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The Velvet Sundown: 1 Million Hörer

KI-Band überrascht mit Millionenpublikum auf Spotify

18. Juli 2025

KI-Band The Velvet Sundown hat mehr als eine Million Spotify-Hörer.
Im Juni 2025 tauchte plötzlich eine neue Indie-Rockband auf Spotify auf. The Velvet Sundown wirkte wie ein spannender Newcomer: Zwei Alben, recht stimmungsvolle Songs, retro-inspirierte Cover. Innerhalb weniger Wochen erreichte das Projekt über eine Million monatliche Hörer. Doch schon bald stellte sich heraus: Diese Band gibt es gar nicht.

The Velvet Sundown wurde komplett von KI erzeugt

Die Musik, die Stimmen, die Texte, selbst die Fotos der Bandmitglieder: Alles stammt aus KI-Tools. Es wurden keine Instrumente eingespielt, kein Mikrofon verwendet, keine Musiker engagiert. Die Songs wie „Dust on the Wind“ landeten trotzdem in den Viral-Charts mehrerer Länder. Lange versuchte das Projekt, seine künstliche Herkunft zu verschleiern, aber nach wachsender Aufmerksamkeit änderte The Velvet Sundown seine Spotify-Biografie. Dort ist inzwischen zu lesen, dass es sich um ein „synthetisches Musikprojekt“ handelt, gesteuert von Menschen, aber vollständig KI-generiert.

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Kritik an The Velvet Sundown wächst

Aus der Musikbranche kommt zunehmend Kritik. Mehrere Verbände fordern schon lange klare Regeln und eine Kennzeichnungspflicht für KI-Musik. Auch die Frage nach den Urheberrechten ist offen. Viele Modelle wurden offenbar mit realen Songs trainiert und das oft ohne Zustimmung der Künstler. Während Streamingdienste wie beispielsweise Deezer bereits automatische Erkennung und Kennzeichnung eingeführt haben, hält sich Spotify zurück. Der Konzern verweist darauf, dass alle Inhalte über Drittanbieter mit gültigen Lizenzen hochgeladen wurden. Dass KI-Projekte wie The Velvet Sundown in kuratierten Playlists landen, sorgt trotzdem für gemischte Gefühle.

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Was der Fall von The Velvet Sundown für Musiker bedeutet

KI kann Musik nicht nur in wenigen Minuten erzeugen, sie kostet auch fast nichts. Das stellt vor allem unabhängige Künstler vor neue Herausforderungen. Wenn Algorithmen Hits am Fließband produzieren und dabei kaum gekennzeichnet sind, wird es für echte Musiker und Produzenten schwer, weiter sichtbar zu bleiben. The Velvet Sundown ist deshalb mehr als ein digitales Experiment: Es zeigt vielmehr, wie leistungsfähig heutige KI-Tools sind und wie wenig vorbereitet viele Plattformen noch sind. Die Diskussion darüber, wie künstlich Musik in Zukunft sein darf, wird sicher noch lange geführt.

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Über den Autor
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Gereon Gwosdek RED

Leidenschaft für Tasten und Technik, Musikschulinhaber und Bandleader im Bereich von christlicher Musik.

Forum
    • Profilbild
      MartinM.

      @herw „Gestohlene Durchschnittsmusik“ — das Wort Durchschnittsmusik würde ich bejahen. Es wird ja zwangsläufig Durchschnitt, wenn eine Software den Extrakt aus vielen Musikstücken berechnet. Es wird wahrscheinlich der Tag kommen, an dem KI mehrheitlich aus anderen KI-Generaten „lernt“ und damit eigentlich nur noch schlechter werden kann. Das wäre dann die Stunde des echten Musikers, der alleine noch etwas Neues ausprobiert. Eine Kennzeichnungspflicht für KI-Musik würde dann wieder eher der KI nützen, damit sie sich nicht selbst zitiert. Nützlicher wäre vielleicht eine Publishergemeinschaft, die eine gewisse Qualität bei Herstellung und Vertrieb garantiert — so eine Art „Fair Trade“ für Musik.
      „Gestohlen“ halte ich allerdings für keine gute Wortwahl. Immerhin entsteht da etwas insgesamt Neues — dank der geringen Wahrscheinlichkeit, zufällig ein bereits publiziertes Werk zu generieren. „Imitiert“ wäre vielleicht treffender.
      Hm, die Beispiele hören sich eigentlich nicht recht nach Suno an. Tonqualität und Vintagesound deuten zumindest darauf hin, dass hier generierte Stems verwendet und professionell gemixt wurden. Auch die Instrumentensoli klingen eigentlich zu gut für Suno.

