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Die besten Effektgeräte aller Zeiten: Strymon Timeline, Delay-Pedal

19. Januar 2021

Der lange Schatten des Strymon Timeline

Test Strymon Timeline

Als uns vor mehreren Wochen das Eventide H9 in dunkler Ausführung erreichte, packte ich das gute Stück aus und hatte einen seltsamen Moment. Nach dem Motto: Been here before. Ich hatte das H9 Eventide schon mehrmals unterm Fuß. Ich mochte es. Zum Teil sogar sehr. Aber als Überlebender des Gear Aquisition Syndroms fiel der Blick auf das nächste Gerät. Und das nächste. Und das nächste. Wer’s kennt, kennt’s. Ein seltsamer Kreislauf, dessen psychologischer Kern sich mir immer noch nicht hundertprozentig erschließt.

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Wir gestalteten den Test des H9 nach dem Motto: Wie gut hält sich der Multieffekt-Klassiker über zehn Jahre nach seiner Einführung? Kann er mit anderen, neueren Pedalen dieser Klasse mithalten? Das Ergebnis war durchmischt – qualitativ hochwertig, waren dann doch einige Sounds unserem Empfinden nach ein wenig eingestaubt. Aber nach dem Test trieb mich was um. Ich bekam es nicht ganz zu greifen – bis vor kurzem.

Man lässt sich durchaus blenden. Von Namen, Konzepten, Maschinen. Ich persönlich arbeite inzwischen viel an Musik. Corona sei Dank – so gut lief der kreative Flow schon lange nicht mehr. Und damit bin ich sicher nicht allein. Down the barrel –  vor Jahren bereits kam die Erkenntnis: es gibt den Sound nicht, aber es gibt den Prozess. Den gibt’s immer. Gott sei Dank. Unser Auftrag bei Amazona ist es, am Zeitgeist dran zu bleiben, neues zu testen, zu kommentieren und zu verstehen. Aber Entwicklung ist nun mal auch Stück weit Kontinuum, will heißen: Es darf zurückgegangen werden, in der Zeit, und der Versuch unternommen werden, Altes in der Gegenwart einzubetten. Und manche Geräte griffen soviel vorweg, setzten die Benchmark so definitiv, dass man versucht ist, zu denken: du meine Güte – drehen wir uns seit Jahren im Kreis?

Die besten Effektgeräte aller Zeiten: Strymon Timeline, Delay-Pedal

Keine Sorge. Das wird keine semi-inspirierte Dokumentation einer EGC – existential gear crisis – aber am Ende des Tages ist es ein Stück weit die Musik, auf die es ankommt. Das wird besonders deutlich, wenn man zu Geräten zurückkehrt, die einen seit Jahren begleiten und einem verdeutlichen: ich hatte bereits vor Jahren alle notwendigen Tools für meinen Prozess zur Verfügung. Geräte, die diese Erkenntnis in mehreren Musikern über die Jahre hinweg auslösen, werden zu Klassikern.

Was definiert also einen sogenannten „Pedalklassiker“? Das ist eine Möglichkeit. Ein weiterer ist die Frage: Wie gut ist Pedal X gealtert? Können die großen Impulsgeber und Referenzgeräte von damals heute noch was reißen? Bei kaum einem Pedal hat uns diese Frage so interessiert wie beim Strymon Timeline. Denn kaum eine Pedalsparte ist in den letzten Jahren derart geflutet worden wie die der Delays.

Wir haben vor nicht allzu langer Zeit einen Vergleichstest von Analog-Delays gewagt. Daraus ging hervor: im unmittelbaren Vergleich mit anderen Pedalen macht eine echte Klangbeurteilung durchaus Sinn, aber das ist eben logistisch nicht immer möglich. Das fällt hier weg – wie beim H9 nehmen wir uns dem Strymon Timeline hier isoliert an und versuchen vor dem Hintergrund des letzten Jahrzehnts, das voller Delay-Innovationen war, die Frage zu beantworten: Wie zeitgemäß und brauchbar ist das Timeline noch? Ist es nach wie vor in der Preisklasse ein echter Platzhirsch? Oder verklären die ersten Anflüge von Vintage-Nostalgie das Strymon Timeline?

