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CURiOS #10: Audulus 3, ModStep, AUM


Das iOS-Magazin: #10 April 2016

scriptSONIC
von Jonathan Mackenzie
scriptSonic Free: Kostenlos, iTunes
scriptsonic: € 24,99
iPad
AB, IAA, MIDI

CURiOS10_scriptSonic

Eine weiteres Glanzlicht für alle experimentier- und (Live)-Coding-freudigen iOS-Musker ist diese App, die es einem erlaubt, seine eigenen Audio- und MIDI-Anwendungen in JavaScript direkt auf dem iPad zu programmieren und auszuführen.
Der Funktionsumfang ist dabei wohl nur von der Rechenleistung des iPads und dem Programmierkönnen des Benutzers begrenzt. So ist es u.a. möglich, generative, interaktive Rhythmen und Phrasen zu erzeugen, eingehende MIDI-Daten zu verarbeiten, den Audioeingang oder Samples live zu manipulieren und die Ausgabe aufzuzeichnen. Natürlich kann man von einer Skript-Sprache keine Wunder erwarten, aber das Konzept geht definitiv in die richtige Richtung.
Die kostenlose Version enthält 17 Projekte, die benutzt und editiert werden können. Projekte erstellen, speichern, exportieren IAA- und AB-Integration sind in der Vollversion vorbehalten.

Gadget Le
von Korg
€ 0, iTunes
iPhone, iPad, iPod touch

CURIOS10_GadgetLE
Die kostenlose Lite-Version von Gadget is da. Limitiert in der Anzahl der Gadgets sowie der Spurenanzahl, aber sonst mit allen Feature der großen Version. So lassen sich damit dennoch hinreichend ansprechende Projekte erstellen, um gründlich zu testen, ob man „mehr‟ davon will. Für uns bleibt Gadget die Nr. 1 der iOS-Grooveboxen mit einem fantastischen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die neu hinzugekommenen MIDI-Routing-Fähigkeiten sowie die anhaltende Produktpflege unterstreichen diese Position nur.

 

Remixlive – Play loops on pads.
von MIXVIBES
Grundversion € 0, iTunes
IAP:
Freie, unlimitierte Aufnahme € 3,99
Transponieren von Samples ohne Tempoveränderungen € 1,99
Bessere Samplebearbeitung (ADSR!) € 3,99
Import von Samples € 5,99
Effekte, Flanger, Reverb, PingPong, Whoosh je € 0,99
Samplepakete € 0,99 bis € 1,99
iPhone, iPad, iPod touch

CURiOS10_RemixLive1

Remixlive ist ein weiterer Betrag zu den performative Sample-Clip-DJ-Apps à la Ableton Live.
Über 24 Pads auf dem iPhone und 48 auf dem iPad können Samples als Clips abgespielt und geloopt werden. Effekte wie Delay, Filter, Flanger, Reverb sorgen für das Ambiente.
Das Tempo kann live verändert werden und die Samples werden auf BPM-Infos hin analysiert. Das Editieren von Samples beinhaltet Play Mode (Loop, One-shot, Gate), Quantisierung, Gain, ADSR, Pan, Loop-Unterteilung (2Takte bis 1/16), Reverse. Die ganze Performance kann als Audiodatei aufgezeichnet werden.
Prinzipiell steht die App hinter NI Machine 2, Novation Launchpad, Giorgio Calderollas Samples oder Apples Garageband zwar nicht zurück, die Aufsplittung der App in die vielen Extra-Käufe ist aber schon diskutabel, genauso wie die fehlende Synchronisation zu irgendwas, ob nun MIDI oder Ableton Link. Zumindest kann man die App kostenlos antesten.

CURiOS10_RemixLive_IAP

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  1. Profilbild
    syntics ••

    Interessante Übersicht aller Neuigkeiten!

    Nur eine Sache ist leider verdreht: das neue, kleine iPro hat die bessere Kamera und nicht das große iPRO…

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Ja, bei soviel „Pro“ auf einmal, rutscht so was leicht durch.
      Das kleine iPro soll auch laut diverser Experten die beste Farbdarstellung aller iPads haben, inkl. dem großen.