  1. Profilbild
    gs06

    Den Namen der Band an The Velvet Underground anzulehnen, grenzt an Blasphemie – aber das ist dem Modell, das den Namen erzeugt hat, vermutlich nicht bewusst.

    Für junge unbekannte Künstler dürfte nun als weiteres Problem hinzu kommen, das die Bereitschafft, sich auf neue Namen einzulassen, bei einigen Hörern abnimmt. Wer möchte seine Zeit schon mit der Suche in einem Meer von KI-Gedudel vergeuden?

  2. Profilbild
    maga

    KI-Musik und Avatare auf der Bühne…..

    Ist das Kulturwandel oder Zeitgeist…. oder einfach das Ende einer Ära???

    Keine Ahnung. Die Dinos hats auch erwischt!

    Hier scheint der Kometeneinschlag virtuell zu sein.

    • Profilbild
      MadMac AHU

      @maga Alle Hochkulturen der Menschheitsgeschichte hatten grob drei Phasen der Entwicklung. Den Aufstieg, die Blütezeit und den Niedergang. Wir können im Moment viele Symptome beobachten, die für den Übergang in die letzte Phase sprechen. Auf der Titanic hat das Orchester bis zum bitteren Ende gespielt. Uns begleiten halt die KI‘s.

  3. Profilbild
    Mixit

    Wer schon mal mit KI-Fake Releases zu tun hatte bzw. davon betroffen war, weiß wie unangenehm das sein kann.
 Für alle, die nicht wissen was Fake-Releases sind in Kürze:



    Person X generiert KI-Musik, bedient sich real existierender Musikernamen, setzt diese in die Meta-Tags der Tracks und lädt die Tracks als gleichnamiger Künstler auf einer DSP hoch. Der Algotithmus des DSP ordnet dann die KI-Musik dem real existierenden Künstler zu.

    Wird dieser auf der DSP aufgerufen so erscheinen auch die KI-Releases. 

Der reale Künstler verliert Klicks und Einnahmen und hat einen Imageschaden, da die KI- Musik meist grottenschlecht ist. Diese wird für eine Neuveröffentlichung des Künstlers gehalten.

    Jemand in den USA verdiente damit ca. 10 Mio USD und generierte 660 TSD Streams pro Tag!

 Heute noch Durchschnittsgedudel, morgen ist ist es die Chart Platzierung, die KI wird schnell besser.

    Für den Musiker kann das zum Problem werden, denn für die DSPs oder Majors selbst kann das schnell zu einem lukrativen Geschäftsmodell werden:



    – Keine Abrechnung mehr mit dem Musiker
    
- Keine Tantiemen mehr an die Verwertungsgesellschaften
    
- Reale Musiker verlieren Marktanteile

    Keiner hatte KI-Fake Releases im Fokus, bis sie plötzlich da waren. Morgen sind es die KI-Bands, die sich einen Teil des Marktanteiles sichern.


    Für Musiker sind das aus meiner Sicht keine guten Nachrichten, so lustig das auch heute noch aussehen mag.

  4. Profilbild
    Flowwater AHU

    Ich weiß nicht, wie es euch geht … aber in meinem Kopf entstehen Phantasien von mir mit einer Feueraxt – so etwas wie Thors Hammer – in KI-Serverräumen. KI gehört verboten. Punkt.

