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Die ultimative Music-Workstation Liste

Yamaha

Yamaha V50

Yamaha V50 Totale

Obwohl Yamaha sich recht frühzeitig um Workstations kümmerte und schon mit dem System TX816, KX88, QX1 richtungsweisend wurde und sogar ein autarkes System Music Computer CX5M entwickelte, dauerte es noch bis zum V50, um mit einer integrierten Keyboard Workstation aufzuwarten.

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So ist in unserem Vintage Keys Artikel von 2015 zu lesen: “Der Yamaha V50 stellte zu seiner Zeit die Krönung der FM-Synthesizer dar. Zwar arbeitet der Yamaha V50 nur mit vier Operatoren, konnte aber bereits auf verschiedene Grundschwingungsformen zugreifen, während der Klassiker DX7 nur mit Sinus arbeitete. Die einfache Bedienung, das blitzschnelle achtfache Layern von Klängen, die doppelte Stimmenzahl gegenüber einem TX81z oder DX11, die Effekte, der 9-Spur-Sequencer, all das verschafft ihm eine Sonderstellung. Dass er dennoch kein großer Erfolg wurde, hat er einzig und allein der damaligen Omnipräsenz der Korg Workstations M- und T-Serie zu verdanken. Für heutige Musikproduzenten erweitert der Yamaha V50 aber den Gerätepark um eine außergewöhnliche und vielseitige Klangquelle, die einen immer wieder aufs Neue überrascht.“

Den kompletten Artikel in unserer Rubrik Green Box finden Sie hier.

Yamaha SY77

Yamaha SY77 SY99

Abseits von purem FM (außer Drums) kommt Yamaha nach dem V50 mit der SY77 Workstation, die neben einer fortgeschrittenen FM Sektion nun auch gesampelte Klänge an Bord hat. Vintage Keys Artikel von 2018: “FM ist gerade wieder im kommen. Da lohnt sich ein Blick auf diese Klassiker, die innerhalb der Yamaha FM-Familie ein Spitzenstellung einnehmen, was Sound und Bedienung angeht. Gerade die erweiterte FM-Synthese in Verbindung mit den sehr „eigenen“ Samples dieser Workstations macht den Yamaha SY77 und seine Geschwister immer noch zu brandheißen Soundlieferanten im Studio oder auf der Bühne.“

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Yamaha SY99

Yamaha SY99 Totale

Der SY99 setzte recht bald noch einen drauf, und im Vintage Keys Artikel von 2010 heißt es: „Der Yamaha SY99 ist auch heute noch eine Augen- und Ohrenweide für jedes Tonstudio und vermag Synthesizer-Liebhaber zu begeistern. FM-Synthese in Verbindung mit Samples und durchaus vorzeigbaren Digitalfiltern, sind die Grundlage für eine Klangvielfalt die kaum zu schlagen ist. Native Instruments hat ja bereits mit dem FM-Plug-In FM8 bewiesen, dass sich FM jederzeit in den angesagten Elektro-Musikstilen einsetzen lässt. Der FM8 bietet aber letztendlich nur einen Vorgeschmack auf das was der SY99 zu leisten vermag. Zu einem Gebrauchtmarktpreis von ca. 550,- Euro (Stand 2013) ist dieser Bolide geradezu ein Schnäppchen und den Wettbewerbern seiner Zeit vorzuziehen. Diese waren meist nur aufgepeppte Sample-Player, etwa der Korg T3 und Roland D70, und stehen heute deutlich im Schatten eines SY99.“ Lesen Sie mehr hier.

