CURiOS iOS Musikmagazin #15: Alles über Audiobus 3 für iPad und iPhone

31. Mai 2017

CURiOS #15: Audiobus 3, Midiflow (AB3-Plug-Ins)

Inhalt:

EDiTORiAL: Push, Turn, Move – Die Hardware-Design-Referenz?

NEW HARDWARE  (Seite 2)

  • Modulation Pedal – von Postive Grid

NEW APPs (Seite 3) Die besten neuen Apps für Musiker

  • BandShift – von VirSyn
  • Accordo – von Charlie Lesoine
  • Looperverse – von Retronyms Inc
  • Nocturne MIDI Recorder – von forScore, LLC
  • LF Recorder PRO – von Oskar Lisiecki
  • 28×28 – von Frederic Font Corbera
  • pttrN for drummers – von Didier Ottaviani
  • midiFILTr-VS – von Arthur Kerns
  • midiFILTr-VF – von Arthur Kerns
  • Strike Pad von Jian Wang
  • BeatMakerHD 2 – von CREATELEX LLC
  • MDDX2: Performance Tool for Reface DX – von Confusion Studios LLC
  • MDDX1: Voice Editor for Yamaha reface DX – von Confusion Studios LLC
  • Oracle – For The Prophet 12 – von Marcos Kohler
  • PRFORM – von DesignByPaul

NEW APPs (Seite 4)

  • RhythmGame – von FunkyDrumTutor
  • Warm Distortion von – Aleksandar Mlazev
  • Resonator Audio Unit, AUv3 – von Aleksandar Mlazev
  • Loop Up-Sing,Record – von Anzhela Kravchuk
  • ChordFlow – von Dmitry Klochkov
  • midiFILTr-PG Probability Gate MIDI Effect, AB3 – von Arthur Kerns
  • ScaleTracks – von Benjamin Andrew
  • Edity-Audio – von Anzhela Kravchuk
  • Stravinski – von Per Loenicker
  • STEPS – MIDI Sequencer – von Reactable Systems SL
  • Concentric Rhythm – von Jeff Holtzkener
  • Future Drummer – von Luis Martinez
  • V-remote – von James Hewgill
  • Unique for iPad – von Sugar Bytes GmbH
  • Audio Mixer Pro – von Qiao He
  • Rytmik Ultimate Complete – von CINEMAX

iM FOKUS (Seite 5)

  • Audiobus 3 – von Audiobus
  • Midiflow – MIDI-Plug-Ins – von Johannes Doerr
    (Keyboard, Motion, Splitter, Limiter, Scales, Randomzier, Transposer, Adapter)

TiPS & TRiCKS (Seite 6)

  • 32 Bit Apps retten

CURiOSUM (Seite 7)

  • Quantum VJ HD – von Alexander Zolotov
  • K Machine – von Dominique Baillot

LiNKS (Seite 8)

  • CURiOS Ausgaben 1-14

Willkommen zu CURiOS #15 und damit zu „Die besten Apps für Musiker“

Ich schreibe nun schon seit 2009 über das Musikmachen mit iOS. Das Ganze hat angefangen mit einem iPod Touch 2, der immer noch in Benutzung ist. Schon ein kleine Ewigkeit in Computergenerationen gerechnet. Seit damals wurde iTouch-Musik ein fester Bestandteil meines Live-Setups mit all seinen „Make‟- und „Break‟-Momenten. Glücklicherweise überwiegen die „Make‟-Momente um ein Vielfaches. Das bringt einen natürlich auch dazu, sich mit der Benutzerschnittstelle der Apps auseinanderzusetzen. Einige Paradigmen von Maus und Tastatur oder MIDI-Controller funktionieren auf dem Touchscreen gar nicht, einiges is vergleichbar und anderes besser. Das ließ mit der Zeit die Idee entstehen, meine Beobachtungen in eine Interface-Design-Fibel für Touchscreen zusammenzufassen, denn seit 2009 machen Entwickler immer wieder die gleichen Fehler und andere fantastische Ideen werden viel zu wenig aufgegriffen. Auch wenn der Mut sich beim Interface-Design von Hardware- und Desktop-Vorbildern zu lösen deutlich zugenommen hat, ist da immer noch deutlich Luft nach oben. Die Idee lag schon eine ganze Zeit in der Pipeline, aber gerade jetzt wurde sie wohl ziemlich obsolet.

Grund ist das Kickstarter-Projekt „Push Turn Move‟, das am 22. Mai 2017 endete. Das Buch eines dänischen Designers, der sich aufgemacht hat, das Interface-Design der meisten elektronischen Musikinstrumente zu analysieren, darzulegen und zu hinterfragen. Angefangen vom Theremin, über Buchla, „den Japanern‟, bis zu Keith McMillen oder Teenage Engineering und natürlich auch mit einem ausgiebigen Teil über iOS und Touchscreen. Eine kurze Kommunikation mit Autor Kim Bjørn ergab, dass wir bei dem Thema auf derselben Wellenlänge sind. Das weckt zumindest bei mir schon mal Zuversicht.

Gearporn ist bei diesem Thema unvermeidlich, dass dieses Projekt aber kein dumpfes Bilderbuch wird, dagegen verwehrt sich der Autor schon im ersten Eintrag der F.A.Q.:
– Frage: „Is this just a coffee table book with pretty photos of gear?‟
– Antwort: „Of course we want to make a visual engaging book, however the ambition goes beyond that: The book provides a categorization of gear and explores the functional, artistic, philosophical and aesthetic world of user interfaces in the context of making and performing of electronic music.‟

Wie sehr das Buch in die Tiefen von Interface-Design in den bisher bestätigten 350 Seiten hinabsteigen wird, bleibt noch bis Ende September abzuwarten und ich hege eine gewisse Skepsis, dass das Buch „Fachhochschulansprüchen‟ genügen wird. Wenn das Buch aber auch nur die Hälfte von dem liefert, was es verspricht, wage ich die Prognose, dass es sich zur einer Referenz, wenn nicht gar Pflichtlektüre auf diesem Themengebiet entwickelt.

Das Buch „Push Turn Move‟ ist, abseits von allem unterschwelligen Edorsement meinerseits, (hoffentlich) die Erfüllung eines lange gehegten Wunsch zu einem Thema, für das mein Herz schlägt: Elektronische Musik, die für sich selbst einstehen kann.

Forum
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    Tyrell  RED 11

    Wow – habe gerade die neue Ausgabe komplett gelesen – was für ein Monster!!! Lieben Dank. Vielleicht fange ich doch noch mal irgendwann an auf iOS zu produzieren ;-)

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