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Die Top-DAWs für Homerecording-Einsteiger

Die kleinsten Versionen der DAWs im Überblick

22. Dezember 2025
Die Top-DAWs für Homerecording-Einsteiger

Die Top-DAWs für Homerecording-Einsteiger

Fast vier Jahre ist die letzte Neufassung unserer zweiteiligen Übersicht der beliebtesten Digital Audio Workstations jetzt schon alt. Höchste Zeit also, diese auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei haben wir uns entschlossen, die bisherige Aufteilung nach Preisen aufzugeben, da diese Trennlinie doch etwas zu unscharf ist. Stattdessen möchten wir euch in Teil 1 die . nach unserer Meinung – besten und beliebtesten Digital Audio Workstations für Einsteiger vorstellen und hier in erster Linie die „kleinen“ Versionen der Profi-DAWs unter die Lupe nehmen.

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Serie: Die besten DAWs

Im ersten Teil der Serie soll es nicht um die kostenlosen Lite- oder LE-Versionen gehen, die es meist als Zugabe zu einem Audiointerface gibt (eine Übersicht dazu findet ihr hier), sondern die abgespeckten, preiswerteren Versionen der Profi-Ausgaben. Unsere Auswahl ist natürlich subjektiv und darf gerne diskutiert werden.

Im zweiten Teil widmen wir uns den beliebtesten Digital Workstations für ambitionierte Amateure und Profis, die etwas mehr wollen und mehr investieren möchten und können.

Ein dritter Teil mit den DAW-Exoten, nach denen wir immer wieder mal gefragt werden, ist ebenfalls angedacht.

Die Top-DAWs für Homerecording-Einsteiger

Eine von vielen: Die GarageBand

Worum geht es bei den besten DAWs für Einsteiger?

DAWs sind als „Software für alles“ in den Bereichen Recording, Abmischung, Mastering und Produktion verantwortlich und als Herzstück des Equipments fest in die tägliche Studioarbeit integriert. Dementsprechend groß ist mittlerweile auch das Angebot dieser musikalischen Multitools.

Zu den ersten DAWs (in den Anfängen eher Sequencer) wie Digital Performer (1985), Cakewalk (1987), Cubase (1990), Pro Tools (1991) oder Logic (1993, damals noch als Notator Logic für Atari ST vom Entwickler Emagic) gesellten sich mit der Zeit weitere Mitbewerber wie Reason, FL Studio, Studio One oder Reaper. Besonders für Neueinsteiger, aber auch für umsteigewillige Fortgeschrittene ist es da nicht einfach, den Überblick zu behalten.

An dieser Stelle der Hinweis: Es wird am Ende keinen Titel „Die beste DAW für Einsteiger“ geben. Zum einen, weil jede DAW ihre Stärken und Schwächen hat und für manche Anwendungsgebiete besser, für andere weniger geeignet ist, das ist dann auch eine Frage der Ansprüche und Wünsche des Nutzers. Zum anderen war die Frage nach der „besten DAW“ ohnehin schon immer eine Glaubensfrage, so wie Playstation oder Xbox oder McDonalds oder Burger King, an der sich die Geister gerne scheiden.

Und schließlich: Bitte erwartet hier keine ausführlichen Einzeltests und auch keine vollzähligen Feature-Listen. Hier geht es vielmehr um einen Überblick, um sich einen ersten Eindruck über den Status Quo auf dem DAW-Markt zu verschaffen. Aufgrund der Fülle konnte ich da nur einige wenige Aspekte hervorheben. Sollte ich also irgendwo etwas Grundsätzliches vergessen oder falsch darstellen, so seht es mir bitte nach. Bei insgesamt 14 DAWs konnte ich nicht jede bis ins kleinste Detail testen.

Überblick: Digital Audio Workstations Teil 1

  • Ableton Live Intro
  • Apple Garage Band
  • Bitwig Essentials
  • Cakewalk Sonar
  • Image Line FL Studio Fruity Edition
  • Steinberg Cubase Elements 15

Ableton Live 12 Intro

Das deutsche Unternehmen Ableton wurde 1999 gegründet. Der Hauptsitz ist in Berlin, weitere Büros gibt es in Tokio und Los Angeles. 2001 erschien die erste Version von Ableton Live. Die Entwickler wollten eine live- und improvisationstaugliche Musik-Software schaffen, die sich intuitiv spielen lässt, daher auch der Namenszusatz „Live“. Diese Grundidee schimmert auch heute noch hier und da durch, allerdings hat die Übersichtlichkeit der DAW im Laufe der Jahre durch immer neue Funktionen doch ein wenig gelitten.

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Plattformen und Editionen von Ableton Live

Ableton Live Intro ist die kleinste Version des Ableton Live-Trios. Die mittlere ist Ableton Live Standard, das Flaggschiff ist die Ableton Live Suite. Live 12 läuft auf dem Mac ab macOS 11 Big Sur und auf dem Windows PC mit Windows 10 (Version 22H2) oder Windows 11 (Version 22 H2 oder später).

Aktuell zum Zeitpunkt des Artikels ist die Version 12.3.

Fakten und Zahlen

In Ableton Live 12 Intro ist die Zahl der Spuren auf maximal 16 begrenzt und zwar MIDI- und Audiospuren in Summe. 16 ist auch das Limit bei den Audio Ein- und Ausgängen, während bei den Send- und Return-Spuren sogar schon bei deren zwei das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

Zum Lieferumfang gehören acht Software-Instrumente (Standard: 13 / Suite: 20), vier Sample-Packs mit rund 5 GB Material (16/33, 38 GB/71 GB), 27 Audio-Effekte (42/58), 12 MIDI-Effekte (13/14) und zwei Modulatoren (6/6). Mehrspuraufnahmen sind mit bis zu 32 Bit / 192 kHz möglich.

Die Top-DAWs für Homerecording-Einsteiger

Das ist gut bei Ableton Live 12 Intro

Die wichtigsten Plus-Punkte, die Ableton einzigartig machen, sind auch in der kleinen Version mit dabei. Dazu gehören zum Beispiel der Session View für den Live-Einsatz, die Instrument-, Drum- und MIDI-Effekt-Racks mit der vereinfachten Makro-Steuerung oder die Algorithmen zum Dehnen und Stauchen von komplexem Audiomaterial, hier „Complex-Warp-Modi“ genannt.

Und auch die neuen Stimmungssysteme, die neuen Browser-Funktionen, der ebenfalls neue Drift-Synthesizer und die Nutzung einer globalen Tonart finden sich hier – da macht Live Intro keine Abstriche.

Und während die Live Suite ohnehin schon zu den schlankesten DAWs überhaupt gehört, die auch auf älteren Rechnern noch gut performt, kann Live Intro da noch einen draufsetzen: Die Minimal-Version läuft wirklich auf jedem Gerät, sofern die Betriebssystem-Version stimmt.

Das ist nicht so gut bei Ableton Live 12 Intro

Beim Thema MIDI war Ableton allgemein bisher schwächer als die Konkurrenz. Mit der Version 12 hat man da zwar mit diversen MIDI-Transformationstools und -Generatoren nachgelegt und Bestehendes verbessert, doch sind diese Neuerungen nur zum Teil auch in Live Intro angekommen.

