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Die beste Freeware Musik-Sofware 2017

5. November 2017

Die besten Freeware Studio-Tools für lau

Freeware Musik-Sofware 2017 A

In der Regel kommen DAWs mehr oder minder reichhaltig ausgestattet daher. Dennoch kann man Gutes verbessern. Gründe dazu gibt es viele. Sei es, dass für ein bestimmtes Projekt ein Tool, ein Effekt fehlt oder man mit dem vorhandenen Tools nicht klar kommt. Unsere Auflistiung Freeware Musik-Sofware 2017 soll hier weiterhelfen.

Ebenso werfen wir einen Blick auf No Budget DAW, sprich DAWs, die nichts kosten und somit für alle interessant sind, die vielleicht schon passende Hardware haben und sich in Sachen rechnerbasiertes Multitrack-Recording ausprobieren wollen.

Und hier kommen die Freeware Charts – Studio 2017 ins Spiel. Wir haben eine „unvollständige“ Liste mit den besten und nützlichsten Tools für euch erstellt.

Kriterien für die Aufnahme: Es muss mindestens ein aktuelles Betriebssystem unterstützt werden. Also Win7 bis Win 10 oder minimal Mac OS – El Capitan. Das Plug-in muss ebenso als VST oder AU vorliegen. Schlussendlich muss die Software ohne größere Hürden verfügbar sein.

Wer hier sein Lieblingstool vermisst und dies anderen vorstellen möchte, kann hierzu die Kommentarfunktion nutzen.

Unterteilt ist die Freeware Musik-Sofware 2017 Chartshow in die  Abteilungen DAW, Effekte und Utilities/Tools.

Und den Anfang machen  der Freeware Musik-Sofware 2017 machen die Utilities.

Zuvor aber noch ein Tipp:
DIE BESTEN 50 Software-Synthesizer 2017 findet Ihr hier.  BITTE KLICKEN.

Utilities
CTRLR

CTRLR ist ein Akronym für Controller. Das trifft die Funktion des Kontrollierens und Steuerns gut. CTRLR ist aber mehr. Zum einen eine Entwicklungsumgebung für MIDI-gesteuerte Hardware. CTRLR ist eine Open Source Software und basiert auf dem JUCE Framework. Hier gibt es zwei Wege zum Ziel. Der erste, ein bestehendes Panel herunterladen. Der zweite Weg, selber programmieren. Der Vorteil einer Eigenentwicklung ist klar, aber auch dass wir hier Zeit investieren müssen. CTRLR setzt zumindest fundierte MIDI- und zuweilen auch Klangerzeugungskenntnisse voraus. Der Schwierigkeitsgrad bewegt sich auf Webseitenerstellung mit aktiven Skriptsprachen. Wem Konzepte wie Objektorientierung, XML und LUA zusagen, wird sich für den ersten Weg entscheiden.

Generell hat der Einsatz von CTRLR Vorteile, Environments, die gegebene OS-Versionen unterstützen, lassen sich relativ einfach anpassen. Meine VST/AU-Panels laufen weitgehend unabhängig vom Betriebssystem. Und somit unter WIN, MAC, Linux.

Für Freunde von Vintage-Soundmodulen sollte CTRLR die erste Anlaufstelle sein. Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, der Wichtigste ist, dass wir mit CTRLR weitgehend unabhängig vom Betriebssystem bei der Erstellung von Controller-Interfaces sind.

Freeware Musik-Sofware 2017 B

CTRLR Surface JP08

http://www.ctrlr.org/

Läuft unter Win7-Win10, Linux x32/x64 und Mac OS X.

MIDI router

Die Anlaufstelle für MIDI-Routings in Mac OS X ist seit jeher das AMS. Audio MIDI Setup. Hier „verdrahte“ ich mein System mit den angeschlossenen Systemen. Manchmal ist es hier, wie mit Kanonen auf Spatzen schießen.

MIDI router nimmt uns hier an die Hand und stellt uns hier einen selbsterklärenden MIDI-Router zur Verfügung.