    • Profilbild
      MadMac AHU

      @Flowwater Es gibt eine Methode die verhindern soll, das etwas neues wie z.B. die Entwicklung der KI negative Folgen für die Gesellschaft haben könnte. Es heißt Technikfolgenabschätzung.

      [… Die Technikfolgenabschätzung befasst sich mit der Beobachtung und Analyse von Trends in Wissenschaft und Technik und den damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Entwicklungen, insbesondere der Abschätzung der Chancen und Risiken..]

      Nun, dummerweise hat die Menschheit trotzdem jeden Blödsinn eingeführt sobald feststand, das man damit viel Geld verdienen kann. Es wird bei der KI und auch der generellen Digitalisierung genauso sein. Erstmal abwarten und darüber Nachdenken? Fehlanzeige. Alle wollen möglichst schnell mit dabei sein. Man hat nichts dazugelernt.

      Thors Hammer wäre nicht so mein Ding. Ich stehe mehr auf diese blauen Blitze, die Imperator Palpatine aus seinen Händen schleudern konnte. […stirb KI, stirb!!…] 😉

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        @MadMac
        >[…] sobald feststand, das man damit viel Geld verdienen kann. […]

        So ist es. Zudem leben wir auch noch in Zeiten des TikTok und der Wissenschafts-Ungläubigkeit (sogar der Präsident des mächtigsten Landes der Welt interessiert sich ganz offen nicht mehr für Wissenschaft), so dass auch nicht mehr auf die Leute gehört wird, die Ahnung haben und warnen.

        Ich persönlich muss mir nur vor Augen führen, wie verheerend in Sekundenschnelle gut begründeter und gut argumentierter Schwachsinn durch eine KI erzeugt und verbreitet werden kann … und mir wird Angst und Bange. Und dabei rede ich noch nicht einmal vom »Halluzinieren« einer KI (was für ein Euphemismus für »völlig verblödeten Unsinn verzapfen«), sondern von bewusst gestreuten und generierten Fehlinformationen. Schon jetzt ist Facebook voll von Anzeigen, die auf Ein-Seiten-Websites in der Optik der »Tagesschau«, »ZDF«, »Der Spiegel«, etcpp. führen, um irgend welchen Blödsinn zu verkaufen (Stichwort: »Markus Lanz durfte das nicht in seiner Sendung sagen!« und ähnlich Verblödungen). Genau dafür wird KI verwendet werden.

        Aber man kann ja schreiben und reden und warnen und sich Fransen an den Hals ärgern … wenn ich Menschen für KI argumentieren höre, dann sehe ich vor meinem geistigen Auge einen Zug mit Güterwagons voller Schafe, die zur Schlachtbank fahren und die blöken »Mähhh … das konnte ja keiner ahnen … mähh!«

    • Profilbild
      Aljen AHU

      @Flowwater Elendiger Luddismus.

      Maschinenstürmer gehören in die Klapse der Geschichte. Punkt.

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        defrigge AHU

        @Aljen Maschinenstürmen hat zwar noch nie funktioniert, aber massive Gegenwehr gegen Menschen, die mit KI billig Kohle auf Kosten von Menschen scheffeln wollen, ist trotzdem ein Ziel, unterhalb dessen es keine nennenswerte Selbstachtung mehr gibt.

        Es soll jedem erlaubt sein, mit KI rumzuspielen – aber sie gehört NULL in die Hände von Abzockern und großen Firmen, die damit vom Rest der Menschheit abkassieren und nebenbei noch menschliche Kreativität für alle anderen Nicht-Reichen zum unbezahlten Hobby herabstufen wollen.

        Wer kreative Kunst mit von Menschen profitierendem maschine learning zu killen versucht, killt einen wesentlichen Aspekt menschlicher Kultur und ist einfach nur das Letzte.