Wer also viel mit MIDI und all den Möglichkeiten da arbeitet, ist bei Ableton Live 12 Intro nicht ganz so gut bedient wie bei der Konkurrenz. Eine Begrenzung der Spurenzahl findet sich zwar bei allen Klein-Versionen, aber gerade einmal 16 sind schon extrem wenig.

Darauf muss man in der kleinen Ableton-Version verzichten

Einige nicht unwichtige Funktionen der größeren Versionen fehlen in Live Intro. Dazu gehören unter anderem das Audio Slicing, Audio to MIDI, die Unterstützung von REX-Dateien, „Max for Live“, sowie die meisten neuen MIDI-Tools bis auf Quantize. Abgespeckt wurde natürlich auch bei der Zahl der Instrumente, Effekte und Sample-Packs.

Unnützes Wissen

Ableton wurde von zwei ehemaligen Mitarbeitern von Native Instruments gegründet. Das Geld für die offizielle Gründung gab es, als Ableton 1998 Hauptpreisträger beim „Gründerwettbewerb Multimedia“ des Bundesministeriums für Wirtschaft wurde. Zumindest 2010 gehörte Ableton mit einem (Welt)Marktanteil von 20 % zu den Top 3 DAWs. So zu Lesen im „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“.

Apps für Ableton Live

Abletons Link-Technologie (seit Version 9.6), die Takt und Tempo von Live mit Link-fähigen iOS- und Android-Apps, aber auch mit Windows/Linux/Mac-Software im lokalen Netzwerk synchronisiert, ist mittlerweile in rund 265 Apps enthalten. Auch Controller-Apps für die DAW gibt es einige wie etwa LK oder touchAble (beide Android und iOS) oder Oscleton: Ableton companion (Android). Hinzu kommt (Ableton) Note für musikalische Skizzen.

DAWs für Homerecording-Einsteiger

Ableton Push 3

Spezielle Hardware für Ableton

Zu der Hardware, die (speziell) Ableton unterstützt, gehören die Groovebox/der Controller Ableton Move und der Performance-Controller Ableton Push 3 vom Hersteller selbst. Auch das Novation Launchpad und die Akai APC-Serie  bieten sich für die Zusammenarbeit mit Ableton an.

Demoversion

Eine Demoversion gibt es zu Ableton Live 12 Suite. Hier können alle Funktionen für 30 Tage vollumfänglich genutzt werden.

Fazit zu Ableton Live 12 Intro

Ableton Live 12 Intro eignet sich besonders für schnelle Skizzen. Es hat  auch eine Menge zu bieten, das auch oder gerade für Anfänger interessant ist. Die Beschränkung auf gerade einmal 16 Spuren ist aber schon ein echter Stimmungskiller – gerade bei Orchester-Arrangements stößt man da bald an Grenzen.

Apple GarageBand

GarageBand, das 2004 erstmals präsentiert wurde, richtet sich primär an Anfänger, Songwriter und Musiker, die mal eben schnell und unkompliziert eine Idee festhalten möchten. Auf dem Mac ist es eine (stark) vereinfachte Form von Logic, während die iOS/iPad-Version noch schlanker ist, dafür aber einige spezielle Features mitbringt.

Plattformen und Editionen von Apple GarageBand

GarageBand ist ausschließlich für Apple-Geräte erhältlich und läuft auf dem Mac und unter iOS/iPadOS.

Aktuell zum Zeitpunkt des Tests sind die Versionen 10.4.12 (macOS) bzw. 2.3.18 (iOS).

Fakten und Zahlen

Mit exakten Zahlen hält sich Apple, anders als andere Hersteller, zurück. So viel konnte ich herausbekommen: ein Song kann unter iOS bis zu 32 Spuren umfassen (Audio und MIDI) und bis zu 2.000 Takte lang sein. Pro Spur können bis zu 16 Plugins eingesetzt werden (macOS). Für die macOS-Version werden 255 Spuren angegeben. An Sounds mit dabei sind acht Produzentenpakete von bekannten Profis  mit lizenzfreien Sounds (2.800 Loops, 50 Kits und 120 Patches), viele weitere Apple Loops können heruntergeladen werden. Für Gitarristen gibt es 25 instrumentenspezifische Verstärker und Boxen, 35 Effektpedale und ein Stimmgerät. Die Abteilung Drums umfasst mit dem virtuellen Studio-Schlagzeuger „Drummer“ die Sounds von 28 Drummern und 3 Perkussionisten (alles macOS, iOS nicht bekannt).

Das ist gut bei Apple GarageBand

Eines der herausragenden Merkmale der GarageBand ist seine intuitive, typische Apple-Oberfläche (aufgeräumt und leicht verständlich) und die damit verbundene große Benutzerfreundlichkeit. Wobei die neueren Versionen aber auch schon etwas komplexer geworden sind. Anfänger finden sich da aber trotzdem schnell zurecht.

Außerdem ist GarageBand kostenlos und bereits vorinstalliert, man kann also ohne Download, Registrierung oder Bezahlung direkt loslegen. Neben zahlreichen Loops, Sounds und Effekten (teilweise aus Logic Pro) wird auch eine solide Basis gut klingender Instrumente mitgeliefert, die Auswahl ist da erstaunlich groß und meist auch qualitativ hochwertig.

Mit Hilfe der leicht zu bedienenden Smart Instruments können auch Nicht-Musiker durch einfaches Tippen oder Wischen gut klingende Akkorde und Rhythmen erzeugen. In der Mac-Version kann man sogar mit „Learn to Play“ kostenlose Unterrichtsstunden für Klavier und Gitarre bekommen, inklusive direktem Feedback von GarageBand. Mit einem angeschlossen Audiointerface sind auch auf dem iPad Mehrspuraufnahmen möglich.

DAWs für Homerecording-Einsteiger

Das ist nicht so gut bei Apple GarageBand

Die Möglichkeiten zum Mischen, Erstellen von Subgruppen oder komplexeren Effekt-Routing sind im Vergleich zu anderen DAWs stark vereinfacht. Auch die Automatisierungs- und Editing-Möglichkeiten von Audio- und MIDI-Spuren sind in der iOS-Version nur sehr eingeschränkt möglich. Zudem unterstützt GarageBand keine VST-Plug-ins, was die Zahl der möglichen Plug-ins stark einschränkt.

Die Unterschiede der beiden Versionen

Naturgemäß ist die mobile Version eine ganze Ecke schlanker, nicht nur bei der Spurenzahl und der Sound-Bibliothek. So sind die Möglichkeiten bei der MIDI-Bearbeitung und beim Mixing eingeschränkt (Automation z.B. nur Volume), auch können bei den Plug-ins lediglich iOS Audio-Unit-Extensions (AUv3) eingesetzt werden. Andererseits ist die Bedienung hier durch die Touch-Kontrolle sehr intuitiv, auch sind die Live-Loops stärker integriert.

Während die macOS-Version also eher für die etwas professionellere Bearbeitung und das Mixing geeignet ist (eine Art Logic Lite also), ist die iOS-Variante mehr für schnelle Idee und Skizze unterwegs und für erste Gehversuche bei den DAWs gedacht.

