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DJ-Redaktion empfiehlt: Die besten Club- und DJ-Mischpulte

21. März 2019

DJ-Mixer Battle, die BESTEN DER BESTEN

AMAZONA.de empfiehlt: Die besten DJ-Mischpulte

Herzlich willkommen im großen Karussell der Mischgeräte: DJ-Mischpulte, großer Mixer oder auch einfach Club-Mixer. So zumindest sind die meisten 4-oder-mehr-Kanal DJ-Mischpulte häufig bezeichnet. Auch wenn viele von ihnen nur selten im Club zu sehen sind.

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2019 hat gerade erst begonnen, dennoch kann man schon einen Blick auf die aktuellen DJ-Mischpulte Modelle werfen. Mit Sicherheit (oder hoffentlich) kommen in diesem Jahr noch einige Modelle dazu. Pioneer? DJM-3000 oder NXS3? Da wäre es ja langsam an der Zeit. Vielleicht kommt eine kleinere Version von Denon? Oder Reloop liefert einmal ein neues Modell? Allen&Heath ja nun gerade mit dem XONE:96 mehr als abgeliefert, da erwarten wir in diesem Jahr keine weitere Überraschung…

Zum aktuellen Stand zurück. DJ-Mixer: In wenigen Bereichen dürften die Unterschiede zwischen Produkten der gleichen Klasse so groß sein wie in diesem. Schaut man sich einmal ein PLAYdifferently Model 1 im Vergleich zu einem Master Sounds Radius 4 an – unabhängig davon, dass der eine Fader zum Schieben, der andere Fader zum Drehen hat, tun sich Welten auf mit Hinblick auf die Ausrichtung des Mixers und folglich der Funktionalität.

DJ-Chefredaktion empfiehlt: Die besten DJ-Mixer

PLAYdifferently Model1 vs. Master Sounds Radius 4

Kann man das noch vergleichen? Schon, auf wenigen Ebenen allerdings nur noch. Sound, Haptik, Qualität. Funktionalität? Keine Chance. Die Ausrichtung selbst aber ist derart unterschiedlich, dass eigentlich niemand als potentieller Kunde zwischen einem solchen Spagat unterscheiden sollte.

Doch zwischen diesen beiden Extremen liegen viele Produkte anderer Hersteller. Auch abseits der beiden Club-Standard-Mixer: Pioneer DJM-900NXS2 und seit vielen Jahren Allen&Heath XONE:92 gibt es Alternativen.

DJ-Chefredaktion empfiehlt: Die besten DJ-Mixer

Allen&Heath XONE:92 vs. Pioneer DJM-900NXS2

Zum Beispiel den? Genau, wen wundert es, Allen&Heath XONE:96. Der XONE:96 ist der Nachfolger des Allen&Heath Clubmixers, der sich seit weit über 10 Jahren ohne Veränderung am Markt und im Club hält und ein absoluter Club-Standard ist. Sicher wird der 96er Schritt für Schritt den 92er ablösen, aber dieser Prozess wird einige Zeit dauern, denn so ein XONE:92 geht eigentlich nicht kaputt. XONE:96 – bei uns „Best Buy“.

Allen&Heath Xone:96

Allen&Heath Xone:96 – ein erster Blick

Die besten Battle-Mixer, Club-Mixer & more

Und allgemein? Club-Mixer oder nicht, 4-Kanäle oder mehr, viele Hersteller bieten DJ-Mixer verschiedener Funktionen und Preisklassen an. Reloop, Numark, Denon, Pioneer, Allen&Heath, Formula Sound, Rane, Behringer, Omnitronic und und und. Digital oder analog, purer Sound oder technische Funktionsbombe mit unterschiedlichen Effekt-Sektionen und Interface.

Nur auf den ersten Blick möchte man meinen, dass das Produktangebot langweilig geworden ist, wer genauer hinschaut, wird feststellen, dass es aktuell eine ziemliche breite Range auf dem Markt gibt und dass die Produktvielfalt in den letzten Jahren auch qualitativ breiter geworden ist – nicht mehr nur ein Haufen von digitalen Mixern, die alle gleich aufgebaut sind. Hart ausgedrückt, die alle einem Pioneer DJM gleichen möchten.