Freeware Musik-Sofware 2017 C

MIDI router

https://github.com/icaroferre/MIDIRouter

Läuft unter Mac OS X.

MIDI Layer

Wer live mit einem Rechner performt und diverses Gear mit MIDI ansteuert, möchte seine Performance sicher von einer Anlaufstelle aus steuern. Und alles im Blick und unter Kontrolle haben. Hier kommt MIDI Layer, ein schweizer Messer unter den MIDI-Tools. Hiermit ist es möglich, auf einem MIDI-Key 64 Splitzonen einzurichten, MIDI-Routings, SysEx-Parameter senden, Inferface-Monitore, Sequencer kontrollieren. MIDI-Nachrichten mergen.

Freeware Musik-Sofware 2017 D

MIDI LAYER

https://sourceforge.net/projects/midi-layer/

Läuft unter Win7-Win10, Linux x32/x64 und Mac OS X.

VST Host

Definitiv nicht die Schönste aller UIs, aber Hermann Seib hat mit seinem VST-Host ein Programm abgeliefert, das sicher zu den Stabilsten und somit auch für Liveperformances gedachten Programmen zählt.

  • Laden von VST-Effects (auch „Plug-ins“ genannt)
  • Parametrierung/Bearbeitung derselben
  • Sound-Ausgabe für VSTis
  • MIDI-Ein- und Ausgabe
  • Laden der meisten .fxb-Dateien und .fxp-Dateien
  • I/O entweder durch Windows MME- oder ASIO-Treiber
  • Laden und Abspielen von .WAV-Dateien
  • Abspielen von MIDI-Dateien

Highligt ist die Organisation der Programme, 128 Programme auf 16384 Bänken. So das Masterkeyboard die Ansteuerung zulässt, wird es ein Marathon Solo.

Freeware Musik-Sofware 2017 E

VST Host

http://www.hermannseib.com/vsthost.htm

Läuft unter Win7-Win10.

DAWs

Tracktion T5

Tracktion haut für lau die Version 5 von Tracktion raus. Tracktion ist eine „all in one“ DAW.  Zielgruppe von Tracktion ist sicher der Anfänger mit kleinem Budget, der seine ersten Schritte im rechnerbasierten Aufnehmen macht.

Freeware Musik-Sofware 2017 F

Tracktion T5

https://www.tracktion.com/products/t5-daw

Läuft unter Win7-Win10 und Mac OS X.

Ardour

Was Tracktion und Audacity für Einsteiger ist, das ist Ardour für den Fortgeschrittenen und Profi. An Ardour fällt erst mal die Ähnlichkeit zu Pro Tools auf und erlaubt dementsprechend beliebig viele Audiospuren und zeichnet in der letzten Version auch MIDI auf. Unter MAC OS X werden sowohl AU als auch VST unterstützt. Erfreulich, es wird auch LINUX unterstützt.

Freeware Musik-Sofware 2017 G

ARDOUR

https://ardour.org/

Läuft unter Win7-Win10, Linux x32/x64 und Mac OS X.

GarageBand

Sicher eine kontroverse Auflistung. Aber dennoch Freeware. GarageBand wird es auch nicht gerecht, als kleines Logic X bezeichnet zu werden. GarageBand richtet sich an alle, die einfach und unkompliziert aufnehmen wollen. Und das einfach und effektiv. GarageBand unterstützt zwar nur AU, VST (nur über einen Wrapper) und MIDI Support ist hier sehr rudimentär. Glänzt dafür aber mit den easy to use Versionen aller Logic X Instrumente, angefangen von Alchemy, diversen Klangerzeugern. Und virtuellen Drummern. Weiteres Highlight ist die einfache Kopplung von iPad und iPhone als universeller Remotecontroller

Freeware Musik-Sofware 2017 H

GarageBand

https://itunes.apple.com/de/app/garageband/id682658836?mt=12&ls=1

Läuft nur unter Mac OS X.

