Whitney Houston kehrt mit Orchester und KI zurück auf die Bühne
Whitney Houston war definitiv eine der größten Stimmen der Popmusik und gilt bis heute als eine unvergleichliche Sängerin. Mehr als zehn Jahre nach ihrem Tod erlebt sie jetzt ein besonderes Comeback: Die Konzertreihe „The Voice of Whitney: A Symphonic Celebration“ bringt Whitney Houstons Originalgesang in die Konzertsäle zurück. Begleitet wird die Stimme von großen Symphonie-Orchestern und bisher selten gezeigten Filmaufnahmen. Hinter dem Projekt stehen das Estate von Whitney E. Houston, Primary Wave Music und Park Avenue Artists. Die Premiere fand bereits im August 2024 statt, nun folgt eine Tour mit sieben Stationen in den USA.
Whitney Houston live: KI macht es möglich
Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass viele der ursprünglichen Mehrspuraufnahmen von Houstons Songs nicht mehr verfügbar sind. Damit die Stimme trotzdem in hoher Qualität isoliert werden konnte, setzten die Produzenten auf die Technologie des Unternehmens Moises. Die Plattform ist führend im Bereich Stem Separation, also dem Herauslösen einzelner Spuren aus einem fertigen Mix. Geraldo Ramos, Gründer von Moises, erklärte dazu: „Wir mussten Whitney Houstons Stimme aus kompletten Produktionen isolieren, ohne ihre emotionale Kraft zu verlieren. Vor wenigen Jahren wäre ein Projekt wie dieses technisch noch nicht möglich gewesen.“
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Respektvoller Einsatz von KI
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Musik wird zurecht kontrovers diskutiert. Manche stellen die Frage nach Authentizität, andere sehen darin vielmehr eine Chance, musikalisches Erbe neu zu erleben. Bei Whitney Houston ist entscheidend, dass das Projekt vom Nachlass autorisiert und eng begleitet wird. Pat Houston, die Schwägerin der Sängerin, erklärt dazu: „Uns war klar, dass es nur mit Hingabe und künstlerischer Exzellenz umgesetzt werden darf. Das Ergebnis ist ein Geschenk für die Fans und ein kraftvoller Einstieg für eine neue Generation.“
Whitney Houston als Vorreiterin für die Zukunft der Musik?
Die Symphonic Celebration zeigt, dass KI-Technologie respektvoll eingesetzt werden kann, um die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden. Moises arbeitet bereits an weiteren Projekten mit anderen Künstlernachlässen, um deren Werke auf eine neue Art und Weise erlebbar zu machen. Für Fans Whitney Houston von bedeutet die Tour ein Wiedersehen mit einer Stimme, die definitiv Musikgeschichte geschrieben hat.


































Wer „verschüttet/verschlampert“ denn Mehrspur-Aufnahmen mit Whitney Houston?
Da musste man doch auch damals kein Prophet sein um zu wissen, dass eine ordentliche Archivierung für später lohnt.
Erstaunlich, wie da mit ideellen Werten umgegangen wurde…
@ReneG Wilde Spekulation: Die Bänder liegen im Keller von Studio X / Producer Y, und mit denen hat man sich sehr gründlich verkracht / nicht auf einen Preis einigen können.
Und den Computer mit den digitalen Aufnahmen hat Horst seinem Sohn als Game-Computer gegeben, und der hat den überflüssigen Kram gelöscht, um mehr Platz für Wichtigeres (Ultimate Fresse Dick Vol. 1 – 9) zu haben ;)
@chardt Sehr schön 😊
Dann verdienen die Producer Y dieser Welt von nun an im Zweifel kein Geld mehr. Gut so!
„Whitney Houston als Vorreiterin für die Zukunft der Musik?“
Offensichtlich nicht. Houston hat ins Micro geschrien, heute sprechen die „Sänger“ ins Micro, was mit überzogenem Autotune in die richtigen Noten gequetscht wird, was einen Klangeffekt hat, der viel billiger mit einem einfachen Wah erzeugt werden könnte. Die Zukunft dürfte sich irgendwo zwischen rein instrumentalen Dauerloops und gelegentlichen Wortfetzen bewegen.
@Mac Abre Evt. ist nicht direkt Whitney sondern eher der KI-Einsatz in Bezug auf ihre Musik gemeint. So ähnlich wie Du es ja überhöht auch beschreibst.
@ReneG Da Whitney Houston bereits 2012 gestorben ist, ist es extrem unwahrscheinlich, dass in ihrer Musik bereits KI verwendet wurde. Musiker mit KI nachzuäffen ist auch nicht neu, sondern wird seit ca. ein bis zwei Jahren permanent gemacht. Die vielen, vielen „verschollenen“ und plötzlich unerwartet ausgegrabenen Stücke müssen ja irgendwo herkommen. Vor KI wurde nur alle zwanzig Jahre mal ein verschollenes Stück gefunden, heute sind es eher zwanzig pro Jahr.
@Mac Abre Dann lies den Artikel oben bitte nochmal etwas sorgfältiger.
JETZT wird KI in ihrer Musik verwendet!
@ReneG Da Whitney Housten seit dreizehn Jahren TOT ist, kann in IHRER Musik JETZT keine KI verwendet werden.
@Mac Abre Dass Whitney seit 13 Jahren tot ist weiß hier wirklich JEDER!
