CURiOS-04: iOS iPad Apps für von BIAS für Gitarristen

26. August 2015

iPad für Guitars: Bias AMP und Bias FX und mehr

Windows 10 ist da und sieht man mal von den vielen Orwellschen Hintertüren ab, wäre es ein ganz heißes Eisen, Windows-Musiker zu werden. Funktionierendes MIDI inklusive BTLE und Multi-Client-Schnittstelle und damit iOS-Integration ist in greifbare Nähe gerückt und es gäbe noch mehr Anreize zum Updaten. Schön, aber was ist daran für iOS relevant?

Bisher nennt es sich unspektakulär „iOS-Bridge“, bestehend aus einem Objective-C Cross-Compiler, welche die iOS-APIs nach Windows 10 übersetzen. Ja, richtig gelesen.

Nick Batt von Sonic State interviewte den Microsoft Principal Program Manager Pete Brown, den „Chef‟ des Audio/MIDI-Entwicklerteams bei Microsoft. Das Video kann man sicher als Pflichtlektüre für alle bezeichnen, die über Windows 10 und Musikproduktion mitreden wollen. Brown machte darin die iOS-Bridge bekannt (ab Min. 38) und die könnte nicht nur den iOS Markt, sondern den gesamten Mobile-Markt umkrempeln.

Der Kern des Windows 10 Betriebssystems läuft ja schon von Haus aus auf so ziemlich allem, x86, x64-Architekturen (= 32 und 64bit Intel und AMD), ARM, xBox, Phones und Raspberry und natürlich auch auf Surface, den Microsoft Touchscreen-Tabletcomputern. Brown meinte, dass die iOS-Bridge es ungleich einfacher macht, iOS-Apps für Windows 10 umzusetzen.
Etliche iOS-Entwickler, darunter das Korg Gadget Team, sind extrem interessiert daran. D.h. es könnten in recht kurzer Zeit eine große Anzahl an hochwertigen Music-Apps für Windows 10 verfügbar sein und all jenen einen Ausweg bieten, die zwar das iPad mögen (würden), aber Apple nicht. Wenn Microsoft, das richtig aufzieht, dann könnte schon in spätestens zwei Jahren die Mobile-Musik Szene ganz anders aussehen und könnte letzten Endes mit iOS 9 auch AudioUnit-Portierungen für Windows bedeuten. Die Spekulationsrunde ist eröffnet.

Das Interview gibt es hier in voller Länge zu sehen (englisch)

VirSyn Tap Delay

von VirSyn
9,99 Euro, iTunes

iPad Apps für Musiker

VirSyn Tap Delay

Sommerzeit, Erholungszeit, Langeweile. Das merkt man vor allem an der Anzahl der Neuveröffentlichungen. Deshalb hat auch Virsyn vorher noch mal Gas gegeben und Tap Delay veröffentlicht.

Tap Delay ist auf einer Bandmaschinen-Simulation aufgebaut, die in früheren Zeiten zum Erzeugen von Echo- und Verzögerungseffekten benutzt wurde. Rolands Space Echo ist wohl eines der prominentesten Vertreter dieser Art.
Tap Delay verbindet nun den begehrten Vintage Tape Sound mit einem modernen Step-Sequencer. Das Beste an Tape-Simulationen finde ich ja immer, dass die unumgänglichen und meistens im falschen Moment auftauchenden Widrigkeiten der Hardware wie Hintergrundrauschen, Gleichlaufschwankungen oder dekalibrierte Tonköpfe völlig optional sind.

2Beat Oscilab

V1.5.5.
von 2Beat
9,99 Euro, iTunes

C04_Oscilab

Die kleine Offbeat-Groovebox Oscilab, bei der man Melodien per Mehrpunktvektoren und Multi-LFOs komponiert – kein Witz, einfach einzeichnen und die verfügbaren Noten festlegen, hat ein sehr interessantes Update bekommen.
Das gesamte Interface kann nun auch als MIDI-Controller benutzt werden.
Das ist bessonders reizvoll aufgrund des hervorragenden Interface-Designs, bei dem alle Schwingungsformen von LFO, Oszi und Kompositionsvektoren per Touch-Gesten performativ editiert werden können. Eine super Sache!

Curios New Hardware
Livid Mmnim

iPad Apps für Musiker

Livid minim Kickstarter

Nicht unbedingt iOS exklusive, aber ein Handheld. Livid hat eine Kickstarter-Kampagne zu einem MIDI-Controller in Größe eines iPhone 6, aber mit echten Knöpfen und mit Wireless Bluetooth LE (4.0) Verbindung zum Rechner oder iOS-Geräten und wahrscheinlich bald Windows 10. Livid ist ja bekannt für hochwertige Hardware, von dieser Seite aus besteht also wenig Bedenken.
Die Kampagne läuft noch bis zum 29. August und ist bereits mit mehr als 200% finanziert. Die sehr attraktiven Early Bird-Angebote sind jedoch schon alle weg. Somit ist der minim nur noch für 99 USD zuhaben, immerhin noch 50 USD weniger als der finale Vertriebspreis. Der Liefertermin soll Februar 2016 sein.

