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CURiOS #5: Audreio, Quenta, AnalogKit und iOS News


Das iOS-Magazin: #5 September 2015

Quenta, OS X
von Digi Toys
Version 1.2
19,90 Euro

cios05-quenta-functions

Bei soviel klangbasierten Querverbindungen ist es vielleicht mitunter schwierig, alles im Auge und im Takt zu behalten. Die vielen unterschiedliche Klangerzeuger auf verschiedenen Plattformen möchten auch gerne mal man individueller taktvoll geschlagen werden, als die eingebauten Möglichkeiten dies eventuell erlauben oder es eine einfache MIDI-Master-Clock erlaubt. Daher möchten wir in diesem Rahmen eine kleine Software vorstellen, die eine umfassende Lösung für dieses Problem anbietet.

Quenta ist eine Standalone-Software zum Erzeugen einer suberstabilen MIDI-Clock, die drei synchronisierte, aber unabhängige MIDI-Clocks zur Verfügung stellt, die sich individuell starten und stoppen lassen. Das Beste sind aber die Start-/Stop-Kommandos wie auch das Beeinflussen diverser Clock-Eigenschaften über MIDI-Noten und Tastaturkommandos im Live-Betrieb. Ein MIDI-Learn für die Notenkommandos ist natürlich auch vorhanden. Ist allerdings für eine Funktion kein Notenkomando gesetzt, ist das Tastaturkommando ebenfalls inaktiv. Zusätzlich kann jede Clock Noten-Kommandos auf einem eigenen MIDI-Port empfangen, soweit welche zur Verfügung stehen und es gewünscht ist.

Der nächste Clou ist das Clock Pattern. Neben der stetigen Clock-Ausgabe können mit den Pattern diese auch Taktteiler sein und halbieren, verdoppeln oder triolisieren die Clock. Dabei bleibt das Verhältnis zur Master-Clock immer gewährt. Diese Pattern beeinflussen dann mit maximal einer sechzehntel Quantisierung die Clock-Ausgabe. Die Pattern bestimmen, wann die MIDI-Clock einen Step vorrückt oder nicht und können vom Benutzer editiert werden.
Dadurch verschiebt sich zwangsweise, jedoch immer im Rhythmus, das Verhältnis  der Abspielpositionen zwischen den Sequencern. Das führt zu weitreichenden Veränderungen und Variationen im Rhythmusgebilde der Komposition, allein bewerkstelligt durch die MIDI-Clock und der aufgrund von Quenta erzeugten Entkopplung der Noten von ihren ursprünglichen rhythmischen Eigenschaften.

cios05-quenta-kb

Quenta arbeitet dabei in zwei Modi. Im Performance Modus  liefert die Software solange die Master-Clock, bis sie über einen MIDI-Port eine andere Clock empfängt. Im Studiomodus folgt sie immer der eingehenden Clock.

Das Interface sieht recht komplex aus und ist es auch, bis man sich mit den Eigenheiten der Software angefreundet hat. Intuitiv ist Quenta leider nicht wirklich. Etwas Zeit muss man zum Verstehen schon investieren, Dabei hilft aber das wirklich gut geschriebene deutschsprachige PDF-Handbuch, das in der Software selbst eingebaut und somit immer sofort zu Hand ist.
Alle, die in irgendeiner Form sequenzierte, computergestützte Musik machen und ganz besonders diejenigen, die Pattern-basierte Musik mit und ohne externer Klangerzeugung machen, sollten sich Quenta einmal ansehen. Angesichts des frischen Schwungs, den dieser kleine Helfer in die alte, stetig gleich schlurfende MIDI-Clock bringt, ist der aufgerufene Preis und die Einarbeitungszeit schlichtweg als trivial zu bezeichnen.

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  1. Profilbild
    TobyB RED

    Hallo Markus,

    iOS 9, performancemäßig ist nichts schlechter geworden zumindest auf meinem IPad3Gen. Ich habe aber kleinere Durchsatz-Probleme im WLAN, welche ich mir noch nicht angesehen habe. Nur das das Splitscreen nur auf neueren Modellen geht ist schade aber dem Systemunterbau geschuldet. Ärgerlich beim Umstieg die Update-Orgie für die Apps nur meine Musikapps 12 Apps haben an 2 Tagen 2.2 Gig Traffic gezogen und ich hatte den Eindruck der Appstore war am Anschlag. Pencil und Keyboard sind eine feine Sache. Ipad Pro, ich würde noch eine Generation warten.

    Ärgerlich(Ungewohnt) an iOS9 mit itunes 12.3 ist folgendes Verhalten:
    http://www.....29989.html

    Auf gut Deutsch Lokales Backup schön, aber bis alle Apps wieder drauf sind kann es dauern. Und da App Thining bei den Entwicklern noch nicht angekommen ist, wird ohne Ende Traffic generiert.

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Hi Toby,
      so bei mir.

      Mit iOS9 fühlt sich das Air1 wesentlich schneller an. Das Starten der Apps unter Audiobus fühlst sich wesentlich flüssiger und 10 mal schneller.
      Und ich hatte danach 400MB MEHR frei!!!

      Alerdings kein SpliView, F?#k! Ich hoffe Apple
      bessert das noch nach. Soviel mehr rechenpower braucht das auch nicht und Overlay ist kaum zu gebrauchen.

      Zum Syncen mit iTunes bin ich noch gar nicht gekommen.
      Was in dem Heise Artikel steh macht aber auch iwo Sinn und sollte nochmal Platz auf dem iPad schaffen.

      Keine Umzug ohne Verluste, never ;)

      Das mit Studiomux ist übel. deshalb hab ich immer ein paar App-Versionen als Backup auf der dem Rechner.

      Ich frag mich ob ich mein iPad 2 auch upgraden soll.

      Grüße
      M.

      • Profilbild
        TobyB RED

        Hallo Markus,

        das Upgrade des 2er Ipads sollte auch gehen, die Unterschiede zu meinem Ipad3 sind eher gering. Im direkten Vergleich zum IPad Air 2 mit Splitscreen stelle ich fest das es schon ein angenehmeres arbeiten ist. Vermutlich auch produktiver. Ich finde das App Thining ist ja ne gute Sache, nur stand das nicht in den Releasenotes oder ich habs verpeilt. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die AUs für iOS und dann kann es losgehen. Ich hätte gerne Alchemy auf dem iPad ;-) und Thor auf dem Mac ;-)

  2. Profilbild
    TobyB RED

    Studiomuxe, das Update auf v2.10 ging gründlich daneben. Unter iOS7(iPhone4) und iOS9(iPads) ging nichts mehr, bei iOS7 hats das Phone dermassen gebrezelt, das es einen schwarzen Screen gab und sich noch nicht mal mit Wartungs/DFÜ Modus herstellen lies. Kostete einen Nachmittag im Apple Store, für den Austausch. Version 2.11 fixte das Problem dann. Die Steuerung durch OSC macht Sinn auch wenn langsam die Übersichtlichlkeit der App unter den Features leidet. Noch ein paar dieser Goodies und es heisst RTFM. Ich nehm diesmal den Volca Sample Controller mit.

    Grüße ToB (Y)

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