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Din Sync RE-808, TR-808 Replica als DIY-Drum Machine

7. August 2021

Der #808day kann kommen

din sync re-808 bundle diy drum machine

Nachtrag: Das Kit der Din Sync RE-808 kann nun vorbestellt werden. Das Bundle umfasst folgende Parts:

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1pc PCB main board, TR-808 service part 7311613006 compatible
1pc PCB voice board, TR-808 service part 7311614001 compatible
1pc PCB switch board, TR-808 service part 7311609000 compatible
1pc PCB jack board A, TR-808 service part 7311610000 compatible
1pc PCB jack board B, TR-808 service part 7311611000 compatible
2pcs PCB spacers
1pc PCB safety psu board
22pcs Potentiometers with caps set (12 red, 10 white)
2pcs metal mounting brackets
1pc scale switch
1pc A/B toggle switch (3 pos)
1pc I/F toggle (2 pos)
5pcs Voice slide switch
1pc stepped tempo pot
18pcs 6.3mm jacks
16 pcs step caps with actuators (4 red, 4 orange, 4 yellow, 4 white)
1pc large knob (tempo)
4pcs medium knob (mode, instrument, auto-fill, volume)
1pc small knob (fine tempo)

Zwei Teile müssen separat geordert werden: die Pixie RE-CPU und der Chip BA662. Das Case und die Seitenteile werden wieder über Kumptronics erhältlich sein, sind dort aber bislang noch nicht gelistet. Das Din Sync RE-808 Bundle kostet 4.200 Kronen, was ungefähr 412,- Euro entspricht.

Ab hier die bisherige Meldung

din sync re-808 drum machine tr-808 replica

Mit der Din Sync RE-808 kündigt der schwedische, auf Roland-Klassiker spezialisierte Entwickler von DIY-Kits das lange erwartete Projekt einer Replika der Roland TR-808 an. Zum morgigen #808day beginnt die Pre-Order-Phase.

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Wie auch bei den hochwertigen DIY-Kits für die RE-303 und RE-909 erhält man mit der RE-808 ein Set Platinen, die 1:1 dem Original nachempfunden wurden. Taster, Regler und Potikappen hat Din Sync bereits als Survival-Sets für Reparaturen von Originalmaschinen im Angebot. Ob diese auch schon im Kit der RE-808 enthalten sind, werden wir morgen erfahren, wenn das Kit im Onlineshop des Anbieters gelistet sein wird. Als Prozessor für den Sequencer wird wieder die Pixie RE-CPU zum Einsatz kommen.
Nach Erwerb des Kits wird der Interessent mit einer BOM-Liste selbst auf die Jagd nach den elektronischen Bauteilen gehen müssen. Ein passendes Gehäuse wird vermutlich, wie bei den anderen Din Sync-Projekten auch, über Anbieter wie Kumptronics erhältlich sein. Hoffentlich wird es darüber auch wieder ein Angebot für fertig montierte Exemplare geben. Das fällt dann zwar nicht eben günstig aus, ist jedoch angesichts des nicht unerheblichen Aufwandes beim Zusammenfügen des Kits angemessen.

din sync re-808 drum machine tr-808 replica rear

Ein Vorteil des Din Sync-Kits ist es, dass die Boards und anderen Parts tatsächlich so präzise nachgebaut sind, dass sie als Ersatzteile für defekte Originale verwendet werden können. Daher bringt der Entwickler auch wieder seinen Slogan: „It’s a replica, not a clone“.

Das Din Sync RE-808 DIY-Kit ist ein Projekt für erfahrene Bastler und nicht für Einsteiger geeignet. Dafür erhält man dann aber auch eine Maschine, die der legendären Roland TR-808 so nah wie nur irgend möglich kommt.
Sobald das Kit gelistet ist, reichen wir die restlichen Informationen und den Preis nach.