Da die Geräte in den USA gefertigt werden, kommen für Europäer noch die Kosten für Versand und Einfuhrgebühren hinzu.

Amazona.de kann natürlich keine Garantie für die Qualität und Funktionalität des endgültigen Produkts geben. Etwaige Risiken liegen bei den Unterstützern der Kampagne.

Curios iM FOKUS

Bias FX und AMP – iOS & Desktop Versionen im Shootout

Vor Kurzem erschien Bias FX für Desktops. Wir nehmen dies als Anlass, die FX- und AMP-Versionen für Desktops und iOS und auch die Plattformen übergreifende Integration genau anzusehen. Zusätzlich nehmen wir das zum Anlass, diese ganzen Verstärker- und Pedal-Geschichten einmal unter dem Blickwinkel der Computer- und der allgemeineren Musikproduktion zu betrachten. Etwas, was meiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung findet. Hersteller wie Audiomagazine sind sich anscheinend nicht wirklich über diese riesige „andere‟ Marktgruppe bewusst. Außerdem machen Bodentreter einfach Spaß. Also, sorry Gitarreros, diesmal steht ihr nicht im Mittelpunkt, auf Youtube etc. gibt es schon genügend „Schau, ich spiele Gitarre‟-Reviews zum Thema. Nicht dass für Gitarristen hier keine interessanten Informationen drin wären. Rock on! \m/

Positive Grid Bias AMP mobile

V 1.5.12
von Positive Grid

iPad: 19,99 Euro, iTunes
iPhone, iPod: 9,99 Euro, iTunes
IAP: je 9,99 Euro

C04_AMP-iPad-Edit16

Beginnen wir mit dem schon länger erhältlichen Bias AMP, das nicht nur eine Amp-Simulation ist, sondern ein Amp-Modeler, der mittlerweile einen hervorragenden Ruf unter Saitenschwingern genießt und wirklich zum Besten gehört, was zu diesem Thema zu haben ist.

Von der Sim zur Mod

Wo sich andere Amp-Kisten darauf beschränken, einen Verstärker oder eine spezifische Auswahl von Verstärkern abzubilden, zerlegt AMP den Verstärker in seine Grundkomponenten Frontpanel, Vorverstärker, Tone-Stack, Power-Verstärker, Transformator und Lautsprecher mit Mikrofonierung. Zwei 8-Band-Equalizer, wahlweise in parametrischer und graphischer Ausführung, können beliebig zwischen den Komponenten in den Signalweg eingefügt werden. Betrachten wir kurz die Einzelkomponenten genauer, um zu sehen, was gemoddet werden kann und Nicht-Gitarristen ein besseren Einstieg in das Thema bietet.

C04_AMP-ipad-custom-panel

Panel Design

Custom Panel: Hier wird das grundlegende Aussehen des Amps verändert. Neben einem Hintergrundfoto können aus einer guten Auswahl die Grundfarbe des Gehäuses, der Frontplatten, der Lautsprecherbespannung, der Zwischenpaneele und das Design der Reglerkappen zusammengestellt werden.

iPad Apps für Musiker

Standard Amp (iPad)

Pre-Amp: In der Grundversion bietet Amps nur einen „Standard‟-Amp, der als sehr guter Allrounder mit einer breiten Anzahl von Parametern für die Klangfärbung bezeichnet werden kann. Hier können nicht nur z.B. die Art der verwendeten Röhren, sondern auch deren Spannungsversorgung (Bias-Voltage) verändert werden. Bei echten Röhren kann eine falsche Bias-Einstellung die Lebensdauer einer Röhre drastisch verkürzen. Dieses Problem hat man hier nicht. Der Standard-Amp ist für nicht ganz saubere  Signalverarbeitung bis hin zu ordentlicher Verzerrung durch die Bank weg zu gebrauchen.
Per Zukauf im App können noch drei weitere Amp-Modelle erworben werden. Aber alles der Reihe nach.

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IAP Glassy Amp (Desktop)

Glassy: für alle akustischen und sauber klingenden Bearbeitungen gedacht. Da er wirklich sehr subtil arbeitet, dürfte er für viele, vor allem elektronische Musikstile eher uninteressant sein. Es sei denn, man möchte einen reinen Aufholverstärkereffekt haben, d.h. das Signal nur stilvoll lauter machen.

C04_AMP-desk-amp-crunchy

IAP Crunchy Amp (Desktop)

Crunch: Wie der Name schon sagt, ist sauber nicht seine Sache. Reiche, aber nicht übertriebene Verzerrung sind sein Ding. Die Amp ist für alle interessant, die eine ordentlich Portion stimmungsvoller Verzerrung haben möchten.

