The Superbooth Tubular Bells Project

11. Juli 2018

+30 Synths performen Tubular Bells auf der Superbooth

Ihr werdet euch fragen, was Mike Oldfields Progessive Rock Kultalbum von 1973 mit der Superbooth zu tun hat.

Ein YouTube-Blogger mit Namen „loopop“ hat den ersten Teil des Albums mit mehr als 30 – in Worten DREISSIG – verschieden Synthesizern nachgespielt. Und zwar nacheinander und übereinander. „loopop“ hat also mindestens 30 verschiedene Traks live auf der Superbooth produziert (und mit der Kamera aufgenommen) und diese später im Studio zu einem Track kombiniert.

Das Ergebnis ist verblüffend und seht ihr hier:

Die Frage, die sich uns stellt: Wie hat er das nur alles in Einzelaufnahmen synchron bekommen? Wir denken, zum einen wurden die manuellen Einspielungen mit Klicktrack im Ohr eingespielt, und für die Sequenzer-Parts musste er eigentlich nur die richtige BPM-Anzahl im Kopf haben. Aber vielleicht machen wir es uns auch zu einfach – in der Theorie und so… wer mehr darüber weiß, wie „loopop“ diesen Track in der Praxis produziert hat, möge hier gesprächig werden. (Mensch, irgendjemand muss den Kerl doch gesehen oder sogar gefilmt haben ;-)

Die Idee ist übrigens nicht neu, sondern basiert auf diesem sehr erfolgreichen YouTube-Projekt:

Forum
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    Wellenstrom  AHU

    War das nicht schon mal hier veröffentlicht? Habe beide Videos vor einigen Wochen, Monaten doch schomma auf YT gesichtet?

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    Tyrell  RED 111

    wir hatten vor eineinhalb Jahren über die Brooklyn-Version berichtet, über diese Synthesizer Version aber nicht, und die finde ich eigentlich viel spannender!

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    psv-ddv  AHU

    Das ist mal ’ne grossartige Idee!! Ich bin begeistert.
    Super, auch um ein paar Klangeindrücke zu vergleichen.
    Das sollte der Schneider mal für alle Aussteller organisieren.
    Von mir aus auch gerne länger…
    …am besten noch live als Abschlusskonzert :-)

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    tonvibration  

    Schönes Video! Die Frage „wie hat er es gemacht“ der Redaktion steht auch in einer Antwort auf einen Kommentar bei Youtube: „.. yes everything was recorded to camera and either sequenced in device or played with a click track in my ear…“ – also, richtig geraten Tyrell ;) Allerdings – das Audio „gerade ziehen“ (also auf exakt eine BPM bringen) ist doch auch in modernen DAWs kein Problem mehr – mache sowas in Ableton häufig. Und irgendwie musste er es ja eh noch mischen, also irgendeine DAW muss da beteiligt gewesen sein.

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    Son of MooG  AHU

    Ziemlich beeindruckend, wenn man bedenkt, dass für jeden Take nur begrenzt Zeit da war und von Ruhe keine Rede sein konnte. Ich tippe auch auf einen Click-Track; viele Sequencer können ja auch eingetapt werden. Die einzelnen Clips können dann in Live o.a. passend angeordnet und weiterverarbeitet werden. Allerdings kam es mir manchmal so vor, als ob einige Noten nicht so ganz gepasst haben (oder gehört das zur künstlerischen Freiheit?). Wäre noch nett, wenn jeweils der Name des betreffenden Synthies eingeblendet würde, oder im Finale, wie beim Original, angesagt – natürlich dann durch einen Vocoder…

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    The-Sarge  

    vielen Dank für diesen wundervollen Spaß
    ich liebe sowas und mach auch gerne solche Sachen. weiß noch, als ich damals mit nem Roland JV-1010, Yamaha QS300 und E-MU Proteus2 das Stück „Duel of the Fates“ nachgemacht hab. Herrlicher Zeitvertreib ;)

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