Die Roland TR-808 und einige Alternativen

Wer mehr zur Roland TR-808 lesen will, kann sich gern unsere Vintage-Story anschauen. Für Nicht-DIYler bieten sich günstige, aber nicht immer 100% originalgetreue Alternativen an: die Acidlab Miami, das schon etwas ältere DIY-Projekt Yocto von e-licktronic, Rolands eigene ACB-Maschinen TR-8S, TR-8 und TR-08 sowie Behringers RD-8 und die neu angekündigte RD-8 MKII an.

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Forum
  1. Profilbild
    Henrik Fisch  AHU

    Für die Nerds unter uns

    > … Pixie RE-CPU …

    Huch? Was ist denn das? Als geborener Computer-Nerd bin ich interessiert. Eine kurze Recherche Im Internet ergibt, dass das eine pinkompatible Emulation der Original CPU des TR-808 ist, dem »D650C« von NEC (das NEC-Original wurde auch in der TB-303 verwendet). Der Name ließ wiederum auf irgend etwas mit 6502-Kompatibilität schließen; ist es aber nicht. Das war wohl eine 4-Bit-CPU.

    Nach ein bischen mehr Suche stieß ich auf die spannende Website »Sonic Potions« von Julian Schmidt, der sich ausgiebig mit DIY-Projekten im Musikbereich beschäftigt. Unter anderem hat der Gute eine genaue Analyse des D650C durchgeführt. Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann hat er selber eine D650C-Ersatz gebaut, die »RE-303 CPU«. Das findet man hier:

    http://sonic-potions.com/re303

    Die besagte Schrift findet man als Link zu einem PDF unten auf der Seite. Hier der Direkt-Link:

    http://son.....timing.pdf

    • Profilbild
      DSL-man  RED

      Vorsicht, das sind 2 unterschiedliche Methoden.
      Die Sonic Potion version ist von komplett auf neu entwickelt wurden für die Re-303/TB-303.
      Die Pixie Version ist ein masked ROM für die die RE-303 und RE-606 worauf der original Code genutzt wird.
      (Zusätzlich MIDI Implementierung)

      Bei der RE-808 gibt es dann später ebenfalls MIDI bei der PIXIE CPU.
      Die Sonic potion CPU kann man nicht in der RE-808 nutzen.

  2. Profilbild
    DaPaul  

    Da es hier im heutigen Artikel um Roland geht, wann wird über die Preisabsprachen berichtet (in denen es auch um Roland ging)? Was sind die Gründe nichts über die Strafe vom Bundeskartellamt zu berichten? Das ging durch allerlei große und kleine Zeitungen und die Musikpresse schweigt. Obwohl es uns alle betrifft.

    • Profilbild
      Codeman1965  

      Abgesehen davon, daß es in dem Artikel nicht um Roland, sondern um DinSync geht, verstehe ich nicht wirklich, worüber Du Dich so aufregst.
      Roland/Yamaha/Thomann/MusicStore haben Preisabsprachen/-vorgaben nicht erfunden. Sie haben es auch nicht perfektioniert. Sie haben es ja nicht einmal gut gemacht, sonst wäre es nicht ‚rausgekommen.

      Wenn’s danach geht, darfst Du keine Lebensmittel mehr kaufen, KEIN BIER, keinen Zucker, darfst keinen Urlaub über Hotelportale buchen, nicht mehr tanken, Versicherungen und Banken sind tabu, und Amazon (nicht Amazona) müsste weltweite Ächtung erfahren.
      Jeff Bezos finanziert sein neues Hobby „Space Hopping“ übrigens 1.) durch mein/Dein/unser Geld, welches er 2.) lieber nicht seinen Mitarbeitern gönnt, weil er sonst für seinen nächsten Flug midestens zwei Stunden länger sparen müsste.
      Die Welt ist schlecht, das muss man auch mal erkennen. Man muss es ja nicht goutieren…

      Die Beteiligten haben sie am Sack gepackt, sie haben eine Strafe bekommen.
      Es steht Jedem frei, diese Firmen in Zukunft von der Tanzkarte zu streichen.

