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Die wichtigsten Musikerplattformen – Bandcamp, Soundcloud & Twitch

29. März 2022

Die besten Musikerplattformen online

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Das digitale Zeitalter macht manches möglich – und anderes zunichte. Ja, es hat den Tonträger gekillt. Und ja, es erschwert zahlreichen Musikern den Broterwerb und das nicht unerheblich. Stirnrunzelnd denkt man zurück an die Zeit, als ein vor Wut schäumender Lars Ulrich mit einem Haufen Anwälte versuchte, dem Lauf der Dinge (damals Napster) Einhalt zu gebieten. Im Jahre 2022 leben die meisten Bands von Ticket-Verkäufen und Merchandise – und auch da gelingt es den wenigsten, nennenswert Profit zu machen. Vor allem nicht zu Pandemiezeiten.

Wir hatten hier bei AMAZONA.de bereits einige Artikel, die sich mit diesen Entwicklungen befassen. Man mag sich davor hüten, mit Plattitüden aufzufallen, die in die Richtung gehen: „Das digitale Zeitalter ist da. Passt euch an!“ Fakt ist, die meisten Musiker und Kollektive haben das schon längst erkannt. Wer digital mit seiner Musik Geld verdienen will, muss auf zahlreichen Plattformen vertreten sein – und diese richtig nutzen. Doch erst scheinen viele Bands zu verstehen, dass es mit einem monatlichen Update auf dem Instagram-Account nicht getan ist. Viele scheinen erst jetzt auf den Trichter zu kommen, dass es möglich ist, beispielsweise per Twitch Live-Konzerte zu streamen. Erst jetzt realisieren viele Kollektive und Musiker den enormen Bedarf an Stock-Musik, Soundtracks und Auftragsarbeiten, nutzen Bandcamp oder Crowdfunding. Als Musiker kann man 2022 anders Geld verdienen als 1992 – doch in beiden Perioden muss man das Potential der Instrumente erkennen, die einem der Markt zur Hand gibt.

Es gibt einige Musikerplattformen, die ganz schönes Potential haben und die ihr als Band oder Musiker definitiv auf dem Schirm haben solltet. Gleich vorweg – die kleine Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Auch bietet jede der genannten Plattformen Features, die hier nicht genannt werden. Bestenfalls bringt es euch auf Ideen, wie ihr mit eurer Musik weiter Präsenz ausbauen könnt und welche Möglichkeiten es dafür gibt.

Musikerplattformen – Bandcamp

Erwähnen wir die üblichen Verdächtigen gleich zu Beginn – unter anderem Bandcamp. Diese Plattform hat zahlreichen Bands geholfen, über Wasser zu bleiben. Es ist purer E-Commerce für Musiker – nenne deinen Preis, und Fans sowie Leute, die deine Musik schätzen, werden ihn zahlen. In gewisser Weise ist Bandcamp auch der ultimative Lackmustest für die Qualität der eigenen Musik. Wer in einer liberalen, offenen und Band-freundlichen Plattform wie Bandcamp kaum Zuspruch findet, weiß, er oder sie macht was falsch.

Bandcamp erlaubt einen hohen Grad an Customization. Ihr könnt eure Seite individuell gestalten, sie auslegen, wie ihr wollt: Welche Tracks sind kostenlos, womit wollt ihr Fans locken? Wie viel gibt ihr quasi für umme raus, um zu teasern und für was wollt ihr Bares sehen? Das ist die große Stärke von Bandcamp: Die Plattform erlaubt es, ein konkretes, eigenes kommerzielles Programm zu planen. Wichtig hierbei: Versteht Bandcamp als Zuhause für eure Band bzw. Musik – als Shop, auf den ihr über Social Media Plattformen, die mehr Zulauf haben, verlinkt. Auf Bandcamp selbst Werbung zu machen, ist sinnvoll und die Plattform hat selbst einige tolle Features, auf die ich später eingehender eingehen werde. Bandcamp ist euer Home und wo immer ihr werbt, Bandcamp sollte als Verlinkung immer mit am Start sein. Essenziell hierbei: Regelmäßig Musik dort veröffentlichen – eine eingestaubte Bandcamp-Seite steht niemandem gut zu Gesicht.