DAWs für Homerecording-Einsteiger

Unnützes Wissen

Mehrere bekannte Künstler haben ihre Musik mit GarageBand produziert, darunter Rihanna, Nine Inch Nails und T-Pain. Die treibende Kraft hinter der Entwicklung von GarageBand war Dr. Gerhard Lengeling, der zuvor bei der deutschen Firma Emagic gearbeitet hatte.

Apple kaufte Emagic im Jahr 2002 und Lengeling wurde zum Senior Director of Software Engineering für Musikanwendungen ernannt. Steve Jobs hatte 2004 bei der Vorstellung der GarageBand erklärt, damit „das Musikmachen demokratisieren zu wollen“. Was angesichts der teuren Hardware von Apple schon etwas seltsam klingt.

Apps für GarageBand

Mit der Logic Remote App lässt sich GarageBand drahtlos über das iPad steuern, inklusive Transport, Mixer und Bedienung der Software-Instrumente.

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Logic Remote App

Spezielle Hardware für Apple GarageBand

Hardware, die speziell auf GarageBand zugeschnitten ist, gibt es nicht. So bleibt es bei den üblichen Verdächtigen wie Audiointerface oder MIDI-Keyboard von Drittherstellern.

Demoversion

Überflüssig, da kostenlos.

Fazit zu Apple GarageBand

Dank Apple-typischer simpler Bedienbarkeit, einem großen Angebot an Sounds und Instrumenten und der Tatsache, dass es das alles kostenlos gibt, bietet GarageBand einfache, schnelle Musikaufnahmen für Anfänger und Profis gleichermaßen. Während die macOS-Version – der man die Verwandtschaft zu Logic Pro deutlich anmerkt –  das leistungsstärkere Tool für Finishing und Mixing ist, lassen sich mit GarageBand für iOS besser und einfacher musikalische Ideen festhalten. Der fehlende VST-Support ist allerdings schon ein gravierender Nachteil. Wer später auf Logic Pro umsteigen möchte, kann seine GarageBand-Projekte vom Mac importieren.

Bitwig Studio Essentials

Bitwig ist immer noch so etwas wie das „New Kid on the DAW-Block“. 2014 war die Erstausgabe des Berliner Entwicklerstudios (gegründet von ehemaligen Ableton-Mitarbeitern) erschienen, im Vergleich zu Cubase, Logic & Co. also altersmäßig tatsächlich noch im Grundschulalter. Nicht aber in Bezug auf Leistung und Features, wo es durchaus mit der Konkurrenz mithalten kann. Dass die Macher aus der Ableton-Live-Schule kommen, ist der Software zwar an vielen Stellen anzumerken, doch geht sie letztendlich ihren eigenen Weg.

DAWs für Homerecording-Einsteiger

Plattformen und Editionen von Bitwig

Die DAW von Bitwig gibt es in drei Versionen. Die kleinste ist Bitwig Studio Essentials (99,- Euro), gefolgt von Bitwig Studio Producer (199,- Euro) und Bitwig Studio (399,- Euro). Alle drei Versionen laufen unter macOS, Windows und Linux.

Aktuell zum Zeitpunkt dieser Übersicht ist die (Vorab)Version 6.0 Beta 6. Die aktuellste stabile Version ist die 5.3.13.

Fakten und Zahlen

Bitwig Studio Essentials umfasst 13 Instrumente (Producer: 21, Studio: 38), 17 Audio FX (34/53), 5 Note FX (12/25), 10 Modulatoren (18/43), 19 Sound Packages (25/49)  und einen Container/Router (12/21). Während man bei der Zahl der Audio-, Instrument-, Hybrid-, Effect- und Group-Tracks keine Abstriche machen muss, ist die Zahl der Eingänge auf vier und die der Ausgänge auf acht begrenzt – gleichgültig, was das Interface da anbietet.

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Das ist gut bei Bitwig Studio Essentials

Einer der großen Vorteile sind die Hybrid-Tracks, die Audio- und MIDI-Clips gleichzeitig aufnehmen können, was den ohnehin guten Workflow der DAW noch mehr vereinfacht. Dank Features wie Clip Launcher, Dual-Ansicht oder Live-Looping eignet sich Bitwig Studio Essentials auch für Live-Auftritte.

Die DAW nutzt eine leistungsstarke Audio-Engine (32-Bit-Floating Point und bis zu 192 kHz) mit voller Multicore-Unterstützung und gilt mit dem Plug-in-Sandboxing, das Abstürze abfängt,  als äußerst stabil.

Parameter lassen sich mit den 10 Modulatoren schnell animieren. VST- und CLAP-Plugins werden ebenso unterstützt wie MIDI/CV, MPE und der DAW-Project-Im- und Export zum Projektaustausch mit anderen DAWs (aktuell Studio One und Cubase).

Das ist nicht so gut bei Bitwig Studio Essentials

Das Time Shift Plug-in – um MIDI und Audio im Bereich von Millisekunden verschieben zu können – gibt es nur in der großen Studioversion. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. AU-Plug-ins werden nicht unterstützt. Eine Videobearbeitung/vertonung ist in Bitwig grundsätzlich nicht möglich, da es keine native Videowiedergabe bietet.

Darauf muss man in den Bitwig Studio Essentials verzichten

Nicht mit dabei ist in der kleinen Version unter anderem die modulare Sounddesign-Umgebung „The Grid“ mit seinen 231 Modulen, mit der sich Synthesizer, Effekte, Sequencer und was sonst noch alles bauen lassen. Ein Paradies für Tüftler.

Auch Features wie Audio Comping, MIDI CC und Program Change, Note FX wie Quantize oder Humanize und die Spectral Suite fehlen.

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Bitwig Connect

Apps für Bitwig Studio Essentials

Von Bitwig selbst gibt es keine App. Da die DAW aber eine offene Controller Extension API besitzt, bieten sich einige andere Apps von Drittentwicklern zur Steuerung an, wie z.B. R-Kontrol (iOS) oder TouchOSC (Android, iOS).

Spezielle Hardware für Bitwig

Mit dem Bitwig Connect 4/12 präsentiert der Berliner Hersteller ein speziell auf Bitwig Studio zugeschnittenes Audiointerface, mit Transportfunktionen, das für präzise Parameteranpassung und dem Schreiben von Automationen ausgelegt ist. Von Melbourne Instruments gibt es eine Roto-Control Bitwig Edition – ein MIDI-Controller mit motorisierten Reglern im Bitwig-Design, der ebenfalls nahtlos auf Bitwig Studio abgestimmt ist.

Demoversion

Das Bitwig Studio (also die größte Version) kann für 30 Tage ohne Einschränkungen getestet werden.

Fazit zu Bitwig Studio Essentials

Bitwig Studio Essentials ist ein schöner Einstieg in die Welt der DAWs – gut zu bedienen, mit einem ordentlichen Workflow und einer Menge Features schon in der Basis-Version. So eignet es sich gut für die schnelle Ideenfindung. Bei Mix und Mastering ist es nicht unbedingt die erste Wahl, aber für eine Starter-Version reicht es völlig.