Plug-ins AU/VST

Nachdem wir nun Standalone-Software vorgestellt haben, werten wir unsere DAW etwas auf.

Togu Audio Line ist mit diversen Produkten und eindrücklich im Gedächtnis geblieben und in unserem Workshop gleich mehrfach vertreten.

TAL-Chorus-LX

Ist der Standalone-Chorus des TAL-U-NO-LX Synthesizers und somit eine Emulation des legendären Roland Juno-60 Chorus.

TAL Chorus LX

https://tal-software.com/products/tal-chorus-lx

VST: Windows XP oder höher (32/64 Bit), AU: OSX 10.7 oder höher (32/64 Bit),  AAX: Pro Tools 10.3.6 oder höher


TAL-Filter-2

Filter in der DAW sind immer eine Sache. Das Autofilter in Logic X ist recht komplex, aber in der Bedienung und Automatisierung eine Herausforderung. Hier setzt der TAL-Filter-2 an. Simple und effektive Oberfläche bei maximalem Ergebnis. Verschiedene Filtertypen von LP 24 dB bis N 12 dB, Signalverzerrung und komplexe Filtermodulationen sind möglich. Tremolo, Trance Gate oder rhythmische Modulationen sind einfach und wirkungsvoll möglich.

TAL Filter 2

https://tal-software.com/products/tal-filter

VST: Windows XP oder höher (32/64 Bit), AU: OSX 10.7 oder höher (32/64 Bit),  AAX: Pro Tools 10.3.6 oder höher

TAL-Vocoder

Vocoder vocodern. Das ist die Aufgabe eines Vocoders. Entweder über einen internen VCO, der verschiedene Schwingungsformen beherrscht oder vielleicht ein externes Stereo-Trägersignal, auf welches eine Schwingung aufmoduliert wird. Das Prozessieren von menschlicher Stimme ist nur ein Anwendungsfall. Wie wäre es mit Drums vocodern? Oder auf Pads einen Puls, Sägezahn aufzumodellieren und Frequenzbänder herauszufiltern und zu verstärken?

 

TAL Vocoder

https://tal-software.com/products/tal-vocoder

VST: Windows XP oder höher (32/64 Bit), AU: OSX 10.7 oder höher (32/64 Bit),  AAX: Pro Tools 10.3.6 oder höher

TDR – Tokyo Dawn Records

Ist primär ein Label und vertreibt Musik. Auf der anderen Seite stellen sie sehr einfache und somit musikalische Plug-ins her.

Die Freeware Versionen unterscheiden sich nur geringfügig von den Vollversionen, machen aber keine Abstriche beim Workflow und dem Klangergebnis.

TDR Nova

Ist ein grafischer und parametrischer EQ. Der hat es in sich.

Freeware Musik-Sofware 2017 I

TDR NOVA 4

http://www.tokyodawn.net/tdr-nova/

VST: Windows XP oder höher (32/64 Bit), AU: OSX 10.7 oder höher (32/64 Bit),  AAX: Pro Tools 10.3.6 oder höher

TDR Kotelnikov

Kotelnikov, ist nichts weiter als ein Masteringkompressor. Einer, der nicht große Namen bemüht und emuliert. Sondern einer, der von dramatisch bis subtil das Eingangssignal verarbeitet und dessen Konzept „proudly digital“ ist. Und stolz als Original daher kommt. Hört man sich die TDR Veröffentlichungen an, so muss man sagen, passt und stimmt. Kotelnikov ist somit eine Referenz für sich.

 

Freeware Musik-Sofware 2017 J

TDR Kotelnikov

http://www.tokyodawn.net/tdr-kotelnikov/

VST: Windows XP oder höher (32/64 Bit), AU: OSX 10.7 oder höher (32/64 Bit),  AAX: Pro Tools 10.3.6 oder höher

TDR VOS SlickEQ

Hierbei handelt es sich um einen Mastering-EQ, der grundsätzlich mit verschiedenen Charakteristika von amerikanisch, britisch und deutsch ausgestattet ist. Highlight ist das interne 64 Bit Prozessierung des Signals. TDR schreibt hier relativ selbstbewusst, dass TDR VOS SlickEQ „Mojo“ dem Mix hinzufügt.