C04_AMP-ipad-amp-insane

IAP Insane Amp (iPad)

Insane: Der Name ist keine Übertreibung. Mit sechs Röhrenstufen weiß dieses Packet nicht mal, was „sauber‟ überhaupt heißt. Selbst kleinste Dosen machen aus jeder Triangel ein rechteckiges Höllenfeuer und treibt allen Anhängern der extremen Musikstile nur noch ein breites dämonisches Grinsen über das Gesicht. Klar, dass er zu meinen Favoriten gehört.
Die IAPs enthalten im Übrigen die Modelle zur Auswahl in den Pre-Amp und PowerAmp-Slots.

C04_AMP-ipad-tonstack

ToneStack – iPad

Tone Stack: Ist ein spezielles Audiofilter im Vorverstärker. Die eigentliche Filtertopologie wird über vorgefertigte Presets aufgerufen, die mit drei EQ-Bändern noch variiert werden kann. Sehr schön ist die Info, die einem die Wirkweise anhand von (Rock-) musikhistorischen Hintergründen veranschaulicht. Spannend wird es natürlich bei der Benutzung von anderen Topologien als dem derzeit eingestellten Amp.

C04_AMP-ipad-poweramp

Power Amp- iPad

PowerAmp: Er verdichtet den Sound in kompressionsartiger Weise. Auch hier lassen sich diverse Röhren und deren Spannungsversorgung zusätzlich zu den (mehr oder weniger) offensichtlichen Parameter einstellen.

iPad Apps für Musiker

I’ll be back Transformator (iPad)

Transformator: Er ist am meisten für Ansprechverhalten, Dynamik und Frequenzübertragung verantwortlich. Über drei Transformatortypen lässt sich festlegen, ob die Gewichtung im Bass, über Bass und Mitten verteilt oder hauptsächlich auf den Mitten liegt, gitarrenfrequenztechnisch gesprochen.

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Das „Kabinett“

Cabinet: Zuletzt, oder auch nicht, wenn noch ein EQ dahinter geschaltet ist, kommt die Auswahl der Lautsprecher und deren Mikrofonabnehmer und -position. Insgesamt stehen 30 Lautsprecher und zwei Mics, das bewährte SM75 und ein C414, zur Verfügung.

C04-AMP-ipad-unlock

Was sehr gut gefällt ist die Fexibilität der Signalkette. Diese Option muss erst im Setting über „Unlock Signal Path‟ aktiviert werden. Dann lässt sich jede Komponente aus dem Signalweg nehmen, so dass z.B. nur der Pre-Amp oder nur das Cabinet aktiv ist. Das eröffnet weitreichende, sehr interessante und kreative Möglichkeiten für andere Instrumente und Gesang.
Ist zusätzlich noch JamUp oder Bias FX auf dem iPad installiert, können die entworfenen Amp-Modelle auch dorthin exportiert und weiterverwendet werden. Mit dem Icon in der Titelleiste kann durch Halten ausgewählt werden, ob man nach Bias FX oder JamUp exportieren will – zu JamUp später noch mehr. Über ToneCloud können die Modelle auch mit den übrigen AMP-Nutzern geteilt und zwischen der iPad und der Desktop-Version ausgetauscht werden. Dazu bedarf es entweder eines kostenlosen Kontos bei Positive Grid oder ein Facebook-Konto.

C04_AMP-ipad-export-jamup-fx

Zu mir oder zu Dir: Export zu Bias FX oder JamUp?

Sehr praktisch sind auch die acht Slots für Preset-Schnappschüsse. AMP ist außerdem zu Audiobus und IAA kompatibel, verfügt jedoch über keinerlei MIDI-Anbindung. Es wäre noch nützlich gewesen, zumindest die Schnellauswahl und die Frontregler per MIDI fernsteuern zu können. Die Werks- und Benutzer-Presets sind über zwei separate Menüs getrennt, so findet man seine eigenen Kreationen leichter wieder.

Bias AMP ist ein hervorragendes Produkt. Für insgesamt 50,- Euro kommt man einen Amp-Designbaukasten, wie es ihn so noch nicht gegeben hat und sein Geld mehr als wert ist. Außerdem läuft es superstabil. Wer also nur das geringste Interesse an Amp-Design hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Preset-User werden dank ToneCloud zwar auch glücklich, bekommen aber nicht diesen besonderes Mehrwert, den Klangforscher hier haben. AMP ist besten dazu geeignet, jede Art von Sound anzufetten. Ich liebe es inzwischen so sehr, dass die iPad Version fast alle anderen „Analog-Fett-Macher‟ bei der DAW-Produktion über iConnectMIDI2+ abgelöst hat. Bis auf Sonnox Inflator und Slate Digital VCC, aber das sind ganz andere Geschichten.

C04_Toncloud

Über die Version und Plattformen hinweg Presets teilen

Außerdem können seit dieser Version auch die Amp-Matching Modelle, die mit der Professional Version erzeugt wurden, über die ToneCloud geteilt und in Bias AMP und FX weiter verwendet werden. Die Amp-Modelle können auch noch in JamUp importiert werden. AMP läuft auch noch auf einem iPad 2 mit iOS 7, aber allzu viel mehr sollte man dem Pad doch nicht zumuten.

