CURiOS iOS Musikmagazin #11: Modular-Sounds mit dem iPad

CURiOS-2016-im-fokus
Model 15
von Moog
€ 29.99, iTunes

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Model 15 – Panel 1

Nach dem hervorragend klingenden Filtertron und dem nicht minder gut klingnden, völlig Moog-untypischen Animoog mischen sich Moog nun persönlich in das Thema Virtuell-Analog ein. Mit dem Model 15 bieten sie eine Emulation des historischen Kompaktmodularsystems von 1973 an.

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Model 15 – Panel 2

Die Module umfassen:
2x 902 Voltage Controlled Amplifier
1x 904A Voltage Controlled Low Pass Filter
1x 907A Fixed Filter Bank
2x 911 Envelope Generator
1x 921 Voltage Controlled Oscillator
1x 921A Oscillator driver
2x 921B Oscillator
1x 923 Random Noise/Filter
1x 995 Attenuator
1x CP15 Console Panel

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Model 15 – Panel 3

Ich werde hier jetzt nicht auf die Eigenheiten und Möglichkeiten der Module des 15 eingehen, dazu gibt es im Netz genug Informationen, sondern mich auf die Eigenheiten der iOS-App konzentrieren.

Beginnen wir gleich mit der Kritik. So sehr die Oberfläche des 15 auch an den iPad-Touchscreen angepasst wurde, ist es doch gleichzeitig wieder ein Paradebeispiel dafür, warum 1:1 Übertragungen selten gut sind, auch wenn es in der anscheinenden Kleinigkeit liegt, dass die Patchpunkte wesentlich kleiner hätten sein können, die Patchkabel viel dünner und dafür die Beschriftung der Bedienelemente gerne hätte doppelt so groß sein können. So mag das zwar hervorragende Zwei-Finger-Zoom so flüssig sein wie es will. Wenn man das Panel des Model 15 nicht auswendig kennt, wird das Zoomen vom Feature zur Notwendigkeit degradiert. Es kann auch auf ein Modul durch einfaches Doppeltippen gezoomt werden. Aber dieses ständige Rein- und Raus-Zoomen-müssen nervt mit der Zeit.

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Model 15 – Patching

Wesentlich gelungener fiel hingegen das Verlegen der Patchkabel aus. Um nämlich über die Oberfläche des 15 zu scrollen, bedarf es zwei Finger. Dadurch wird zum ersten ein unbeabsichtigtes Verschieben der Darstellungsausschnitts verhindert und zum zweiten das Patchen vereinfacht. Man setzt also mit einem Finger ein Patchkabel von der Patch-Quelle. Liegt das Patch-Ziel außerhalb des Bildschirmausschnitts, kann man nun einfach mit einem zweiten Finger den Ausschnitt verschieben, da ja schon ein Finger auf dem Bildschirm ist. Einfach, aber genial und effektiv.
Es können immer nur Kabel von einer Quelle zu einem Ziel verlegt werden. Dabei sucht sich die Benutzerführung eine von sechs Farben für da Kabel automatisch aus. Die Kabelfarbe lässt sich aber auch noch nachträglich durch Halten eines Patch-Punktes verändern. Ist einem das Live-Verlegen der Kabel nicht so angenehm, lässt sich das auch durch ein Doppeltippen auf die Quell- und Zielpunkte bewerkstelligen.

Auch an die Feineinstellungen von Reglern wurden gedacht. Durch Aufsetzen eines zweiten Fingers wird der Fein-Modus aktiviert und der Regler lässt sich wie gewohnt mit dem ersten Finger feinjustieren. Auch ein neue Touch-Idee, die Schule machen könnte.

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Model 15 – AudioBridge und MIDI-Bridge

Die große Neuerung des iOS-Apps gegenüber der Hardware sind die Audio- und MIDI-Bridge. Damit eröffnen sich im Kontakt mit der Außenwelt neue Möglichkeiten, die nicht nur als „Mehrwert‟ zu bezeichnen sind, sondern auch eine Innovation in der InterApp-Interaktion auf iOS.