“Außer Konkurrenz”: Cakewalk Sonar / Cakewalk Next

Cakewalk ist in mehrerer Hinsicht ein Sonderfall und läuft hier daher außer Konkurrenz mit. Ein Sonderfall, weil Cakewalk eigentlich eine „große“ DAW ist, mit vielen Funktionen aus dem Profi-Segment. Andererseits ist Cakewalk aber kostenlos (lediglich für einige optionale Premium-Feature ist eine BandLab-Mitgliedschaft erforderlich) und daher auch für Einsteiger interessant, die nicht gleich einen dreistelligen Betrag in ihr neues Hobby investieren möchten.

Wobei es da wiederum eine weitere Einschränkung gibt: Die Entwickler haben schon zum Start der Version im Herbst 2025 angekündigt, dass „… die kostenlose Lizenz von Cakewalk Sonar derzeit unbefristet ist…“ Angesichts der reichlich verworrenen Historie von Cakewalk (mehr dazu in unserem Cakewalk Sonar-Test) darf man schon befürchten, dass es mit dem „kostenlos“ auch schnell wieder vorbei sein kann. Trotzdem haben wir uns nach kurzer Diskussion entschlossen, es trotzdem mal hier mit aufzuführen. Wenn auch eben außer Konkurrenz und mit den genannten Vorbehalten.

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Plattformen und Editionen von Cakewalk Sonar / Cakewalk Next

Von Cakewalk gibt es aktuell zwei Versionen: Cakewalk Sonar und Cakewalk Next. Eine dritte Version, Cakewalk by BandLab (CdB) wird nicht weiterverfolgt und wird über kurz oder lang ganz verschwinden. Oder ist es bereits schon. Cakewalk Sonar gibt es ausschließlich für Windows (10 oder höher), während das schlankere Cakewalk Next auch auf dem PC läuft.

Aktuell zum Zeitpunkt des Tests ist die Cakewalk Sonar-Version 2025.11 und die Cakewalk Next-Version 1.0.1.715.

Fakten und Zahlen

Die Anzahl der Spuren (Audio-, MIDI-, Instrumente) ist in beiden Versionen unbegrenzt. Sonar kann mehr als 128 Audio-Ein- und Ausgänge unterstützen. Die Sound-Bibliothek umfasst über 160.000 Loops und One-Shots, allerdings nur für BandLab-Mitglieder.

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Cakewalk Next

Die Unterschiede zwischen Sonar und Next

Die beiden Versionen lassen sich im Anspruch ein wenig mit GarageBand für MacOS und GarageBand für iOS vergleichen. Während Cakewalk Sonar als Nachfolger von Cakewalk by BandLab eine (recht) vollwertige DAW ist, mit traditionellen DAW-Workflow-Elementen wie Mixer, Piano Roll, Step-Sequencer, Matrix, Synthesizer-Rack und Notendarstellung, sowie einer erweiterten Audiobearbeitung, ist Cakewalk Next einfacher gestaltet und für die schnelle Ideenfindung optimiert. VST-Instrumente sind da auch erst gar nicht enthalten.

Ebenfalls auf der Vermisstenliste (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Matrixansicht, Step-Sequencer, Partituransicht, Loop Manager, Synthesizer-Rackansicht, Surround-Panner, Videospur, SysEx, Event-Listen und einiges mehr. Geblieben sind nur die Piano Roll, Matrix-Ansicht und Audio-Clips. Auch können keine MIDI-Spuren eingefügt werden, sondern nur MIDI-Files. Und während Next nur auf Englisch verfügbar ist, bietet Sonar auch eine deutsche Version an.

Das ist gut bei Cakewalk Sonar / Cakewalk Next

Cakewalk Sonar hat so ziemlich alles, was man von einer DAW erwarten darf. Wie zum Beispiel eine Piano Roll, eine Matrix zum Auslösen von Patterns, Step-Sequencer, Partitur, Synthesizer-Rack, ARA-Support, Stem-Export und vieles mehr.

In der Next-Version gibt es eine Menge Templates mit einer großen Bandbreite. Die reicht von allgemeinen 4-Track, 16-Track oder „Instruments“ über Recording-Templates wie Band Recording und Podcast bis hin zu speziellen Formationen und Styles wie EDM, Singer-Songwriter (für die gibt es sogar einen „Lyrics Prompter“) oder Piano Trio. Einsteiger können in der Matrix-Ansicht einfach Loops nach dem „Malen-nach-Zahlen-Prinzip“ zusammenstoppeln, das wir auch aus dem Music Maker kennen.

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Cakewalk Sonar

Das ist nicht so gut bei Cakewalk Sonar / Cakewalk Next

Bei den mitgelieferten Instrumenten war Cakewalk schon von je her recht dünn besetzt. Ein bisschen Drums, Bass, E-Piano und eine kleine String Section, das ist in Sonar auch schon alles. In Next ist es sogar noch weniger. In beiden Fällen können aber immerhin eigene VST2 und 3-Plug-ins eingebunden werden. Das GUI wurde zwar überarbeitet, ist aber immer noch ein wenig unübersichtlich.

Wer keinen BandLab-Account hat, wird bei jedem Start der DAW mit einer 15-sekündigen Einblendung daran erinnert. In der Next-Version fehlt ein Mixer, hier werden die Lautstärken direkt in der Spur eingestellt. Automationskurven beschränken sich auf Volume, Pan und Mute.

Darauf muss man in der kostenlosen Cakewalk-Version verzichten

Die Premium-Features, die man sich nur mit einer BandLab-Mitgliedschaft erkaufen kann, sind fast durch die Bank zu vernachlässigen. Dazu gehören Plug-in-Oversampling, der Elastique-Pro-Stretchmodus und POWR-Dithering. Vermissen dürfte man dabei nur die Tonnen von Extra-Sounds, die die BL-Membership beschert.

Unnützes Wissen

Cakewalk ist eigentlich ein 1850 entstandener Gesellschaftstanz, der zwischen 1895 und 1905 in den USA zum Modetanz mit Ragtime-Musik wurde. Der Name des Sequencers ist aber von der englischen Redewendung „It’s a cakewalk“ abgeleitet, was übersetzt „Das ist ein Kinderspiel“ bedeutet.

Apps für Cakewalk Sonar / Cakewalk Next

Mit „BandLab – Making Music Studio” gibt es auch eine kleine mobile Cakewalk-Version (Android, iOS), die recht ähnlich aufgebaut ist, aber weniger zu bieten hat als die Desktop-Versionen. Die ist zwar in den Basics kostenlos, hält dann aber recht schnell die Hand auf.

Demoversion

Überflüssig, da ohnehin kostenlos

Fazit zu Cakewalk Sonar / Cakewalk Next

Cakewalk Sonar ist eine recht umfangreiche, professionelle DAW, die es zurzeit (noch) zum Nulltarif gibt. Allerdings ohne die Gewähr, dass das auch so bleibt. Cakewalk Next ist eine stark abgespeckte Version, bei der viele Basic-Feature einer DAW fehlen. Sie ist eher für das Sample-orientierte Arbeiten a la Music Maker konzipiert, für die schnelle Skizze ohne voll konfiguriertes Studio. Wobei man auf den großen BandLab-Sample Pool aber nur mit einem Abo Zugriff hat. Für erste Gehversuche reicht aber auch Next.