Musikerplattformen – YouTube

Die offensichtlichste Plattform ist sicher YouTube, wobei hier ganz klar gilt: Bei der unfassbaren Menge täglicher Uploads ist man auf eine vernünftige Funktion zu zielgruppenorientiertem Marketing durchaus angewiesen. Gottseidank hat YouTube diese Option – ein eigener Channel ist also quasi ein Muss.

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Nur welchen Content? Gleich ein mehrere tausend Euro teures Musikvideo basteln? Nicht so vorschnell. Wer Content produziert, muss ein Mindestmaß an Qualität gewährleisten, das ist klar. Durchaus muss man aber seinen Horizont als Band oder Musiker erweitern – und bestenfalls auch anderen Content präsentieren als die Musik selbst. Will heißen: Als Death Metal Kapelle Playthroughs der eigenen Songs zu zeigen (wie der gute alte Dean Lamb das beispielsweise macht), ist ein Weg. Und es gibt nicht wenige Musiker, die ihren Channel nutzen, um Recording-Tipps zu geben wie Misha Mansoor. Damit wird die Band quasi immer ein Stück weit mitbeworben: Indem man ein weites Netz auswirft, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass jemand von der Musik Wind bekommt. Auch KMac ist ein gutes, wenn auch extremes Beispiel: Der (inzwischen leider etwas inaktive) Meme-Lord der Hard ’n‘ Heavy Gitarrenwelt explodierte mit seinen kurzen Videos regelrecht und schaffte es so, viel mehr Leute auf seine bisweilen richtig starken Ambient-LPs aufmerksam zu machen. Bei YouTube gilt also ganz besonders, möglichst mehrgleisig fahren: Denkt euch was aus, seid kreativ! Anstatt nur 1x im Jahr ein neues, mäßig produziertes Musikvideo rauszuhauen, traut euch ruhig, authentischen Content zu erstellen, Live-Streams, Playthroughs und Equipment-Tipps zu geben. Oder teilt einfach ehrlich eure Gedanken zum Musikerdasein.

Musikerplattformen – Soundcloud

Soundcloud ist eine bekannte Plattform, die kostenlos streamt und es sehr leicht macht, neue Musik zu entdecken. Sie kann auch als Distributor agieren für alle, die es auf monatlich über 1000 Plays schaffen. Über Soundcloud Pro und Pro Unlimited vertreibt die Plattform eure Musik auf den größten Plattformen der Welt: Spotify, AppleMusic usw. Darüber hinaus erlaubt es die Pro Unlimited Option, Geld mit Streams zu verdienen oder Spenden entgegenzunehmen.

Soundcloud ist vor allem aber eins: eine funktionierende Community. Sie feiert es auf unvergleichliche Weise, wenn aus ihrer Mitte etwas Neues entsteht und den großen Sprung schafft. Es gibt nicht ohne Grund den Begriff „Soundcloud-Rapper“ – viele schaffen es, auf Soundcloud mit ihrer Musik viel Aufwind zu generieren. Soundcloud eignet sich also hervorragend, um eine feste Fanbasis zu etablieren. Auch sind die Tools der Plattform sehr Community-orientiert. Ich halte die Icon-Funktion, mit der man unter dem Track an Markern einen Kommentar hinterlassen kann, immer noch für eins der coolsten Features in Sachen Musikplattformen überhaupt. Viele Labels tummeln sich auf Soundcloud – Post Malone wurde hier unter anderem entdeckt. Soundcloud hat also nach all den Jahren nach wie vor seine Daseinsberechtigung.

Musikerplattformen – Twitch

Twitch dürfte vielen kein Begriff sein: Es handelt sich um einen interaktiven Livestreaming-Dienst, der vor allem von Gamer, Konsolen- und PC-Spielern genutzt wird. Wer sich das mal angesehen hat, weiß, dass es durchaus seinen Reiz hat: viel Interaktion, viel Absurdität und von allen Plattformen wahrscheinlich die mit der aktivsten Community, die es auf irgendeiner Plattform gibt.