Der Pioneer Thron wurde nun zuletzt angegriffen von Denon DJ mit der „#changeyourrider“-Kampagne und zumindest bei den Media-Playern sind sie erfolgreich gewesen und haben den Denon DJ SC5000Prime in unseren Charts über einem CDJ-2000NXS2 platzieren können. Durchgesetzt hat sich der Player auf dem Markt allerdings nicht, der Pioneer Thron ist festbetoniert.

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DJ-Chefredaktion empfiehlt: Die besten DJ-Mixer

Denon X1800 Prime & Denon SC5000 Prime

Der Denon DJ X1800Prime als neuer Mixer konnte sich ebenso knapp vor dem Pioneer DJM-900NXS2 platzieren, musste sich aber dem Allen&Heath Xone:PX5 und XONE:92 geschlagen geben, klar, auch dem XONE:96. Funktionell einem 92er oder 96er natürlich überlegen, spielen hier aber auch Preis wie auch Qualität und Haptik eine große Rolle. Hier kämpft jeder Marktneuling natürlich mit dem Langzeit-Matador der Arena, denn der 92er hat schon mehr als eindrücklich bewiesen, dass er auch mehr als 10 Jahre Club-Betrieb überlebt. Etwas, was kaum ein anderes DJ-Mischpult von sich behaupten kann – alte Rodec-Mixer einmal ausgenommen.

DJ-Chefredaktion empfiehlt: Die besten DJ-Mixer

Rodec MX180

Bei den meisten Mixern scheitert es dabei nicht nur an der Qualität, sondern auch daran, dass sie durch einen Nachfolger ersetzt werden. Häufig aber auch, weil sie schlicht und einfach auch materiell ersetzt werden müssen und im Zeitraum zwischen „Kauf“ und „Zustand: kaputt“ gab es schon das MKII- oder Next-Gen-Update.

Was also sind die ausschlaggebenden Punkte für einen Club-Mixer, wenn man diese in eine allgemeine Reihenfolge bringen soll? Funktionalität, Sound, Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis und Haptik wären sicher zu nennen. Daraus bildet man gedanklich die Quersumme und versucht dann eine Chart-Liste zu basteln, die Sinn ergibt. Schwierig ist das ohne Frage und eigentlich kann man über jede Platzierung streiten. Die persönlichen Vorlieben vieler unterschiedlicher Charaktere treffen hier aufeinander und während der eine digitale Mixer per se ablehnt, kann der andere ohne interne Effekt-Sektion gar nicht arbeiten.

So wird es verwundern, dass für viele ein Außenseiter auf Platz 2 ist, der Formula Sound FF4.2, den es als Linefader- oder Rotary-Variante gibt, gefolgt vom Allen&Heath XONE:92. Der Pioneer DJM-900NXS2 als „der Club-Mixer schlechthin für viele“ befindet sich dann erst auf Platz 7.

Die Liste ist somit nicht nur eine umfassende Chart-Liste, in der versucht wurde, die besten Mixer oben zu platzieren, sondern auch eine Übersicht für die Mixer auf dem Markt, mitsamt dem direkten Link zum ausführlichen Test bei uns. Umfassend? Sicherlich, jedoch noch nicht allumfassend. Rotary-Mixer (mit Ausnahme des Rane MP2015) finden hier zum Beispiel keine Erwähnung. Bevor gemeckert wird: Hier gibt es eine extra Rotary-Mixer Chart-Liste.

DJ-Chefredaktion empfiehlt: Die besten DJ-Mixer

Rane MP2015

Die besten Installations-Mischpulte

Häufig ein wenig unterschätzt spielen Installations-Mischpulte auf dem Markt weiterhin eine große Rolle. Für Clubs, Bar oder auch Gastronomie. Aber auch die Schnittstelle zum DJ-Set ist häufig gegeben, denn der frühere „klassische DJ-Mixer“ war in der Regel ein Installations-Mixer, bevor man sich in Richtung 12-Zoll Format begeben hat. So sind auch in unserer Rubrik „Club-Mixer“ einige klassische Installations-Mixer zu finden. Die Range reicht von the t.mix 402 USB-Play bis hin zu Formula Sound PM-80R,  dementsprechend groß ist auch die Preisrange.

Sicher fehlen auch noch seltenere Modelle von Dateq oder HI-Level für die klassischen Club-Mixer. Wir arbeiten daran.

 

Viel zu lesen, viel Spaß dabei!