      Die Welt dreht sich trotzdem weiter.

      • Profilbild
        dilux  AHU

        also ich kann im obigen artikel 5mal den namen Roland lesen…was ich nicht erkennen kann, ist, wo sich der vorposter „so aufregt“…aber du hast wahrscheinlich recht, wir sollten alle nur noch positives schreiben und alles, was schlecht ist in der welt, ignorieren, dann geht es uns bald allen richtig gut…

        bei amazon kaufe ich übrigens schon seit 2 jahren nicht mehr ein….

        • Profilbild
          Codeman1965  

          Mit Dir labere ich mich nicht mehr ab.
          Für Deine inhaltslosen, kruden Umdeutungen (welche ja anerkanntermaßen „Wissenschaftlichen Standard“ abbilden) ist mir das Wetter zu schön…

      • Profilbild
        lightman  AHU

        Pragmatische Einstellung, Codeman, gefällt mir.

        Jo, Preisabsprachen sind Kacke, aber leider üblich, Wer glaubt, deswegen nicht mehr bei Thomann, Roland, Yamaha oder sonstwem einkaufen zu wollen zu müssen, soll das tun. Spätestens, wenn ein geiles neues Teil von einer der Firmen rauskommt oder bei Thomann was günstig abzustauben ist, sind die meisten Protestierer wieder da. Auch das ist leider üblich.

        • Profilbild
          Codeman1965  

          Ist ja auch schmutzig, was da abgelaufen ist.

          Ich halte es nur nicht für nötig, daß man in einem Musiker-Forum bei gefühlt jedem zweiten Artikel moralinsauren Investigativ-Journalismus einfordert und bei Nichterfüllung persönlichte Verflechtung des Betreibers unterstellt.
          Das ist einfach nur zum Kotzen…

          Das Internet ist groß. Und bunt.
          Facebook, Telegram, Weltretter, Flatearther uvm.
          Die suchen immer Personal.

          Man kann sich auch mit ’nem Recycling-Pappschild (im Zweifelsfall mit Schirm) bei Roland/Yamaha/Thomann/MusicStore/Shaggy & Scooby vor die Tür legen und Denen mal so richtig die rote Karte zeigen.

          Man muss nicht unbedingt Foren wie dieses damit vollstuhlen, zumal es der Artikel überhaupt nicht hergibt…

          • Profilbild
            lightman  AHU

            Ein nicht eben geringer Teil des Problems ist unser aller Streben nach günstigen Preisen. Da wird manchmal deart um jeden Cent weniger gekämpft, daß mancher große Händler schon mal mit der Konkurrenz anbandelt, um sich nicht aufzureiben.

            Das ist nicht korrekt, keine Frage, sowas darf nicht passieren, nur manchmal führt der Markt und unser Konsumverhalten die Gesetze ad absurdum.

      • Profilbild
        Henrik Fisch  AHU

        Codeman, ich schätze Deine Postings sehr, aber ich fürchte, hier liegst Du massiv daneben. Deiner Argumentation zufolge müsste man dann ja gar nicht mehr über Begebenheiten berichten, die schon einmal vorgekommen sind, weil nämlich so gut wie alles schon einmal vorgekommen ist:

        Überschwemmungen (jüngst in Ahrweiler) …
        Bahnunglücke (vor ein paar Jahren in Bad Aibling) …
        Korruption von Politiker (jüngst der »Maskenskandal«) …

        Nur mal eben aus dem Ärmel geschüttelt. Wenn aber darüber berichtet wird, dann wird wenigstens den interessierten Personen eine weitere Argumentation an die Hand gegeben, die ansonsten fehlen würde. Das ist die zugrunde liegende Aufgabe von Journalismus: Aufklärung.

