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Zum Anfang.

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Wo ihr anfangt, ist egal. Spielt was ein, live. Direkt nach dem Einschalten, ein Knopfdruck entfernt. Nehmt was auf mit dem eingebauten Mikro oder den Eingängen. Nehmt eure Samplelibrary, knallt sie auf die SD in wohlsortierten Ordnern und los gehts. Nehmt eure DAW, geniesst das programmierbare Interface und lässt den Deluge schlafen oder ihr habt schon am Tag drauf gearbeitet und macht jetzt am Computer weiter.
Wo ihr Anfangt ist auch egal. Beats? Melodie? Gesang? Sprachnotiz? Akkorde? Keyboard? Polyrhythmik? Das ist kein weisses Blatt, das ist eine wohlsortierte Werkbank. An der Deluge scheitert nur, wer keine eigenen Ideen hat. Darum zur Leitidee der Deluge, wie sie mir erscheint:
„If it’s not good? I make another one!“
Vangelis sagt das.

In der Deluge schaut das so aus:

Man kann kaum löschen! Nicht cutten (ausser Samples), nicht Segmente verschieben zwischen Songs, nicht multiziplieren oder sich sonst verlieren mit Tabellenbearbeitung. Die Deluge bietet gegen verkümmerte oder verwucherte Songstrukturen ein probates Mittel: Sie zielt schnurgerade nur auf fetten Output. If it sounds good… Wenn Dir dafür fast alle computergewohnten Dateimultiplizierungsoptionen weggenommen werden müssen, scheint das fair. Deluge will, dass Du Lieder schreibst beim Spielen. Korrekturen kann sie auch, granular sogar, nur hat sie keine Lust darauf weil dann spielt keine Musik. Löschen tut sie gern radikal und ehrlich alle hoffnungslosen Übungen. Weil nur aus der Sicht „Ich hab Musik im Kopf und die will raus aber ich will dabei auch nicht rumtrödeln“ ist die Deluge zu verstehen. Nicht gesagt, dass sie all die anderen traditionellen Dinge bis zu Ableton Live bedienen nicht auch könnte. Nur, muss sie nicht. Sie hat das mal kurz weitergedacht und ist zum Schluss gekommen, das liesse sich noch reduzieren auf den Stereo-output. Die Circuit ist da auch dran.
Du willst also einen Song schreiben und möglichst fertig produzieren. Ob Du da auf der Deluge anfängst, oder schon was mitbringst, siehe oben.
Einschalten ganz links hinten. Strom kann Deluge übrigens gerne stundenlang vom austauschbaren Standardakku, vom USB, oder von der 9-12V Pedalversorgung deines Stressbretts. Also überall wo Licht für eine Solarzelle mit einem Ladeanschluss ist.

Das Display

Reines Datenfenster. Stellt gerne Zahlenwerte dar und ist auch mit Bruchstaben erstaunlich ergiebig. Stört sonst nicht weiter die Augen und lässt sich dimmen.

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Das Volumen

Der schwarze Drehknopf ganz rechts. Macht nur das.

Das Tempo

Schwarz, gleich links neben der Lautstärke. Gedrückt bedient er Swing.

Die Knöpfchen zum Display

Das sind eigentlich alle. Inklusive Matrix! Unter dem Volume Knopf Play, Record, Shift
Unter dem Tempo Tap Tempo, Sync-Scaling, Triplets View. Rechter Hand neben dem Display Back (macht übrigens haptisch Sinn dass der zuoberst ist), Load/New, Save/Delete, Learn. Unter dem Display die Synth, Kit, Midi, CV Views sowie Scale und Cross-screen.
Linker Hand neben dem Display der goldene Select/Settings-Druck-Drehknopf, darunter grafisch Beschriftet das Knöfpchen zur Keyboardansicht.
Alles da, oder? Hier müsste man ja schon losgelegt haben. Fehlt nur noch…