        Rein KI-generierte Musik muss immer und überall per Gesetz als solche gekennzeichnet und bis zum letztenm Cent komplett demonetarisiert werden. Leider werden die Geschäftemacher dann mit einem Hybrid-Modell dasselbe unverschämte Ziel verfolgen und wesentlich schwieriger zu stoppen sein.

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        @Aljen Immer daran denken, wozu diese KIs da sind: Damit ohnehin schon pervers reiche und mächtige Menschen noch pervers reicher und mächtiger werden. Als Nebeneffekt wird für die Rechenzentren so dermaßen Energie ohne Ende verballert, dass es nicht mehr witzig ist. Oder warum sind die KI-IT-Unternehmen in den USA so dafür, dass wieder Atomkraftwerke gebaut und weiter betrieben werden? Kohle scheffeln, nach ihnen die Sinntflut … und wir finden alles obergeil.

  5. Profilbild
    ReneG

    Es ist das Ende der durchschnittlichen „kreativen“ Leistung!

    Nicht, dass es ab jetzt weniger davon geben wird (eher im Gegenteil) – aber von nun an wird keiner mehr für Durchschnitt irgendetwas bezahlen wollen. Wozu auch?

  6. Profilbild
    liquid orange AHU

    Nun, wesentlich schlechter oder langweiliger als der durchschnittliche Müll der seit den 80ern in den Charts läuft ist das auch nicht. Die KI kupfert ab, früher nannte man das bei lebenden Individuen Inspiration.
    Dass die Streaming-Dienste mittel- und vor allem langfristig auf KI setzen werden ist logisch, denn die meisten Menschen heutzutage können nur noch Musik hören, nicht mehr zuhören. Hintergrundgedudel, das nicht nervt, aber auch nicht begeistert verkauft sich besser als Musik die Ecken und Kanten hat.
    Echte Musiker können nur nich eines, raus aus den Massenbrei-Plattformen und was eigenes, echtes zusammen schaffen. Musik für Musikliebhaber die nicht nur zuhören können, sondern auch wollen und bereit dafür sind zu bezahlen. Raus, ansonsten geht man unter. Aber so so lange man für ein paar Kröten alles jederzeit und überall reinziehen kann, wird die Masse nicht bereit sind mehr zu zahlen, nur weil da echte Menschen dahinter sind. Erst wenn ein richtiges Angebot aufregender und anregender Musik da ist, wird eine Konkurrenz zur KI Erfolg haben. Verbote, Regulierungen oder anderes Gejammer wird da gar nichts erreichen.

    • Profilbild
      Olaf Strassen AHU

      @liquid orange Bin ganz deiner Meinung, guter Kommentar. Wir sollten nicht weinerlich sein und Dinge „verbieten“ wollen, die sich realistischerweise eh nicht verbieten lassen. Jedoch: Wird es deinen erhofften Ausstieg aus den Massenbrei-Plattformen wirklich geben? Versuche bestimmt, doch wirtschaftlich erfolgreiche? Glaube eher nicht, denn der Musikmarkt war schon vor der KI längst kaputt – und ich meine damit nicht den „durchschnittlichen Müll“, den es seit locker 40 Jahren gibt, sondern das Konsumverhalten der grossen Masse, welcher Musik finanziell kaum mehr etwas wert ist, wie ja auch du schreibst.

  7. Profilbild
    TomH AHU

    1. Der Schrott gehört kennzeichnet ggf. durch Zwang
    2. Don’t play this artist – zum Glück ist das heute implementiert

    Mehr muss nicht darüber nach wissen.
    Ansonsten Spotify, auch gerne Kündigung des Abo.

    Also jeden Schrott gerne thematisieren und aufzeigen.