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Forum
  1. Profilbild
    Astron Baits

    ich verstehe nicht wie man in zeiten der realtime-losless-kodierung und dekodierung immer noch die signale durch das gesamte pult schickt, statt einfach nur steuersignale zu nehmen und damit die kodierer zu steuern. ich habe damals schon nicht kapiert warum das signal wirklich über den crossfader usw fliesst, und nicht einfach ein op-amp auf und zu geregelt wurde, wo das signal dann eben nicht rauschen und knarzen durch mechanische bearbeitung abkriegt, weil metall auf kohle schleifft.

    nur weil irgendjemand meint das eine wandlung, die ja schon eh vorgenommen wurde, dann wieder in analog gewandelt wird, über für elektronen in der größe echt harsche neandertaler-technik gesendet wird, warm und analog klingt? plattenspieler, nadeln und alle einflüsse waren schon immer nix anderes als sound-verfremder. wenn dein produkt kacke klingt digital, dann auf platte aber wieder „gut,“ dann ist dein material eben scheisse. ich kann auch einen vorhang vor mein gemaltes bild hängen und jedem erzählen es sei kunst, dennoch hängt hinter dem vorhang ein kopffüssler mit kuli gekritzelt.

    als würde man einen renault twingo tunen statt direkt höherklassik zu gucken.

    • Profilbild
      playfool

      Naja, wird ja auch gemacht mit digitalen Verbindungen, xone db4, nexus, denon… fast alle Digitalmixer haben digitale Eingänge und alle neueren Player haben digitale Ausgänge. Da wird nicht mehr konvertiert sondern das Ding wies gelesen wirds geschickt und erst am
      Mixer Ausgang gwandelt.

      Ergo ich verstehe nicht genau wo dein problem ist.

      • Profilbild
        Astron Baits

        mein problem ist, dass diese technik, die billiger und besser ist, 2021 auf einmal als neu bezeichnet wird, und leute wie du das auch noch glauben und bereit sind mehr auszugeben. fast unmerkliche, nur noch messbare, latenzzeiten in der wandlung sind ja seit einführung des dvd players ja auch für kleines geld zuhause möglich. im großteil der am markt erhältichen geräte laufen die gesamten musiksignale auch noch einmal durch das komplette mischpult, statt auch hier, wie vestax schon in den 90ern, einfach nur op-amps spannungsmäßig zu regeln. auch in deine kette kommt wieder analoge technik vor: am mixer-ausgang. ich würde ja einfach digital vom mixer in den controller/preamp/etc. gehen. und statt zig verschiedener, alter audio-lösungen zu nutzen, könnte man einfach alles mit rj45 ausstatten und die pakete übers netzwerk senden. das geht heute ohne fühlbare latenz.

  2. Profilbild
    DJ PASSION

    Je weniger am Signal gewandelt oder sonst wie eingegriffen wird desto besser.Genauso wie kurze Signalwege und sauber getrennte Signalführung.Soweit so gut denke da gibts nicht viel gegen zu sagen. Allerdings ist Musik ebenso wie viele andere Dinge auch ein einer äusserst subjektiven Wahrnehmung unterliegender Bereich. Vermutlich sogar mit der subjektiv am differenziertesten wahrgenommene.
    Trotz aller heutiger wirklich toller Gerätschaften am Markt, jetzt kommt dann wieder die erwähnte subjektive Wahrnehmung voll zum tragen, ist und bleibt für mich der bestklingende Mixer auch mit weitem Abstand was Emotion beim Auflegen an selbigem betrifft ein DYNACORD M1 einfach unerreicht.
    Hätte ich den Platz dafür würde sicherlich auch eins bei mir zwischen meinen zwei 1210 MK II stehen. Platzmangel das muss ja nicht für immer so sein zumindest die Hoffnung darauf besteht ja immer. Bis dahin wird und muss mir wohl mein treues wie auch immer noch gutes altes Arbeitspferd Pioneer DJM 600 genügen.
    Hab bis vor 6 Mon. auch noch ausschliesslich mit meiner alten DJ Vinylsammlung gearbeitet. Jedoch macht sich bei etlichen der guten alten 12″ Stücke, die von 1993 an den Weg in meine Plattenkoffer und Regale gefunden haben, nun doch ein gewisser Verschleiss unvermeidbar bemerkbar. Worauf ich vor ein paar Monaten auch auf ein DVS zur Verschleissreduzierung aufgerüstet habe.
    Mfg

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