Die beiden Brücken sind so quasi virtuelle MIDI-CV/Audio-Interfaces, mit denen sich CV/-Audiosignale an MIDI-Ziele schicken lassen und umgekehrt. Dafür stellt 15 für die Verbindung mit der Außenwelt zwei Stereo- bzw. 4 Monokanäle und sechs MIDI-Ports zur Verfügung, die mit anderen Apps kommunizieren. Ein Oszillator zur MIDI-Steuerung verwenden, kein Problem. Mit MIDI-Noten die CV-Modulationsrate in 15 kontrollieren, auch kein Problem. Allein die Möglichkeiten mit Audio- und MIDI-Bridge sind schon den Preis von Model 15 wert. Die meisten Apps bleiben da bei der MIDI-fizierung der Parameter stecken, was natürlich auch von 15 angeboten wird – die komplette MIDI-fizierung, meine ich, nicht das Steckenbleiben. Diese Bridges würden auch anderen Synths z.B. dem Korg iMS-20 sehr gut stehen.

Beats produzieren mit dem iPad

Model 15 – die Animoog expressive Klaviatur

Das MIDI-Keyboard kennen wir schon vom Animoog und ist ist eigentlich kaum noch verbesserungsfähig. Es ist nicht nur ist zoombar, sondern die Position und Bewegung der Finger ist ebenfalls für expressive Parameteränderung nutzbar.

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Der Arpeggiator sieht zwar rudimentär aus, ist aber eher ein kleiner 8-Step-Sequencer mit ordentlich Einstellmöglichkeiten, die man so nicht erwarten würde.

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Ob das Model 15 allerdings tatsächlich zum autarken Erlernen der Klangsynthese geeignet ist, wie es auch gerne angepriesen wird, bezweifle ich aus heutiger Sicht ein wenig
Ich finde die Organisation der Module des Model 15 zu durcheinander und fragmentiert, als dass es für Anfänger ohne Tutor einen großen lehrreichen Nutzen hätte. Das ist z.B. ein ARP 2600 von der Struktur her didaktisch wesentlich ergiebiger. In Apps ausgedrückt z.B. ein Modular von Pulse Code, weil sich die Module jeden beliebigen Klangsynthese-Workshop umarrangieren lassen, oder Lorentz von iceWorks, der mit seiner simplen, fixen Struktur, bei der man alles im Überblick hat. Er erinnert ja auch nicht umsonst an einen Arp 2600.
Im Gegenzug wird das Model 15 aber auch gestandene Modular Pros (und jene, die sich dafür halten) zu beschäftigen wissen und ihnen wahrscheinlich noch das ein oder andere beibringen können. Insbesondere mit den Audio-Bridge- und MIDI-Bridge-Erweiterungen der App-Version. Model 15 – Ausbildung für Ausgebildete, definitiv!

Preset-User lässt das Model 15 abblitzen. Es werden zwar ca. 150 Preset mitgeliefert, wer sich aber nicht mit den Synthesemöglichkeiten auseinandersetzen will, geht an dem Hauptgrund, sich dieser App anzuschaffen, vorbei.

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Model 15 – Einstellungen

Am Klang gibt es nichts auszusetzen. Model 15 gehört sicher zu den bestklingenden virtuell-analogen Apps, die derzeit im AppStore zu haben sind und die Konkurrenz schläft nicht gerade. Ein iAir sollte man aber schon mindestens haben. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, die iOS-Charts für klassische Synthies braucht mal wieder eine neue Nummer 1. Das wäre dann Model 15.