Yamaha SY85

Yamaha SY85

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Mit dem SY85 ergänzt Yamaha 1992 sein Workstation Portfolio. Unser Vintage Keys Artikel von 2014: “Aktuell wird der SY85 gebraucht für 200,- Euro gehandelt – also quasi zum Plug-in Preis. Dafür erhält man eine hervorragende Tastatur, einen echten Synthesizer mit ganz eigenem Klangcharakter und Real-Time-Control. Den 19″-Kollegen gibt es gar schon für 100,- Euro. Die „Entdecker“ unter uns sollten sich ruhig mal wieder den digitalen Vintage Synths zuwenden und nicht nur nach dem 100. Moog-Sound Ausschau halten. Wer also die Gelegenheit hat, den SY85 zu erwerben, sollte das ruhig mal tun. Bei Nichtgefallen ist das gute Teil auch sicher schnell wieder abgestoßen – ohne Wertverlust.“ Mehr über den SY85 können Sie hier lesen.

Yamaha W5

Yamaha W5

Ab 1994 ist das Modell W5 die neue Yamaha Workstation. 32-stimmige Polyphonie, 8 MB Sample-ROM, 3 Insert- und 3 System-Effects, 16-Spur Sequencer. Die Version W7 bietet statt 61 Tasten eine 76er Tastatur.

Yamaha W7

Yamaha W7 Brochure

Yamaha QS300

Yamaha QS300

Mit dem Modell QS300 ist ab 1995 eine etwas sparsamer ausgestattete Workstation erhältlich. 32 Stimmen Polyphonie, 16-Spur Sequencer, 3 parallele Effektprozessoren mit über 60 Effekttypen.

Yamaha DJX-II

Yamaha DJXII

Ab 2000 ist die DJX-II Workstation lieferbar, wobei sich die Konzeption von anderen Modellen unterscheidet. Es gibt Sections für Groove, Sampling, interne Klangerzeugung mit 180 Instrument Voices. Die Tastatur ist nicht anschlagsdynamisch.

Yamaha EX5 und Yamaha EX7

Yamaha EX5 totale

Ab 1998 ist das Modell EX5 zu haben und ist die bis dahin fortschrittlichste Yamaha Workstation mit zahlreichen Features.

Unser Vintage Keys Artikel von 2009 meint: “Nach einer kurzen Einarbeitungszeit wächst einem der neue Yamaha EX täglich mehr ans Herz.
Er klingt enorm druckvoll und warm. Selbst der EX7 mit etwas eingeschränkter Synthese vermag einen weiten Bogen zu spannen zwischen guten Naturklängen und spektakulären Synthesizer-Klängen. Den Vergleich zu Wavestation oder JD800 muss der EX nicht scheuen. Im Gegenteil, gerade bei den Pads und sphärischen Sounds hat der EX des Öfteren die Nase vorne. Die resonanzfähigen Analogsounds gehören zu den eigenwilligsten Analogimitaten am Markt, aber ohne dies abwertend zu meinen. Drahtig und schneidend wären Attribute mit denen ich die AN-Synthese umschreiben würde. Und VL? Große Klasse, aber nur, wenn man sich den Wind-Controller zwischen die Lippen steckt und kräftig an den Mod-Wheels schraubt. Tut oder kann man das nicht, klingt VL langweilig und lebloser als jeder gesampelte Flötensound. Zum Windcontroller: Wir reden hier von dem kleinen Mundstück – ohne Griffbrett und Tasten, optional – kann man aber heute noch bei Yamaha kaufen. Vor allem aber überzeugte mich als hemmungsloser Synthesizerfreak folgende Tatsache: Der Yamaha EX7 hat einen unverwechselbaren, eigenen Klangcharakter und nicht irgendeine weitere Workstation-Rappelkiste mit auswechselbaren Samplesounds. Wer einen ECHTEN Synthesizer sucht, der findet zu diesem Gebrauchtmarktpreis kaum ein vergleichbares Hardware-Produkt.“

Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Yamaha S03

Yamaha S03

Ab 2004 ist die S-03 Workstation zu haben und bietet 64-stimmige Polyphonie, ist 16-fach multitimbral und XG-kompatibel. Als Zubehör ist ein Voice-Editor erhältlich, ebenso ein Wave-Editor.

Yamaha S70XS

Yamaha S70XS

2009 präsentiert Yamaha das Modell S70XS mit 76er Tastatur als kleineren Bruder des S90XS (88 gewichtete Tasten).