Image Line FL Studio Fruity Edition

Ältere Leser werden das FL Studio des belgischen Entwickler-Studios Image Line noch unter seinem ursprünglichen Namen „Fruity Loops“ kennen, die erste offizielle Version war im März 1998 (1.2.7) als „MIDI-only“ erschienen. Nach der Version 12.5. (Juli 2017) erfolgte im Mai 2018 anlässlich des 20. Geburtstag der DAW, ein Sprung auf die Ausgabe 20. Seit 2024 ist man auf Jahreszahlen umgeschwenkt.

Aktuell ist zum Zeitpunkt des Tests die Version 2025.2. Eine Zahl, die man aber nur mit etwas Suchen findet, da die Versionsnummer – anders als bei der Konkurrenz – nicht mit zum Namen gehört.

DAWs für Homerecording-Einsteiger

Plattformen und Editionen von FL Studio

Das FL Studio gibt es in gleich vier Versionen: Fruity (99,- Euro), Producer (169,- Euro), Signature (239,- Euro) und die „All Plugins Edition“ (379,- Euro). Als Plattform eignen sich Windows (10 und 11) und macOS, eine Linux-Version gibt es nicht. Man kann die Lizenz für beide Systeme nutzen.

Fakten und Zahlen

Von den 39 in FL Studio vorhandenen Instrumenten haben es immerhin 23 in die Fruity Edition geschafft, dazu kommen 63 der 80 Effekte. Das ist respektabel. Da FL Studio deutlich anders als andere DAWs funktioniert und weniger Spur-, sondern mehr Pattern orientiert arbeitet, gibt es hier keine Angaben zu maximalen MIDI- oder Audiospuren.

DAWs für Homerecording-Einsteiger

Das ist gut bei FL Studio Fruity Edition

FL Studio setzt ganz auf einen Pattern- und Loop basierten Workflow und ist stark auf die schnelle Erstellung von Beats über seinen Step-Sequenzer im Channel Rack optimiert. So sind besagter Sequenzer und die sehr effiziente Piano-Roll dann auch – anders als in anderen DAWs – ein Kernstück für Kompositionen. Damit eignet sich das FL Studio besonders für elektronische Musik, Hip-Hop oder Dance Music. Mehr zur speziellen Arbeitsweise von FL Studio gibt es in unserem Test zu FL Studio 2025.1.

Die Bedienung der Kerninhalte Channel Rack und Piano Roll ist fast schon intuitiv. Daher ist FL Studio Fruity Edition besonders gut für DAW-Anfänger geeignet. FL Studio unterstützt außerdem noch das VST2-Format und das relativ neue CLAP-Format. Für Käufer von FL Studio gibt es „Free Lifetime Updates“. Heißt: Alle Updates, die in der Zukunft erscheinen werden, sind kostenlos, keine Update-Gebühren also beim nächsten Major-Update. Bei einem Upgrade wird der Differenzbetrag bezahlt.

Das ist nicht so gut bei FL Studio Fruity Edition

Das größte Manko: Audioaufnahmen sind mit der Fruity Edition nicht möglich, auch können nur maximal acht Audioclips in einem Projekt genutzt werden – das ist extrem dürftig. Dementsprechend fehlen dann auch die drei Audio-Editoren Edison, Newtime und Newtone. Wer also Audio basiert arbeitet und/oder Gesang oder externe Instrumente aufnehmen möchte, wird an der Fruity Edition keine Freude haben.

Darauf muss man in FL Studio Fruity Edition verzichten

Neben den eben erwähnten großen Einschränkungen im Bereich Audio fehlen auch die heutzutage immer wichtiger werdende Stem Separation und der Video-Player.

Unnützes Wissen

Bevor Image Line Fruity Loops entwickelte, hatte man unter anderem ein Programm namens „Porntris“ auf den Markt gebracht, eine Erwachsenenversion von Tetris.

DAWs für Homerecording-Einsteiger

FL Studio Mobile

Apps für FL Studio Fruity Edition

Von Image Line gibt es auch eine mobile Version des FL Studio, das  naheliegenderweise dann auch FL Studio Mobile heißt. Erschienen ist es für Android und iOS (18;- Euro, plus optionale In-App-Käufe für zusätzliche Soundsets). Außerdem hat Image Line auch zwei kostenlose Control App für FL Studio, FL Studio Remote und IL Remote, im Angebot.

Spezielle Hardware für FL Studio

Von Novation gibt es mit der FLkey-Reihe (Mini, 37, 49, 61) speziell auf das FL Studio abgestimmte MIDI-Controller Keyboards. Hier unser Test dazu.

Demoversion

Eine Demoversion des FL Studio lässt sich zeitlich unbegrenzt und vollumfänglich  nutzen. Damit lassen sich Projekte zwar speichern, aber nicht wieder öffnen. Das geht dann nur mit einer gekauften Edition.

Fazit zu FL Studio Fruity Edition

Die FL Studio Fruity Edition eignet sich besonders für DAW-Neulinge, die in Richtung Beat-Produktion oder EDM unterwegs sind. Aufgrund der Restriktionen im Audiobereich sind Singer/Songwriter aber mit anderen Einsteiger-Versionen besser bedient. Das etwas andere Bedienkonzept macht den Einstieg leicht, erschwert dann aber auch vielleicht den Umstieg auf andere, mehr „herkömmlich gestrickte“ DAWs. Ein gutes Argument für FL Studio allgemein sind hingegen die lebenslang kostenlosen Updates.

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Mehr Informationen

Steinberg Cubase Elements 15

Cubase gilt bei vielen als die DAW schlechthin. Kein Wunder, ist die Software des Unternehmens Steinberg (benannt nach dem Gründer Karl „Charlie“ Steinberg) aus Hamburg gefühlt schon immer auf dem Markt. Im April 2019 wurde das 30-jährige Jubiläum gefeiert.

Anfangs für den Atari ST als „Cubit“ erschienen, später erfolgte die Portierung für Mac und Windows. Bei der Nummerierung der Versionen ging es ein wenig durcheinander: Zu Beginn noch normal numerisch gekennzeichnet, wechselte man 1996 mit der Erfindung des VST-Standards zur Endung „VST plus Zahl“ (bis VST 5), kehrte dann nach einer kurzen Phase mit SX-Endungen zur normalen Zählweise zurück, um schließlich ab Version 8 das Kürzel „Pro“ hinzuzufügen.

DAWs für Homerecording-Einsteiger

Plattformen und Editionen von Cubase

Cubase 15 ist in fünf Versionen erhältlich. Cubase LE 15 gibt es ausschließlich im Bundle als Zugabe beim Kauf von Audiointerfaces und anderer Hardware von Steinberg und Yamaha. Und auch das etwas höherwertige Cubase AI 15 (= Advanced Integration) gibt es lediglich als Zugabe, weshalb diese beiden Versionen hier nicht als Einsteigerversion berücksichtigt wurden. Die kleinste Version, die es frei zu kaufen gibt, ist Cubase Elements 15 (99,- Euro). Bereits 230,- Euro teurer ist Cubase Artist 15 (329,- Euro). Das Flaggschiff der DAW-Reihe ist Cubase Pro 15 (579,- Euro). Cubase läuft auf Windows-PCs (10 und 11, 64 Bit) und auf macOS. Eine Linux-Version gibt es nicht.