 

Infinite Looper (iPad)
von Secret Base Design
€ 14,99 iTunes

Aleph Looper (iPhone, iPod Touch)
€ 4,99
iTunes

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Infinite Looper – Clip-Ansicht

Wem Modstep von AppBC zu komplex ist, der sollte sich mal Infinite und Aleph MIDI-Clip-Looper ansehen. Unter der simplen Oberfläche und Handhabung steckt allerdings eine mehr als fähige App. Aleph ist dabei eine speziell auf das iPhone/iPod Touch zugeschnittene Version. Dass das MIDI-Timing stimmt, dafür stehen Secret Base Design, die schon an dem wegweisenden App musicIO, in Zusammenarbeit mit mit dem iOS-MIDI-Veteranen Audeonic gearbeitet haben und die allerersten BlueTooth-MIDI- und WiFi-Audio Apps und nicht zuletzt den extrem praktischen MIDI-Kontroller SideCar für das iOS Overlay (für alle Prä-iPad Air 2 Geräte) und Split-Screen-Feature in ihrem Programm haben.

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Infinite Looper – MIDI I/O

Infinite ist ein MIDI-Clip-Looper und IAA-Host mit einer 6×8 Clip-Matrix. Auf sechs MIDI-Spuren können acht Clips beliebig durch Antippen gespielt werden. Die Clips starten dann zu Beginn des nächsten Taktes ein. Jede MIDI-Spur kann ihr eigenes Ziel haben, sei es ein Instrument des internen Synthesizers, eine weitere gehostete IAA-App mit MIDI oder ein externer MIDI-Port.

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Infinite Looper – MIDI-Learn

Der Kern der App ist aber das Einspielen von MIDI Noten, von daher wird von den externen MIDI-Controllern nur Anschlagsstärke unterstützt. Zum Einspielen gibt es Quantisierungshilfen zwischen 1/4 und 1/32, die kann aber auch komplett ausgeschaltet werden.

Die Anzahl der Takte für einen Clip muss vor dem Aufnehmen festgelegt werden. Das ist eine Idiosynkratie, die man lernen muss: In der Clip-Ansicht wird erst mit dem Taktzähler (der große graue Echteck in der Kopfzeile) die Anzahl der Takte bis maximal 64 festgelegt. Bei aktiviertem Aufnahme-Schalter muss dann auf den Clip getippt werden, damit die gewünschte Taktanzahl übernommen wird. Die Anzahl der Takte wird direkt in der Clip-Übersicht angezeigt, was sehr praktisch ist. Der Clip selbst wird dann über „Halten‟, bis er weiß umrahmt ist, geöffnet und man kann mit dem Einspielen oder Editieren beginnen.

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Infinite Looper – Edit-Ansicht

Als Werkzeuge gibt es „Einzeichnen‟ (Stift) der Noten, die über ein Doppeltippen auch wieder gelöscht werden können, Verschieben (Koordinatenkreuz), die MIDI-Lautstärke (Schallwellen), die per vertikaler Fingerbewegung einstellt wird und Verlängern (Maßpfeil). Die Takte sind bisher nicht nummeriert, was sich aber noch ändern soll.

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Infinite Looper – Skalenzuweisung

Zum Einspielen gibt es eine scroll- und editierbare Bildschirm Klaviatur mit einer riesigen Auswahl an Skalen und einen Akkord Editor für zehn Belegungen. Zu jedem Grundton gibt ca. 30 wählbare Akkorde, die einer Taste zugeordnet werden können, inklusive Oktavlage und MIDI-Anschlagslautstärke.

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Infinite Looper – Mixer

Es gibt einen Mixer-Bereich, der bisher allerdings nur die Audiolautstärke und Panoramaeinstellung des internen Synth und der IAA-Instrumente. Eine Option zum Einstellen der MIDI-Lautstärke ist auch geplant. Die wichtigsten Funktionen von Infinite können per MIDI-Learn von außen gesteuert werden.

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Der eigentlich Clou von Infinite ist aber die Song-Sektion. Anfangs scheinen 6×8 MIDI-Clips nicht sonderlich viel. Doch können über die Funktion „Add Section‟ beliebige Clips zu einer „Strophe‟ eines Songs arrangiert werden. Das ist also viel flexibler als bei anderen Apps, bei denen immer nur eine Zeile der Matrix abgespielt werden kann, z.B. Korg Gadget und auch anders als bei DJ-Beat-Loopern, bei denen zwar auch beliebige Clips der Matrix abgespielt werden können, die aber keinen Song Modus besitzen wie z.B. Launchpad. iMachine 2 käme am nächsten dran. Mal abgesehen, dass diese Apps alle mit Samples und nicht mit MIDI hantieren.

