Die fünf besten Plug-ins in Cubase
In den Anfängen von Pro Tools und später Cubase VST (und Kollegen) wurden nur sehr wenige Plug-ins mitgeliefert. Und das, was da mitgeliefert wurde, war meistens eher mittelmäßig – für damalige Verhältnisse. Umso bemerkenswerter ist es, was heutige Software-Hersteller an Plug-ins mitliefern. Das relativiert bei praktisch allen (großen) Sequencern und Audio-Editoren den Anschaffungspreis deutlich. Im folgenden Artikel habe ich euch die 5 besten Steinberg Cubase Pro 14 Plug-ins zusammengestellt.
Inhaltsverzeichnis
Steinberg Cubase Pro 14: Revelation
Reverb, auf gut Deutsch Hall, war schon immer so ein Thema für das ambitionierte Heimstudio (und nicht nur da). Besonders in Zeiten vor Plug-ins und „Mixing-in-the-box“ hatten die meisten von uns ein Effektgerät im Rack, das eine Mark mehr gekostet hat, und dafür vernünftigen bis guten Reverb – sprich Hall – unter dem Frontpanel zu bieten hatte.
Diesen Hall hatten wir dann auch nur einmal und nicht beliebig oft, wie durch das Laden einer weiteren Plug-in-Instanz heute problemlos möglich ist. Waren zwei oder mehr gute Reverbs gefragt, musste einer auf Band (oder Harddisk) aufgenommen werden, so dass das Schätzchen wieder für neue Aufgaben zur Verfügung stand. Ja, die ersten Sequencer mit Audio-Plug-ins boten zwar oft auch Hall im Plug-in-Pool, aber das war meist Spielzeug, kein Werkzeug. Wer erinnert sich noch an Espacial aus den Cubase VST-Zeiten? Eben!
Cubase Pro 14 liefert heute gleich zwei ordentliche klingende Hall-Plug-ins mit: Revelation und Reverence. Beim ersten handelt es sich um einen algorithmischen Reverb, der wirklich gut klingt und sich flexibel anpassen lässt. Zum zweiten komme ich weiter unten. Ich bin mir sicher, dass dieses Plug-in den einen oder die andere vom Besuch im Online-Store des Plug-in-Dealers des Vertrauens vereitelt hat.
Revelation bietet dieselben Parameter wie das bei Vertretern üblich ist, die für so manchen Euro extra zu erstehen sind. Klanglich ist es mit den Marktbegleitern auf Augenhöhe. Als Einschränkung könnte gesehen werden, dass es „nur“ einen Algorithmus für die Erzeugung des Reverb-Signals gibt und keine angepassten für verschiedene Raumtypen (Hall, Church, Plate, Room etc.).
Aber bitte nicht vergessen: Das Plug-in ist bei Cubase einfach dabei und klingt besser als die Stock-Reverbs vieler Mitbewerber und besser als einige Angebote im unteren (dreistelligen) Preissegment des Plug-in-Marktes.
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Die Nachhallzeit lässt ich für Höhen und Bässe getrennt anpassen, ebenso lässt sich die Struktur der Hallfahne (dem, was nach den Early-Reflections kommt) recht flexibel gestalten: Raumgröße, Nachhallzeit, Shape und Delay des Nachhalls (nicht Predelay) lassen sich unabhängig voneinander regeln.
Übrigens: Die Größe (Size) der Erstreflexionen lässt sich ebenfalls getrennt regeln. Für eben diese Early-Reflections sind auch verschiedene Modelle ladbar.
Klanglich geht das Plug-in absolut in Ordnung und kann bei amtlichen Produktionen eingesetzt werden. Ob als „Haupthall“ muss jeder selbst entscheiden, ich habe dieses Plug-in eine Zeit lang in praktisch jedem Projekt genutzt, heute aber immer noch regelmäßig.