Bias AMP Desktop

Plug-in, VST, AU, AAX
V1.1.5.592
von Positive Grid

Standard: 99,- Euro
Pro: 199,- Euro

iPad Apps für Musiker

Da sich die beiden Version ansich gleichen, gehen wir hier nur auf die Unterschiede und Extras ein. Die Desktop-Version beinhaltet alle Amp-Design Module der iPad-Version. In der Pro-Version gibt es darüber hinaus noch die Amp-Matching-Funktion, mit der man sein Verstärker-Setup in Bias nachbilden kann, sowie exklusive Amp-Matching Presets aus der ToneCloud und die drei AMP-Zusatzpacks Glassy, Crunch und Insane.

Zum Aktivieren der Software benötigt der Rechner, auf dem das Plug-in installiert ist, einen Internet-Zugang. Nach dem Herunterladen und Installieren wird das Plug-in in der DAW geöffnet und man muss sich in sein Positive Grid Konto einloggen. Das war’s, die gültige Lizenz wird automatisch aktiviert. Will man später ein Upgrade von der Desktop- zu Pro-Version kaufen, erledigt man dies auf der Positive Grid Homepage. Positive Grid erlaubt die Aktivierung auf bis zu zwei Rechner gleichzeitig.

Amp Matching

C04-AMP-desk-match
Man nehme zwei Klangquellen und übertrage die klangfärbende Charakteristik der einen auf die andere. Wer hier hofft, auch nur annäherungsweise auf Kemper-Technologie zu treffen, wird enttäuscht werden. Was Amp-Matching macht, ist die EQ-Kurve einer Klangquelle mit den vorhandenen Amps nachzubilden und ist damit vergleichbar mit anderen Matching EQs wie Waves Q-Clone oder Voxengo CurveEQ. Das soll nicht heißen, Amp-Matching sei nicht brauchbar, keineswegs. Man sollte nur seine Erwartungen bezüglich der Authentizität der Abbildung nicht überziehen. Ich kann mir jedoch eine Menge kreativer Anwendungen dafür vorstellen.

Fixierter Signalpfad

Was sofort und absolut negativ bei der Benutzung von AMP Desktop auffällt, ist der fixe Signalpfad. Es lassen sich nämlich nur die zwei EQs und das Amp-Match-Modul aus dem Signalpfad herausnehmen, alles andere nicht. Das ist nicht nur eine absolute Enttäuschung, sondern killt für Computermusiker schon mal locker 50% des Anreizes des Plug-ins. Es ärgert vor allem, weil es anscheinend absichtlich außen vorgelassen wurde, denn erst wenn man die Amps in das Bias FX Desktop/Plug-in importiert, lassen sich Pre-Amp, Tonestack, PowerAmp und Cabinet einzeln aus dem Signalwerg nehmen. Da bleibt einem nur noch Kopfschütteln und solange diese Funktion ein kostenpflichtiges Upgrade für mindesten 99,- Euro ist, gibt es von mir keine Kaufempfehlung für Bias AMP Desktop. Sorry, Postive Grid, flexibler Signalpfad schlägt Amp-Matching 1000:1. Bis auf weiteres also lieber die iPad Version zusammen mit iConnectivity, audiomux der MusicIO benutzen.

AMP verfügt über keinerlei MID-I oder DAW-Automation, was angesichts der Verwendung als Amp-Designer auch nicht wirklich lebensnotwendig ist. Cool wäre es aber dennoch gewesen, irgendwas Lustiges ließe sich bestimmt damit anfangen.
Es gab auch noch einen Bug unter OS X 10.10.4, in dem die Regler teilweise nicht reagierten, obwohl der Bug offenbar schon seit Version 1.1.1 behoben sein sollte.

BIAS FX mobile

V 1.1.1.2825
von Positive Grid

iPad: 19,99 Euro, iTunes
Expansion Packs: je 9,99 Euro
Einzeleffekte: je 2,99 bis 4,99 Euro

FX ist das Nachfolgeprodukt von JamUp. Dutzende von Emulationen der nicht nur bei Gitarristen beliebten praktischen Pedale aus den Kategorien Gate, Compressor, Boost, Drive, EQ, Modulation, Delay und Reverb können hier ganz nach Belieben zusammengestellt werden. Natürlich möchte man fragen, warum ein neues Produkt machen und nicht JamUp einfach updaten? Das hat mindestens zwei Gründe. Der erste ist natürlich, dass R&D nicht vom Himmel fällt und ein Unternehmen seinen Mitarbeitern zuliebe auch profitabel sein muss – und das funktioniert im AppStore nur über Neukunden und IAPs und über IAPs lassen sich keine kostenpflichtigen Updates realisieren. Zum zweiten ist Bias auf die iPad Air Generation und neuer ausgelegt. D.h. ältere Geräte, vor allem iPhone und iPods, geht mitunter der CPU-Saft aus. JamUp wird deshalb für diese älteren Geräte und iOSe noch weiter gepflegt und nicht einfach fallen gelassen und mindestens die Integration von Bias AMP ist ein sehr aufmerksamer Service für die Stammkunden, der nur zu loben ist. Neukunden sollte sich jedoch von vorn herein auf die Bias Produkte konzentrieren.