November 2021 dann der Launch von „The Collective“: Die Musikersparte für Twitch war geboren:

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Dadurch eröffnet Twitch zahlreichen Musikern und Bands die Möglichkeit, von dem Twitch-Netzwerk zu profitieren und gezielt gefördert zu werden. Dass es hier um konkrete Bewerbungsrunden geht, ist ein ziemlicher Wermutstropfen des Ganzen. Und die kostenlose Twitch Music Sparte kränkelt tatsächlich noch an der mangelnden Popularität – will heißen: außerhalb der Gaming Community ist das vielen Musikern gar kein Begriff. Wer aber regelmäßig ein Set als Solo-Musiker oder gar Band streamen möchte und dafür erst einmal Erfahrung sammeln will: Twitch Music ist ein formidabler Kandidat für euren Testlauf.

Livestreams für Bands & Musiker

Auf das Thema Live-Streaming möchte ich an dieser Stelle gezielt eingehen: Tatsache ist, dass die Idee, Auftritte live zu streamen, nicht neu ist und dass es zahlreiche Plattformen bislang versucht haben. Die zu verbuchenden Erfolge hierbei sind bescheiden.

Woran liegt das? Nun, zum einem an der Sache an sich: Live-Streams von Konzerten sind eine seltsame Angelegenheit. Kein Publikum ist präsent, dadurch wirkt die Performance oft seltsam steif. Die Versuche vieler Bands und Musiker, so etwas wie Stimmung beim virtuellen Publikum zu erzeugen, sind leider schauerlich mitanzusehen. Es geht aber auch anders: Wenn eine Band es beispielsweise schafft, die Chemie innerhalb der Gruppe auf intime Weise auszuloten und man das Gefühl hat, einem echten Jam beizuwohnen, ist das was anderes. Trotzdem bleibe ich dabei: Auftritte in Live-Montur und mit übertriebenen Lichteffekten und Gimmicks vor einer Kamera wirken irgendwie albern. Aber gut möglich, dass es nur mir so geht.

Die Liste von Plattformen, die es versuchen, ist lang. Hier eine kleine Auswahl von Plattformen, die sich auf Livestreams spezialisiert haben oder sie zumindest anbieten:

  • Bandsintown: Ein Ticketportal für Liveacts, das zumindest mit einer gewissen Professionalität aufwartet. Tatsache ist: Als Amateurband sucht man hier vergeblich Anschluss. Man muss bereits einen Namen etabliert haben. Womit belohnt das Bandsintown? Bis auf den Ticket-Verkauf mit nichts so wirklich – es existiert keine Community und die Seite macht sich YouTube- und Facebook-Livestreams zunutze. Die Promotion, die die Seite leistet, kriegt auch jede Band selbst hin.
  • Stageit: Ähnliches Problem: leicht „elitär“ in der Frage, wer mitmachen darf und wer nicht, keine Community, sporadische Promotion, kaum bekannt. Gute Audioqualität bringt nichts, wenn man es der breiten Masse schwer macht zu partizipieren.
  • Dreamstage: Gute Aufmachung, unverschämt gute Bild- und Klangqualität – Dreamstage machen die High-End-Variation. Aber auch hier gilt: Nur etablierte Acts sind hier eher zuhause.

Ihr merkt also: „Live-Streaming“ von Konzerten hat sich vor allem als Geschäftsmodell etabliert, wenn große und namhafte Bands online auftreten können. Es ist also am Ende des Tages nicht das Gelbe vom Ei für die Millionen von mäßig bekannten oder unbekannten Acts. Die drei oben genannten Plattformen machen es meiner Meinung nach also nicht ideal: Sie bauen Plattformen für kommerziell erfolgreiche Acts und tun sehr wenig, um unbekanntere Performer zu fördern. Das Potential für erfolgreiche Livestreams liegt woanders.