Wer „mehr“ will, muss hier merklich in die Tasche greifen. Wobei erst einmal klar sein sollte, was mit mehr gemeint ist: mehr als Stereo? Mehr als ein Algorithmus (also auch welche für Room, Hall etc.)? Besserer Klang? Mehr Features/Optionen? In jedem Falle sind dann erstmal ein paar Euro fällig.
Was etwas schade ist: Steinberg Cubase Pro 14 unterstützt Surround-Formate und 3D-Audio (Dolby Atmos), leider kann Revelation hierbei nicht mitspielen. Da ist allerdings auch der Markt der Drittanbieter deutlich lichter als für den reinen Stereobetrieb.
Steinberg Cubase Pro 14: Reverence
Zwar schon länger in Cubase Pro dabei, aber praktisch die komplementäre Ergänzung zum rein algorithmischen Hall ist der in Cubase (und Nuendo) integrierte Faltungshall. Dieser hört auf den Namen Reverence.
Oberflächlich betrachtet ist Reverence eine einfache Angelegenheit. Um einen Faltungshall nutzen zu können, werden entsprechende Impulsantworten und ein Plug-in (oder Gerät) benötigt, das diese „abspielen“ kann. Da Faltung ein gut beschriebener und umsetzbarer Prozess ist, sollten hier bei keinem Anbieter große Überraschungen auf uns warten.
Es gibt kostenlose Convolution-Plug-ins, die keinerlei Parameter bieten, entsprechend also nur das Laden unterschiedlicher Impulsantworten gestatten. Reverence geht hier einen Schritt weiter und bietet noch etliche Parameter, aber der Reihe nach.

Reverence bietet einiges an Impulsantworten. Alle mit SR sind für den Surroundbetrieb (4.0) ausgelegt.
Prinzipbedingt ist Faltungshall unflexibel, zumindest verglichen mit den algorithmischen Kollegen. Die Raumantwort muss so genommen werden, wie diese nun eben ist. Das Predelay und ein einfacher EQ können noch recht simpel umgesetzt werden, wenn allerdings die Struktur der Early-Reflections (die Teil der Impulsantwort sind) verändert werden soll, wird’s knifflig.
Das Verändern der Nachhallzeit ist hingegen mit Time-Stretching gut zu bewerkstelligen, die mögliche Artefaktbildung – wie diese beim Time-Stretching eben auftreten kann – könnte hier ebenso entsprechend negativ ins Gewicht fallen.
Reverence bietet hier etliche Eingriffsmöglichkeiten, die klanglich gut funktionieren. Es werden einige Impulsantworten mitgeliefert, worunter auch einige Perlen zu finden sind. In dem großen Bruder Nuendo werden noch etliche mehr mitgeliefert, darunter auch viele, die im Post-Pro-Sektor durchaus sehr hilfreich sind (wie Hotelzimmer, Aufzug etc.).
Wer eigene Impulsantworten aufnimmt, kann diese bequem in Reverence laden. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster, aber für die meisten Nutzer von Faltungshall dürfte Reverence ausreichen, da ja sehr einfach neue Impulsantworten nachgeladen werden können. Entweder welche aus eigener Herstellung oder eben welche Dritter.
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Klar: Etliche kommerzielle Plug-ins dieser Kategorie bieten noch deutlich mehr Optionen, aber dafür muss man auch einiges investieren. Der Hammer dabei ist, dass Reverence Surround unterstützt (4.0) – leider aber nicht 3D/Dolby Atmos!
Steinberg Cubase Pro 14: Frequency 2
Für mich ein klarer Kandidat für die besten Steinberg Cubase Pro 14 Plug-ins ist Frequency. Zugegeben, einen Equalizer schlicht Frequency zu nennen, mag nicht die kreativste Leistung der Steinberger gewesen sein, jedoch kümmern mich die Namen meiner Werkzeuge recht wenig. Ich würde diesen EQ auch nutzen, wenn dieser Liselotte, Herbert oder Kartoffelsuppe hieße. (Nein, das war keine Aufforderung, liebe Entwickler!)
