Initiative „Women Create Music“ setzt Zeichen für weibliche Kreative
Mit Women Create Music entsteht im kommenden Jahr eine neue Förderinitiative, die Musikerinnen in ihrer künstlerischen Entwicklung unterstützen soll. Hinter dem Projekt steht We Create Music, das gemeinsam mit mehreren Kultur- und Bildungspartnern ein Programm für zwei Wochenenden in Mannheim und Ludwigshafen vorbereitet. Der Auftakt ist dabei für den 7. und 8. März 2026 geplant, die zweite Phase folgt dann am 24. und 25. Oktober 2026.
Women Create Music mit neue Perspektiven für Musikerinnen
Schon lange ist klar, dass Frauen in vielen zentralen Bereichen der Musikbranche stark unterrepräsentiert sind, was sowohl das Produzieren, als auch das Songwriting oder die technische Studioarbeit betrifft. Women Create Music möchte genau dort ganz praktisch ansetzen, denn am ersten Tag beider Wochenenden entstehen zuerst neue Songs. Die Plätze für das Programm werden offen über ein Bewerbungsverfahren auf der Website der Initiative vergeben und ein zusätzlicher Anreiz macht das Format besonders attraktiv, denn der stärkste Song des jeweiligen Camps erhält eine eigene Release-Kampagne, die den Einstieg in weitere berufliche Schritte deutlich erleichtert.
Women Create Music stellt Verbindungen her
Am jeweils zweiten Tag findet im Rosengarten in Mannheim und im Gesellschaftshaus der BASF in Ludwigshafen eine Convention statt, auf der die Künstlerinnen auf Vertreter von Labels, Verlagen, Managements und Kulturinstitutionen treffen. Das Programm bietet dabei beispielsweise mehrere Workshops und Masterclasses und auch eine Talent Stage. Wer hier überzeugt, bekommt eine Einladung zu den German Songwriting Awards und damit eine direkte Verbindung zu einem großen Format der Musikbranche.
Langfristig angelegtes Konzept für nachhaltige Entwicklung
Women Create Music möchte nicht nur eine kurze und einmalige Unterstützung sein, sondern möchte vor allem kreative Arbeit mit öffentlicher Sichtbarkeit und konkreten beruflichen Perspektiven langfristig verbinden. Die Bewerbungsphasen für die Songwriting-Studios und die Talent Stage sind bereits geöffnet und interessierte Musikerinnen können sich ab sofort über die Website der Initiative anmelden.




























Hätte es keine staatlichen Fördergelder gegeben, wenn man Musiker unabhängig vom Geschlecht hätte fördern wollen?
@bluebell Meine Frage wäre außerdem, ob es Musikerinnen speziell in der Musikbranche tatsächlich schwerer haben als ihre Kollegen (beides bewusst gegendert)? Mein Gefühl geht eher dahin, dass es ausgerechnet in dieser Branche eher ausgeglichen ist. Ich kann mich aber auch täuschen.
@Flowwater Da sind wir dann wieder an einer Stelle, an der Musikerinnen was schreiben müssten, statt dass Männer Vermutungen anstellen.
@bluebell Jepp!
@bluebell Die umgekehrte Frage: hat es Fördergelder gegeben, aber dann ist alles nur auf Englisch?
Ansonsten: kein Problem, bewerbt Euch alle, zweimal zum Standesamt und gut is‘