YouTube Live, Instagram Live, Bandcamp Live

Nämlich hier: Auf YouTube, Instagram oder Bandcamp live zu streamen, ist etwas, das sich meiner Meinung nach viel mehr Bands trauen sollten. Anstatt auf obskure oder abgehobene Portale zu setzen, ist es eher empfehlenswert, den konventionelleren Social-Media-Weg zu gehen:

Nehmt ein paar Pennies in die Hand, schaltet umfassende Facebook, Tiktok, Instagram & YouTube Werbeanzeigen, in denen ihr das Konzert bewerbt und streamt es gleichzeitig auf mehreren Portalen. Das ist vielleicht ein bisschen umständlich, aber wenn es um Traffic geht: YouTube und Instagram sind bei dem Thema Musik ungeschlagen. Absolut denkbar, ein paar hundert Leute zusammenzukriegen, die sich euren Stream oder Teile davon anhören.

Vor allem Bandcamp Live ist meiner persönlichen Meinung nach für unbekannte, mittelbekannte oder etablierte Bands die wahrscheinlich coolste Option. Das hat mehrere Gründe:

  • Bandcamp Promotion durch den Live Calender: Euer fixer Livestream wird auf ganz Bandcamp über Live Calender beworben.
  • Ticket-Preise: Ihr könnt, wenn ihr wollt, etwas verlangen, einen „Tip-Jar“ öffnen oder das Konzert komplett kostenlos machen.
  • Virtueller Merch Table: Ihr könnt während des Streams eure Vinyls, Shirts oder Merchandise Geschichten verkaufen.

Wenn ihr also Live was könnt und euch was zutraut, euer Setup steht (und bestenfalls in kleinem Rahmen wie bei Twitch getestet wurde), halten wir das für den besten Weg, um auf euch aufmerksam zu machen: Streamt euer Konzert auf Bandcamp, macht Parallelstreams auf den Traffic-freudigen, großen Plattformen und haltet einen virtuellen Store offen für alle Fälle. Wiederholt das ein- oder zweimal im Monat – und es kann was ins Rollen kommen.

Spotify for Artists

Das Beste zum Schluss? Nicht ganz. Das Thema Spotify ist kompliziert. Das Thema Spotify for Artists noch mehr. Das Thema verdient eine eigene Betrachtung und polarisiert nicht ohne Grund. Denn während viele Bands und Musiker schauen müssen, womit sie ihr Geld verdienen, nimmt Spotify die produzierte Kunst als Ressource, vertreibt sie – und verdient sich damit dumm und dämlich. Was für die Künstler selbst dabei abfällt, ist minimal. Es entbehrt nicht ein gewisser Ironie, dass die einzigen, die durch Spotify reich wurden, ein paar verkappte Silicon Valley Tech-Dudes sind. Kein Musiker hat jemals was Nennenswertes durch Spotify verdient. Und sofern die Plattform ihr Geschäftsmodell nicht grundlegend überdenkt, wird sich daran auch nichts ändern.

Aber – und es ist ein dickes Aber: Für „Cloud“, wie die neuere Generation das nennt, ist Spotify nach wie vor eine feste Bank. Spotify for Artists hilft keiner Band, von der Musik leben zu können, ermöglicht es aber, an Bekanntheit zu gewinnen – und das nicht unerheblich. Sich unter eine populäre Spotify Playlist zu mischen, kann zu einer regelrechten Explosion in Sachen Cloud führen. Der Weg dahin ist – das muss man auch sagen – nicht kurz: Ihr braucht Distributoren oder ein Label, um eure Musik auf Spotify überhaupt veröffentlichen zu können (die ihrerseits eine kleine Provision bekommen) und dürft euch über die Verdienstmöglichkeiten keine Illusionen machen. Aber darüber hinaus besitzt Spotify schlichtweg eine riesige Plethora an verdammt nützlichen Tools: Von dem Promotion-Tool Marquee über Spotify Radio, Podcast-Optionen und dem New Music Friday ist Spotify bei fast 400 Millionen Nutzern ein machtvolles Werkzeug. Eins – und da spreche ich aus persönlicher Erfahrung – von Musikern viel besser genutzt werden kann, als es oft wird.