Multitap, Tape, Analog- und Digital-Delays – das Timeline

Als das Timeline rauskam, gab es bereits durchaus Vergleichbares. 2011 ist eben „nur“ 10 Jahre her. Doch es führte die Tape- und Bucket-Delays kleinerer Strymon-Vorgänger zusammen, ergänzte zahlreiche andere Delay-Typen und brachte es als eins der ersten Multi-Delay-Pedale auf ganze 12 Typen. Schon klar – das Line6 DL4 beispielsweise gibt es schon länger und es verdient – im Rahmen unserer Reihe – eine eigene Betrachtung (immerhin hat es zwölf Jahre mehr auf dem Buckel und sogar 15 Delay-Typen). Doch die besten Pedale aller Zeiten beim Namen zu nennen, orientiert sich auch an der Frage: Was ist auf den Pedalboards von heute nach wie vor anzutreffen?

Die besten Effektgeräte aller Zeiten: Strymon Timeline, Delay-Pedal

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Neben dem Line6 DL4 und dem Boss Space Echo ist das Timeline also eins der wichtigsten und ältesten Multidelays überhaupt. Es ist nach wie vor stark präsent und auf zahlreichen Pedalboards anzutreffen. Es hat innerhalb von zehn Jahren Kultstatus entwickelt. Aber warum? Ich glaube, der Hauptgrund, der entscheidende Kultfaktor dieses Pedals lässt sich auf einen Aspekt besonders herunterbrechen: Es sind keine 12 Presets, keine 12 Engines, sondern ganz konkrete 12 Delay Maschinen. Was ich sagen will: Das Timeline vereint zwölf Delay-Pedale in sich.

Wo da der Unterschied sein soll – berechtigte Frage. Nun, Zeit für das Outing: Ich nutze das Timeline nach wie vor. Nach all dem getesteten Gear hat es mein Board nie verlassen. Ich habe sie so ziemlich alle gespielt – von Source Audio, Boss, Wampler, Keeley Electronics. Ich werde mir nichtsdestotrotz den hyperbolischen Satz sparen: Das Timeline übertrifft sie alle. Denn das stimmt nicht. Das Timeline ist nicht perfekt – aber es ist verdammt nahe dran.

Was es den anderen voraus, ist der Umstand, wie unglaublich unterschiedlich die einzelnen Delay-Typen sind. Nicht nur nach Prinzip, sondern nach allem: Sensitivität, Reaktivität, Dynamik. Die digitale Engine fühlt und spielt sich komplett anders als die Tape-Engine. Die Diffusion der Repeats, die Klarheit und Echtheit der Vintage-Delays, die Brauchbarkeit der experimentellen Seite…aber ich weiche ab. Und möchte jetzt einen Schritt zurücknehmen von der etwas verklärten Sicht und auf die Tatsache hinweisen, dass der Strymon Timeline in Sachen Features auch zehn Jahre später den Maßstab aller Dinge darstellt.

MIDI, Stereo, Swell-Funktion – das Strymon Timeline

Hey man but what about them editors – ja, ist ja gut. Das Strymon Timeline hat keinen hyperflexiblen megakrassen Desktop Manager mit Zugang zu Online-Archiven und zweitausend Zusatzparametern, in die man sich ganz sicher, früher oder später – also wirklich zu hundert Prozent – reinarbeiten wird. Dafür kann es anderes. Wichtigeres. (Nichts gegen gute Editors – ich bin nach wie vor der Meinung, dass, wenn die wirklich gut gemacht sind wie beispielsweise der Neuro Editor von Source Audio – das Prinzip durchaus seine Berechtigung hat). Kleine Auflistung der Timeline-Features gefälligst?

Stereo-Input-Output? Check. Expression-Anschluss und freie Zuweisung der Parameter-Kontrolle? Check. Send/Return-Loop? Check. MIDI-Synchronisation? Check. Tempo-BPM oder Millisekunden-Einstellung? Check. Tap-Tempo? Check. Integrierter Looper mit 30 Sekunden Laufzeit in Stereo? Check. Eigene Filter-Sparte? Check. Riesiger Preset-Speicher? Check. Modulation? Check.

