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CURiOS #1: Melody Cat, Anytune, Lern-Apps


Das iOS-Magazin: #1 Mai 2015

Zuerst wird ein Song aus der iTunes-Bibliothek geladen. Anytune analysiert den Song nach der BPM-Geschwindigkeit und stellt ihn dann mit einem fixen Zoom dar. Möchte man in die Wellenformdarstellung greifen und diese per Pinch-Bewegung vergrößern, macht einen die App höflich darauf aufmerksam, dass genau dies nicht möglich ist.

Die Wellenform hat zwei Darstellungen: eine Gesamtübersicht, zum schnellen Durchfahren und eine Detailübersicht. Die Loop-Marker, um die es im Folgenden geht, können in beiden Ansichten positioniert werden. Über der Gesamtübersicht befindet sich noch ein kleines Loop-Symbol, das weitere Funktionen eröffnet.
Möchte man z.B. die Loop-Punkte live setzen, lässt sich dies mit den Icons „A‟ „╳‟ „B‟ bewerkstelligen, wobei „‟ (Cross Mark) für das Löschen beider Loop-Punkte steht. Möchte man den Loop präziser setzen, so finden sich auf der rechten Seite die „A‟-, „Loop‟- und „B‟-Icons mit dem ↔-„Doppelpfeil‟ darunter. Mit dem nebenliegenden „+/-‟-Slidern lassen sich die Anfangs- und Endpunkte des Loops auf die Millisekunde genau festlegen bzw. die Loop-Länge jeweils verdoppeln, wieder um die Hälfte verkürzen oder um jeweils eine Loop-Länge nach hinten oder vorne schieben. Sehr schön.

Anytune-Tempotrainer

Tempotrainer

Hat man nun den gewünschten Loop gefunden, kommen die zwei Trainingswerkzeuge zwischen dem Geschwindigkeits- und dem Tonhöhen-Icon zum Einsatz. Über die kleinen Icons „Loop‟ und „Mikrofon‟ lassen sich deren Funktionen aufklappen. Das „Treppchen mit dem Loop-Icon drin‟ ist der Loop Trainer, der kaum Wünsche offen lässt. Berührt man den Loop-Trainer länger, öffnet sich sein Optionsmenü.
Zunächst legt man die Anzahl der Loop-Durchgänge fest, dann bestimmt man die Faktoren für Anfangs- und Endgeschwindigkeit. Es ist nicht nur möglich, den Loop schneller, sondern auch langsamer werden zu lassen. Die Steigerung der Geschwindigkeit für jeden Loop-Durchlauf wird als Faktor direkt angezeigt. Vielleicht würde hier noch eine zusätzliche BPM-Analyse praktisch sein, die nur für den Loop-Bereich gilt. Da sehr viel, gerade „live‟ gespielte Musik mehr oder weniger große Tempovariationen enthält, kann man sich nicht unbedingt auf die Gesamtanalyse der Songgeschwindigkeit verlassen. Natürlich vorausgesetzt, das zu erlernende Stück hat überhaupt eine erkennbare BPM-Zahl. Schließlich kann der Benutzer noch festlegen, was nach Ende der gewünschten Loop-Durchläufe geschehen soll, ob der Loop fortgesetzt, beendet, deaktiviert oder das Loop-Training von vorne beginnen soll.

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