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technics-kn7000

 

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Weiterhin findet sich ein Mikrofon-/Instrumenten-Eingang in 6,35mm Klinken-Manier, zwei Stereo-Eingänge (einer davon regelbar) und vier Klinken-Ausgänge. Der Kopfhöreranschluss ist vorne links angebracht und ebenfalls als große Klinke ausgeführt. Vorne rechts befindet sich das 3,5“-Diskettenlaufwerk, das man aufgrund der SD-Karte eher weniger nutzt. Auf der Oberseite erkennt man links und rechts kleine Löcher im Gehäuse, darunter verbirgt sich das 2-Wege-Lautsprechersystem, das von erwähntem Subwoofer unterstützt wird. Der Klang ist wirklich gut, auch wenn das Verstärkersystem mit einer Leistung von 60 Watt leicht brummt. Vermutlich liegt dies an einem schlecht gekapselten Netzteil oder der Verstärker ist nicht richtig entkoppelt worden. Auf die Audioausgänge hat aber dieses Brummen keinen Einfluss und von daher stört es wirklich nur in ganz ruhiger Umgebung. Die erzielbare Lautstärke ist enorm und reicht für die Beschallung eines größeren Raumes aus. Der Frequenzgang des Subwoofers endet im dreistelligen Hz-Bereich und geht aber auch tief runter, was auch dazu führt, dass bei hoher Lautstärke das Instrument gut vibriert.

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Vermutlich rühren aber die Vibrationen auch daher, dass die Schallaustrittsöffnungen viel zu klein geraten sind. Hier wurden nämlich nur schmale Löcher in die Oberseite des Gehäuses gefräst, ein Gitter oder notfalls auch Stoffbespannung hätten dem Schallaustritt sicher begünstigt. So wirkt das Gehäuse als Widerstand und setzt die Luftbewegung in Eigenresonanz um und wirkt somit klangverfärbend. Ein Mehrband-Equalizer kann den Sound noch anpassen, aber eine Bassanhebung führt zum Dröhnen und macht dann nur bei geringer Lautstärkeeinstellung Sinn. Vergleiche ich den Klang mit dem Roland VA-7, klingt das Roland etwas direkter, ist aber auch weniger laut und spielt auch im Bassbereich aufgrund des fehlenden Subwoofers etwas dünner auf. An optionalem Zubehör wird von Panasonic übrigens alles geboten, Softbag mit Rollen, Schutzhaube, Fußschalter und -Schweller, sowie der spezielle Footcontroller. Style-Converter und ein Kartenleser für den PC gehören ebenfalls zum Sortiment. Auch die Erweiterungs-Boards sind eine Bereicherung, mehr dazu weiter unten.
Und da sind wir auch schon bei den Sounds des Technics KN7000 und der Frage, wie klingt das Teil eigentlich. Ich lese oft, dass Technics-Keyboards generell eine gewisse Kühle nachgesagt wird und die Sounds eher statisch oder distanziert klingen sollen. Das kann ich teilweise so unterstreichen, wobei ich hier einen etwas anderen Gedankenansatz heranziehe und ausschließlich den Klangeindruck über Kopfhörer beschreibe: Roland und Yamaha als Beispiel klingen sehr musikalisch, druckvoll und präsent. Das klingt, als sei man mittendrin, quasi wie eine Studioproduktion und man würde sich wohl nie Gedanken über Ortbarkeit, Bühne oder Authentizität machen; es ist halt elektronische Musik. Anders beim Technics KN7000, der beste Technics aller Zeiten?, das Keyboard klingt auch sehr musikalisch, aber Die Instrumente eher distanziert und ortbar im Raum vor mir gruppiert. Vielleicht so ähnlich, als wollte man ein Orchester mit einem Fieldrecorder ohne Zusatzmikrofone einfangen, dass sich im Halbkreis vor der Abhörposition aufstellt. Dazu trägt der ansonsten etwas nüchtern wirkende Hallprozessor bei, der auch Raumresonanzen andeutet und gegenphasig klingt.

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