Fällt was auf? Alle – ich betone – alle, die danach kamen, sahen, was der Timeline gemacht hat und wussten: das ist jetzt der neue Maßstab. Stereo, FX-Loop und MIDI hat inzwischen so ziemlich jedes Multidelay-Pedal. Der Schatten des Timeline ist lang.

Strymon Timeline, Delay-Pedal

Man darf mir vorwerfen, verklärt zu sein, aber ein Stück weit lässt sich die Frage nach der qualitativen Zeitlosigkeit des Strymon Timeline mit folgendem Satz beantworten: Pete Celi ist ein Genie. Der DSP Chip eines digitalen Prozessors, der die Frequenzen konvertiert, ist die Grundlage eines jeden digitalen Delays. Warum klingt der Timeline also nach wie vor zeitlos? Die Antwort ist: der im Timeline verbaute Sharc DSP Chip ist leistungsstark. Enorm leistungsstark – auch nach heutigen Maßstäben. Zehn Jahre sind (in technologischer Hinsicht) eine lange Zeit, aber der verbaute Sharc DSP Chip arbeitet mit einer Clock Frequency von 266 MHz und einer Sample Rate von 96 kHz – kurzum: jedes analoge Sample, das beim DSP-Chip ankommt, kann mit 2770 Operationen manipuliert werden, ehe es wieder analog rausgegeben wird. Das erklärt die nach wie vor enorme Sounddichte und -authentizität des Strymon Timeline: die Rechenkraft hinter den Delay-Typen ist enorm und die Berechnungen, die hierfür erdacht werden müssen, sprengen meinen persönlichen Horizont um Längen. Irgendwas mit ab + cy. Glaub ich.

So klingt das Strymon Timeline Delay-Pedal im Jahre 2021 – Sounds

Zwei Ansätze würden hierbei Sinn machen, um die Qualität der Delay-Maschinen des Strymon Timeline zu beurteilen: ein Vergleich mit authentischen Vertretern der simulierten Maschine – was logistisch bei 12 Maschinen in der aktuellen Vertriebslage schwierig ist – oder eine umfassende Demonstration sämtlicher Delay-Typen. Wir versuchen uns am zweiten Ansatz und ziehen Audiovergleiche am Anfang mit früheren Tests – unter Vorbehalt, dass dort zum Teil in anderen Begebenheiten aufgenommen wurde.

Wir beginnen mit dem Bucket-Delay – warme, verwaschene Repeats, gefährlich nah am analogen Vorbild und sehr sensitiv gegenüber dem Anschlag. Die dunkle Klangfarbe der Repeats lässt sich mit dem Filter noch stärker verdunkeln, und speziell die Swell-Funktion des Fußschalters erzeugen ein Ergebnis, das kaum Wünsche offen lässt. Zum unmittelbaren Vergleich ziehen wir den JHS Panther Cub V2 herbei, der ebenfalls über den REVV G20 im Rahmen eines anderen Tests aufgenommen worden war.

Das Digital Delay von Strymon beherrscht glasklare Repeats, aber entwickelt eine ganz eigene Dynamik, wenn man Grit reindreht. So entsteht eine klinische und zugleich wolkige Note, die wirklich einzigartig ist. Zum unmittelbaren Vergleich ziehen wir ein echtes digitales Delay heran, das Boss DD-200, das als selbsterklärtes Digital Delay meines Erachtens das Timeline nicht überholt.

Eine der Engines, die damals für viel Wirbel sorgte und seitdem vielfach kopiert worden ist, war die Ice-Engine. Die eisigen Shimmer-Repeats sind fast schon so etwas wie ein Strymon-Trademark, und auch wenn bestimmte Line6-Delays schon früher ähnlich klingende Shimmer-Delays hatte, war die Ice-Engine des Timeline die erste wirklich großartige – vielfältig, atmosphärisch dicht und voller dynamischer Klangartefakte. Im letzten Beispiel nutzen wir die Engine auch als Octaver.

