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Die ultimative Music-Workstation Liste

Peavey

Peavy DPM-3

Peavey DPM3 seitlich

Ein kurzes Gastspiel in Sachen Workstation leistet sich Peavey ab 1990. Zwar gelingt dem Hersteller mit dem DPM3 ein gewisser Achtungserfolg, vor allem weil die Sounds selbst sich getrost einem Vergleich mit den Instrumenten der Mitbewerber stellen können, doch es gibt einfach zu wenig Besonderheiten, die für genügend Alleinstellungsmerkmale sorgen könnten, auch wenn bestimmte Erweiterungsmöglichkeiten, Modellvarianten und Spin-Offs das zumindest in Ansätzen schaffen. Nach dieser Phase zieht sich Peavey aus diesem Bereich Tasteninstrumente zurück.

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Peavy DPM-4

Ab 1993 gibt es diese Peavey Workstation als verbessertes Modell DPM4: 61 Tasten, 16-fach multitimbral, 32 Stimmen Polyphonie, 9-Spur Sequencer, Floppy-Disk-Drive.

Peavy DPM-4 88

Die 88er Version des DPM4.

 

Quasimidi

Quasimidi Raven

Quasimidi Raven

Quasimidi ist längst nicht mehr im Business, jedoch waren einige Instrumente zu ihrer Zeit recht beliebt und sind es heute noch.

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Die Gründe dafür liefert das Fazit im Vintage Keys Artikel von 2015: “Der Quasimidi Raven ist, wie eigentlich auch alle anderen QM-Geräte, ein Synthesizer, der so gut wie zu 100% dem Techno-/Dance-Genre zuzurechnen ist, vor allem den Hörgewohnheiten seines Produktionszeitraums, also den 90ern, entsprechend. Das sollte man bedenken, wenn man sich heutzutage für einen gebrauchten Raven interessieren sollte. Sehr wahrscheinlich wird man aktuell unter den gebotenen Raven-Sounds wenige finden, die ins aktuelle Geschehen passen, was natürlich darüber hinaus den rudimentären Klangmanipulationsmöglichkeiten geschuldet ist. Trotzdem ist das Herzstück des Raven, der Motivator, nach wie vor ein sehr schöner Ideenlieferant für alle Elektrogenres. Mir jedenfalls, der seinerzeit mal eine Musikschule besucht hat, würden derartige Passagen manuell nur unter Zuhilfenahme bewusstseinserweiternder Mittel gelingen. Natürlich darf man derartiges Material nicht inflationär einsetzen, dennoch kann es das Salz in der Suppe sein. Auch als Masterkeyboard macht er eine gute Figur, auch heute noch. Die Tastatur ist hervorragend, es gibt zahlreiche Controller-Eingabemöglichkeiten, die für den Studiogebrauch mehr als ausreichend sein sollten. Setzt man in so ein, stören auch die fehlenden Einzelausgänge nicht mehr. Um mit dem Raven komplette, autarke Stücke zu produzieren, taugt er mir allerdings nicht, wie ich schon früher erwähnt habe. Mir ist das dann zu sehr fremdgesteuert – was ich eigentlich realisieren möchte, weicht dann der Raven-Handschrift – aber das müsste jeder persönlich beurteilen. Um sich mal einen Raven aus Neugierde zu besorgen, sind die aktuellen Gebrauchtmarktpreise möglicherweise ein wenig zu hoch. Ich bringe es mal auf eine kurze Formel: Empfehlenswert für Nichtinstrumentalisten, die auf der eher minimalen Elektroschiene fahren, oder für Produzenten, die ein gutes Masterkeyboard mit Inspirationsquelle suchen, das vielleicht auch doch noch den einen oder anderen speziellen Klang zu bieten hat.“

Den kompletten Artikel in unserer Vintage Keys Rubrik Green Box können Sie hier lesen.

Quasimidi Sirius

Quasimidi Sirius

Auch der Sirius schneidet gut ab, hier im Vintage Keys Artikel von 2015: “Quasimidi hatte auch mit dem Sirius seinen Hang zur unkomplizierten, intuitiven Bedienung bewiesen und gut realisiert. Die gewohnt gute Verarbeitung und große Masse an Bedienelementen macht das Handbuch fast obsolet, auch für weniger Erfahrene. Neben dem Gewicht auf der guten Bedienbarkeit ist der Focus des Sirius auch hier die Bühne, die gut beschrifteten zahlreichen Echtzeitkontrollen und Potis mit Snap-Funktion machen Spaß. Als Masterkeyboard im Studio ist er wohl eher weniger geeignet, da vier etwas klapprige, lediglich anschlagsdynamische Oktaven doch etwas mickrig sind. Als reiner Expander mögen vielleicht die wenigen Ausgänge zum Nachteil gereichen, als Ideenlieferant oder Groovemaschine im Verbund mit einer DAW und anderen Klangerzeugern kann ich ihn aber durchaus empfehlen, gerade auch in Anbetracht der geringen Gebrauchtmarktpreise.“