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Infinite Looper – Loop

Direkte Konkurrenten wären also ModStep von AppBC und Apple Garageband, aber wie gesagt ist das für manche Aufgaben und Gemüter schon wieder zu komplex. Zudem kann Infinite noch mit dem Export des MIDI-Arrangements als MIDI-Datei und als Audiodatei überzeugen.

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Infinite Looper – Akkorde

Zur Zeit sind Funktionen wie Zoom, Kopieren, Einfügen, Auswählen von Noten und eine Nummerierung der Takte im Editor noch in Arbeit.

Doch selbst ohne diese ist Infinite Looper eine ebenso einfache wie äußert nützliche App, die gerade durch ihre Reduktion überzeugt und nicht der eigentlich Idee des Komponierens mit zu vielen Funktionen im Weg steht. Wer perfekt mit ModStep klar kommt, braucht Infintite wohl kaum noch zusätzlich. Doch seine Einfachheit und Übersichtlichkeit sind eben Trumpf und deswegen eine Empfehlung wert.

Chronium
von MN Signal Processing
€ 4,99, iTunes

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MNSP – Chronium

MN Signal Processing aka Fritz Menzer hat einen bunten geistigen Nachfolger zur einer Erstlings-Noise-App Logique Analogique, die wir zur Feier des Events im CURiOSUM vorstellen, herausgebracht. Beide folgen einem binären Sequencer (genauere Infos darüber gibt es im Oberkorn 3 Test bei Amazona von TobyFB  und hier im CURiOSUM).

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MNSP – Chronium

Die Spielfläche von Chronium besteht erst mal aus einem XY-Pad ,auf dem horizontal die Tonhöhen und vertikal die Klang-Presets angeordnet sind. Durch Tippen werden Noten-Loop-Kreise erzeugt, die auf der Oberfläche herumgeschoben werden können. Für die Loops gibt es zwei Spielweisen, die über das Halten des Kreis-Icons in der linken unteren Ecke umgeschaltet werden können. Einmal permanent und einmal nur solange ein Finger auf dem Bildschirm liegt. Es können bis zu sieben Loops auf einmal erzeugt werden.

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MNSP – Chronium – Notengewichtungen

Was die Kontrolle der Loops angeht, ist die binäre Sequenzierung eine vielschichtige und herausfordernde, aber vor allem interessante Angelegenheit. Jeder Loop hat dabei seine eigenen Einstellungen, die durch Tippen auf das Kreis-Icon zugänglich sind.
Der Sequencer besteht aus sieben bipolaren Gewichtungen von Notenlängen. Eine ganze Note unterteilt den Kreis in zwei Steps, eine halbe Note in vier Steps und so weiter bis zu 64 Steps pro Loop. Wobei die bipolare Ausrichtung bestimmt, ob die Note(n) in der ersten Hälfte (rechts von der Mitte) oder in der zweiten Hälfte (links von der Mitte) des Loops gespielt werden. Die Mitte-Null-Position steht dabei immer für die jeweils andere des Hälfte des Loops. Ein Doppeltippen auf einen Regler bringt ihn auf Null zurück.
Der Spaß beginnt aber erst damit so richtig, dass alle sieben Gewichtungs-Slider miteinander logisch verknüpft sind. Bewegt man einen Regler, wird er mit allen andern addiert oder subtrahiert. Die so erstellten Rhythmussequenzen haben einen starken Hang dazu, extrem schnell, extrem komplex zu werden. Mitdenken und Feinfühligkeit sind also angesagt.