Strymon Timeline, Delay-Pedal

Die Lo-Fi Delay-Maschine ist mein persönlicher Favorit. Dabei nutze ich sie in erster Linie für verwaschene Delay-Wolken, aber sie eignet sich tatsächlich hervorragend für Signal-Degrading und ein Aufbröseln eures Klangbildes – für Vintage- und Lo-Fi-Effekte nach wie vor zeitlos gut. Wir ziehen das Count to Five im letzten Klangbeispiel für den einen Loop heran und drehen langsam die Lo-Fi-Engine rein. Es lässt sich an der Art des Lo-Fi-Klangbildes ebenfalls eine Menge ausrichten: Mit Low- und High-Pass Filter und Einstellungen zur Diffusion bleibt der Timeline auch in dieser Nische bemerkenswert flexibel.

Auch das Tremolo-Delay ist des Öfteren kopiert, aber nie erreicht worden meines Erachtens. Die Härte des „Choppings“, die Diffusion und die Harmonisierung der Repeats können ebenfalls eingestellt werden – auch hier steckt quasi eine ganze Tremolo-Box in der Maschine.

Dual und Pattern sind beides Engines, die vor allem in Stereo glänzen, worauf wir im nächsten Part zu sprechen kommen. Die Rechenkraft des SHARC-Chips wird jedoch besonders deutlich, wenn es um lange und häufige Repeats geht. Hier bleibt der Timeline differenzierter und klarer als so mancher Looper.

Strymon Timeline Delay-Pedal Stereo

Um die vielleicht größte Stärke des Strymon Timeline zu demonstrieren, gehen wir direkt in die DAW rein. Das Stereo-Panning bei der Pattern- und Dual-Engine gehören nach wie vor zu den flexibelsten auf dem Markt. Natürlich hat die Konkurrenz in der Hinsicht nachgezogen – das Collider von Source Audio fällt da einem ein, das Nemesis, und auch bestimmte Multiracks und Modeling-Boards.

Die Dual-Engine schafft es, die verwaschenen Repeats in Sachen Diffusion auf die Spitze zu treiben und gleichzeitig das Panning differenziert hervorzuheben – eine meiner persönlichen liebsten Eigenschaften des Strymon Timeline: warmes, dynamisches, fast analog-authentisches Klangbild, verteilt in Mustern auf Stereo.

Eine persönliche Pedal-Kombination, die ich schätzen gelernt habe über die Jahre, ist das Looper-Pedal Count to Five, das mit der hyperflexiblen Welt des Strymon Timeline perfekt zurechtkommt. In der Mitte bekommen wir auch einen Geschmack von den Modulationsfähigkeiten des Strymon Timeline. Die Infinite-Engine, welche die Repeats in eine schwelende Wolke verwandelt, ist für Ambient-Zwecke in meinen Augen nach wie vor ungeschlagen.

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Fazit

Tja. Zehn Jahre später und auf eine gewisse Art ungeschlagen – das Strymon Timeline. Jede der Delay-Maschinen ist hyperflexibel und ausdrucksstark, die Swell-Funktionen, Modulationen, Diffusions-Optionen und die Sensitivität machen aus jedem Typ im Grunde eine autarke Box. Die Möglichkeiten in den Global Settings, die lückenlose Aufstellung in Sachen Features: das Timeline macht alles richtig.

Klar – manches klingt angestaubt. Und Source Audio, Wampler, Line6 und vor allem Empress mit ihrem Echosystem haben es geschafft, nachzuziehen. Doch ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass von den genannten Firmen nur das Echosystem in die Nähe des Timeline kommt. Der Rest hat, wenn man das Gesamtpaket in Relation zum Preis setzt, nach wie vor das Nachsehen.

Das Strymon Timeline ist ein zeitloses Delay-Pedal, das unseres Erachtens aller Wahrscheinlichkeit auch noch in zehn Jahren auf Pedalboards anzutreffen sein wird. Wenn jemand als Delay-Liebhaber eine Kompaktlösung sucht: auch wenn es zehn Jahre auf dem Buckel hat, das Timeline gehört weit oben auf die Liste.

Plus

  • grenzenlose Möglichkeiten
  • lückenlos in Sachen Features
  • robust, verlässlich, extrem leistungsstark

Preis

  • 435,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    In der Tat, das Timeline ist schon richtig gut. Ich mache viel mit analogen und VA Synths und habe mein Timeline wieder weiter verkauft. Für mich passt das SourceAudio VENTRIS viel besser.