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Besten Dank für diese Leserstory! Mich interessiert die Kiste auch schon seit ich davon zum erste mal las, hatte aber bisher noch nicht die Chance eine zu ergattern. Ich hoffe dass das bei der nächsten Charge klappen wird. Da ich in immer mehr Bereichen meines Lebens zum Minimalisten werde, würde mir dieses Teil sehr gelegen kommen, da hier offenbar alles auf’s Wesentliche reduziert ist und man nicht durch unnötiges abgelenkt wird. Was man bisher an Infos und Berichten findet, ist aber leider ziemlich dürftig und so hab ich mich umso mehr über deinen Bericht gefreut, der wie eine weitere Antwort auf meine Frage erscheint, ob der Deluge wirklich das ist, was ich mir wünsche = Offenbar schon :)

    • Profilbild
      antiandi

      Danke, gerngeschehen. Das Ding wurde mir angedient und ich möchte es nicht missen. Amazona Anmeldung wegen Kommentar, der war zu lang, darauf in einem Wusch (und mit Fehlern für die Ewigkeit ;) siehe Korrwkturen) diesen Fanhype. 4 real, i’love this machine. Schön wenn das rüberkommt. Ich bin sonst gar nicht der Maschinenbediener da beruflich schon als Mathematiker glücklich mit 0101. Aber Deluge hats mir angetan durch die Praxis. Viel Spass und teils mit der Welt :)

  2. Profilbild
    antiandi

    Korrwkturen
    1. Ich hab das alles aus der aktiven Erinnerung geschrieben, mein Baby ist gemoddet. Diese schönen echten original Deluge Knöpfe (Dachte mir, die sind weniger echt in echt. Sind sie nicht.) zieren nun den Vintage Amp ;)
    darum und allgemein 2. Knöpfe sind im echten Leben manchmal andersfarbig oder anders bedient als beschrieben. Aber immer schön. Die kühlen Knöpfe und die vorwärts orientierte, intuitive Bedienung.
    3. 40+ Lieder. Im Ernst. Bin gerade dazu übergegangen, alle guten Songstarts von 999 rückwärts abzuspeichern und die neuen von 1 vorwärts. 0 vorwärts in Buchstaben meine Lieblingsgrooves für Durchhängermomente.

  3. Profilbild
    antiandi

    Soundbeispiele: Da werden in Zukunft schlicht viele Songs als „Made on Deluge“ deklariert werden.
    Bin beim Schreiben dieser Zeilen bei 60 brauchbaren Songspeicher-ABC-Slots, aber davon auch mal 10er Blöcke Skizzen, auch irgendwo in den 870er Speichern solche Fragmente. Als ich noch nur mit der Soundengine spielte, eigentlich. Habe also schon locker 60×5=300 Versionen verbraten. Aber alle nur vorwärts und so kommen statistisch beim Anfänger 20% aufhorchen lassende Songs raus. Ganz unabhängig der persönlichen Geschmacksrichtung, mehr wegen des Live eingespielten tonalen Gefüges. Knöpfe eindrehen funzt mir nicht. Lieder schreibt der Delugionist am Laufmeter. Weil ihr mir das nicht glaubt, siehe den Link im Profil. Das war nach zwei Wochen und ich habs mal zum Speichern hochgeladen. Nur Deluge für mich, dadurch zum Spass Künstler geworden :D Und weil direkt resamplet werden kann, landet weniger online, weil ich mit dem offline Produzieren dank ständig neuer Songs nicht nachkomme. Gefällt mir prima, Danke, Ian!

  4. Profilbild
    antiandi

    Für den Transportschutz empfiehlt sich ein 15″ Laptopsleeve. Akai Mini (gibts nimmer) passt perfekt. Mono Loop 15″ mein persönlicher Schutz. Das dann im Laptopfach im Rucksack, das etwas grössere Format (13″ geht manchmal auch) schützt und versorgt sich besser mit dem Sleeve-Schnitt-Bedingten Couvertformat. Knöpfe sind wie Displays, wollen wenig Druck. Der Ein/Aus-Schalter ist zu schützen, mittelhart eingestellt kann ihn das Eigengewicht des Deluge bei sportlichen Transporten betätigen. Drum immer gleich orientiert eingelagert im Etui und im Rucksack, der Loop hat dazu eine perfekt stosschützende Schlaufe.

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