        Jeff Bezos darf von mir aus mit seiner Kohle privat machen, was er will. Auch Herr Thomann darf mit seinen Gewinnen privat machen was er will. Wenn ich aber weiß, dass Herr Thomann sein Geld zumindest teilweise damit verdient hat, dass er gegen ein Gesetz verstoßen und damit schlussendlich auch mich betrogen hat … dann kann ich für mich wenigstens entscheiden, ob ich bei Thomann noch etwas kaufen will, oder nicht.

        Musikalien werde ich weiterhin durchaus bei Thomann kaufen, weil die für mich über all die Jahre gesammelten hervorragenden Erfahrungen nun nicht mit einer Verfehlung vom Tisch sind.

        • Profilbild
          Codeman1965  

          Hallo, Henrik, geht mir mit Deinen Posts genauso… ;-)
          Auch mit Diesem.

          Aber ich denke, Du hast meinen Beitrag fehlinterpretiert.

          Nichts ist wichtiger als Information, im Guten wie im Schlechten.
          Wir können Alle froh sein, daß wir in einer Ecke und einer Zeit leben, in der so gut wie Nichts verborgen bleibt.
          Und auch ich kann Nachrichten lesen und denke mir meinen Teil zu den erwähnten Vorgängen.

          Ich habe auch nirgendwo behauptet, daß man über irgendwelche Vorkommnisse NICHT berichten soll!
          Auch, was die Kartellamts-Strafen angeht.

          Die Frage ist, ob man das in einem eigentlich harmlosen Thread über das Produkt eines schwedischen Unternehmens machen muss.
          Zumal, wenn dann der Redaktion unterstellt wird, dieses Thema bewusst (aufgrund persönlicher Verflechtung mit den betroffenen Firmen) zu unterschlagen.

          Da nehme ich mir (persönlich) dann schon mal das Recht raus, das zum Kotzen zu finden.

          @Anthony bringt es auf den Punkt, ein Artikel zu den Absprachen wäre nicht verkehrt.
          Vielleicht hiesse der dann „Strafe wegen Preisabsprachen für folgende Unternehmen“ und nicht „din sync re-808 tr-808 replica als diy drum machine“.

          Nur darum geht es mir.
          Jeder ist heute informiert, kann seine Schlüsse ziehen und danach handeln.
          Das muss man auch diskutieren.
          Aber nicht andauernd und überall…

          • Profilbild
            Henrik Fisch  AHU

            Huhu,

            ja, Du hast Recht, dann habe ich das fehlinterpretiert. Ich habe etwas später auch Deine Antwort auf das Posting von lightman gelesen und mir schon gedacht, dass ich da jetzt vielleicht falsch liege.

            Mich nervt das mit Behringer zum Beispiel: Ja, auch ich bin jetzt kein so wirklicher Fan der Firma. Aber ich muss das nun wirklich nicht in den Kommentaren jedes einzelnen Amazona-Artikels zu Produkten der Firma kundtun. Zumal ich den »Behringer 2600« auch noch echt mag.

            Wir sind da also dann doch auf einer Seite.

            • Profilbild
              Eurosack  

              „ Aber ich muss das nun wirklich nicht in den Kommentaren jedes einzelnen Amazona-Artikels zu Produkten der Firma kundtun.“
              Du schreibst doch unter jeden B-Artikel genau das Gleiche:
              Bin kein Fan, mag den BARP.
              Und jetzt sogar schon in Artikel die null mit B zu tun haben…

              Ist das ironisch gemeint? Ich komm nicht ganz mit….

              • Profilbild
                Henrik Fisch  AHU

                Ich gebe nun wirklich nicht bei jedem einzelnen Produkt von Behringer meinen Senf dazu. Wenn mich etwas gar nicht von denen interessiert – und das betrifft die allermeisten Produkte – dann schreibe ich auch nix (mehr) dazu.

                Aber wir diskutieren hier schon wieder über Behringer und nicht über den »RE-808« und den #808day … was ich eigentlich nicht möchte. Deswegen halte ich mich hier dazu zurück.