Freeware Musik-Sofware 2017 K

TDR SLICK EQ

http://www.tokyodawn.net/tdr-vos-slickeq/

VST: Windows XP oder höher (32/64 Bit), AU: OSX 10.7 oder höher (32/64 Bit),  AAX: Pro Tools 10.3.6 oder höher

Svep

Ist ein AU/VST Stereo-Modulationsfilter, das nahtlos von Phaser, Flanger bis Chorus modulieren kann. Die Oberfläche ist einfach und ermutigt den spielerischen Umgang mit dem Effekt.

Freeware Musik-Sofware 2017 L

SVEP

http://klevgrand.se/products/svep/

VST: Windows 7 oder höher (32/64 Bit), AU: OSX 10.7 oder höher  (32/64 Bit),

WatKat

Bandechos, andechos, echos. Haben schon einen eigenwilligen Charme, dem man sich schlecht entziehen kann. WatKat ist ein digitaler Klone von Wem Watkins “Custom” Copicat. Es klingt sehr rauschend und lo-fi. Aber es erfüllt seinen Zweck durchaus.

Wat Kat

http://www.genuinesoundware.com/?a=showproduct&b=36

VST: Windows 7 oder höher (32/64 Bit), AU: OSX 10.7 oder höher  (32/64 Bit),

 

Metering und Audio-Analysierung

Specan32

Den Klark Teknik DN 60 hätten wir gerne alle im Studio, nicht nur wegen seines Designs, sondern wegen seiner Funktion als Spektrum-Analyzer. Hier dargestellt als Oktaven und 1/3 Oktaven und das alles gemäß IEC 804:805

Freeware Musik-Sofware 2017 M

SPECAN 32

http://pitonelab.ru/software/?p=en

VST: Windows 7 oder höher (32/64 Bit), AU: OSX 10.7 oder höher (32/64 Bit),

dpMeter

Das Metering z.B. in Logic X ist definitiv eine Sache, die man verbessern könnte. Bis dahin kann uns der dpMeter helfen. dpMeter ist ein Multichannelmeter, das nach EBU R128, RMS und Truepeak misst.

Freeware Musik-Sofware 2017 M

dp Meter

http://www.tb-software.com/TBProAudio/dpmeter.html

VST: Windows XP oder höher (32/64 Bit), AU: OSX 10.7 oder höher (32/64 Bit),  AAX: Pro Tools 10.3.6 oder höher

Tools
TALKBACK AUTO-CUE

Hat eine aber eben auch eine nicht zu unterschätzende Funktion. Nämlich automatisch das Talkback-Mikro aus der DAW heraus zu steuern und alles Nötige zu veranlassen, damit „DIE“ Aufnahme nicht durch unüberlegte Regieanweisungen zerstört wird.

Freeware Musik-Sofware 2017 N

MUTE O MATIC

https://www.soundradix.com/products/muteomatic/

VST: Windows XP oder höher (32/64 Bit), AU: OSX 10.7 oder höher (32/64 Bit),  AAX: Pro Tools 10.3.6 oder höher

Fazit

Nichts dabei in unerer Liste Freeware Musik-Sofware 2017? Dann ab in die Kommentarfunktion und der Gemeinde einen Link spendiert. Diese Liste ist sicher unvollständig. Dazu ist der Freeware-Markt zu unübersichtlich und zu viel in Bewegung.

Aber, und das ist die klare Botschaft, es gibt viele Perlen für lau, die sich vor kostenpflichtigen Produkten nicht verstecken müssen. Diese Auflistung hat keinen Schwerpunkt, sie richtet sich somit an alle, denen kostenpflichtige Produkte zu teuer sind oder Einsteiger sind, deren Budget bis zum Limit ausgereizt sind.

