CURiOS iOS Musikmagazine #8 – Musiker Apps für Tracks und fürs Studio

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In unserem Beispiel erstellen wir einen einfachen Ringmodulator mit einem Audioeingang für den Carrier und regelbarer Frequenz des Modulators.
Der Patch hat drei Bedienelemente „Vol.Eingang‟ für die Lautstärke des Audiosignals, „Mod-Frequenz‟ für die Oszillationsgeschwindigkeit und „Vol.Modulation‟ für die Amplitude der Modulation durch den Oszillator. Über einen Rechtsklick auf die Regler können deren Eigenschaften (Properties) Verändert werden. So ist die Parameterlaufweite für die „Vol.‟ Regler zwischen 0 und 1, was Pd automatisch als Fließkommazahlen deutet. Die Frequenz des Modulators ist hier zwischen 0 Hz und 5000 Hz festgelegt.

Da der Ringmodulator drei Bedienelemente hat, benötigen wir auch drei Regler im MobMuPlat-Editor.

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MobMuPlat – DOC-Ansicht

Der Editor besteht aus vier Funktionsseiten. Die erste ist „Doc‟. Hier wird zunächst die Pd-Datei ausgewählt, auf die sich der spätere MobMuPlat-Patch beziehen soll. Dann kann festgelegt werden, welches Größenformat und Verhältnis die Benutzeroberfläche haben soll. Es gibt bisher jedoch nur vier Presets für iPad, iPhone sowie hohe wie breite (Android) Tablets, in Landschafts- und Portraitorientierung. Der MMP-Patch kann mehrere Seiten umfassen.

iOS Studio Apps

MobMuPlat – ADD-Ansicht

Unter „Add‟ finden sich die verfügbaren Bedienelemente, darunter Regler, Taster, XY-Felder und andere. Erstellen Sie also drei Slider auf dem Arbeitsbereich des Editors und fügen Sie ebenfalls noch drei Labels hinzu, um die Regler zu benennen.
Kleiner Tipp am Rande: Der Editor fügt neue Elemente in der Farbe des zuletzt gewählten Elements hinzu. Das kann viel Arbeit sparen.

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MobMuPlat – LABEL-Ansicht

Labels können auch dazu benutzt werden, Werte auszugeben und durch das Hinzufügen mehrerer Ebenen können auch komplexe Anzeigen und Beschriftungen erstellt werden. Danach gehen Sie weiter zur „Prop‟-Seite.

Forum
    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Markus,

      mir wäre es lieber gewesen Korgs iDs-10 wäre bei der Wahl des Gerätes nicht so divenhaft. IPad3 nicht mehr zu unterstützen aber die kleineren neuen Airs der nachfolgenden Generationen ist witzlos, zumal von der Performance die App das Ipad nicht ausreizt. Mit Gadget und iM1 schon. Das Fehlen einiger Funktionen aus der DS-10 Variante hat mich nach dem ersten Start doch sehr enttäuscht. Korg liefert hier nicht grade ein Highlight ab. Vielleicht ist die Erwartungshaltung auch zu hoch.

      PS: 3 Sterne :-)

      • Profilbild
        Markus Schroeder  RED

        Ich nehme mal an das ist ein Fehler, der später noch ausgeräumt wird. Die Geräteeinschränkung ist wirklich sinnlos.

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