C04_FX-iPad-Effect-auswahl

Zur Erfüllung seiner Aufgabe hat FX verschieden Ansichten. in der Edit-Ansicht werden die Pedale arrangiert. FX kann aber auch IAA-kompatible Effekt-Apps einbinden, was die Möglichkeiten zu Klangformung nur durch Arbeitsspeicher des iPads begrenzt.

C04_FX-iPad-IAA-Host1

FX iPad – IAA Host

Es steht auch eine Signalweiche zum Dual-Amping bereit. Hier können zwei verschiedene Amp- und Effektketten gleichzeitig benutzt werden. Leider ohne Weiche zum Umschalten und leider tauchen auch weder der Splitter noch der Mixer in der Pedalansicht auf und sind somit auch nicht MIDI-fizierbar, wie bei z.B. Yonac ToneStack. Hier wäre ein Update von FX sehr wünschenswert.

C04_Tonestack_MIDI

100%ige MIDI-fizierung bei Yonan ToneStack inkl. SPLITTER (links)

C04_FX-ipad-Pedal-board

FX iPad Pedal-Board

Die nächste Ansicht ist das Pedal-Board. Der Signalweg kann sogar in der Richtung geändert werden, für Links- und Rechtshänder.
In der Board-Ansicht können nicht nur die Pedal direkt bedient, sondern auch komplett MIDI-fiziert werden. Einfach die Großansicht des Pedals heranholen und mit dem Finger auf einem Bedienelement bleiben (Touch & Hold). Daraufhin kann man dem Regler entweder per MIDI-Learn oder Schieberegler eine MIDI-Controller-Belegung zuweisen.

C04_FX-ipad-pedalboard-Effekt-MIDI

FX iPad MIDI-Zuweisung

Es muss zwar angemerkt werden, dass die Bedienung der Regler auf dem Touchscreen, obwohl sehr klein, wirklich gut gelungen ist, aber so mancher wird verständlicherweise lieber greifbare Regler beim Live Gig bevorzugen. FX bietet beides. Hervorragend gemacht, Positive Grid!
Hat man mehr Pedale im Signalweg als auf ein Board passen, organisiert FX einfach ein neues. Witzig ist hier, dass FX zwischen Pedal und Rackgeräten unterscheidet und sie entsprechen organisiert. Die Amps sind leider selbst in der Board-Ansicht nicht über MIDI kontrollierbar, was aber jetzt auch nicht wirklich notwendig ist. Live-technisch gesehen wird man während einer Performance den Sound wohl eher konsistent halten wollen.

C04_FX-iPad-MIDI1

FX iPad – Alles MIDI außer Amp (und Splitter und Mixer)

Ebenfalls gut gelöst ist das Abschalten von Komponenten der Amps. Ein Kritikpunkt wäre, dass die Einstellungen immer global für beide Amps gelten. Ein weiterer wäre, warum sich der Transformator nicht auch ausschalten lässt. Hier wäre eine konsequentes Umsetzung der AMP-Integration wünschenswert. Wozu hat man denn sonst diese Möglichkeit in Bias AMP (iPad), wenn sie in FX einfach wieder unter den Teppich gekehrt wird?

C04_FX-ipad-amp-stage-auswahl

FX iPad – Amp-Komponenten in FX ausschalten

Zuletzt gibt es noch die Live-Ansicht. Hier kann man augenblicklich zwischen verschiedenen Setups umschalten und über festgelegte Schalter alle Drive-, Modulations-, Delay- oder Reverb-Pedale gemeinsam auf Bypass setzen. Es gibt 8 „Bänke‟ mit jeweils vier Setup-Presets. Die einzelnen Setups müssen erst in einer Bank gespeichert und können dort per Drag & Drop umarrangiert werden. Wer die Buttons trotz ihrer großzügigen Dimensionen verschmäht oder sein iPad nicht als Fußschalter benutzen will, kann jedes Pad auch mit einem MIDI-Controller belegen. Hier wäre es evtl. praktisch, nicht nur Controller, sondern auch MIDI-Noten zum Umschalten benutzen zu können. Einige der tempoabhängigen Effekte, d.h. vorwiegend die Rackgeräte, können auch zur MIDI-Clock synchronisiert werden. Die Pedal bleiben meistens außen vor. Schade, hier wäre noch Platz für Verbesserung.

