GEMA hatte mit dem KI-Tool des US-amerikanischen Anbieters neue Versionen der Lieder erzeugt, für die unter anderem Songtitel, Liedtext und ein gewünschter Musikstil eingegeben wurden. Obwohl die Eingaben keine genauen Vorgaben für Melodie oder Arrangement enthielten, entstanden am Ende Ergebnisse mit einer deutlichen Ähnlichkeit zu den originalen Songs. Das Gericht wertete das als Hinweis darauf, dass Teile der Lieder im KI-Modell enthalten waren und später erneut ausgegeben werden konnten.
GEMA wertet Urteil als Erfolg
Die GEMA sieht in der gerichtlichen Entscheidung einen wichtigen Schritt für den Schutz von Komponisten, Textautoren und Musikverlagen, denn nach ihrer Auffassung dürfen kommerzielle Anbieter geschützte Musik nicht ohne Zustimmung für das Training ihrer Systeme nutzen. Der Anbieter SUNO soll schon vor der Klage zu Gesprächen über eine Lizenz aufgefordert worden sein, es kam allerdings zu keiner Einigung.
Urteil könnte weitere Musikgeneratoren betreffen
Das Urteil ist zwar kein grundsätzliches Verbot von KI-generierter Musik, denn sie betrifft nur sechs konkrete Werke und die Frage, ob sie so im KI-Modell verarbeitet wurden, dass wesentliche musikalische Bestandteile später wiedergegeben werden konnten. Trotzdem könnte das Gerichtsurteil aus München die Diskussionen weiter anheizen und KI-Musik-Anbieter könnten in Zukunft stärker dazu gedrängt werden, die Herkunft ihrer Trainingsdaten offenzulegen und Vereinbarungen mit den jeweiligen Rechteinhabern zu treffen.


































Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ich hoffe, dass das Urteil auch wegweisende Folgen für Verwertungen anderer KI-Typen hat (Bilder, Texte). Wenn die KI-Firmen offenlegen müssten, was sie alles verwenden um ihren Rotz zu trainieren, dann wäre vermutlich schnell Schluss mit diesem schwachsinnigen, völlig überteuerten und energiefressenden Wahnsinn.
@Flowwater Einen „Schluss“ wird es sicher nicht mehr geben, dazu ist das ganze AI-Zeugs schon zu fest in den verschiedenen Systemen verankert. Man kann höchstens noch hoffen, dass die eigentlicher Erzeuger der Daten die zum Trainieren genutzt werden, entschädigt werden. Aber da die KI-Hersteller bisher noch nichts verdienen, sondern im Gegenteil gigantische Summen verschlingen, werden die sich noch jahrelang versuchen zu wehren. In in Amerika, wo auch die Regierung diese Systeme stützen, wird gar nichts passieren.
Bin gespannt was da mal daraus wird…
@liquid orange Wenn man sich anschaut, wie irre, verrückt, wahnsinnig, {… beliebige Attribute einfügen} viel Geld die Firmen in KI-Rechenzentren versenken … und wie viel sich davon reihum die KI-Firmen gegenseitig leihen, das Geld also nur in den Bilanzen auftauchen aber keinen echten Gewinn erzeugt … und wenn man rechnet, wie viel Geld die Firmen verdienen müssten, damit sich das überhaupt rechnet (nämlich mindestens das 20zigfache von dem bisherigen) … dann ist diese Blase so unglaublich gigantisch groß, dass die Bankenkrise in 2007 dagegen nur ein laues Lüftchen war, als die explodierte. Und Investment-Blasen tendieren immer dazu zu platzen. Wenn das passiert, denn sind die Rechenzentren schneller abgeschaltet, als man »KI« buchstabieren kann.
Und ja, die Regierung stützt dieses System: Aber Trumps Stern ist auch schon am Untergehen. Von daher … !
Was bleiben wird, ist selbstverständlich die faszinierende Technologie, die dann hoffentlich für Spezial-Projekte weiter genutzt wird. Aber den Scheißdreck mit »ChatGPT« und »Codepilot« und wie der Müll so heißt, den wird es nicht mehr geben.
Richtig so und auch Songs von uns Hobbyfuzzis werden definitiv für KI-Training verwendet. Das ist keine Behauptung, sondern erwiesen! Betrifft natürlich nicht jeden. Aber so kann es weiter gehen mit der Gesetzeslage meiner Ansicht nach. Grundsätzlich habe ich nichts gegen KI, aber bei Missbrauch und Prompten von Musik, diese dann als (eigene) Kunst verkaufen, da werde ich zum Elch! Nutzen sehe ich zum Beispiel in der Medizin. Egal: Volle Härte gegen Missbrauch!