Auf alle Fälle gibt es Anbieter verschiedener Programme, die ich persönlich einem Einsteiger ans Herz legen möchte.

Forum
    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Wolfgang,

      Danke für die Linux Links. Das Thema ist tatsächlich etwas unterrepräsentiert. Prinzipiell müsste es im Jahre 2017 möglich sein, sich ein Produktivsystem zu bauen.

    • Profilbild
      bytechop  

      Leider entwickelt er seine VoS Plugins wohl nicht mehr weiter seitdem er bei TDR Labs ist. Eigentlich schade, ich dand die echt sehr gut.

  1. Profilbild
    nativeVS  

    Man sollte meiner meinung nach auch noch die anderen helfer von Hermann Seib mit in diese liste nehmen; SAVI Host ist immer ein kleiner helfer um plugins als standalone zu haben.
    MidiTrix als MIDI patchbay für windows, sollte in einem atemzung mit MIDI Router genannt werden.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo,

      unter Win sind die Programme von Hermann Seib erste Wahl. Eine Vielzahl von Problemstellungen lassen sich mit denen einfach lösen.

  2. Profilbild
    BA6  

    Schade, Ardour ist leider keine Freeware (es wäre ja auch zu schön gewesen).

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo BA6,

      du hast ja noch die Möglichkeit Ardour selber zu compilieren. ;-)

  3. Profilbild
    Danny

    Hi @all

    Ich habe bisher mit Cubase gearbeitet und will jetzt auf Samplitude umsteigen, weiss aber nicht ob ich auf 64 oder 32bit Betriebssystem Win10 setzen soll.

    Was empfiehlt ihr ? Würde nämlich noch gern meine alten VST benutzen und auf einem 64bit System funktioniert dann vieles nicht, habe ich gelesen.

    Braucht man überhaupt 64bit ? Die gesamte Aufnahmekette läuft max. auf 32bit float und die Soundkarten auf 24bit.

    Also was spricht für ein 64bit Betriebssystem und die dazugehörigen Tools ?

    Denke dass die Auswahl an 32bit Tools grösser ist, wenn man all die alten aber gut klingenden free VST´s dazu nimmt oder ?

    Gruß Danny

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Danny,

      reden wir von W10 oder MacOS. 64 bit hat schon Vorteile in der Mathematik von Filtern und Übertragungstechnik. Für 32 Bit Plugins auf 64 Bit Systemem gibts DDMF http://bit.ly/2h7jphD

      Viele Entwickler steigen grade um von 32 auf 64 bit, das hängt mit der Verfügbarkeit von stabilen Entwicklungsumgebungen zusammen. Das dauert immer einen Moment. Full Buckets Korg Emulationen sind vorbildlich alle asl 64 bit verfügbar.

      • Profilbild
        Danny

        Hi Toby,

        zum Musik machen nehme ich Windows weil es mehr Software dafür gibt. Samplitude gibt es auch nur für Windows.

        Und danke für den DDMF link, gute Sache.

    • Profilbild
      Mick  AHU

      …mit 32bit kannst Du nur 4GB RAM verwalten!
      …deine 32bit PlugIns laufen in jeder DAW mit jBridge
      …und von Cubase nach Magix Samplitude???…dann nimm Studio One, das hat am meisten Ähnlichkeit mit Cubase, und unterstützt noch 32bit PlugIns.

      • Profilbild
        Danny

        Hi Mick,

        ja von Cubase auf Samplitude :-) denn mit Cubase gab es und gibt es immer nur Probleme und das obwohl ich die „beste“ oder richtiger gesagt, teuerste Version habe – Cubase VST 5 32. Optisch gefällt sie mir bis heute, auch wenn mittlerweile asbach aber zufrieden war ich damit nie. Ganz im Gegenteil, ständig hat etwas nicht funktioniert. Midi war gut aber bei Audio war es glücksache, etwas zu importieren oder exportieren oder einfach nur abzuspielen.