Du hast evt. das Konzept von KI-Musik nicht ganz verstanden (oder besser; willst es nicht verstehen!).
Man könnte auch JETZT KI in der Musik von Franz Schubert verwenden und der ist fast 200 Jahre tot.
Sowas bedarf weder der phys, Existenz noch der Erlaubnis des Künstlers oder seiner Erben. Es ist in jedem Fall machbar. Den Notensatz oder eine Audiodatei – und los gehts. Auch das weiß hier JEDER.
Ob man das dann sollte oder ob das rechtens ist, darum ging es hier nicht.
Aber meinetwegen kannst Du da auch komplett anderer Meinung sein. Auch das wird dem Musikbearbeitenden und Whitneys Erben ziemlich egal sein…
Und btw, „nachäffen“ – erzähl das mal den vielen Cover-Bands…
@ReneG Ich habe das Konzept sehrwohl verstanden. Im Gegensatz dazu verstehst Du offensichtlich nicht, dass eine Musik, die nicht der Künstler macht, nun einmal nicht die Musik des Künstlers ist. Und ob das rechtens ist, davon habe ich überhaupt nicht gesprochen. Es geht einfach nicht. Wenn ich heute eine Musik mache, die nach Franz Schubert klingt, dann ist das nicht Franz Schuberts Musik. Wenn eine KI heute eine Musik macht, die nach Franz Schubert klingt, ist es ebenfalls nicht Franz Schuberts Musik. Wenn eine KI heute Musik macht, die nach Whitney Houston, Elvis Presley, Johnny Cash … klingt, dann ist das nicht deren Musik.
@Mac Abre Wunderbar! 🙂
Dann dürfte es nicht einen einzigen Rechtsstreit mit dem beschriebenen Vorgehen geben.
Wir alle wissen, dass das Gegenteil der Fall ist. Und zwar ganz kräftig – das große Jammern schon bei den Trainingsdaten…
Aber egal, ich will hier niemanden überzeugen.
Glaub ruhig dran. Das passt für mich!
@ReneG Du kapierst es nicht. Was lt. Deiner Überzeugung „Wir alle wissen“ ist ganz großer Unsinn.
Die Rechtsstreite gibt es doch genau deswegen, weil die Stimmen und Sounds der noch lebenden Musiker verwendet werden
@Mac Abre UND der toten (dann auch unter Zuhilfenahme von dazu trainierter KI). q.e.d.
Aber das alles weißt Du auch selbst. Du versuchst hier nur noch auf Krampf Deinen Narrativ irgendwie aufrecht zu erhalten.
Wie gesagt, ist geschenkt. Kannst Du gerne glauben. Frame es halt auf eine Teilgruppe und dann immer schön durch den Tunnel blicken…
Für die Anderen:
Spotify veröffentlicht mit Hilfe von KI
Blaze Foley und auch
Guy Clark
Dan Berk
alle sind ziemlich tot und dennoch laufen fette Rechtsstreits. Warum nur? (die Frage ist natürlich eher rhetorisch)
Es gibt ja auch einen entsprechenden Artikel darüber hier auf Amazona…
@ReneG Ich weiß nicht, ob Du überhaupt verstanden hast, worum es geht. Es spielt grundsätzlich keine Rolle, ob jemand tot ist oder lebt. Wenn ich eine Musik mache, die nach Depeche Mode klingt, ist es immernoch nicht Depeche Mode. Es gibt jede Menge Bands, die klingen wie Depeche Mode, und niemand verklagt sie, weil jedem außer Dir klar ist, dass es sich um eine Schöpfung des Komponisten handelt und nicht um eine Schöpfung von Depeche Mode. Wenn, was bereits geschah, eine KI sich die Sounds und die Stimmen von Depeche Mode nimmt, und daraus einen Song zusammenbastelt, ist das eine Urheberrechtsverletzung – nicht des Songs wegen, sondern der Sounds und der Stimme wegen. Wenn ein Mensch versucht, so zu klingen wie ein anderer Musiker, ist das ganz normal und kommt tausendfach vor. Wenn eine KI das macht, ist das auch vollkommen ok, solange nicht Originale dazu verwendet werden (Training). Aber auch mit Training bleibt es dabei, dass das nach wie vor nicht die Musik der Originalband ist, denn die Originalband hat diese Musik nicht geschaffen.
Für mich nachwievor einer der schönsten und besten Stimmen aller Zeiten. Dazu noch Songs, die wirklich als Musik gelten. One Moment in time zum Beispiel – Emotionen pur! Aber bei solchen Projekten bin ich eher skeptisch. Wo Kohle machbar ist, wird eben ausgeschlachtet was geht und als posthumane Ehre verkauft. Wem nützt es am wenigsten? Ihr!
*kotz*
Ich warte ja darauf, dass es den ersten KI-Kinofilm geben wird, in dem Humphrey Bogart und Marilyn Monroe zusammen spielen. Den würde ich evtl. sogar sehen wollen. Aber ansonsten: Es geht nicht um Kunst, es geht um Geldmache (»Kunst« kommt von »können« und nicht von »künstlich«).
Musikalische Leichenfledderei während lebende, hochtalentierte Musiker nicht wissen wovon sie die Miete zahlen sollen. Eine kranke Welt oder? und wann kommt Michael Jackson aus der Gruft?
Prince wäre auch fein.
@mistereddie So ist es.
@mistereddie 100% Zustimmung