  8. Profilbild
    Conector

    Ich bin schon länger der Meinung das Spotify und andere Streaming Dienste nichts gutes für die „richtige“ Musik ist.
    Ich kaufe und höre immer noch gerne LPS und auch CDs.
    Macht einfach mehr spass beim zuhören und klingt um welten besser.
    Und wenn man für ein Album 20-30 Euros bezahlt, überlegt man sich auch genauer was man kauft und hört. Auch bewuster…..
    Und die Künstler haben auch mehr davon.
    Die verkaufszahlen von LPS sind in den letzten Jahren auch wieder Massiv angestiegen und es kommen auch mehr LPS frisch auf den Markt. Dass lässt mich hoffen.
    Die aktuelle entwicklung ist für mich ein Grund Spotify zu kündigen!
    Viel spass beim künftigen Zuhören und mitdenken.

    • Profilbild
      Mixit

      @Conector Der Gedanke der einst hinter Streaming stand war kein schlechter, als Musiker erhält man eine Chanche auf den DSPs Hörer zu gewinnen, die dann ggf. auch Downloaden oder bestenfalls eine CD kaufen, sofern vorhanden.

      Die Menge, die hochgeladen wird macht es schwierig den Überblick zu behalten. Früher konnten wir auch nicht irgend etwas auf eine Compilation schieben, da wurde vom A&R reingehört und entschieden, ob das eingesendete Audiomaterial gut genug bzw. passend war. Das fehlt mir bei den DSPs heute.

      Ich nutze auch die Möglichkeiten im Netz „vorzuhören“ um dann die CD zu kaufen und ggf. auf das Konzert zu gehen.

      Wenn es jetzt noch mit KI zugemüllt wird, entsteht da wirklich ein Problem für den Musiker.

  9. Profilbild
    PossumVla

    Ist es nicht etwas ironisch, für ein Artikel zu dem Thema ein offensichtlich KI-generiertes Bild zu verwenden? Dass Artikel hier schon seit mehreren Monaten KI-genierte Bilder verwenden zeigt nicht gerade Neutralität zum Thema.

    • Profilbild
      herw RED

      @PossumVla Naja, da ist wenigstens Innovation drin:
      Die weißen Tasten setzen sich hinter den schwarzen noch fort und auf der Rückseite finden wir auch noch Leuchtanzeigen; wahrscheinlich lässt sich das Instrument auch von hinten spielen; allerdings muss man dann spiegelverkehrt bei der Tonhöhenverteilung denken.
      Na, das gibt ist nicht in echt, also extrem „innovativ”. 🎹🎹
      Die verlängerten Tasten sind allerdings von OSMOSE abgekupfert. 😈

  10. Profilbild
    Slehmi1

    Rick Beato hat gerade ein Video gemacht, in dem er zeigt, wie einfach es ist einen Künstler mit ChatGPT zu generieren. Zwei Texte hat Claude erstellt und die Musik Suno. Letztere erstellt immer zwei Versionen, also hat man gleich vier Songs. Und die sind nicht mal schlecht…

  11. Profilbild
    Rough

    Die Klimakatastrophe wird viele feuchte Träume zunichte machen. Ich finde es interessant, wie immer noch viel über eine Zukunft gesprochen wird, die es so in meiner Auffassung nicht mehr gibt, wenn wir weltweit die 2-3 Grad Grenze überschreiten. Und wir sind exakt auf diesem Weg. Das Rechenzentrum von Zuckerberg verfolgt natürlich einen Zweck, der darin besteht, mehr Macht, Geld und eine Informations-Hoheit zu erlangen. Es geht bald nicht mehr nur darum, die Leute vollkommen abhängig und gläsern zu machen, sondern auch darum, mehr über sie zu wissen, als sie über sich selbst. Aber wie oben erwähnt, dumme feuchte Träume von nimmersatten Ego´s, die schlussendlich auch mit der ganzen, sogenannten „Moderne“ untergehen. So betrachtet ist die Klimakatastrophe in meinen Augen das kleinere Übel und eher eine Befreiung aus einem sich immer enger ziehenden Gefängnis.

    • Profilbild
      MadMac AHU

      @Rough Warum wohl investieren Musk, Bezos und Co in die Raumfahrt? Damit sie sich und Ihresgleichen retten können wenn der Rest der Menschheit mit dem Planeten die Bach runtergeht. Ist aber reine Spekulation.