            • Profilbild
              Codeman1965  

              Alles gut, Henrik.

              Du bist einer von Denjenigen, deren Aussagen hier für mich sehr große Relevanz haben.
              Deswegen habe ich meinen Post noch mal unter die Lupe genommen und etwas präzisiert… :-)

              Zum Gerät selbst:

              Dringenden Bedarf an 808 habe ich nicht.
              Wenn sich das allerdings mal ändert, dann ist solch ein DIY-Projekt bei mir ganz vorne. Hat aber wohl eher etwas mit Emotionalität und mit Erfolgserlebnis zu tun.

              Ich habe mir mal einen Strat-Nachbau angefertigt, und bis auf den Hals und das Fräsen des Bodys eigentlich alles selbst gemacht.
              Das hat, immer so nebenbei, Monate gedauert, incl. Hartöl-Finish (3 Versuche, bis es gut wurde).
              Ist (noch) nicht 100%ig das, was mir vorschwebte, aber ist schon etwas Besonderes.
              Wenn ich sie in die Hand nehme, denke ich an die ganze Arie zurück (Wässern, schleifen, wässern, schleifen, Hartöl rauf, 10 Tage warten, Hartöl wieder runter, nochmal das Ganze, Pickups rein, Tuner dran…).
              Und wenn Du sie dann das erste Mal anspielst, ist das schon ein besonderer Moment.

              Das könnte ich mir bei der RE-808 ganz ähnlich vorstellen…

              • Profilbild
                Henrik Fisch  AHU

                Mir geht es ähnlich: Eine TR-808 benötige ich hier bei mir nicht. Ich bin gerade eher auf dem Tripp, mir selber mit allem möglichen Percussion-Sounds zu bastele.

                Und … trotzdem … das DIY-Projekt von RE-303 ist schon irgendwie sehr cool. Es juckt in meinen Fingern. Finanziell ist es so im mittleren Segment (würde ich sagen):

                RE-808 Bundle: SEK 4.200,00
                Pixie Powered RE-CPU: SEK 500,00
                BA662 Clone: SEK 100,00
                Summe: SEK 4.800,00
                mit MwSt. und Versand: SEK 6.244,00
                ca. in EUR: 615,00

                Dann hoffe ich, dass Kumptronics noch ein Gehäuse anbietet … plus noch die restlichen elektronischen Bauelemente … alles in allem würde man dann so bei EUR 1.000,00 landen … das ist durchaus im Bereich des Machbaren.

                Ich brauche nur echt keine TR-808 … aber sehr cool wäre es schon.

                • Profilbild
                  Codeman1965  

                  < "Ich brauche nur echt keine TR-808..." >

                  Du weisst aber:
                  HABEN ist besser als BRAUCHEN… :-)

                  Unabhängig von den Preisen für das Original, wäre die DIY für mich die schlüssigste Lösung, vorausgesetzt, sie klingt wirklich 1A und ich müsste/wollte den Sound ohne Abstriche haben.
                  Siehe oben genannte Gründe.

                  Dazu kommt, daß Du halt wirklich jedes Teil in den Händen hattest und weisst, daß die Kiste einwandfrei ist.
                  Bei >30 Jahre alten Geräten ist das so ’ne Sache.

                  Und ich kann mir vorstellen, daß man die RE-808, wenn es doch nicht die Erfüllung ist, ohne große Verluste weitergeben kann.

                  Aber egal, ich will Dir und mir das Ding nicht (noch) schöner reden, als es ist. :-)

                  Meine Mittel gehen z.Z. in ein Modularsystem, und da ist noch viel Platz im Rack…!

        • Profilbild
          paap narF ZK  

          den begriff kannte ich auch noch nicht ^^.
          ich nenn sowas immer „scheissewerfer“ mentalität. besonders beliebt in politik und tv-medien und vor allem… je konservativer, desto werf :D

    • Profilbild
      Anthony Rother  AHU

      Ich hätte auch zu den Preisabsprachen einen Artikel erwartet.
      Vielleicht kommt der ja noch.