Yamaha S80

Yamaha S80

Das Modell S80 ist ab 1999 das Workstation Flaggschiff im Yamaha Produktportfolio. Gewichtete 88er Tastatur, 64-stimmige Polyphonie, 19-fach multitimbral, 479 Waveforms.

Yamaha S90XS

Yamaha S90XS

Yamaha Motif 6

Yamaha Motif 76

Ab Millennium ist Yamaha mit den Motif Workstations unterwegs. Es wird eine langlebige Baureihe, die in unterschiedlichen Versionen gebaut wird und im Laufe seiner Produktionszeit eine Evolution mit jeweils verbesserten und erweiterten Modellen erlebt. Zuhause auf den Bühnen und in den Recording-Studios der Welt erfreut sich die Modellreihe außergewöhnlicher Beliebtheit und wird erst 2016 vom Montage ersetzt.

In unserem Test von 2001 zieht der Autor folgendes Fazit: “Nach einer kurzen Einarbeitungszeit macht der MOTIF 6 richtig Spaß. Mein Computer blieb für eine Woche lang kalt – und das sagt eigentlich alles. Es ist vollbracht, die autarke Produktionsmaschine existiert. Sampling, Sequencing und eine Vielzahl unterschiedlichster Klangerzeuger machen den MOTIF 6 zur „Full-Service-Station“ im Studio und auf der Bühne. Hat man sich einmal an die Arbeitsweise gewöhnt, lassen sich Ideen genauso rasch umsetzen wie an einem umfangreich ausgestatten Computer Arbeitsplatz. Latenzprobleme und Computerabstürze sind dem MOTIF hingegen vollkommen unbekannt. Darin sehe ich auch heute noch den enormen Vorteil einer ausgereiften Workstation. Schalten Sie ein und legen Sie los. Zum Kuckuck mit dem Hundertsten VST-Plug-in, der nächsten noch schnelleren Rechnergeneration, und, und, und … Eine Workstation bringt Sie wieder auf das Wesentliche, auf das Musizieren – versprochen.“

Den kompletten Test finden Sie hier.

Yamaha Motif ES

Etwas später kommt das Modell Motif ES auf den Markt. Unser Amazona Test notiert 2004: „Der Motif ES6 ist eine professionelle Music Production Workstation, die in Punkto Soundauswahl, Soundqualität und Bedienbarkeit herausragend ist. Die Bedienung der Sequencer-Modi ist leicht zu erlernen und macht bereits nach kurzer Zeit Freude. Die Verarbeitung der Hardware ist robust, die leichten Synthesizertasten sind vielleicht jedoch nichts für Pianistenfinger die gewichtete Tasten vorziehen. Diese sollten sich die ES8 Version anschaffen, mit 88 gewichteten Tasten. Die Anbindung an den Rechner ist vorbildlich, wenn auch bei dem Testgerät fehlgeschlagen. Einige kleine Mankos trüben den Gesamteindruck dieses Gerätes jedoch nicht. Für Studio- und auch Livemusiker ist der Motif ES6 gleichermaßen geeignet, und er kann sogar ganz ohne Rechner als vollwertige Workstation Songs kreieren, und auf verschiedenen Medien abspeichern. Die optionalen 512MB Sample RAM bestehen jeden Vergleich mit vergleichbaren „nur“ Samplern. Mit einem Preis von zur Zeit 2099€ (Thomann 9.2.04) ist er sogar erschwinglich und eine Überlegung Wert, bevor man sich Software Synth X, Y und Z zulegt.“

Lesen Sie mehr hier.

Yamaha Motif MO6

2006 kommen die Motif Modelle MO6 und MO8 auf den Markt, wobei MO6 die Version mit 61 Plastiktasten ist, MO8 bietet 88 gewichtete Tasten.