        Und deshalb sind viele Cubase Nutzer auf Samplitude umgestiegen. Hatte ja auch überlegt, ob nicht wieder Cubase aber nachdem ich gelesen habe, dass auch die neuesten Versionen voller Bugs sind, da war klar, dass ich was neues ausprobieren muss.

        Samplitude Studio bekommt man für 70 euro und die hat alles was man braucht. Die VST Instrumente, samt Chor erste Sahne.

        Die Cubase VST Instrumente, klangen so schlecht, dass ich keine Verwendung dafür hatte und lieber irgendwelche freeware Synthies einsetzte. Und die Cubase Bandmaschinen Emulation, hat keinen analog Sound, sondern bloss Rauschen erzeugt. Der Reverb32 fand ich gut aber das ist zu wenig, für so ein teures Programm.

        Dein Vorschlag mit Studio One werde ich eingehend studieren, denn optisch gefällt es mir schon mal gut… also mal sehen, wer das Rennen machen wird.

        Samplitude Studio vs. Studio One

    • Profilbild
      ctrotzkowski  

      Hi Danny,

      ich arbeite auf W7 64 Bit mit Samplitude (noch Pro X Suite, also vorletzte Version). Die Software kam mit zwei Exe, eine 32bit, eine 64bit.
      Ich arbeite (aus Gewohnheit) zumeist mit der 32er Version – keine praktischen Nachteile, und Samplitude hat eine brauchbare automatische Bridge, welche (ohne extra jBridge) VST Plugins der jeweils anderen Bitbreite automatisch einbindet (bei mir keine Probleme, z.B. mit NI Komplete, EastWest Play, Vienna Symphonic SE). Keine Speicherprobleme auch bei aufwändigen Projekten, da z.B. Vienna Symphonic seine eigenen 2GByte Speicher (zusätzlich zu Samplitudes Adressraum) adressiert.

      Für den Rechnerkauf geht meine Empfehlung aber klar in Richtung 64bit OS. Bereits jetzt ist zu beobachten, daß manche moderne Hard- oder Software nur noch 64bit „richtig“ unterstützt, und das ist klar die Zukunft.

      Gruß, Carsten

    • Profilbild
      ctrotzkowski  

      …btw die „64bit“ haben nichts mit der „Wortbreite“ des Samplings (32bit float…) zu tun, das bleibt auch unter 64bit Sw / OS wie es ist, und klanglich ändert sich nix.

      Es geht hier nur darum, ob die Software vom Programmierer für 64 Bit Prozessoren compiliert wurde (d.h. 64bit Features / Befehle der CPU nutzt), oder ob der 64bit Prozessor so tun muß (= emulieren), als wäre er noch ein 32Bit Prozessor (das machen Intel / AMD Proz. automatisch ohne ohne signifikanten Performance-Verlust).
      Der praxisrelevante Hauptunterschied ist schlicht, daß ein 32bit Programm nur 2GB (im Einzelfall 4GB) Speicher verwalten kann, d.h. bei extrem großen Samplebibliotheken könnte es mal knapp werden im RAM, wenn man zuviele Instrumente gleichzeitig lädt – oder wenn man mehrere aufwändige Projekte parallel geöffnet halten will.
      Und – wie oben gesagt – zwischen 32Bit DAW und 64Bit VST (und umgekehrt) muß eine „Bridge“ übersetzen, da die VST Module eigentlich Programmbibliotheken sind (DLL), welche das ursprüngliche Programm quasi erweitern – und das muß passen oder von einer Zwischenschicht (Bridge) gedolmetscht werden. Ein Blick in Internetforen kann zeigen, ob es mit Deinen konkreten VST hier bekannte Probleme gibt.

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Moin,

        klanglich ändert sich nichts, ist unglücklich formuliert. Das Gross Signalverhalten und das Kleinsignalverhalten sehen in 64 bit schon anders aus. Siehe Aufsatz von Dave Rossum
        http://bit.ly/2iywGzP
        Sampling ist nur das Ende oder der Anfang der Kette. Die dazwischen liegende Mathematik ist auch nicht ohne. Es ist ja nicht so als ob hier ein paar Filterkoeffizienten in der Mantisse 32 Stellen mehr spendiert bekommen ;-) Klar kann der Entwickler stumpf auf 64 bit portieren und die 32 bit Berechnung weiterlaufen lassen. Machen aber nicht viele.

