Dreadbox & Polyend Medusa Update 4.0 mit FM-Engine

7. April 2021

6-stimmiger 3-OP-Modus

dreadbox polyend medusa update 4.0

3 Operatoren im Display

Ziemlich genau ein Jahr nach dem Firmware-Update 3.0 bekommt Medusa das Update 4.0, mit dem er zum FM-Synthesizer wird. Und natürlich gibt es noch ein paar weitere Verbesserungen.

Das Gemeinschaftsprojekt Medusa, das von Dreadbox und Polyend zusammen entwickelt wurde, ist eine hybride Groovebox mit digitalen und analogen Elementen in der Klangerzeugung sowie einem eigenwilligen Sequencer. Den Testbericht dazu findet ihr unter diesem Link, dort wurden aber noch nicht die in der Zwischenzeit erfolgten Updates berücksichtigt.

Das Kernstück des neuen Firmware-Updates ist die FM-Engine, die den inzwischen vierten Play-Mode von Medusa darstellt. Die sechsstimmige Tonerzeugung kann hierbei mit einem ungewöhnlichen 3-Operatoren-Modus betrieben werden, der mit 12 Bit arbeitet. Es gibt fünf digitale FM-Algorithmen und zusätzlich steht eine analoge Stimme extra zur Verfügung. Zum Update gehört auch eine neue FM-Preset-Bank.

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Hier gibt es gleich ein kleines Tutorial zur neuen FM-Engine von Medusa.

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Weiterhin bringt das Update 4.0 einen verbesserten Channel per Voice-Modus, bei dem jeder Channel tatsächlich „per Voice“ und nicht, wie zuvor, pro Oszillator agiert.
Die Funktion MIDI-Program-Change wurde hinzugefügt und die LFO-Synchronisation zur MIDI-Clock läuft nun mit erhöhter Stabilität. Ebenso wurden Pitchbend und Glide überarbeitet, um musikalischere Ergebnisse zu erhalten. Außerdem wurden eine Reihe von Bugfixes durchgeführt.

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Das Medusa Update 4.0 steht ab sofort auf der Polyend-Website zum Download bereit.

Ab hier die Meldung vom April 2020

Den Hybrid-Synthesizer Medusa, der eine Gemeinschaftsentwicklung von Dreadbox und Polyend ist, wird es in Kürze in einer Black Limited Edition geben. Außerdem wurde das Firmware-Update V3 veröffentlicht.

Medusa Black Limited Edition

Medusa in der Black Limited Edition

Beim Test des Synthesizers, den ihr unter diesem Link findet, gab es einige Kritikpunkte. Seitdem gab es kleinere Zwischen-Updates und nun folgt die Version 3.0. Folgende Funktionen sind mit dem neusten Update hinzugekommen:

Für die LFOs gibt es einen zusätzlichen Zufallsmodus (Random Wave), der mit der letzten Position des Reglers erreicht wird.
Mit der MIDI-Local-off-Funktion können die MPE-fähigen Pads des Medusa zum Spielen anderer Instrumente genutzt werden, während der interne Synthesizer zur selben Zeit von einem externen Controller oder dem eigenen Sequencer angesteuert wird.
LFOs und Hüllkurven können nun ihre Werte als CCs senden, was im im MIDI-Configuration-Menü eingestellt werden kann.
Bei der Anzeige wird jeder Synth-Parameter zusammen mit der dazu gehörenden CC-Nummer angezeigt.

Ob sich die Black Limited Edition des Medusa optisch von der regulären Version in seinem dunkeln Anthrazit übermäßig unterscheidet, wird man ab Mai sehen. Dann soll er erhältlich sein. Der Preis ist mit 798,- Euro angegeben. * Es werden bunte Reglerkappen beiliegen.

Forum
    • Profilbild
      Larifari  AHU

      …die bunten Potis und Fader Caps werden schon seit genau einem Jahr mitgeliefert.
      Außerdem war der Medusa schon immer schwarz.