Das Testfazit seinerzeit: „Der MO hat’s drauf bei uns zur Amazona Kaufempfehlung zu avancieren! Zwar fehlt ihm eine Sampling-Funktion, dafür sind die Sounds in dieser Preisklasse unschlagbar, stammen sie immerhin 1:1 von der großen Yamaha MOTiF ES Serie ab. Vor allem aber der unkomplizierbare Sequencer mit 687 vorgefertigten Phrasen und 1787 Arpeggio-Lines ist ein Kompositionstool, das seines Gleichen sucht. Dank der Pattern-Funktion macht damit auch Einsteigern das Komponieren Spaß. Versprochen! Abgerundet wird das positive Erscheinungsbild durch die Controller-Presets mit denen sich im Handumdrehen Ihre Computer DAWs fernsteuern lassen. Der derzeitige Straßenpreis von ca. 1.200,– Euro ist absolut angemessen. Der MO6 und MO8 werden den Markt um Einsteiger-Workstations kräftig aufwirbeln – und das zu Recht!

Den vollständigen Testartikel können Sie hier lesen.

Yamaha Motif MO6 MO8 Catalog

Yamaha Motif MO8

Die Version mit gewichteter 88er Tastatur.

Yamaha Motif MM6

Die Motif Einsteigerversion heißt ab 2007 MM6. Das Testfazit: „Als reinrassiges Einsteiger-Keyboard kann der MM6 mit seinen 520 Klängen und der modernen, chartorientiert produzierten Begleitautomatik vor allem bei interessierten Jugendlichen mit kleinem Budget sicher die volle Punktzahl erreichen. Zur professionellen Motiv-Reihe ist er jedoch keine Alternative, wie man den Klangbeispielen unten entnehmen kann. Kombiniert mit der beiliegenden Cubase Software und einem Computer inklusive ASIO-Soundkarte samt Mikrofon liefert Yamaha eine gute Basis für erste Songproduktionen von Einsteigern. Vergessen Sie nicht ordentliche Kopfhörer gleich mit einzuplanen, denn die heimische Stereoanlage oder die Kopfhörer vom MP3-Player sind für Musikinstrumenten-Anwendungen dieser Art vollkommen ungeeignet.“ Den ganzen Test lesen Sie hier.

Yamaha Motif MM6 CatalogMotif XS

Yamaha Motif XS Prospekt

Unser Tester schaut sich 2004 die damals neue Yamaha Workstation gründlich an und notiert dazu: “Der Motif ES6 ist eine professionelle Music Production Workstation, die in Punkto Soundauswahl, Soundqualität und Bedienbarkeit herausragend ist. Die Bedienung der Sequencer-Modi ist leicht zu erlernen und macht bereits nach kurzer Zeit Freude. Die Verarbeitung der Hardware ist robust, die leichten Synthesizertasten sind vielleicht jedoch nichts für Pianistenfinger die gewichtete Tasten vorziehen. Diese sollten sich die ES8 Version anschaffen, mit 88 gewichteten Tasten. Die Anbindung an den Rechner ist vorbildlich, wenn auch bei dem Testgerät fehlgeschlagen. Einige kleine Mankos trüben den Gesamteindruck dieses Gerätes jedoch nicht. Für Studio- und auch Live-Musiker ist der Motif ES6 gleichermaßen geeignet, und er kann sogar ganz ohne Rechner als vollwertige Workstation Songs kreieren, und auf verschiedenen Medien abspeichern. Die optionalen 512 MB Sample-RAM bestehen jeden Vergleich mit vergleichbaren „nur“ Samplern. Mit einem Preis von zur Zeit 2099,- Euro (Musikhaus Thomann 9.2.04) ist er sogar erschwinglich und eine Überlegung Wert, bevor man sich Software Synth X, Y und Z zulegt.“

Lesen Sie den vollständigen Test hier.