        • Profilbild
          ctrotzkowski  

          Moin TobyB,

          nun ja, „wenn’s schee macht“, und wer’s braucht…

          Rein pragmatisch hat die gesamte Kette wesentlich stärkere Faktoren, die den Klang beeinflussen, als ob man die Mantisse noch länger als 24 Bit macht – Thema Rauschabstand.

          Aber ich gehöre ja auch zu den Pragmatikern, die a) keinen Unterschied zwischen gut kodierten 256kbit mp3 und 192kHz Ultra-HD Audio hören können, und b) nicht erwarten, daß die Hörer meiner Musik mir aufgrund einer 50.000€ HiFi Anlage vorwerfen werden, daß ich nur auf 32bit Float produziert habe….

          Die realisierbare Mathematik hinter unserer Audioverarbeitung hat schon lange das physikalische Auflösungsvermögen unserer Ohren überholt – aber es muß ja einen Grund für noch bessere und teurere Produkte geben.

          Aber da sind wir schon wieder mitten im Glaubenskrieg, warum mehr auch immer besser und unverzichtbar ist…

      • Profilbild
        Danny

        Hi Carsten,

        danke für die vielen Infos… dem lässt sich nichts hinzuzufügen. :-)

        Gruß Danny

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Mac OS Systemvoraussetzungen
    für WatKat sind falsch.

    Richtig ist 10.4 oder höher
    und leider nur 32 Bit (Betrifft alle Plugins für Mac von GSi)

  5. Profilbild
    lena  

    Kommt genau zur richtigen Zeit. Danke TobyFB!!! Habe mir soeben einen neuen Rechner gekauft und viel Geld ist nicht übrig geblieben.
    Den Artikel hatte ich übrigens beim ersten Durchlauf verpasst.

    • Profilbild
      Danny

      Hi Lena,

      suche auch noch einen Guten… vielleicht kannst du deinen empfehlen ? ;-)

      Gruß Danny

  6. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Soviel Harz V Plugins, finde ich mal klasse ;-)

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Moin Wellenstrom,

        vielleicht bin ein Snob, auf meiner ersten Single ist ein Track komplett mit Garageband aufgenommen worden ;-)

        • Profilbild
          Wellenstrom  AHU

          Jo, Toby! Sehr gut… die zweite dann aber schon nicht mehr….und das wird ja auch alles seine Gründe haben.
          Kaufware macht schon Sinn. Entwickler, die sich professionell damit beschäftigen, also davon leben, müssen auch auf die Produktreife und -pflege mehr achten als ein talentierter Programmiernerd, der sein Auskommen anderweitig bestreiten muss. Die Frage ist ja, wieviel Zeit man in so ein Produkt stecken muss und kann.
          Und Garageband oder Tracktion etc. kann man nur bedingt als Freeware bezeichnen. Garageband wird finanziert aus dem Kauf deiner Appleprodukte und wer sich Tracktion zieht, wird beizeiten in aller Regel auch upgraden, und das kostet dann wieder.
          Nochmal, nix gegen Freeware per se, gibt wirklich stabiles und solides Zeugs drunter. Aber wenn man die Knete hat, macht es durchaus Sinn. sich Kaufprodukte aus den o.g. Gründen zuzulegen.
          Den Vogel hat bei mir übrigens damals ein recht guter Freeware Synth (irgend so’n FM Synth) abgeschossen, der gleich mit ’nem Malware Programm installiert wurde. War eine sehr aufwändige Sache, die scheiß Malware wieder komplett vom Rechner runter zu bekommen.
          Daher auch der Appell an die, die sich regelmäßig Freeware ziehen. Guckt ganz genau drauf, von wo die ist und was da noch alles mit dabei ist.