C04_FX-ipad-Preset-Bank

Presest-Auswahl MIDI-fizieren

Sound

Auch Bias FX lässt klanglich keine Wünsche offen. Jedes Modul zu beschreiben würde diesen Test ausufern lassen. Deswegen beschränke ich mich auf einige Module unter einem bestimmten Gesichtspunkt. Der wäre z.B. einen Drumloop eines mechanischen Kits, in dem Fall die 50s Drums von NI, dahingegen zu bearbeiten, dass der Effekt zum Grundcharakter des Kits beiträgt und den Bass nicht killt. Diesbezüglich bin ich zu folgenden Ergebnissen bekommen: Aus der Distortion-Sektion waren der Tube Drive und der Thrash Master ergiebig. Die anderen, z.B. DSONE oder 808 OD, waren hier aufgrund ihrer Mittenlastigkeit nicht zu gebrauchen. Bei den Effekten sieht es besser aus. Nur wenige waren zu mittenlastig, der Rest konnte von Bassdrum, über Snare bis HiHat alles gut abbilden. Besonders hervorgehoben seien hier Flanger Pro, Stereo Chorus, Classic Vibe, UniVibe, Two Phaser, Reverse sowie die Moog-Clone Analog Phaser und RingMod. Mit dem Oktaver ließ sich flugs aus der Akustik-Signatur eine Drum ’n‘ Bass-Signatur machen. Bei den Reverbs war das Digital Reverb besonders freundlich und die Space Echo-Emulation gehört wohl zur besten, die ich je in einer Gitarren-Suite gehört habe, musste sich aber in diesem Einsatz dem Deluxe Delay geschlagen geben. Diese Aufstellung soll lediglich eines zeigen: Das bedachte Auswählen und damit Kennen der Effekte ist locker die halbe Miete bei dieser Software. Experimentieren ist also strengsten empfohlen.

Bias FX Desktop

Plug-in, VST, AU, AAX
V1.0.0.695
Positive Grid

Standard: 99,- Euro
Pro: 199,- Euro

Damit auch FX Desktop gleich sein Fett wegbekommt, die Funktion zum Abschalten der AMP-Komponenten gehört nicht in ins dritte Untermenü! In FX für iPad wurde diese Funktion, wie zuvor beschreiben, hervorragend integriert, warum also nicht auch hier?

C04_FX-desk-amp-stage-auswahl

Außerdem lässt sich die Desktop-Version weder per MIDI noch per DAW-Automation kontrollieren. Für ein DAW-Plug-in ist das ein Unding und ein weiterer Minuspunkt gegenüber der iPad Version.

C04_FX-desk-no-auto

FX Desktop – weder Automation noch MIDI noch ein vernünftige Pegelkontrolle

Ein Bug ist mir auch noch aufgefallen. Bei der Space Echo-Emulation ist erstens der On/Off-Schalter verkehrt herum implementiert und zweitens scheinen die Delay-Modi verrutscht zu sein. So hört sich z.B. auf dem iPad Modus 2 eher so an wie Modus 3 auf dem Desktop und auch ansonsten waren die verschiedenen Modi und Parameter bei exakt gleichen Einstellungen nicht in Einklang zu bringen. Das mag an der verspulten Natur des Space Echos liegen, doch bei anderen Effekten funktionierte das ohne Probleme. Aber das nur am Rande.

C04_FX-iPad-201

BIAS FX iPad

C04_FX-Desk-201

FX Desktop

Welche Effekte in welcher Version erhältlich sind, erklärt die Hilfeseite von Positive Grid.

Shootout

Unterm Strich gibt es derzeit für iPad Besitzer keinen Grund, sich die Bias Desktop-Versionen zu kaufen. Die Vorteile eines nativen Plug-ins werden schnell und völlig grundlos verspielt.
Zum sonstigen Klangverhalten ließen sich zwischen Desktop- und iPad-Version keine greifbaren Unterschiede festmachen. Der Lautstärkeangleich war aufgrund der unterschiedlichen Pegelkontrollen, die bei FX Desktop nur abstrakt sind, nur grob per Gehör realisierbar. Doch was an Klang zu hören war, überzeugte voll und ganz bei beiden Versionen.
Jedoch, Klang hin oder her, für die DAW Produktion sind die Desktop-Versionen Sub-Standard und Konkurrenten wie NI Guitar Rig, der Ohmforce Ohmicide und etliche andere Herstellern von Amp-Plug-ins zeigen, wie eine ordentliche DAW-Integration funktioniert.
Die Diskrepanz zu den iPad-Versionen, die nahezu perfekt in Handhabung und Funktionsintegration designt sind und auch noch mit MIDI-Unterstützung extrem erfreuen, könnte kaum größer sein. Positive Grid schreibt, dass die Dektop-Versionen vor den iPad-Versionen entwickelt wurden. Das merkt man, denn bei den iPad-Version ist man offensichtlich daran gegangen, das Konzept noch mal aufzuarbeiten und (Design-) Fehler zu bereinigen. Den Pokal nehmen dann auch konsequenterweise die mobilen Versionen mit. Um also den Preis für die Desktop-Versionen zu rechtfertigen, muss Positive Grid noch einiges bei den Desktop-Versionen nachbessern und sie den iOS-Versionen angleichen.