      • Profilbild
        MadMac AHU

        @MadMac Genau, ich habe den Eindruck, uns holen gerade einige dystopische Werke aus der SciFi ein. Ich denke da auch an die Station Elysium aus dem gleichnamigen Film.

      • Profilbild
        TobyB RED

        @MadMac , da hätten sich Bezos, Musk und POTUS mal besser abgestimmt 😉, POTUS nimmt grade den Wetterdienst und die NASA auseinander, während Musk mit Starlink den erdnahen Kosmos vermüllt. Und Bezos mit Hobbyastronauten ins All fliegt. Und selbst wenn, Proxima Centauri b ist „nur“ 4,247 Lichtjahre entfernt. Wenn du heute dort hättest ankommen wollen, wäre dein Flug zur Zeit der Neanderthaler losgegangen. Und deine Durchschnittsgeschwindigkeit hätte bei 40.000Km/h liegen müssen. Dann wäre da noch das kleine Detail, Nahrung, Atemluft, Wasser und die Entsorgung von Müll und Fäkalien… Und dann wäre da noch die Strahlung im All. Da konsumierst du schon einige Sievert in der Zeit. Ich mag mir jetzt nicht vorstellen was das mit dem Erbgut macht. Und nach Hause zur Erde telefonieren ist auch nicht.

        • Profilbild
          TobyB RED

          @TobyB , vergiss dein Handtuch nicht. Wir warten dann entspannt an der Bushaltestelle und erfreuen uns an vogonischer Lyrik.

          Oh zerfrettelter Grunzwanzling
          Dein Harngedränge ist für mich
          Wie Schnatterfleck auf Bienenstich.

          Grupp, ich beschwöre dich, mein punzig Turteldrom.
          Und drängel reifig mich mit krinklen Bindelwördeln
          Denn sonst werd ich dich rändern in deine Gobberwarzen
          Mit meinem Börgelkranze, wart’s nur ab!

          😄

        • Profilbild
          MadMac AHU

          @TobyB Ich denke nicht, das die Herren Proxima Centaury B im Auge haben. Der Mars ist das Ziel. Die wollen nicht so weit weg, weil sie auch noch in Zukunft die menschliche Arbeitskraft ausbeuten wollen. Ich glaube allerdings nicht, das diese Typen wirklich so schlau sind. E-Autos bauen und gleichzeitig den Klimawandel leugnen, darauf muss man erstmal kommen.😉

          • Profilbild
            Klaus Trofob

            @MadMac Wäre doch cool, wenn sie extra bis nach Proxima Centaury B schippern und dann feststellen, dass dort keine geeigneten Lebensbedingungen vorhanden sind. ;-)

            Aber auch auf der Reise zum Mars existieren schon genügend Unwägbarkeiten, und seien es nur Mikrometeoriten.

            • Profilbild
              TobyB RED

              @Klaus Trofob , vor allem weil nur ein One Way Ticket gibt. Und dann sagt dir ein Facehugger freundlich „Hallo“ 😅 Die Reise zum Mars wird sicher irgendwann realisiert werden, vermutlich werden Autonome Systeme die ersten Siedler sein. Selbst wenn man das Antriebsproblem gelöst hat, bleiben neben Mikrometeoriten noch diverse andere Problemstellen auf Lösung. Und sei es nur eine zufällige Sonneneruption wie 1972, mit gemessenen 10 Sievert. In der Regeln schmilzt dieses Strahlungsequivalent 7 Hirne sofort, die restlichen 3 rafft es dann innerhalb von zwei Wochen.