  2. Profilbild
    polyaural ••••

    Das Betriebssystem für Macintosh-Computer wird seit der Version 7.6 Mac OS genannt. Davor wurde es schlicht System genannt. Also System 6 zum Beispiel. Nach der letzten Version Mac OS 9 wurde anstelle der 10 ein X verwendet. Also Mac OS X. Darauf nannte man die Systeme Mac OS X 10.2 und so weiter. Sieht so aus, als wenn das Namens-Chaos nun ein Ende findet. Sehr wahrscheinlich auch im Zusammenhang mit der seit Jahren geplanten Zusammenlegung der Betriebssystem Mac OS X und iOS. Denn iOS ist im Kern ein Mac OS X, was wiederum im Kern ein Unix ist …

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Es ging mir in der Hauptsache darum der Hoffnung Ausdruck zu geben, dass es m~/MacOS 12 heißen wird und nicht wie vielerorts im Netz vermutet m~/MacOS 10.12.
      ;)

      • Profilbild
        Markus Schroeder RED

        PS: eigentlich ich bin ja nur froh hoffentlich bald diese doppelte Versionsummer X los zu sein. Das fand ich immer albern.
        :)

        • Profilbild
          TobyB RED

          Ich fand die Abkehr von Tiernamen wie Lion und Snow Leopard verwirrend, man wusste bei O Really wo man hinzugreifen hatte

          http://fun.....y/acid.png

          Und die Informationspolitik von Apple zu El Capitan kann man als nicht gelungen ansehen. Ich finde nach wie vor noch Dinge die entweder im OS, in Logic, Garageband nicht funktionieren oder Fehler produzieren.

          • Profilbild
            • Profilbild
              TobyB RED

              Hallo Dilux,

              das sind auch Bücher die OReilly nicht schreibt ;-) IT Humor halt.

              http://fun.....rounds.jpg

              Aber mal davon ab, ich hab fast den ganzen Zoo von OReilly. Das Cover mit dem Koboldmaki gabs auch, „Unix in a Nutshell“. Steht hier noch, nur war der Maki nicht auf Acid. Und auf dem vi und Vim Cover zeigt der Maki sogar Bein.

    • Profilbild
      TobyB RED

      Hallo Thomas,

      auch wenn die unixoide Basis bei iOS und MacOSX da ist, wird Apple die nicht zusammentun. Ein Click ist was anderes als ein Touch. Zum anderen würde dieser Paradigmenwechsel Apple nichts bringen. Es würde zwar die Codebasis weiter konsolidiert allerdings tauchen jede Menge neuer Probleme auf. Und dem User auch nicht. Shortcuts machen auf einem Touchscreen keinen Sinn. Macht Logic auf einem Touchscreen Sinn, wenn die Bedienung über Shortcuts und eine Tastatur getrieben wird? Ich denke Apple wird eher solche Features wie Air Drop, Hand Off verbessern und ausbauen. Touchscreens machen im grafischen, fotografischen Bereich oder als POS oder POI schon Sinn. Und Apple gut sich sicher auch an was grade in Redmond mit Win10 abgeht. MS zahlt da grade heftig Lehrgeld. Apple hat eher andere Baustellen. Das Forken der Anwendungen mit dem Metal Framework auf unterschiedlichen Modellen und Generationen. Bei Qualitätsicherung insbesondere bei iOS Updates. Schlußendlich die Entwicklungswerkzeuge Xcode / Swift, hier müsste Apple erstmal komplett ausmisten und selbst dann haben wir noch das Touch/Click Paradigma.