Curios Tricks

Da wir in unserer Nicht-Gitarren-Ausgabe gerade beim Thema Pedale sind, bietet sich die Möglichkeit, einige Tipps zum Kauf von echten und virtuellen Pedalen anzubringen. Denn wie sich zuvor gezeigt hat, sind nicht alle Pedale für alles geeignet.

Dazu ein kleiner Exkurs. Elektronisch verstärkte Saitenstreichler teilen sich prinzipiell in die Gruppierungen Gitarristen und Bassisten. Dasselbe gilt auch in der Wahl ihres Equipments. Verstärker und Pedale für Gitarristen sind eher im Mittelfeld des Frequenzspektrums beheimatet, da hier hauptsächlich melodische und im weitesten Sinne mitsingbare Leads oder Begleitungen im Vorgrund stehen. Ebenso zielen E-Gitarristen meistens darauf ab, ihrem Sound eine individuelle Signatur zu verpassen, je nach Musikstil. Deswegen ist der Pedal-Markt ja auch so riesig. Die Kriterien dürften wohl auch für die Auswahl der Pedale für Gesang (im weitesten Sinne) hilfreich sein.
E-Bassisten leben natürlich für die tiefen und tiefsten Frequenzbereiche, sind tendenziell aber eher an einem unbearbeiteten, dafür aber möglichst druckvollen und direkten Sound interessiert, sie müssen sich den Frequenzbereich schließlich meistens mit dem lauten Drummer teilen. Natürlich sind Bassisten auch an Effekten interessiert, denn sonst gäbe es keine Pedale für sie.

Im Gegensatz dazu arbeiten Tastenmusiker, hier besonders Synthiesiasten, gerne mal über die gesamte Bandbreite der hörbaren Oktaven hinweg. Was sie natürlich zwischen beide Stühle, auf den Gitarristen und Bassisten sitzen, fallen lässt. Das Problem ist also herauszufinden, ob ein Pedal über den gesamten Frequenzbereich gut klingt oder irgendwann in den Tiefen einknickt und die Dynamik zunichte machen.
Diese Pedal gibt es und es sind in der Regel eher die teueren. Für preiswertere Anschaffungen ist es deshalb ratsam, sich zuerst im Segment für Basspedale und -Kabinette umzusehen. Das gilt auch für den Kauf von Expansion-Packs für Bias, JamUp, ToneStack, Ampkit etc. Im Notfall muss man halt zu einem EQ (Pedal) greifen, um den Sound wieder in die richtige Richtung zu biegen.

Bei den anderen Pedal-Gattungen, Phaser, Fuzz, Reverb und Delay hilft leider nur ein Probehören, denn ob ein Effekt an einem Synthie, Klavier, Flöte etc. gut klingt oder nicht, ist von außen leider gar icht ersichtlich. Derzeit sind beispielsweise die Bodentreter von Strymon (Produktpalette bei Musikhaus Thomann) bei Nicht-Gitarristen ziemlich angesagt. Ebenso das Eventide H9 (Produktseite bei Musikhaus Thomann) , das sich sogar über BTLE-fähige iOS-Geräte fernsteuert lässt, womit wir den Bogen zurück zum Thema gefunden hätten.

Welche Bodentreter bevorzugen also Nicht-Gitarristen?

Curios-Curiosum

Chiptunes Pro

von agbooth
2,99 Euro, iTunes

C04-Chiptunes Pro

Chiptunes Pro – Chip mal anders

Als Offbeat-App haben wir diesmal Chiptunes Pro. Wer allerdings auf heiße 8Bit Sounds hofft, wird leider enttäuscht, denn Chiptunes nimmt seinen Namen sehr genau. Hier geht es darum, aus virtuellen, elektrischen Widerständen, Multiplikator-, Filter-, Schrittwiederholungsbausteinen etc. einen Klangerzeuger mit Sequencer hart zu verdrahten, d.h. einen „diskreten elektrischen Schaltkreis“ aufzubauen. Dabei ist Chiptunes aber eher an der Logikverknüpfung interessiert als an der eigentlichen Physik.
Die Ergebnisse sind oftmals nicht ganz vorhersehbar und das Erstellen von Sounds und Melodien hat irgendwie eine kontemplative Wirkungen. Wenn man sich darauf einlässt, kann man jede Menge Spaß mit diesem Retro-Logikmusikspielzeug haben – und Audiobus-kompatibel ist es obendrein.

Ryzmizr

von Roland Sproll
0,99 Euro, iTunes

C04-Ryzmizr

Ryzmizr

Ryzmizr ist eine visuelle Drum Machine. Einfach ein Foto aufnehmen und das Rhythmusraster von Ryzmizr anpassen und schon hat man ein Drum-Pattern.
Regelmäßige Strukturen funktionieren natürlich besonders gut, sind aber nicht notwendig und das Raster ist problemlos perspektivisch anpassbar. Es wäre noch schön gewesen, wenn die Drum-Sounds ausgewechselt werden könnten, aber als musikalisch-experimentelles App ist es perfekt, beispielsweise beim Warten am Bahnhof oder der Bushaltestelle – sonify your life.