          • Profilbild
            TobyB RED

            @MadMac , weder Bezos noch Musk verfügen über das KnowHow und den Sachverstand, um auf dem Mars zu landen. POTUS schleift grade die NASA bis zur Unkenntlichkeit. Und bevor wir zum Mars schielen erinnern wir uns an Alien Covenant, „Wer hat den Weizen gepflanzt?“, fragen die Siedler, als sie auf einem fernen Planeten Weizen vorfinden. Na, der Marsianer Matt Damon mit seinem Fakalienarchiv! Und dann kam Walter. 😏

  12. Profilbild
    Tai AHU

    Nicht meine Musik, aber der Titel hält locker mit vielen handgespielten Songs des gleichen Genres mit. Mich stört auch bei den Songs realer Musiker, dass viele das gleiche machen. Austauschbar. Das wird durch KI nicht schlechter. Das alles bezieht sich nur auf das musikalische Ergebnis, die wirtschaftliche Seite lasse ich mal aussen vor

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      Mixit

      @Tai Das stimmt wohl, viele klingt austauschbar, alles sehr ähnlich. Bloß keine Experiemte und alles bitteschön max. 3:45 min. Wo bleibt das individuelle? Wo sind die Tracks, die mit über 4-5 Minuten einen in den Bann gezogen haben?

      KI kann nur das kopieren was schon da ist, das ist die gute Botschaft. Also ran an die Tastatur und Tracks machen, die nicht wie von der Stange klingen, und gerne auch über 5 Minuten 😀

      • Profilbild
        Tai AHU

        @Mixit Als ich vor über 40 Jahren sah, wie O Superman bis auf Platz 2 der englischen Charts kam, dachte ich: die haben Humor.

        • Profilbild
          MartinM.

          @Tai Hat Dich dieser Track auch so verwirrt? „O Superman“ von Laurie Anderson war achteinhalb Minuten lang und bestand hauptsächlich aus Vocodereffekten. Im Jahr 1981 gab es schon lange Musik mit Vocoder oder Talkbox, und zwar wesentlich unterhaltsamere — mit Technikbegeisterung ließ sich die Chartposition dieses Tracks nicht erklären. Ein Radio-DJ soll diese Platte in den UK öfter aufgelegt und dadurch bekannt gemacht haben.
          Briten in unserem Boomeralter wurden oft von der BBC Science Fiction Serie „Dr. Who“ geprägt, in der ab und an Mülleimer-artige, außerirdische Roboter namens Dalek herumrollten und mit Vocoderstimme „Terminate! Terminate!“ schnarrten. Vielleicht lag es daran.

            • Profilbild
              MartinM.

              @Klaus Trofob Das wusste der gemeine Brite Anno 1981 mit ziemlicher Sicherheit nicht einzuordnen. Aber die kleckern sich ja auch Essig auf die Pommes …🤑

          • Profilbild
            Tai AHU

            @MartinM. Ich gehöre allerdings auch zu den großen Fans dieses Titels. Auch weil der Vocoder integriert wirkt, als organischer Teil, nicht um nur einen mittelmässigen Sänger bemüht interessanter zu machen. Gilt auch für Sänger, die sich für mittelmässig halten, es aber evtl. gar nicht sind.

  13. Profilbild
    Conector

    Ich bin finde das es wieder viel mehr Live und Improvisierte Musik geben sollte. Jamt zusammen und genießt es auch mal Fehler zu machen😋
    Im Jazz gibt es live auch kein falsch spielen, man muss den Fehler nur wiederholen🤭, dann klingt es auch wieder richtig.
    Stücke komponieren ist auch nice, aber zusammen Jamen ist Magisch.🤩

  14. Profilbild
    ReneG

    Spotify ist eher mit einer Bibliothek zu vergleichen, denn mit einem Plattenladen. Wie aktuell die gelisteten Produktionen sind, darüber entscheiden die Künstler selbst & der Markt (also die Nachfrage).

    Hypoth: Wollen wir also auch Bibliotheken verbieten („austrocknen“) nur weil die Bücher dort spottbillig sind? Eher nicht.

  15. Profilbild
    ollo AHU

    Ich finde es jetzt auch nicht großartig anders als Songs, die komplett aus Sampleordnern zusammengeklickt wurden während man selber Songs komplett von null auf bastelt.

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