Yamaha Motif XF6

Yamaha Motif XFFür die XF Serie gibt es einen Test von 2010 mit folgendem Fazit: „Fassen wir uns hier mal kurz: Der Motif ist schon ein Wahnsinnsgerät! Die Presets klingen großartig, realistisch und zum Teil erfrischend modern. Wer einmal angefangen hat die Arpeggios durchzuhören, wird wohl ohnehin süchtig. Es gibt also tatsächlich noch ein alles entscheidendes Argument für die Anschaffung einer Motif-Workstation, selbst wenn das ursprüngliche Konzept noch so überholt sein mag: Die herausragende Qualität der Sounds und Effekte, die durchaus in der Lage ist, Produktionen bezüglich ihrer Klangqualität weit nach vorne zu pushen. Bestnote!“ Lesen Sie den ganzen 2-teiligen Artikel hier und hier.

Yamaha MOXF 6

Als besonders preisgünstige Modelle gibt’s MOXF6 mit 61 Plastiktasten und MOXF8 mit gewichteter 88er Tastatur. Der Amazona Test 2017 attestiert: „Die Yamaha MOXF6 und MOXF8 Synthesizer sind in ihren Preisklassen fast ohne Alternativen. Hier haben wir auf der einen Seite ein Tool, welches die Brot und Butter Sounds anbietet. Aber auf der anderen Seite den Spagat zwischen Schlager, volkstümlicher  Musik, Top 40 und Dance und Rock-Pop schafft. Die Spezialdisziplin DAW-Kontrolle und Integration wird von Haus aus mit Steinberg Cubase gemeistert, für andere DAWs heißt es, hier Hand anzulegen. Alleinstellungsmerkmal sind die Multis und Performances, welche in Verbindung mit dem Sequencer und oder Arpeggiator Farbe und Breitwandkino in den Saal zaubern.“ Lesen Sie alles darüber hier.

Yamaha MOXF 8

Die Version mit 88 gewichteten Tasten.

Yamaha Montage 6

Yamaha Montage 6

Nach langen Jahren des Erfolges wurde die Motif Serie 2016 um das neue Modell Montage ergänzt. Im Test von 2016 heißt es: „Der Yamaha Montage ist ein tolles Instrument mit viel Licht und ein wenig Schatten. Die Sounds bieten die ganze Bandbreite und machen ihn zum Arbeitspferd für nahezu jeden, wobei es wahrscheinlich hauptsächlich traditionelle Keyboarder sind, die sich angesprochen fühlen. Weniger überzeugend ist das Handling, das auf den ersten Blick einfach erscheint, die Tücken aber in der Architektur lauern. Gutes Tutorial-Material bügelt das allerdings aus. Die Factory-Presets sind etwas durchwachsen, das kann an der gewissen Bodenständigkeit und dem Import der DX7 Sounds liegen. So richtige Überflieger finden sich nur sporadisch. Jedoch haben die beiden Klangerzeugungen AWM2 samt Sample-Speicher sowie FM-X bereits auf dem Papier genügend Potential für viele Jahre, sich die Klangmaschine selber zurecht zu basteln. Es ist außerdem anzunehmen, dass es, wie in der Vergangenheit beim Motif, auch hier 3rd Party Anbieter geben wird, die der Sache ein wenig auf die Sprünge helfen.“

Lesen Sie den vollständigen 2-teiligen Test hier und hier, dazu den Vergleichstest gegenüber den Mitbewerbern Korg Kronos und Kurzweil Forte 7 hier.

Yamaha Montage 7

Die Version mit 76 Plastiktasten.

Yamaha Montage 8

Das Modell mit gewichteter 88er Tastatur.

Yamaha Montage 8

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Forum
  1. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Ich betrachte den ESQ-1 als Ensoniq’s erste Workstation, vor allem, wenn auch Teile wie Casio CZ-5000 gelistet sind. Auf der Roland-Liste fehlt noch der Juno-G, wenn schon der D-20 mit drin ist. Der hat mit seinen analogen Namens-Vettern nur noch eine vage Ähnlichkeit und basiert auf der Fantom-Engine. Neben 16-fachem Multimode, 128 Voices, vielen FX und dem Sequencer bietet der Juno-G noch einen 4-Track Audio-Recorder sowie ab Vers 2.0 auch Sampling-Optionen. Ich hatte noch einen der letzten für 800,-€ ergattert und ihm gleich noch einen 512MB RAM-Riegel für 10,-€ eingebaut, was für knapp 50min Stereo in CD-Qualität reicht. Die Sounds sind absolut ok; mein Favorit ist das Preset „Potted Pixie“ von Ex-Gong-Keyboarder Howard „Gwyo“ Scarr, mit dem man sofort „Chrystal Machine“ von Gong’s „Radio Gnome Invisible Pt.1“-Album spielen könnte…