Einer meiner Studenten äußerte sich neulich dahingehend, dass er nicht verstünde, was an einem Equalizer so besonders wäre, es gäbe doch genügend hochwertige und kostenlose Projekte zu diesem Thema. Das mag sein, aber manche unter uns wollen auch einen Equalizer, der einen ganz speziellen eigenen Sound mitbringt oder andere spezielle Features bietet.
Zugegeben, zu dieser Fraktion gehöre ich nur bedingt. Ich mag Equalizer, die praktisch keinen eigenen Klang haben. Es mag sich jeder selbst zusammenreimen, wie nah wir diesem Ziel gekommen sind und evtl. noch kommen mögen – das wäre aber eine andere Sache.
Frequency 2 ist ein „simpler“ Equalizer, der keinen starken/typischen Sound mitbringt oder versucht einen Vintage-EQ nachzubilden. Er bietet mit acht Frequenzbändern eine ganze Menge an Eingriffsmöglichkeiten in nur einer Instanz. Er besitzt keine eigene Lowcut/Highcut-Sektion, sondern integriert diese Funktion in den „regulären“ Frequenzbändern. Ob das nun ein Vorteil bzw. Nachteil oder einfach nur egal ist, muss jeder für sich individuell entscheiden.
Frequency 2 lässt sich sehr kreativ einsetzten und verbiegen, top. Der maximale Q-Faktor von 20 fällt positiv auf, da so recht präzise auf einzelne Frequenzbereiche eingegangen werden kann. Ginge der Q-Faktor Richtung 100, wäre der Frequency 2 ein sehr fein einstellbares Notch-Filter.
Die maximale Flankensteilheit von Lowcut und Highcut beträgt 96 dB pro Oktave. Das entspricht der 16. Ordnung, damit kann auch eine Störfrequenz nahe des Nutzsignals gut entfernt werden. Das bieten in der Form wenige Vertreter der kostenpflichtigen Alternativen. Der Frequency 2 kann also durchaus präzise zu Werke gehen, sehr schön.
Der Phasengang bei einer solchen Filterordnung kann allerdings zum Problem werden, dafür ermöglicht es dieser EQ, in den Linear Phase Processing-Modus geschaltet zu werden. Dabei soll der Phasengang stets linear bleiben. Zugegeben, nachgemessen habe ich das nicht.
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Spannend für so manche und manchen unter uns ist die Tatsache, dass alle acht Bänder auch als dynamischer EQ genutzt werden können. Damit lassen sich individuelle DeEsser bauen und diverse andere Dinge mehr, das Thema dynamischer EQ würde den Rahmen dieses Textes deutlich sprengen.
Dabei muss zwar auf die Linearphasigkeit verzichtet werden, das ist jedoch zu verschmerzen. Spannend ist zudem, dass dieser Dynamikmodus mit bis zu acht Sidechain-Kanälen aufwarten kann, sehr flexibel!
Wer auf M/S-Processing steht, kommt bei Frequency 2 voll auf seine Kosten. Das kann das Plug-in von Haus aus. Frequency ist nicht nur in Cubase und Nuendo zu finden, sondern steht auch in WaveLab zur Verfügung. Nochmal, dieses Klang- und Feature-Angebot kostet beim Dritthersteller auch mal einen dreistelligen Betrag.
Steinberg Cubase Pro 14: Retrologue 2
Der virtuelle Analog-Synthesizer Retrologue 2 fristet in Cubase oft ein etwas verstecktes Dasein, meiner Meinung nach vollkommen zu Unrecht. Er bietet drei Oszillatoren, dazu einen Sub-Oszillator und einen Noise-Generator, ganze vier LFOs sowie drei Hüllkurven. Eine davon ist mit dem Filter und eine mit dem Pegel verbunden. Die dritte ist flexibler nutzbar.