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Fazit

Man muss aktiv bleiben – und das digitale Zeitalter als das anerkennen, was es ist: Ein Fluch und ein Segen zugleich. Die beispielslose Vernetzung erlaubt ganz neue Reichweiten. Auch ist es möglich, ein umfangreiches künstlerisches Konzept zu fahren – daran hat sich meines Erachtens nichts geändert. Wer es ernst meint mit seiner Musik, muss sich schlichtweg den Tatsachen stellen und mit den neuen Technologien auseinandersetzen. Und das nicht oberflächlich – einen Instagram-Account zu schalten und es dabei zu belassen, bringt herzlich wenig – sondern mit Geduld und Zeit. Es gilt, die Tools, die YouTube, Bandcamp und Spotify einem zur Hand geben, mutig & clever nutzen. Die Kommerzialisierung von Musik hat beispielslose Ausmaße angenommen und über das Thema Authentizität darf und kann gerne gestritten werden. Aber zu behaupten, das digitale Zeitalter wirft den Musikern und Bands nur Steine in den Weg, denkt die vielen Optionen nicht konsequent zu Ende. Es bedarf eines gewissen Aufwandes, aber mit einer Kombination der oben genannten Maßnahmen ist für alle was möglich, die an ihre Musik glauben.

 

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Forum
  1. Profilbild
    Jesus

    „Aber darüber hinaus besitzt Spotify schlichtweg eine riesige Plethora an verdammt nützlichen Tools: Von dem Promotion-Tool Marquee über Spotify Radio, Podcast-Optionen und dem New Music Friday ist Spotify bei fast 400 Millionen Nutzern ein machtvolles Werkzeug. Eins – und da spreche ich aus persönlicher Erfahrung – von Musikern viel besser genutzt werden kann, als es oft wird.“

    Na dann macht mal lieber dazu einen Artikel, anstatt nur die Plattformen aufzuzählen :)

    • Profilbild
      SanDy  

      Das würde mich auch brennend interessieren.
      Interessanter Artikel, aber mehr Details wären hier sehr wünschenswert.

  2. Profilbild
    Garfield Modular  

    Hallo Dimitri,

    Herzlichen Dank für den guten und interessanten Artikel. Speziell die Infos über Bandcamp hatten meine Interesse erweckt :-)

    Danke dir und viele Grüße, Garfield.

  3. Profilbild
    TBS   1

    Und nicht zu vergessen jemando.com. Kann ich nur empfehlen, hier lade ich meine Musik hoch.

  4. Profilbild
    ShOAB-05  

    Ich finde Bandcamp auch aus Kundensicht absolut fantastisch. Man den Tonträger erwerben und bekommt den Download (steht in fast einem Dutzend Formaten zur Verfügung) gleich freigeschaltet, kann also schon loshören während die Platte noch in der Zustellung ist. Das gibt es so bei Amazon nicht für jedes Album und grundsätzlich nur im mp3-Format.
    Clever ist auch, dass die meisten Künstler ihre Tracks für ein paar Hördurchgänge kostenlos zur Verfügung stellen. Viele Alben hab ich gekauft, weil ich sie nach dem dritten oder vierten Durchhören nicht mehr missen wollte.

    Ein Label, dass es richtig begriffen hat, ist Prophecy Productions. Dort bekommt man für eine Einmalzahlung in Höhe von 25 EUR Download-Codes ALLER Veröffentlichungen des laufenden Kalenderjahres. Das lohnt sich für mich als Stammkunden in der Regel bereits ab Februar und ich bekomme obendrauf Zugriff auf jede Menge Veröffentlichungen, die ich mir sonst wahrscheinlich nie angehört hätte. Auch so kann man neue Fans erschließen und wenn mir ein Album ans Herz gewachsen ist, kaufe ich es in der Regel nochmal als physischen Tonträger.

    Kurzum: Ich wünschte, ich hätte Bandcamp schon früher entdeckt und es wären noch viel mehr Künstler und Labels dort vertreten.

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