  7. Profilbild
    DieDolle

    Im Grunde kann man alles komplett mit Freeware machen (es gibt doch einfach alles!) ist jemanden ein Link o.ä. bekannt wo man mehr erfahren könnte wer mittlerweile (egal ob Profi oder nicht) Musik macht nur mit Freeware!?!

    Wird das eigentlich nicht zur Bedrohung für die Software Hersteller die Geld verlangen(?) ich mein wenn ich mir heute Freeware anschaue die sind mittlerweile auf sehr, sehr hohem Niveau!!

    • Profilbild
      anttimaatteri  

      Ich glaub nicht, daß das eine Bedrohung für die Hersteller kostenpflichtiger Audio-Software ist oder jemals sein wird, solange es Menschen gibt, die sich ihre musikalischen Talente schönkaufen.^^

      • Profilbild
        Wellenstrom  AHU

        Glaube gar nicht, dass es etwas mit „schönkaufen“ zu tun hat. Es gibt saugeile Freeware. Aber bei einigen hapert es mit der Stabilität, sind verbuggt, andere werden nicht weiterentwickelt usw.
        Kaufware wird weitestgehend geupdated, läuft in der Regel stabiler
        Meine Erfahrung mit Freeware: 50 % gut nutzbar, 50 % schlummert kaum bis nicht genutzt auf der Festplatte rum. Und einiges davon hat schon massive Probleme bereitet und zu Systemcrashes geführt.
        Hab‘ keine Lust, mir die VST Ordner zuzumüllen. Freeware verleitet auch zum unkontrollierten installieren. Irgendwann hat man den Punkt erreicht, wo man sich Limits setzt und sich nur wirklich das anschafft, was man braucht und von dem man weiß, dass es über Jahre gut laufen wird.
        Scheiße, höre jetzt seit Stunden „Overkill“ von Men at Work in Endlosschleife, der Titel passt fast zum Thema „freeware“ und der schier unendlichen Verfügung davon. Aber was ein geiler Song.

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          Mit professionellen Plugins kann man sich viel Zeit sparen, da die Sachen insgesamt deutlich zeitintensiver ausgereift sind. Das fängt schon mit aussagekräftigen ausgereiften und bis ins Detail ausgetüftelten Presets an. Genau so geht es weiter um die Stabilität etc.. Mit schön kaufen hat es nix zu tun. Eher mit Sicherheit kaufen. Das Jammern fängt dann erst im höheren Niveau an!

          • Profilbild
            AMAZONA Archiv

            Da geht eine gehörige Portion Placebo mit einher. Ein Mix mit Waves, UAD und sonstigen etablierten High-End Plug-ins klingt doch immer besser. ;)
            Bei meiner aktuellen Mastering-Chain habe ich die ersten vier Effekte mit Waves, Cubase eigenen und U-he Presswerk und die darauf folgenden mit alten 32 Bit Plugins, z.B. von Digitalfishphones über Jbridge laufen. Emotionaler finde ich oft die alten Plug-ins, was bestimmt nicht an der Malware (die funzt nur mit Windows 98/XP) im uralten 32-Bit-Ordner liegt. In diesem Zusammenhang einen Dank an Sascha Eversmeier für seine tollen Plugins. Nebenbei bemerkt. Meine DAW stürzt häufiger wegen unsauberer Treiber, schlechter Hardware, Dongles/Kopierschutz, fehlendem Multicore-Support, Zwangsupdates und ständiger Internetkommunikation ab, als wegen jedem Freeware-Plugin. Deswegen habe ich zusätzlich eine Windows 8.1-Partition die Audio only ist und warte auf Cubase X auf LinuX. :)
            Apple ist keine Lösung für mich, da gibt es ähnliche Probleme, nur teurer.

  8. Profilbild
    DieDolle

    „“die sich ihre musikalischen Talente schönkaufen.^^““

    der war gut schön zutreffend!!!

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