    • Profilbild
      k.rausch  AHU

      Danke für den Hinweis Juno-G. Hätte der ESQ-1 Drum Samples, er wäre in der Liste drin. Aber ich habe den ja in der Workstation-Story bereits als wesentlichen Vorläufer des Genres gewürdigt, dem Ensoniq dann mit der VFX-SD Workstation einen würdigen Nachfolger beschert hat.

  2. Profilbild
    HX  

    Weiß nicht wie sinnvoll diese Kategorie noch ist, wieviele Samplingkeyboards ohne Sequencer gab es denn in den letzten 25 Jahren? Vermutlich war der Einbau eines Sequencers ab Anfang der 90er so billig das man ihn einfach jedem Brot- und Butterkeyboard spendiert hat. Das mit den häufig doch recht umständlichen und anfangs limitierten (im Vergeich zum Computer) Sequencern haufenweise Songs komponiert wurden will ich auch nicht so recht glauben.

  3. Profilbild
    costello  RED

    Danke für diese ziemlich umfassende Übersicht. Ich denke, Workstations sind heute wohl in erster Linie Schweizer Taschenmesser für Bühne und Studio und werden weniger als Stand alone-Produktionstools benutzt, wie noch zu Zeiten des Fairlight. Ich benutze den Sequenzer an meinem PC3X jedenfalls praktisch nie. Von daher sind die Übergänge heute zu den Nord-Keyboards und auch vielen modernen Stage-Pianos wohl eher fließend.

  4. Profilbild
    Saxifraga  

    Der Fantom G7/8 ist eindeutig die beste Workstation. Super Qualität und bestes Sofwaredesign, vor allem wenn man den Multisample Konverter von Chickensystems benutzt. https://www.chickensys.com/products2/fantomcreator/index.html
    Nach kurzer Zeit kann man wunderbar mit dem Fantom umgehen.
    Der Kronos hat tolle Engines und klingt gut, aber das OS ist so eine Scheiße und nur eine aufgebohrte Version von 1995. 16bit Software die in einer Art virtuellen Maschine auf Linux läuft. Wenn man ein Multisample gebaut hat und der Pfad+Dateiname länger als 76 Zeichen wird, dann schreibt das OS ohne Vorwarnung Grütze auf die HD. Erst NACH dem Schreiben wird ein Fehler angezeigt. Man muß dann per Hand alle Dateien entfernen und alle Bezeichner ändern bis es hoffentlich paßt.
    Linux selbst hat fast unbegrenzte Datei- and Pfadnamenlänge! smh

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Ist typisch für Yamaha und auch so’n bissken verwirrend. Verhält sich in Sachen Anzahl der Tasten auch so mit dem EX5 und dem EX7. 7 = weniger Tasten als 5

  5. Profilbild
    Dirk Siegmund  

    Der Vollständigkeit halber, sollte man bei Yamaha zwischen MO- und MOXF-Reihe noch die MOX-Reihe (MOX6/8) erwähnen, welche wohl auf Basis der MOTIF-XS-Workstations zu sehen sind. (M06/8=Motif-ES-Basis und MOXF6/8=Motif-XF-Basis).

    Einen MM8 gab es übrigens auch ;-)

  6. Profilbild
    Synthie-Fire  AHU

    Sehr schöne Übersicht über Workstations.
    Danke für den Artikel :-).

    (Fast hätte ich gedanklich noch den Analog Keys drin…aber da fehlt die digitale Recording-Möglichkeit und als nicht geschriebenes Kriterium auch die Stimmenanzahl.)

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