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

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Forum
  1. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Ich betrachte den ESQ-1 als Ensoniq’s erste Workstation, vor allem, wenn auch Teile wie Casio CZ-5000 gelistet sind. Auf der Roland-Liste fehlt noch der Juno-G, wenn schon der D-20 mit drin ist. Der hat mit seinen analogen Namens-Vettern nur noch eine vage Ähnlichkeit und basiert auf der Fantom-Engine. Neben 16-fachem Multimode, 128 Voices, vielen FX und dem Sequencer bietet der Juno-G noch einen 4-Track Audio-Recorder sowie ab Vers 2.0 auch Sampling-Optionen. Ich hatte noch einen der letzten für 800,-€ ergattert und ihm gleich noch einen 512MB RAM-Riegel für 10,-€ eingebaut, was für knapp 50min Stereo in CD-Qualität reicht. Die Sounds sind absolut ok; mein Favorit ist das Preset „Potted Pixie“ von Ex-Gong-Keyboarder Howard „Gwyo“ Scarr, mit dem man sofort „Chrystal Machine“ von Gong’s „Radio Gnome Invisible Pt.1“-Album spielen könnte…

    • Profilbild
      k.rausch  AHU

      Danke für den Hinweis Juno-G. Hätte der ESQ-1 Drum Samples, er wäre in der Liste drin. Aber ich habe den ja in der Workstation-Story bereits als wesentlichen Vorläufer des Genres gewürdigt, dem Ensoniq dann mit der VFX-SD Workstation einen würdigen Nachfolger beschert hat.

  2. Profilbild
    HX  

    Weiß nicht wie sinnvoll diese Kategorie noch ist, wieviele Samplingkeyboards ohne Sequencer gab es denn in den letzten 25 Jahren? Vermutlich war der Einbau eines Sequencers ab Anfang der 90er so billig das man ihn einfach jedem Brot- und Butterkeyboard spendiert hat. Das mit den häufig doch recht umständlichen und anfangs limitierten (im Vergeich zum Computer) Sequencern haufenweise Songs komponiert wurden will ich auch nicht so recht glauben.

  3. Profilbild
    costello  RED

    Danke für diese ziemlich umfassende Übersicht. Ich denke, Workstations sind heute wohl in erster Linie Schweizer Taschenmesser für Bühne und Studio und werden weniger als Stand alone-Produktionstools benutzt, wie noch zu Zeiten des Fairlight. Ich benutze den Sequenzer an meinem PC3X jedenfalls praktisch nie. Von daher sind die Übergänge heute zu den Nord-Keyboards und auch vielen modernen Stage-Pianos wohl eher fließend.

  4. Profilbild
    Saxifraga  

    Der Fantom G7/8 ist eindeutig die beste Workstation. Super Qualität und bestes Sofwaredesign, vor allem wenn man den Multisample Konverter von Chickensystems benutzt. https://www.chickensys.com/products2/fantomcreator/index.html
    Nach kurzer Zeit kann man wunderbar mit dem Fantom umgehen.
    Der Kronos hat tolle Engines und klingt gut, aber das OS ist so eine Scheiße und nur eine aufgebohrte Version von 1995. 16bit Software die in einer Art virtuellen Maschine auf Linux läuft. Wenn man ein Multisample gebaut hat und der Pfad+Dateiname länger als 76 Zeichen wird, dann schreibt das OS ohne Vorwarnung Grütze auf die HD. Erst NACH dem Schreiben wird ein Fehler angezeigt. Man muß dann per Hand alle Dateien entfernen und alle Bezeichner ändern bis es hoffentlich paßt.
    Linux selbst hat fast unbegrenzte Datei- and Pfadnamenlänge! smh

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      AMAZONA Archiv

      Ist typisch für Yamaha und auch so’n bissken verwirrend. Verhält sich in Sachen Anzahl der Tasten auch so mit dem EX5 und dem EX7. 7 = weniger Tasten als 5

  5. Profilbild
    Dirk Siegmund  

    Der Vollständigkeit halber, sollte man bei Yamaha zwischen MO- und MOXF-Reihe noch die MOX-Reihe (MOX6/8) erwähnen, welche wohl auf Basis der MOTIF-XS-Workstations zu sehen sind. (M06/8=Motif-ES-Basis und MOXF6/8=Motif-XF-Basis).

    Einen MM8 gab es übrigens auch ;-)

  6. Profilbild
    Synthie-Fire  AHU

    Sehr schöne Übersicht über Workstations.
    Danke für den Artikel :-).

    (Fast hätte ich gedanklich noch den Analog Keys drin…aber da fehlt die digitale Recording-Möglichkeit und als nicht geschriebenes Kriterium auch die Stimmenanzahl.)

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