Eine Modulationsmatrix, eine umfängliche Filtersektion sowie interne (gut klingende) Effekte runden den ersten Eindruck sehr positiv ab. Das hört sich üblich und wenig bahnbrechend an. Das stimmt natürlich. Virtuelle Analogsynthesizer dieser Art gibt es in großer Zahl.
- Der Arpeggiator
Allerdings ist das gute Stück klanglich nicht zu verachten, gerade die Filter. Logischerweise gibt es viel Besseres, sofern das Portemonnaie entsprechend locker sitzt. Diese kostenpflichtigen Synthesizer haben aber immer mehr Features und mehr CPU-Hunger. Retrologue 2 ist im Übrigen auch einzeln für 100,- Euro zu erstehen.
Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, sollte die Presets in Augenschein – oder genauer – in Ohrenschein nehmen. Eine bekannte Webvideo-Plattform bietet etliche Videos von Steinberg-Evengalists (wie beispielsweise Dom Sigalas), die zeigen, was in diesem Plug-in steckt.
Übrigens, auch der Arpeggiator, der mehr als „Up-and-down“ kann, steigert Wert und Nutzen dieses Plug-ins.
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Steinberg Cubase Pro 14: SuperVision
Bei meinen Projekten habe ich gerne stets alles gut im Blick, auch was Pegel und Frequenzverteilung angeht. Dafür bedarf es präziser Messinstrumente, entweder in Hardware- oder Software-Form.
Für RME-User ist DigiCheck eine echte Gratis-Alternative, für Cubasianer (und Nuendoiker) haben die Hamburger SuperVision aus der Taufe gehoben. Das Plug-in bietet eine vollständig individualisierbare Oberfläche:
Die Messinstrumente können frei angeordnet werden, so wie es der eigene Gusto möchte. Oben Spektrumanalyzer, unten links Pegelmessgerät, rechts daneben die Loudness-Werte, alles möglich.
Die Bandbreite an Optionen ist groß. So lassen sich in SuperVision auch VU-Meter, Pegel-Histogramme, Loudness-Kurven, Korrelationsgradmesser, Goniometer, Timecode, PPM, Analyzer, Loudness Meter (auch die Integrated, ShortTerm und Momentary-Werte) und weitere Dinge anzeigen. Das können nicht mal alle Kollegen der Bezahlkategorie! Auch die Farbgebung ist anpassbar.
Etwas schade ist, dass die Einteilung und die Ballistik der Meter nicht anpassbar ist (wie bspw. an die DIN 45406 – man merkt, dass ich „alter“ ARD-Hase bin?)
- Flexibel
- 7.1.4-Mischung in SuperVision
Das Anpassen an das Verhalten und die Rasterung anderer Meter ist dabei keine Spielerei, sondern erleichtert das Arbeiten mit Pegeln erheblich, da so die Messergebnisse erst vergleichbar werden. Das verhält sich ein wenig wie die Nutzung des imperialen und des metrischen Systems. Vergleichbarkeit der Werte ist erst gegeben, wenn die Basis der Datenerhebung identisch ist. Wenn Steinberg hier nachbessern würde, würde SuperVision nochmal in einer ganz anderen Liga spielen.
Denn Surround und Dolby Atmos (3D Audio/Immersive Audio) kann das gute Stück! Ja, wir können uns beispielsweise das Spektrum für alle Kanäle einer Dolby Atmos-Mischung anzeigen lassen oder auch nur eine summierte Version davon, schön flexibel. Welche Drittanbieter können all das? Genau, sehr, sehr wenige.
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Frequency2 ist bei mir immer der Standard-EQ, der kommt praktisch in jedem Projekt zum Einsatz.