Aktuell zum Zeitpunkt des Tests ist die Version 15.0.5.

Fakten und Zahlen

Cubase Elements 15 umfasst 7 virtuelle Instrumente & Sound Libraries (Artist: 11, Pro: 11), 45 Effekte (73/96) und rund 20 GB an Samples & Loops (50/50). MIDI-Effekte gibt es keine (17/17). Limitiert ist auch die Zahl der Tracks, wobei Cubase Elements da aber meist deutlich besser aufgestellt ist als die Konkurrenz im Kleinbereich: Bei den MIDI-Spuren sind es immerhin noch 64, bei den Audiospuren 48 und bei den VST-Instrumenten 24, In der Artist und Pro-Version gibt es hingegen kein Limit.

Auf VCA-Tracks muss Elements verzichten, aber gut – damit kann man leben. Und auch mit den 24 physikalischen Ein- und Ausgängen, den 8 Insert-Slots für die Audiokanäle, den 16 Gruppenkanälen und den je 8 FX Send- und Return-Kanälen. Auch da ist die Konkurrenz in dem Bereich meist wesentlich schlechter aufgestellt. Einzig die fehlenden Insert Slots & Sends für MIDI-Plugins mag der ein oder andere da vermissen. Die Audio-Engine ist mit 64-bit / 192 kHz identisch mit den beiden großen Versionen.

DAWs für Homerecording-Einsteiger

Das ist gut bei Cubase Elements 15

Die spürbare Workflow-Verbesserung in Cubase 15 hat auch Elements erreicht. Skalierbare Plug-in-Interfaces, Lautstärke und Panorama direkt in der Spuransicht oder Quick Export sorgen für vereinfachtes Arbeiten auch in der kleinsten Version. Auch für jede Menge Inspiration ist gesorgt, da Songwriting-Tools wie die Akkord-Pads (inklusive der neuen Chord Pad Presets) und die Skalen-Assistenten mit  enthalten sind.

Die Ausstattung an Instrumenten und Soundmaterial ist beachtlich: Halion Sonic SE, der Groove Agent SE 6, Iconica Sketch und Sampler Track gehören mit zum Lieferumfang, dazu auch 25 GB an Samples und Loops. Erstaunlich: Auch das neue Omnivocal – der Einstieg in die Yamaha-Vokalsynthese ist mit dabei. Der Upgrade-Preis von Cubase Elements 14 auf Cubase Elements 15 ist mit 30,- Euro relativ moderat. Über das DAW-Project File-Format ist der Austausch von Projekten mit anderen DAWs möglich (zurzeit mit Studio One und Bitwig)

Das ist nicht so gut bei Cubase Elements 15

Die Bedienung von Cubase stand noch nie im Ruf, sonderlich intuitiv zu sein. Bei den vielen, teilweise recht verschachtelten Menüs muss man schon etwas Einarbeitungszeit mitbringen. Hin und wieder kritisiert wird auch die etwas ungünstige Schrift in Cubase, die gerade auf kleineren Monitoren als nicht übermäßig lesefreundlich gilt. Die immer noch fehlende LUA-Script-Schnittstelle, wie sie etwa Reaper bietet, dürften Einsteiger dagegen vermutlich eher weniger vermissen. Das Upgrade auf die nächstgrößere Version (Artist) ist mit aktuell 269,- Euro nicht unbedingt günstig.

Darauf muss man in Cubase Elements 15 verzichten

Modulatoren, Stem Separation, Vari-Audio oder Pitch-Shifting – das alles gibt es nicht in der Elements-Version. Und auch auf den Datenaustausch mit WaveLab, die ARA 2 – Unterstützung oder Spuren für Taktart, Tempo oder die globale Transposition muss man verzichten. Bei der Aufnahme fehlt unter anderem das Comping, beim Sequencing der Pattern Sequencer und beim Mischen Dinge wie VCA-Fader, Control Room oder die MixConsole Snapshots. Aber gut, dafür ist die kleinste Version dann auch für den kleinen Geldbeutel bezahlbar.

DAWs für Homerecording-Einsteiger

Auch das neue Omnivocal ist enthalten

Unnützes Wissen

Im Januar 2003 wurde die Marke Steinberg vom US-Unternehmen Pinnacle Systems übernommen, das es Ende 2004 an Yamaha weiterverkaufte.

Apps für Cubase

Unter dem Namen Cubasis gibt es Cubase auch als App für iPhone und iPad (Android und iOS). Zu nennen ist hier auch Cubase IC Pro, eine Fernsteuerungs-App für Cubase (Android und iOS)

DAWs für Homerecording-Einsteiger

Cubasis

Spezielle Hardware für Cubase

Steinberg hat Hardware entwickelt, die direkt auf die Funktionen von Cubase abgestimmt ist. Dazu gehören die Audiointerfaces der UR-C und IXO-Serien, die neuerdings jedoch unter dem Yamaha-Label angeboten werden. 2008 hatte Steinberg mit dem CC121 auch einen Controller im Portfolio, der aber inzwischen vom Markt ist.

Demoversion zu Cubase Elements 15

Cubase Elements 15 kann – genau wie die große Pro-Version – vollumfänglich 15 Tage lang getestet werden.

Fazit zu Cubase Elements 15

Das Cubase-Einsteigerpaket bietet im Vergleich zur Konkurrenz in dieser Klasse das umfangreichste und kompletteste Paket ab (sieht man vom Sonderfall Cakewalk Sonar ab). Bei Anzahl der Tracks, Sample-Paket oder Songwriting-Hilfen hat Cubase Elements 15 die Nase vorn. Wer Features wie Tempospur, Pitch Shifting oder Pattern Sequencer vermisst und auf die nächsthöhere Version umsteigen will, muss allerdings schon etwas tiefer in die Tasche greifen.

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Über den Autor
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m.steinwachs RED

In jungen Jahren noch Keyboarder in diversen Bands von Punk bis Funk, schwenkte ich Anfang der 1990er Jahre auf die Komposition und Produktion von Musik/FX für Videogames um (das war lukrativer) und war dabei zwischen 1990 und 2008 an über 50 Games beteiligt (Thalion, Psygnosis, Blue Byte u.a. - https://www.gamecheck.guru/musik). Augenblicklich arbeite ich in meinem Studio an einem Remake meiner alten Thalion-Tracks (https://soundcloud.com/audiotexturat/sets/work-in-progress). Nebenher damals ...

Forum
  1. Profilbild
    Numitron AHU

    hi.
    am Anfang steht cubase gibt’s seit 1990.
    wie am Ende vermerkt aber seit 1989!

    hab’s am Atari Geliebt.
    1998 die 2 ataris von meinem Opa bekommen.
    möchte ich eh wieder testen.
    hab einen Adapter auf VGA für modernere Monitore und ps2 Maus und Tastatur.

  2. Profilbild
    Trichter

    Reaper und Ardour würde ich auf jeden Fall noch in die Liste aufnehmen. Da bekommt man eine voll ausgestattete DAW ohne Begrenzung der Tracks oder dergleichen für weniger Geld, als manche der präsentierten Einsteigerversionen kosten.