Forum
    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Ja natürlich,
      es gibt noch viel bei W10 zu arbeiten, aber zum ersten Mal seit vielleicht einem Jahrzehnt widmet sich M$ wieder dem Thema MIDI /Audio auf Betriebssystemebene.

      Das sollte man erst noch ein paar Monate köcheln lassen, vor dem Upgrade.

      grüße,
      M.

    • Profilbild
      falconi  RED

      Ich lasse Cubase 8.0.20 seit dem 15.8. unter Windows 10 mit einer RME HDSP und RayDAT sowie zweier ESI M8UXL laufen, und kann überwiegend Gutes berichten. Spürbar zügigerer Programmstart als unter Win 7 und bislang keinerlei Stabilitätsprobleme auch bei großen Projekten.

      Negativ:
      – Damit PlugIns in das User-Verzeichnis schreiben können, muss Cubase 8 (wie auch andere DAWs) als Administrator ausgeführt werden.
      – Einige Uralt-Plugins von NI (z.B. B4, Pro53) sowie die Ur-Versionen von FM8, Massive etc. (spätere sehr wohl) funktionieren nicht mehr, sowohl „standalone“, wie auch als „vst“. Liegen sie dennoch im vst-Verzeichnis, verhindern sie den Start von Cubase.
      – Kleinere Probleme bei der Organisation der Programmfenster.

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Hallo falconi,

        ist das nicht potentiell etwas gefährlich die Rechte so Hintenrumost zu erhöhen? Ich würde gucken welche Rechte wirklich nötig sind. Und die Rechte des Users anpassen. Die Pro53 und B4 sind sicher VST1. Hat NI die nicht schon eingestellt?

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          falconi  RED

          Es gitl: Als „Administrator“ mit entsprechenden Rechten sollte man immer wissen, was man tut. Heikel ist es in diesem Fall nicht.

          Ja, aber auch ursprüngliche Versionen noch aktueller NI-PlugIns bereiten Probleme, die aktuellen nicht mehr. Wie auch immer. Say Goodbye to B4!;)

          • Profilbild
            TobyB  RED

            hallo falconi,

            ich trenne gerne zwischen administrativem und produktivem Konto. Ich bin mir sich das du weisst was du tust. Man ist es halt vom MacOS gewohnt, das man das trennt. Und unter Win7 halte ich es auch so. Deswegen wundert mich das ein ein Programm so hohe Rechte braucht. Aber ich kann mir vorstellen, das es am Dongle liegen kann. Falls es sowas noch gibt?

  1. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo Markus,

    ein paar Baustellen haben allerdings die Entwickler von MS und andere noch zu lösen. Die Cross API ist spannend aus Anwendungsentwicklersicht. Und eine klare Ansage in Richtung Google, zumindest implizit. Es ist nicht das erste mal das MS und Apple zumindenst „technisch“ zusammenarbeiten. Was ich nicht glaube ist das AUs auf Win-Rechnern einziehen, da das Win Core Audio nun doch wieder etwas anderes ist und das wieder Portierungsaufwand heisst. Nicht das ich das Windows das nicht gönne, nur denke ich das die Performance der AU dann leiden könnte, da ich eine Übersetzerschicht benötige und das kostet Rechenzeit. Oder den Code neuschreiben ;-)

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Hi Toby,

      Ja W10 hat noch genug Baustellen offen, Was ich genau mit der AU-Portierterung meinte war AUs für die „iOS-Bridged Apps“, nicht unbedingt für Windows Native.

      Aber da muss viel erst noch aus dem Ei schlüpfen
      M:)

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Hallo M:),

        a so interoperable Ei Dinger? Windows hat zumindest alle Netzwerkprotokolle auch auf Audio/Midi Ebene implementiert. Und den Anschluss and Webbasierende Techniken geschafft und ein SDK und Universal Apps geliefert. Für die Windows Welt würde es mich freuen, wenn die Entwickler das annehmen. Cool finde ich auch das Android mit eingeschlossen wird, auch wenn das Forking von Android nicht wegzudiskutieren sein wird.

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    falconi  RED

    In Kürze (wir geraten ein wenig off-topic): Einige PlugIns (beispielsweise Addictive Drums) verlangen Schreibrechte in das User-Verzeichnis. Cubase 8 stellt diese Rechte gehosteten PlugIns zur Verfügung, wenn es im Admin-Modus betrieben wird. Eine andere und sauberere Lösung habe ich bislang nicht gefunden, freue mich aber über Vorschläge.

    Generell: Wer derzeit eine neue DAW aufsetzt oder aus übergeordneten Gründen gerade auf Win10 updaten möchte oder muss (wie in meinem Fall) und zudem Hardware benutzt oder anschaffen möchte, die vom Hersteller als kompatibel eingestuft ist (in meinem Fall RME und ESI), der kann aus meiner Sicht Windows 10 wagen.
    Alle anderen sollten warten und verpassen dabei relativ wenig.

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