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    martin stimming  

    Ich habs nach nem Jahr oder so wieder verkauft, klang mir alles irgendwie zu …clean. bin aber auch grundsätzlich kein delay-liebhaber muss ich einschränkend sagen.

    • Profilbild
      Hein Schlau  AHU

      Irgendwie habe ich diese Sounds schon gefühlt zig mal in Bazillionen Songs gehört, der Erfolg von so einem Gerät (oder einer Geräteklasse) kann auch ein Fluch sein. Ich bin allerdings auch mehr so der Lo-Fi-BBD-User, bei dem es auch mal Rauschfahnen hinter den Echos geben darf und das Strymon klingt mir nicht warm genug. mir ist das irgendwie zu sauber und die Unsauberkeiten in den Wiederholungen klingen wie draufgelegt.
      Für einen Boss-Bodentreter mit realistischer Tape-Delay-Emulation würde ich aber einen kleinen Teil meiner Seele verkaufen.

      Für die Tests bei Amazona wäre so ein drangehängter Blindtest mit einem analogen Gerät zum Vergleich eine schöne Sache, da wäre ich gespannt auf meine Treffer-Quote.

  3. Profilbild
    bluebell  AHU

    „Das Strymon Timeline hat keinen hyperflexiblen megakrassen Desktop Manager“

    Hätte es einen gehabt, hätte man vermutlich jetzt keinen mehr, sofern man nicht auch den Rechner von vor 10 Jahren mit dem damaligen Betriebssystem in lauffähigem Zustand aufgehoben oder wenigstens virtualisiert hat. Damals war Windows7 der neue heiße Scheiß, oft in 32 Bit, und so mancher dürfte noch Vista oder gar XP genutzt haben.

  4. Profilbild
    OscSync  

    Ich hatte das Timeline und auch das Blue Sky, beide sind aber wieder verkauft. Die Pedale sind wirklich super, sowohl was die Klangqualität betrifft als auch Anschlüsse etc..
    Ich freu mich, das hier auch das DL4 erwähnt wird. Bis heute haben für mich die Line6-Delays im Bandkontext am meisten begeistert. Der Sound ist deutlich verfärbter als bei Strymon, aber in der Band setzt gerade das Farbakzente. Das Timeline klang mir in der Band viel zu dezent und farblos, die auf jeden Fall vorhanden Details setzen sich nicht durch. Ähnliches galt für das Blue Sky. Zu Hause phantastisches Hörkino, aber im Proberaum verpufft vieles.

  5. Profilbild
    liquid orange  AHU

    Ich nutze TimeLine und BigSky an meinen Synth und bin extrem zufrieden. MIDI, Stereo, Expression-Anschluss waren für mich ein Muss und funktionieren hervorragend.
    Das einzige was ich etwas seltsam finde ist, dass so ein Gerät (alle Tretminen) keine digitalen Ein- und Ausgänge hat. Wenn die wie bei mir hintereinander werkeln, dann wird das Signal ständig gewandelt (Analog rein, digitale Bearbeitung, analog raus, dann wieder Analog rein, digitale Bearbeitung, analog raus), die könnten doch die digitalen Daten locken „rüber geben“ (Analog rein, 2x digitale Bearbeitung, analog raus). Das ergäbe auch deutlich weniger Kabelsalat… Es gibt ja mittlerweile massig Digitaltreter, warum ist das nicht üblich?

  6. Profilbild
    Herr von W.  

    Hallihallo :-) Ich würde gern mal wissen, wie sich das Timeline so im Vergleich mit dem Timefactor von Eventide verhält. Hat jemand von euch Erfahrung mit BEIDEN Geräten?

  7. Profilbild
    k2600

    Ich nutze die Moogerfooger MF104M sowie MF108M und kann mich nach dem Durchhören der Beispiele keinesfalls beklagen, ich brauchs einfach nicht.
    Das Strymon klingt eher wie die KDSP Delays im Kurzweil K2600 oder im PC3K, also eh ganz brav. Es ist eher ein Delay für Gitarristen :)

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