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MNSP Chronium – Threshold-Kreise

Für die tonalen Aspekte gibt es fünf bipolare Threshold-Kreise. Ein dezenter Farbverlauf zeigt an, ob die Einstellungen der Gewichtungs-Regler über dem Threshold-Kreis aktiv sind (rechts von der Mitte) oder darunter (links von der Mitte).
Der rote Kreis setzt Akzente auf die Noten, der türkisfarbene Kreis bestimmt den Schwellenwert für eine Transponierung der Note um eine Oktave nach oben, während ein Überschreiten des Schwellenwerts des grünen Kreises die Note um eine Oktave nach unten transponiert.
Der gepunktete weiße Kreis gibt den Schwellenwert an, ab dem die Note gespielt wird, wenn die Gesamtsumme ihrer Gewichtung unter der gepunkteten Linie liegt. Der weiße Kreis bewerkstelligt das Gegenteil, d.h. die die Note gespielt wird, wenn die Gesamtsumme ihrer Gewichtung über dem weißen Schwellenwert liegt.
Das hört sich alles verwirrend und kompliziert an, macht aber der Praxis viel Spaß und bringt einen auf nette Ideen. Ein bisschen Chaos einzuladen ist immer noch einer der mächtigsten Tricks bei Kompositionsblockaden und ab Version 1.3 gibt es auch Audiobus Unterstützung. Sehr cool wäre noch, wenn Chronium seine Daten auch als MIDI ausgeben könnte.

Chronium unterstützt auf iPhones auch 3D-Touch zur Kontrolle von Parametern wie Modulationstiefe oder Filter. Bei iOS-Geräten ab einem A7 Prozessor lässt sich die Performance auch als Video aufnehmen oder als 32 Bit Audiodatei exportieren.

Forum
  1. Profilbild
    AQ  AHU

    Schon irgenwie K(C)urios, da bedankt sich der Markus bei seinen Lesern für zum ein Jährigen Jubiläum von CURiOS… Nein, wir dürfen uns bei Dir bedanken! Was Du mit dieser Serie leistest ist Exabyte-mässig!
    Einfach nur DANKE!

  2. Profilbild
    TobyB  RED

    Happy Birthday M,

    der Stepsequencer ist ja der Knaller da „werkelt“ ein guter alter 74393 drin. Ich weiss nicht wie Tom Carpenter den Oberkorn aufgebaut hat, aber viel anders ist der mal nicht. Wobei mit der diskreten binären Steuerung ist das eher ein kleiner Megacity. Die Steuerung über die binären 2-4-8-16 ist dermassen eingängig. Warum wird das so wenig eingesetzt? Zu Einfach?

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Hallo Dilux,

        ja echte Freunde klatschen nie auf 3 ;-) Aber im Prinzip kommt bei 4/4 die Kick auf 1-5-9-13 usw. Roll von 25-31 ;-) Crash auf 16/32/64/128/256. Ist ja nicht so als ob ich im Kopf mit 0 und 1 rechne, auch nicht links oder rechts rotierend ;-)

        Die binäre Steuerung hat gegenüber der linearen, für mich Vorteile. Markus zeigt das ja im Artikel auf. Und deswegen gabs für den Oberkorn3 einen Daumen hoch.

        Nerdig ist der 74393 und sein Verwandter 74395 mit dem hab früher Steuerungen für Lichtanlagen gebaut. Das man mit denen auch Sequencer bauen kann, kam mir erst wesentlich später.

        Grüße

        • Profilbild
          dilux  AHU

          da fällt mir ein, mit einem siemens logikmodul und logo müsste man doch auch einen sequencer basteln können, oder?

          • Profilbild
            TobyB  RED

            Hallo dilux,

            die Frage ist mit welchem Modul. Es gibt ja welche mit Schalt und welche mit Spannungsausgang. Mit Logo ist das nun kein Thema. Was tricky wird ist die Synchronisierung gegen externe Zeitimpulse mit und ohne Midi. Midinoten lassen sich relativ einfach umsetzen, Den von Markus gezeigten Prototypen bekommt man damit hin.

            Grüsse

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