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        monokit  

        Ich hab die Black Limited Edition schon und der Unterschied zur „normalen“ Version ist die deutliche Reduzierung von Design Elementen bei der Bedruckung der Fader beispielsweise. Auch andere Elemente sehen deutlich dezenter aus. Mir gefällt das besser.

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          Larifari  AHU

          Mir auch ! Warum man dann aber eine „black Limited Edition“ draus macht ist wohl dem Marketing und dem eher schleppenden Absatz zu verschulden.
          Schade – der Synth ist nämlich wirklich nice.

  1. Profilbild
    Quantenakustiker  

    Na da kann man doch mal etwas Positives schreiben. Top Produktpflege für einen Synth, der ja scheinbar einen schwierigen Marktstart hatte! Schon testen konnte ich die MIDI-Program-Change-Funktion, sie arbeitet super mit meinen Elektrons zusammen. Optisch betrachtet gefällt mir das alte Design übrigens besser. Die steril anmutende Black Limited Edition will für mich nicht so recht mit dem Namen „Medusa“ und ihren massiven Modulationsoptionen harmonieren.

  2. Profilbild
    HOLODECK Sven  

    Also als leidgeprüfter Medusa Besitzer hatte ich mich über das Update nach einem Jahr gefreut.
    Der neue FM Mode ist zwar nett, aber mir wäre es lieber gewesen sie hätten mehr Arbeit in Bugfixes investiert. Nach wie vor läuft der Sequwnzer, wenn er externe Clock bekommt unsauber, verschluckt regelmäßig einfach Noten. Während der Echtzeit Aufnahme wird nach erreichen der letzten Stepps, die ersten wieder gelöscht wenn man nicht rechtzeitig stoppt. Kein Overdub möglich!

    Bei Verwendung eines externen Keyboards werden die Klangparameter verändert so dass man am Gerät immer wieder nach regeln muss, hab ich soweit noch bei keinem Gerät erlebt.

    Die Hüllkurven sind nach wie vor sehr spitz, die Filter klingen immer noch nicht rund. Es scheint immer eine Mistresonanz vorhanden zu sein. Kaum zu glauben das hier analoge Dreadbox Technik drin steckt.

    Es ist wahrlich immer noch kein Sweetspotsynthesizer und anscheinend unlösbare Macken. Ich werde ihn verkaufen.

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      Quantenakustiker  

      Seltsam, bei mir kommt die externe Clock entweder von einer Elektron Box oder vom Roland MX-1, ich habe keine Probleme mit verschluckten Noten. Vielleicht waren Sie auch im Grid Mode und es lag eine Automation drüber?

      Bei ankommenden Noten vom externen Keyboard wird eine Notenskala, die man an der Medusa vorausgewählt hat, nicht berücksichtigt. Diese Skala kann nur per Medusa Pads gespielt werden. Eine Kombination, die ich aber ganz gut finde. Auf diese Weise ergaben sich schon Sequenzen, die ich nur mit Keyboard oder nur mit den Pads wahrscheinlich nicht realisiert hätte.

      Live Recording ist brauchbar, wenn man einzelne Noten einer bereits bestehenden Sequenz schnell ändern möchte, ansonsten step-by-step. Was der Medusa wohl noch gut zu Gesicht stünde, wäre eine Undo-/ Redo-Funktion. Derzeit ist jeder Arbeitsschritt sofort versteinert gewordene Tatsache.

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        HOLODECK Sven  

        Es werden so ca. alle 2-3 Durchläufe und dann immer unterschiedliche Noten übersprungen. Wie ich nun festgestellt habe unabhängig, ob nach interner oder externer Clock angespielt wird.

        Aufnahme von Noten zur ECHTZEIT gelingen auch nicht, ist immer ein Versatz drin.

        Und nach dem 4.0 Update gelingt es mir nicht, den dritten Osc/Operator „hörbacr“ zu machen. Fühlt also für mich eher nach 2-OP FM an.

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