      • Profilbild
        polyaural ••••

        Toby, ob Apple das hinbekommt oder nicht kann ich nicht sagen. Aber Apple hat das angekündigt. Sie arbeiten daran.
        .
        Microsoft will das auch hinbekommen. Aber wahrscheinlich warten die erst mal bis Apple zeigt wie so was auszusehen hat, und machen dann die good-enough-Lösung …

        • Profilbild
          TobyB RED

          Hallo Thomas,

          ich ging bis dato immer davon aus das der CEO dem eine Absage erteilt hat.

          http://www.....cook-says/

          Aber warten wir den 10.6 ab. Für mich persönlich würde das mergen der beiden OSe keinen Sinn machen. Eher ein Wechseln der Hardware Plattform, sprich weg von Intel hin zu ARM. Allerdings hätte Apple hier noch einige Probleme zu lösen. Aus Anwendungssicht z.b Logic und diverser anderer nativer MacOS X Anwendungen, würde sich erstmal ein komplettes Redesign ergeben. Da unter der Haube die Anwendungen auf iOS und MacOS eben doch anders ticken. Und das m.E. nicht durch einen Compilerlauf zu beheben ist. Als letztes weiss ich nicht wie die User ein solch verdongeltes Sytem aufnehmen würden. Ich bin z.B immer noch gerne an der Bash unterwegs und verwalte die Systeme, weils schneller geht.

          Microsoft hat aber eben den Fehler gemacht, alles übers Knie zu brechen und lernt grade das es eben so nicht funktioniert mit der Zuckerbrot und Peitschen Strategie geht.

  3. Profilbild
    polyaural ••••

    „Es hat also nur sieben oder acht Jahre gedauert, bis Apple die Nützlichkeit dieser kleinen Erweiterung erkannt hat […] und sich über die grundlegende Preispolitik von Apple-Adaptern so trefflich streiten lässt.“
    .
    1. Der Lightning-Anschluss ist 2012 eingeführt worden. Da musste der Autor auf das Feature schon 4 Jahre vor der Veröffentlichung drauf gewartet haben.
    .
    2. Was die grundlegende Preispolitik der Apple-Adapter angeht, so sind die billigeren Kopien vom freundlichen Chinesen am Bahnhof genau das: Billiger. Es ist erstaunlich, wie unfassbar schlecht die Kopien zuweilen funktionieren. Sie schlucken Strom (wahrscheinlich wegen schlechterer Materialien), was zu dem beliebten Hinweis führt, dass dieses Zubehörteil nicht für iOS geeignet ist, oder sie funktionieren nach ein paar Monaten gar nicht mehr. Mit dem Lightning-Anschluss ist das nicht besser geworden, denn im Stecker steckt ein Chip, der die Kommunikation zwischen den Geräten managed. Man muss schon Glück haben, um eine gut funktionierendes Zubehörteil billiger zu bekommen. Oft hat man bei reinen Ladekabeln dieses Vergnügen. Aber auch nicht immer.
    .
    Dahinter kann man Markenpolitik vermuten. Aber man kann auch Kondensstreifen am Himmel als Chemtrails bezeichnen.

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      1.
      Der Auto hat seit Veröffentlichung des CCK für 30Pin-Anschlüsse – auf die im Text eindeutig hingewiesen wurde – darauf gewartet.

      Von daher, ja, es sind ca. 8 Jahre.

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  5. Profilbild
  6. Profilbild
    michi_mak

    testet ihr die Apps eigentlich auch, bevor ihr deren Features vorstellt? iSpark funktioniert NICHT problemlos mit dem SparkLE – kann man in diversen Foren nachlesen. Und der support von Arturia ist bei apps mehrbals besch…eiden!

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Hi michi_mak,

      Die News-Section dient nur dazu auf neue Apps _aufmerksam_ zu machen, wie die Top News bei Amazona.de und ist _keineswegs_ ein Test. Die Texte sind sind nur eine Zusammenfassung der iTunes Beschreibung bzw. des Pressetextes (plus meine persönliche Meinung).
      Wenn sich die Hersteller nicht an ihre Mitteilungen halten, können wir da herzlich wenig dafür.
      Hätten wir Spark LE _getested_ wäre die Problematik sicher zur Sprache gekommen.

      Das die Produktpflege von Arturia sehr zu wünschen übrig lässt, darauf wurde hingewiesen (z.B. auch in meinem Test zu iMini, iPhophet und iSem, hier bei Amazona.de) und dürfte auch mittlerweile bekannt sein.

      Grüße,
      M. :)

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Markus Schroeder CURiOS

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