      Ich wünsche Euch allen eine Happy 808 Day.
      Die Din Sync RE-808 sieht Super aus…

      • Profilbild
        Eurosack  

        Den Artikel hätten verständlicherweise viele hier erwartet, nehme ich an.
        Da Amazona und auch Gearnews allgemein sehr schnell sind, was ich eigentlich auch zu schätzen weiß, glaube ich nicht, dass da noch was kommt.
        Außer der „Andrang“ wird zu groß. Dann gibts wahrscheinlich ein abgesprochenes Standard-Statement. Von daher kann ich nachvollziehen, dass DaPaul den Roland-Artikel als Anlass für eine Überleitung nimmt.

        • Profilbild
          martin stimming  

          Mir wurde von jemanden der es wissen muss gesagt dass Amazona vor allem von Thomann finanziert wird (wie bondeo und gearnews auch) – da ist natürlich die Motivation nicht so groß einen kritischen Artikel über den Hauptgeldgeber zu schreiben.

          Redaktion: Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege und das wider Erwarten eine Fehlinformation ist… Ich weiss, das ist ein heißes Thema, aber mir scheint das in dem Fall eine wichtige Information zu sein.

          • Profilbild
            bluebell  AHU

            Das mit der Finanzierung mag ja so sein oder auch nicht. In keinem Fall würde ich in einem Arktikel mit dem Titel „Din Sync RE-808, TR-808 Replica als DIY-Drum Machine“ erwarten, irgendwas über Preisabsprachen des Herstellers des Vorbilds der Replica zu lesen.

            Und ich hab schon viel Fantasie.

            • Profilbild
              Eurosack  

              Sollte Amazona sich dazu rechtfertigen, können wir gerne dort weiter kommentieren….
              Bis dahin bleibt nur diese Ausweichmöglichkeit!

          • Profilbild
            Eurosack  

            Dass Amazona, zumindest teilweise (oder auch mehr), von Thomann finanziert wird, vermuten höchstwahrscheinlich die meisten, die hier zu und ab mal vorbeischauen….
            Jaja, die gute alte fütterende Hand.
            Bin schon mal gespannt, ob da, von welcher Seite auch immer, noch was kommt. Sollte das wirklich von allen erwähnten Seiten totgeschwiegen werden, wäre das wirklich sehr traurig!

            • Profilbild
              DSL-man  RED

              Da niemand von uns (auch Autoren) weiß, ob im Hintergrund Prozesse laufen, wäre es taktisch unklug seitens Amazona, Statements zu verkünden. Denn dass ist doch das was Leser hier gam liebsten lesen wollen.
              Ich möchte nichts beschönigen dennoch gibt es direkte und indirekte Preisabsprachen/Anpassungen. Händler gucken stets welche Preise der Wettbewerb anbietet und verhandelt ebenfalls regelmäßig mit Lieferanten und Herstellern.
              Das einfachste Beispiel sind Tankstellen, welche teils in 15min Takt den Preis anpassen.

    • Profilbild
      Nolyrix

      Würde mich auch mal interessieren – Aber vielleicht getreu dem Motto „Wer im Glashaus sitzt…?“ :)

  3. Profilbild
    Emmbot  AHU

    DinSync sind nette Jungs und das Teil sieht gut aus. Die 808 ist nicht so mein Fall aber ich wünsche auch allen einen schönen 808 Tag.

  4. Profilbild
    chardt  

    Eine generelle Frage hätte ich mal zum Thema Drum-Maschinen: Ich hätte gerne eine Bass-Drum und keine Kick-Drum, also ein tiefes und eher weiches „Buff“ statt des üblichen harten und eher trockenen „Pack!“ Bei welchen Klangerzeugern sollte ich mich dafür umsehen/umhören? Danke!

