Wavetables neu gedacht
Dawesome Kontrast will das Thema Wavetables auf eine völlig neue Weise angehen. Anstelle von Kolonnen digitaler Cyclic Waves werden hier Schwarz/weiß-Bilder eingesetzt, wodurch die Handhabung deutlich einfacher und intuitiver sein soll.
Dawesome Kontrast – ein neuer Weg für Wavetables
Klassische Wavetable-Synthesizer zerteilen Audio in eine Anzahl von „Slices“ die dann wie an einer Perlenschnur aufgereiht werden, um sie durchfahren zu können. Kontrast geht einen anderen Weg. Die Wavetables werden hier durch eine Graphik mit Grauabstufungen dargestellt.
Die Abfolge wird mit sogenannten Shapes durchgeführt, die in bestimmten Bahnen die Graphik scannen. Dawesome spricht von einem „ganzen Zoo“ verschiedener Shapes, die einfache bis hochkomplexe Formen haben: Kreise, Spiralen, Blumen, Chaotisch usw. Für die gewählte Shape lassen sich Position, Rotation, Winkel, Geschwindigkeit etc. bestimmen, wie und wo die Graphik gescannt wird.
Auch ein Import von eigenen Fotos, Graphiken oder selbst gestalteten bzw. gemalten Bildern ist möglich, um sie als Wavetables zu verwenden.
Zur weiteren Bearbeitung gibt es eine Filtersektion mit unterschiedlichen Algorithmen, wie sie auch aus anderen Plug-ins des Entwicklers bekannt sind. Zur Modulation sind mehrere Hüllkurven, LFOs und weitere Quellen vorhanden. Ebenso gibt es einen integrierten Step Sequencer. Außerdem unterstützt das Plug-in den MPE-Standard.
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Pro Preset lassen sich Effekte in fünf Slots aufrufen. Zur Wahl stehen u.a. Reverbs, Delays, Chorus, Granular, MicroLooper, Phaser, Compressor, OTT. Der Klangcharakter des gesamten Plug-ins lässt sich mit den Modi Vibe, Fat und Bite schnell anpassen.
Dawesome Kontrast wird voraussichtlich ab Anfang Oktober verfügbar sein. Zur Einführung gilt der Sonderpreis von 89,- US-Dollar, danach wird das Plug-in 149,- US-Dollar kosten.






























Ok, das Promovideo sieht aus wie eine Botschaft aus dem All, aber macht das Teil unglaublich interessant! Der Klang und die Optik sind jedenfalls wirklich faszinierend. 🖖 Klangbeispiele bräuchte ich allerdings mehr um einschätzen zu können, ob es für mich einsetzbar ist.
@Filterpad Stimmt .. erinnert doch ein wenig an „Arrival“ von 2016 :-)
Auf jeden Fall sehr interessant.
@Holk Ja total, auch der Einführungspreis geht klar. Nicht billig, aber klingt fair.