Danke für die News zum Thema KI.
Suno wird voraussichtlich in Revision gehen. Solange das Thema nicht abschließend geregelt ist, wird Suno erst einmal weitermachen wie gehabt und die KI weiter mit den Tracks füttern.
Ausgestanden ist mit dem Urteil (leider) noch gar nichts.
Es bleibt zu hoffen, dass es eine Signalwirkung hat und weitere Urteile zum Schutz der Urheber erlassen werden.
Es bleibt den Usern überlassen, derartige Software zu meiden, so einfach ist das.
@Mixit
SUNO
Stealing
Until
Nobody’s
Original
Gesehen auf dem Kanal von dem legendären Drummer »El Estepario Siberiano« auf einem seiner T-Shirts. 😄
als jemand, der gerade 200 seiner songs (seit 1991 angesammelt) dank suno endlich mal „fertig“ hören durfte, bin ich mal ganz still.
Nur soviel: spotify ist aber auch nix was man unterstützen sollte wenn man suno doof findet.
hm … schlange wird immer sich in schwanz beisen🙁
musicklauen wie es auch immer geschiet ich wünsche nur man kann bremsen.
@Viertelnote Erst gibt es eine neue Erfindung, dann herrscht Unvernunft, Chaos und Ratlosigkeit. Dann kommen nach und nach Regelungen und Lösungen für Jedermann, um ggf. größeren Schaden abzuwenden. Das war schon immer so. Ob bei der Erfindung des Autos, Lokomotive, Computer, Internet oder jetzt eben KI. 😂 Ich bin hier ganz optimistisch, aber es dauert eben und es müssen auch erst gewisse Dinge passieren, wie zum Beispiel das Thema SUNO vs. Komponisten, Urheberrechte, Gema und Co. Btw wollte ich nachschauen, ob meine Songs tatsächlich für KI-Training verwendet werden. Hab ich aber bewusst nicht und ich sch. drauf! – Who cares! In Polen werden meine Songs schon seit Beginn an auf der Straße verkauft und in privatgeführten Netzradios laufen diese auch rauf und runter. Wenn man das nicht möchte müsste man eben auf Musik verzichten. Deswegen hoffe ich auf knallharte Gesetze bezüglich KI-Konzerne. Das wurmt mich viel mehr als eine gebrannte CD auf dem Straßenmarkt oder Netzradio.
@Filterpad okay suno ich habe noch nicht thema mich beschäftigen.und ehrlich ich brauche nicht fürchten vor klau. meine music ist im kopf sehr viel🙂wenn es allerdings method / Methode
es gibt gedanken kann man lesen oder man arbeitet damit ja auch okay mus man eben sich
mit dunkler seite abgeben😀
@Viertelnote Ja, komme auf die dunkle Seite der Macht! 😂
@Filterpad licht ist hell bleibe ich lieber da😉
@Viertelnote ja, da kann ich nur warnen vor Suno :)
wenn man das erste mal einen seiner eigenen tracks mit billigem midi orchester durch suno geschickt hat und die KI macht dann einen fast perfekten orchester track daraus, wie man ihn auch nach 200 stunden keyswitch programmieren niemals hinbekommen würde, – da feuern die Spiegelneuronen und ein gewaltiger dopamin kick setzt ein von dem man einfach immer mehr haben will :)
vielleicht sollten sie das als Warnhinweis vor die Musik-KI setzen :)
also lieber finger davon lassen :)
(Funktioniert übrigens nur mit eigener Musik, nicht mit nur Prompten)
@manomym ich glaube war thema schon.also wenn doppel ich frage stelle streichen
einfach okay? also kann man in music wie man sagt waßerzeichen oder
fingerprint machen.banknoten.? aber vermute ich mal ist leicht aushebeln.
aber thema gesamt:KI kann schon schlaf nehmen man grübelt und malt sich aus was passieren kann oder wo führt wahn denn noch hin?
also befolge ich dein rat: finger lassen😀oder geister rufen…nein machen
wir nicht brauchen wir ghostbusters.😀
PS: suno klingt wie nach kampfsport:)
oder anders: SUNO=save us not ordinary
okay habe clown zu essen.
@Viertelnote Es gibt Software, die KI- Musik erkennt falls du das meinst. Das ist kein Problem.