    • Profilbild
      Eurosack  

      Wenn es wirklich nur um Bass/Kickdrum geht, kann ich die Jomox MBASE 11 empfehlen. Ich benutze das Gerät seit ca. 10 Jahren und bin immer noch wunschlos glücklich bzw habe seitdem nie mehr was anderes benutzt. Extrem vielseitig. Von hart bis weich, 808 bis 909 alles möglich. Und noch viel mehr!

      • Profilbild
        chardt  

        Echt? Die Volca Beats könnte ich mir durchaus vorstellen, aber was ich bisher von ihr gehört habe ging stets mehr in die „Pack!“-Richtung :( Kann aber auch daran liegen, dass heute fast jeder diesen Sound haben will.

        • Profilbild
          lightman  AHU

          Die Kick der Volca Beats hat einen Click-Parameter, damit kann man dem Anschlag einen kurzen metallischen Klang zumischen, der u. a. dazu führt, daß sich die Kick vor allem in höheren Lautstärken und mit kurzem Decay härter anhört.

          Lösung: Click ganz rausdrehen, Decay etwas erhöhen, fertig ist die 808-artige Bassdrum.

          Das geht aber auch mit fast jedem aktuellen Monophon-Synth.

          • Profilbild
            chardt  

            Danke für die Info, leider will ich aber gar keinen 808-Sound, sondern einen „Buff“ …
            Aber mit dem Tipp, einen Synth zu nehmen, hast Du wohl Recht. Werde die nächsten Tage da mal experimentieren.

        • Profilbild
          Eurosack  

          Wenn ich dich/das richtig verstehe, macht den Unterschied zwischen „Buff“ und „Pack“ vor allem die Intensität der Pitch Envelope. Ist diese sehr gering gehts in Richtung „Buff“.
          Die Ausklingzeit sollte bei „Buff“ dann auch nicht zu gering ausfallen.
          Die Volcas sind ganz nett, mich hat aber immer das Grundrauschen gestört…
          Bei der Firma MFB findet man übrigens auch tolle Bassdrums ;)

          • Profilbild
            chardt  

            Was mich an den „üblichen“ Kicks stört, ist dass sie mir zu hart und zu trocken sind. (Wenn ich das will, habe ich einen DrumBrute Impact :)
            Aber manchmal möchte ich etwas weiches und warmes haben, also sowohl eine Hüllkurve mit längeren Attack- und Decay-Zeiten als auch eine andere „Freqenzcharakteristik“ (sorry, kanns nicht besser ausdrücken). Kurz: Mehr Decay hilft, ist aber noch längst nicht alles.

            Ja, über eine MFB-522 habe ich auch schon intensiv nachgedacht …

            • Profilbild
              martin stimming  

              Tanzbär bd2 ist so. Ansonsten schiess dir ne jomox mbase – die ist vor allem in niedrigen Einstellungen sehr weich und unfassbar druckvoll ohne auch nur ansatzweise holzig zu sein.
              Ansonsten kannst du auch einfach die Filter in dem Software synth deiner Wahl ausprobieren: OSC aus, Filter mit Resonanz ganz kurz vorm Freischwingen und mit der envelope die Zeitkonstante so eingestellt wie du es dir vorstellst. Das funzt meistens auch schon ganz gut wenn man was weiches sucht.
              Lg

    • Profilbild
      Henrik Fisch  AHU

      Noch eine verwegene Möglichkeit: Eine Trommel nehmen (kann auch eine Kindertrommel sein), ein Tuch über die Schlagfläche legen (um eben jenes »Pt«-Geräusch beim Anschlag zu dämpfen), aufnehmen, draufhauen … und dann in der DAW oder Sampler oder sonstwas transponieren. Bekommt man auch gelegentlich schöne Bass-Drums.

      Die Idee ist mir gekommen, als ich die Sinee-Masterclass vom Stimming gesehen habe und er seine Snare hervor geholt hat. Einfach echt mal wirklich handgemacht etwas in die Musik einbringen … es muss nicht immer ausschließlich elektronisch sein (durch die Verarbeitung in einer DAW ist es dann ja doch wieder).