      • Profilbild
        Metaview

        @plicktzah Ich hab in Reaper in recht kurzer Zeit was herausbekommen, in Cubase kam irgendwie kein Ton und ich habe den Fehler nicht gefunden. Cubasis finde ich wiederum recht benutzerfreundlich auf dem Telefon.

    • Profilbild
      m.steinwachs RED

      @Trichter Wie eingangs erwähnt, sind wir in der dritten Auflage unserer Übersicht weg vom Preis. In erster Linie soll es bei der Übersicht zu den Einsteiger-DAWs um einen möglichst einfachen Einstieg und um einen höheren Bekanntheitsgrad gehen. Ardour und Reaper kämen dann in einen geplanten dritten Teil.

  3. Profilbild
    Jens Hecht RED

    gute und sinnvolle Übersicht! Zu Bitwig: Die Preise sind aktuell reduziert und es gibt auch (wieder?) die kostenlose 8-Track-Version, womit bei einem Crossgrade der Preis nochmal etwas gesenkt wird. Beispiel: Bitwig Studio kostet normal 399€, aktuell 359€ und mit einem Crossgrade nur noch 259€ ;)

    https://www.bitwig.com/de/8-track/

    • Profilbild
      m.steinwachs RED

      @Jens Hecht Danke für den Hinweis, Jens. Ja, gerade jetzt zum Jahresende sind viele Preise noch einmal runtergesetzt. Da der Artikel aber für längere Zeit als Info dienen soll (ohne dass wir ihn wöchentlich aktualisieren), bin ich mal von den „Normalpreisen“ ausgegangen.

      Die kostenlose 8-Track-Version war mir etwas zu klein (vergleichbar mit Cubase LE). Ganz nett für einen kurzen ersten Eindruck, um zu schauen, ob man mit Bitwig überhaupt klar kommt.

  4. Profilbild
    CDRowell AHU

    Da würde ich doch glatt bei Bitwig als unnützes Wissen etwas hinzufügen:

    Bitwig wurde von abtrünnigen Mitarbeitern der Fa. Ableton gegründet. Diese wollten dringend tiefgreifend modulare Features, die man in Bitwig von Beginn an implementiert hat, in Ableton sehen.
    Da dieses nicht umgesetzt wurde, entschied man sich kurzerhand selbst Hand anzulegen. 🫠

    Lustig ist, dass ableton live nach und nach mehr in Richtung Bitwig programmiert wurde… 🫣

    Hab ich was vergessen, nicht richtig dargestellt oder vergessen? Bitte moch korrigieren. 🥴👍

    Oh, bevor ich es vergesse: könnte Waveform nicht auch dazugezählt werden? Ist ja nicht ganz unbekannt durch Tracktion.

    Und ist mit Studio One Prime nicht auch erwähnenswert?

  5. Profilbild
    Eibensang

    Einst begonnen mit Cubase am Atari, später kurz begeistert von Logic am Win-PC, bis die – direkt nach Release einer neuen teuren Vollversion – ohne Warnung umzogen zu Apple (ein Menschenalter ist es her), nach Zwischenspiel mit Live durch Kumpel bei Acoustica Mixcraft gelandet, was hier offenbar niemand kennt, und bis heute dabei geblieben.

    Reichhaltige und hochwertige Ausstattung, raffiniertes Darstellungskonzept (viel weniger Fenster, dafür mehr Überblick), großartiger Workflow und selbst die dickste Suite – aktuell Version 10 – kostet gerade mal an die 150 Öcken. Gips nur für Windows, aber dort die mir mit Abstand tauglichste und sympathischste DAW.

    • Profilbild
      m.steinwachs RED

      @Eibensang Wir hatten überlegt, die etwas „exotischeren“ DAWs dann in einen gesonderten Artikel zu packen. Vorschläge dafür sind willkommen.

  6. Profilbild
    Andreas AHU

    Bei Ableton Live frage ich mich immer, ob die als Zweit-DAW Sinnvoll wäre. Wenn ich das richtig verstehe, arbeitet man damit eher wie mit einer Groovebox, dass man eben nicht einen Song von Anfang bis Ende erstellt, sondern so eine Art Clips, die man dann – am besten mit einem Controller – je nach Wunsch ein- und ausschaltet. Oder verstehe ich das Konzept falsche.. Auf den Bildern sieht es ja doch immer aus wie eine „normale“ DAW..
    Ich finde es jedenfalls immer toll, wenn es spezielle Controller für eine DAW gibt. In dem Sinne wundert mich, die MIDI-Schwierigkeiten, die die DAW haben soll, wo es doch so viele Controller dafür gibt, aber vielleicht denke ich da auch einfach falsch …MIDI..USB…

    • Profilbild
      Tai AHU

      @Andreas Ja, ist richtig, was du vermutest. Das Programm erlaubt aber auch lineares Arbeiten wie in anderen DAWs. Ursprüglich gedacht um die Performance mit den Clips in ein lineares Format überzuführen. Ist in Logic inzwischen auch so, und bei GarageBand iOS schon seit langem. Aber nicht in der Mac Version von GarageBand.

  7. Profilbild
    Filterpad AHU

    Was Cubase betrifft, finde ich übrigens die Artist-Version am brauchbarsten. „Pro“ hat Dinge, die der Mensch nicht braucht bzw. kann man diese wunderbar mit Drittanbieter kompensieren und Elements ist für Freunde von Electroproduktionen zu wenig, bezüglich Spurenanzahl. Ich denke es ist eher gedacht für Singer,-Songwriter mit nur Gitte, Mic und vielleicht noch ein virtuelles Drum-Kit dazu. Artist erfüllt alle Wünsche ohne nennenswerte Einschränkungen. Noch 3 schöne Klangerzeuger dazu und fertig ist eine vollumfassende Produktionsstätte. Nur die Einarbeitung benötigt nachwievor etwas Zeit. Cubase funktioniert nicht sehr viel anders als andere DAW’s, aber es gibt extrem viele Wege um nach Rom zu kommen. In dem Fall Wege um an ein Ergebnis zu gelangen. Allein schon fast ein Dutzend Möglichkeiten, um die ein,- und selbige Effektsektion zu öffnen (2 Mixer, Hauptfeld, beide Seitenstreifen). Das ist mal ne Ansage! Wer es nicht glaubt – schaut nach und überzeugt euch selber!

      • Profilbild
        m.steinwachs RED

        @chardt Frag das mal Hans Zimmer. Der hat angeblich bis zu 12.000 Spuren in seinem speziellen Cubase-Setup :-) (Allerdings verteilt auf Dutzende von PCs)

      • Profilbild
        Filterpad AHU

        @chardt Ja, gut erkannt. Das würde bei mir locker reichen. Ich dachte vermutlich an früher, wo dies noch arg begrenzt war. Aber sehr gut erkannt und berechtigte Frage. Man sieht an meiner Aussage, wie sich alles weiterentwickelt. Bei mir sind es grob geschätzt Instrumentenspuren immer um die 40+ Audio und Midi zusammen. Filmscore wie (aufgeräumtes) Zimmer mache ich natürlich nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen das er mehr braucht wie M. Steinwachs erwähnte.

