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Dehli Musikk Overtonium bringt euch 32 Teiltöne im direkten Zugriff
Dehli Musikk Overtonium ist ein kostenloser Additiv-Synthesizer, der 32 Teiltöne wie die Kanäle eines Mischpults anordnet. Jeder Kanal ist ein Sinusoszillator, der an eine Harmonische der gespielten Note gekoppelt ist und eigene Stimmung, Hüllkurve, Modulation und Panorama besitzt.
Die Merkmale im Überblick
- 32 Sinus-Partials plus ein separater Rauschkanal für unbestimmte Klanganteile
- Pro Kanal eigene Regler für Stimmung, Hüllkurve, Tremolo, Tonhöhenmodulation, Velocity, Aftertouch, Panorama und Pegel
- Zentrale TUNE-Funktion: Jedes Partial wird stufenlos zwischen der gleichstufigen Position und dem exakten ganzzahligen Obertonverhältnis verschoben. Am reinen Ende verschmilzt der Klang zu einem Timbre, am gleichstufigen Ende zerfällt er zu einem Akkord.
- Inharmonischer Stretch, getrennt von der Stimmung der Tastatur
- Sechs Tastaturtemperierungen auf beliebigem Grundton: gleichstufig, rein, pythagoräisch, Viertelkomma-Mitteltönig, Werckmeister III und Young, bei einem Kammerton zwischen 415 und 466 Hz
- DRIFT lässt jedes Partial leicht wandern, inspiriert von der Bandinstabilität früherer Kassetten-Instrumente des Entwicklers
- MPE-Unterstützung mit Pitchbend und Druck pro Note
- Effekte mit Echo und Hall, die jeweils aus drei Charakteren wählbar sind, darunter Tape-Echo sowie Raum-, Platten- und Federhall
- Standardmäßig acht Stimmen, die laut Entwickler etwa 7 % eines Prozessorkerns beanspruchen
- Mehr als 30 Werkspresets, darunter „Just Saw“ und „Equal Saw“, die sich nur im TUNE-Regler unterscheiden
- Open Source unter der AGPLv3, gebaut mit JUCE 9, der Quellcode liegt auf GitHub
Verfügbarkeit
Dehli Musikk Overtonium ist in Version 1.10.1 vom 30. September 2026 kostenlos erhältlich. Die Software steht unter der AGPLv3. Overtonium ist für macOS, Windows und Linux erhältlich. Unter macOS stehen VST3, Audio Unit und Standalone zur Verfügung. Mindestvoraussetzung ist macOS 10.13 auf Intel-Macs und macOS 11.0 auf Apple-Silicon-Macs. Unter Windows laufen VST3 und Standalone, unter Linux VST3, LV2 und Standalone.
Overtonium auf YouTube
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bin positiv überrascht von den Klangbeispielen – kostenlos, Open-Source und MPE sind ne tolle Kombo!
Hat mich spontan an den Dtronics DT7 bzw. den Jellinghaus DX Programmer erinnert..
Und ein gutes Beispiel wie eine GUI für ein VSTi nicht aussehen darf….🙁
@AntonAmazona Ist halt die Frage, wie man das besser machen sollte, immerhin kann man so jeden Parameter jedes Partials direkt sehen und verändern. Das wird dann eben schnell unübersichtlich, weil man so viele Bedienelemente hat.
@ollo Da hast Du sicherlich recht. Und die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Ich könnte mir so eine Art „Easy Edith Page“ vorstellen, die den schnellen, übersichtlichen Zugriff auf die wichtigsten Parameter gewährleistet.
Wer dann tiefer einsteigen möchte, kann sich ja dieses Reglermonster antun.
Die Klangbeispiele sind echt beeindruckend. Werde ich auf jeden Fall anchecken. Von der Beschreibung her dachte ich erst: „Na toll, quasi ne Monster-Hammond-Orgel“, aber die Sounds sind ja mal so gar nicht „Hammond“. 😅