      Die Sinee-Masterclass ist übrigens sehr empfehlenswert. Ich habe sie mir sofort letztes Jahr zugelegt, als sie heraus kam. Und ich habe sie mir nicht nur aus reinen didaktischen Gründen geholt … 😉 Und, nein, ich habe mit Sinee.de, mit Björn Torwellen und mit Stimming nichts zu tun … ich finde die Masterclass einfach nur sehr geil. 🤩

      • Profilbild
        lightman  AHU

        Ich hab mal mein Sofa gesampled, mit der flachen Hand draufgehauen und mit dem S2000 uffgenommen. Den Sample verwende ich heute noch, um die Herren Ingenieure zu ärgern, wenn du das über eine Club-PA jagst, zittern dir die Pupillen…

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          Codeman1965  

          Im Grunde eine lobenswerte Idee.
          Ich würd’s meinem Sofa allerdings nicht antun wollen, dafür hab‘ ich es viel zu lieb…!

          Jackson Browne hat in einem Interwiev mal erzählt, daß er für Drumsounds des Albums „lives in a balance“ durch das Studiogebäude geschlichen ist und u.A. im Treppenhaus das Geländer beklöppelt und gesampled hat.

          Ein „Uuumph“ oder „Klopf“ findet sich an jeder Ecke.
          Man muss es nur drauf anlegen… :-)

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          fanatic  AHU

          Ich sammel seit längerer Zeit alles mögliche an Kleinst-Percussion. Shaker, Tambourine & Co.
          Wenn man dann nicht auf anhieb fündig wird im Samplefundus, die apple-loops nicht passen oder die Drummachines nichts anbieten können wird mal schnell gesampelt. Eigentlich jedesmal ein Erlebnis. Und ein gutes Gefühl von “Echtheit“.

          Letztens einen sandbefüllten Briefbeschwerer gesampelt. Hammer-loop!….

          Art of noise forever

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            lightman  AHU

            Früher hab ich auch tonnenweise Samples von allen möglichen Klängen erstellt, Steine gegen Bleche geworfen, Regen und andere Ambience, Maschinen und immer wieder Maschinen, usw. Das hat Spaß gemacht, aber dabei ist viel Material entstanden, das ich in Produktionen zumeist nicht wirklich brauchen kann, deshalb gehe ich heute gezielter vor und baue Samples nach Bedarf, das spart Zeit und Speicherplatz.

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    Ghostwalker  

    Schön das es immer mehr DIY Projekte in die Öffentlichkeit schafften! Ich bin mittlerweile großer Fan der Materie und habe mir schon den ein und anderen kleinen Synthesizer selbst zusammengelötet und diese stehen den anderen in nichts nach…ganz im Gegenteil…durch den intensiven Zusammenbau entsteht eine viel größere Bindung zu dem Instrument , man lernt es einfach noch besser kennen.

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    iggy_pop  AHU

    Was ich bei dieser Lösung nicht verstehe: Wie ist das mit dem Gehäuse geregelt, und woher bekommt der Interessent etwas Schickes?

    Man bekommt doch offenbar nur die Platinen, die Potis und die Taster nebst Anschlußleiste und Potikappen, oder irre ich mich da?

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      Jean K.

      Das Gehäuse wird, wie oben erwähnt, von Kumptronics kommen (https://www.kumptronics.com/shop/), so wie bei der RE-909.

      Genau, in dem Kit von DinSync sind die Platinen und die genannten 808-spezifischen mechanischen Bauteile. Die elektronischen Komponenten muss man selbst bei Mouser, Reichelt & Co. ordern, vermutlich gibt es wie bei der RE-303 und RE909 auch ein paar rare Bauteile, die über kleinere Shops, eBay oder das RE-Forum/Facebook gesucht werden müssen.

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