    • Profilbild
      Mick AHU

      @Filterpad …eben und das ist Dickschiff Cubase und sie kriegen es nicht in den Griff…es gibt duzende Wege für ein und das selbe Ziel, aber versuche mal einen ShortCut zu erstellen, das dein Lieblings – Kompressor für Drums, ad hoc, als Insert geladen wird…keine Chance, da gibt es nicht einen Weg! 😠

    • Profilbild
      Andreas AHU

      @Filterpad Ich lasse mich meistens auch zu den „großen“ Versionen verleiten nur um davon dann mindestens 90% zu ignorieren. Meistens gibt es ja noch zig Plugins, die man aber eh schon als gekaufte hat.
      Allerdings ist es leider auch sehr häufig so, dass die Pro-Versionen dann ein oder zwei Funktionen hat, die man wirklich braucht.
      So wird z.B. bei Studio One das gemeinsame Nutzen der DAW auf mehreren Rechnern, bzw. der Umzug auf einen neuen nur mit der Abo-Version untersützt. finde ich etwas traurig.
      Allerdings gab es bei mir Zeiten, wo ich relativ oft meinen Musiker-PC gewechselt oder neu aufgesetzt habe, weil ich eine größere Festplatte eingebaut habe oder auf ein kleineres Format umgestiegen bin. Gerade beim Umzug auf den Mini-PC hat es mehrere Anläufe gegeben.

  8. Profilbild
    Tai AHU

    „Zudem unterstützt GarageBand keine VST-Plug-ins, was die Zahl der möglichen Plug-ins stark einschränkt.“
    Gilt auch für Logic. Ist definitiv kein Minuspunkt. Kein PlugIn Hersteller wagt es heutzutage noch, nur mit einer VST Version zu kommen. Ich bin Intensiv PlugIn Nutzer und kenne kein einziges PlugIn, von dem ich mir zusätzlich eine AU Version wünschen würde.

    • Profilbild
      m.steinwachs RED

      @Tai Heutzutage nicht mehr, richtig. Aber es gibt einiges an älteren Plugins, die es nur als VST gibt. Und – wenn es heute (aus gutem Grund) kein Hersteller mehr wagt, nur mit einer VST-Version zu kommen – warum wagt es dann ein DAW-Hersteller, nur mit einer AU-Version anzutreten? Klar, das minimiert Absturzrisiken, aber die bekommen andere Hersteller auch in den Griff.

      • Profilbild
        chardt AHU

        @m.steinwachs Das Prinzip bei Steinberg war immer Offenheit, deshalb wurden die ASIO- und VST-Spezifikationen ja auch mit anderen Herstellern geteilt. (Ich weiß jetzt nicht genau, ob da Lizenzen fällig sind, aber auf jeden Fall kann jeder Hersteller die Specs haben.)
        Das Prinzip bei Emagic war damals schon eher „Nur für Mitglieder!“, und warum hätte sich das ausgerechnet bei Apple ändern sollen?

        • Profilbild
          TobyB RED

          @chardt , du brauchst nur JUCE oder XCode, beides in kostenlosen Versionen erhältlich. Und schon kannst du AUs entwickeln. Für die Entwickler gibts dann auch noch die frei erhältilichen Audio Unit Programming Guides mit Beispielen und grundlegenden Techniken.

      • Profilbild
        TobyB RED

        @m.steinwachs , Moin. Es gibt schon noch technische Unterschiede zwischen VST und AU, AUv3 und als Speziallfall Interaudio Apps. GB sowohl MacOS als auch iOS sind primär für den schnellen einfachen Einstieg in die Musikproduktion gedacht. der Fokus ist die Musik, weniger die Technik. Das Konzept senkt die Hemmschwelle ab. Wer es komplexer mag, kann sich in GB durchaus mit AUv3 komplexe Channelstrips und Setups bauen. Und letztlich komplette Tracks und Titel produzieren. Ich seh da keinen Minuspunkt.

  9. Profilbild
    EinGuter

    Wenn wir schon am korrigieren sind:
    GarageBand kommt natürlich nicht vorinstalliert.
    Es ist aber kostenlos im App Store verfügbar

  10. Profilbild
    chardt AHU

    Damals (TM) in den 90ern habe ich Cubase, Logic und Sonar mit Hilfe von „externen Sicherheitskopien“ getestet, Ergebnis:
    – Sonar habe ich nicht ans Laufen bekommen, auch nicht später mit offiziellen Demo-Versionen. Und ja, ich verdiene mein Geld damit, mich mit Computern auszukennen.
    – Logic ließ sich installieren – und dann stand ich wie der Ochs vorm Berg.
    – Cubase installiert, gestartet, eine neue Spur ins leere Projekt hinzugefügt, mit dem Drum-Editor (hatte damals AFAIK sonst keiner) eine Schlagzeugspur programmiert, … irgendwie funktionierte alles so, wie ich es erwartet habe. Außerdem gab es damals für Cubase 3 fast zwei Jahre lang ständig Updates mit neuen Features! Also auf die nächste „große“ Version gewartet (Cubase 5, weil es Version 4 nur für den Mac gab) und dann zugeschlagen. Natürlich gab es danach nie wieder so lange so viele Updates wie bei Cubase 3, aber ich bin bei Cubase geblieben, weil es meinem Arbeitsstil immer noch am Besten entspricht (auch wenn es mir inzwischen fast etwas überladen ist). Möglicherweise würde mir heute Elements ausreichen, aber ich hab eben immer noch die Artist-Version.

    • Profilbild
      Tai AHU

      @chardt „Drum-Editor (hatte damals AFAIK sonst keiner).

      War in Logic genauso drin, hieß nur nicht so, sondern HyperEdit. War sehr viel flexibler als der Cubase Drumeditor.

  11. Profilbild
    BenTheDover

    Moin,
    schöner Artikel, aber ich Frage mich, was hier gemeint ist, wenn da steht, dass FL Studio keine stem separation beherrscht. Das tut es doch entweder sehr wohl, oder ich habe massive Halluzinationen oder habe ein hidden item freigespielt 😳

    • Profilbild
      m.steinwachs RED

      @BenTheDover Das bezieht sich allein auf die Fruity Edition. Da ist die Stem-Separation nicht enthalten. In allen anderen Versionen schon.

  12. Profilbild
    Spartakus

    Ich würde bei den folgenden Artikeln den Punkt Lizensierung aufnehmen. Wie einfach ist es, die DAW zu starten ? Benötige ich eine komplette Anmeldung beim Hersteller, oder muß ich einen USB Stick zur Authentisierung immer zur Hand haben ?

  13. Profilbild
    unifaun

    Die Testversionen von Cubase 15 sind übrigens 60 Tage (früher mal 30 Tage) nutzbar und nicht wie angegeben 15 Tage. 😉

    • Profilbild
      m.steinwachs RED

      @unifaun Ups – da hatte ich wohl noch die 15 von Cubase 15 im Kopf beim Tippen. Danke für den Hinweis, kommt auf die Korrekturliste. (15 Tage wäre ja auch ziemlich seltsam :-) )

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