Die Cubase Stock-Plugins haben sich inzwischen wirklich gemacht! War Retrologue zu Beginn an eher noch ein schlechtes Beiwerk, so ist Retrologue 2 ein Top Softwaresynthesizer nach analogen Vorbild(ern). Da können selbst simplere VSTs von Drittanbieter nicht unbedingt mithalten. Auch die bedienung ist relativ selbsterklärend. Zu SuperVision: Vermutlich das einzigste Plugin was in Größe, Plugins innerhalb des Plugins, div. Einstellungen und farblich mehr oder weniger komplett frei konfigurierbar ist. Auch einer der wenigen Stock-Plugins, bei dem ich mir ein Preset erstellt habe mit meinen wichtigsten Funktionen. Einmal nach Bedarf erstellen und abspeichern – fertig! Ein Dorn im Knie ist bei mir nachwievor HaLion: Die Klänge sind in meinen Augen nicht mehr up-to-date und auch sonst klingt er meiner Ansicht nach nicht gut. Jedesmal wenn ich davon etwas benutze habe ich es schwer bereut. Das kann es eigentlich nicht sein bei so einem großen Sampleplayer. Zum Beispiel solche Pakete wie Verve: Piano unterlegt mit Streicher! Wer braucht so etwas? Mindert qualitativ nur beide Instrumente an sich, weil sie miteinander mixtechnisch fungieren müssen. Eins der besten und gleichzeitig kleinsten Stock-Plugins ist der Envelope-Shaper: Eine HiHat klingt billig und trocken? Ein wenig planlos an den 4 Reglern rumdrehen und eure HiHat wird rotzig, saftig, schwermetallisch und durchsetztungsfähig wie der Klang eines Schmiedes beim bau eines Schwertes – Ausprobieren angesagt!
Na ja, ich bin da nicht ganz so euphorisch!
Alle VSTi brauchen dringend ein Facelift, von frei skalierbar bis optisch ansprechender (durchweg ü20 Jahre alt).
Halion ist von der Bedienung her, der schlechteste Sampler/player von allen Bekannte (wie Cubase, unübersichtlich und überladen)…im ernst, um zu den Effekten zu kommen, muss ich mich durch eine Baumstruktur hangeln!?
Die VSTfx machen sich allmählich und trotzdem, wenn ich sehe was man von kleinen Klitschen wie TAL-Audio oder Valhalla, für wenig Geld bekommt, frage ich mich, warum ein Konzern wie Yamaha/Steinberg, da qualitativ hinterherhängt.
Die Cubase Stock-Plugins haben sich über die Jahre erheblich verbessert. Waren sie noch vor Jahren selbst für den semiprofessionellen Bereich unbrauchbar, so kann man heute ganz gut mit ihnen arbeiten. Sehr gut gefallen mir die Dynamics-Plugins (Maximizer, diverse Kompressoren) und auch der Faltungshall Reverence, sowie die VST-Instrumente Retrologue, Padshop, Groove Agent and Halion. Da braucht sich Cubase vor der Konkurrenz nicht verstecken.
Das algorithmische Reverb ist jetzt zwar brauchbarer, aber kann meiner Meinung nach klanglich nicht mit den Reverbs von Universal Audio, Exponential Audio Phoenix, Relab LX480, Valhalla Reverbs, Eventide etc. mithalten. Als Ergänzung zu anderen hochqualitativen Reverbs ist es aber durchaus zu gebrauchen.
Auch die EQs sind jetzt zwar viel besser als früher, aber auch da liegen zwischen einem FabFilter ProQ, einem SSL X-EQ oder gar einem Sony Oxford EQ immer noch Welten dazwischen. Vor allem die Hi-Pass Filter, sowie die Shelving Filter im oberen Frequenzbereich sind auf einem ganz anderen Niveau als bei den Cubase Stock-EQs. Zum Absenken von Störfrequenzen reichen dagegen die Cubase Stock-EQs allemal und auch die dynamischen EQs genügen selbst professionellen Ansprüchen. Insgesamt kann man also von einer deutlichen Verbesserung der Cubase Stock-Plugins sprechen. Wer nun aber noch musikalischer klingende Ergebnisse erwartet bzw. „Hardware-Qualität“ gewohnt ist, muss auch heute noch dafür spezialisierte Plugins verwenden.